Im Garten: Lebende Steine gehen nun in Winterruhe

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Außerhalb der Blütezeit sind Lebende Steine eher unscheinbar. Vergessen werden sollten sie aber nicht. Die Pflanzen gehören nun an ihren Winterstandort. Foto: flickr/ Michael Rennecke (CC BY 2.0)

Inzwischen haben sie ihre Blüten verloren und ein unscheinbares Aussehen angenommen. Trotzdem sollten Gartenbesitzer Lebenden Steine jetzt Beachtung schenken. Denn die Pflanzen müssen auf ihre Winterruhe vorbereitet werden.

Berlin (dpa/tmn) - In ihrer Heimat Südafrika sind sie außerhalb der Blütezeit kaum von den Kieseln um sie herum zu unterscheiden: Lebende Steine (Lithops) sind mit ihren zwei dicken, fleischigen Blättern perfekt an Trockenheit angepasst.

Schon während ihrer Wachstumsphase vom späten Frühjahr bis zur Ende der Blütezeit brauchen sie wenig Wasser. Nun, für die Winterzeit, rät der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG), das Gießen ganz einzustellen.

Die Lebenden Steine verlieren in der Ruhezeit ihre Blätter, bilden aber gleichzeitig neue. Für diesen Prozess genügt ihnen das in den alten Blättern gespeicherte Wasser. Wichtig für die Winterruhe ist ein sehr heller, aber nicht zu warmer Standort. 4 bis 15 Grad sind ideal. Im Frühjahr darf wieder vorsichtig gegossen werden, im Spätsommer bilden die Steine dann strahlenförmige Blüten.

Übrigens: Auch wenn die Lebenden Steine im Sommer draußen stehen dürfen, rät der BDG dort ein Auge auf Fressfeinde zu haben. Denn Nacktschnecken und Mäuse lieben die saftigen Blätter und können in Rekordzeit ganze Pflanzen vernichten.

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