Pflanzenpflege anpassen

Kompost, nein danke: Pflanzen, die diesen Dünger nicht vertragen

Zu sehen ist ein Paar Hände, das ein dunkles Häufchen Kompost in Händen hält (Symbolbild).
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Nicht für jede Pflanze ist Kompost der beste Dünger (Symbolbild).

Kompost gilt als ein umfassender, organischer und leicht selbst herzustellender Dünger im Garten. Doch nicht jede Pflanze verträgt die spezielle Mischung aus Nährstoffen.

München – Dünger braucht jede Pflanze im Laufe ihres Lebens, ob sie im Garten wächst oder im Kübel auf dem Balkon. Doch bei der Düngergabe sind viele Pflanzen empfindlich und auch der Alleskönner Kompost ist manchen Exemplaren zu viel. Denn Kompost liefert zwar eine Menge Nährstoffe, einigen Blumen passt jedoch die Zusammensetzung nicht*, wie 24garten.de* berichtet.

Ein wichtiger Ankerpunkt ist der pH-Wert im Boden. Pflanzen, die einen niedrigen pH-Wert in der Erde benötigen, vertragen in der Regel selten eine Kompost-Düngergabe. Denn der pH-Wert steigt, sobald Salz- und Kalk-Gehalt im Boden steigen. Zu diesen Pflanzen gehören zum Beispiel: Rhododendron, Lavendel, Heidelbeeren, Erdbeeren, Sommerheide, Hornveilchen und Primel. Alternativen gibt es natürlich aber auch für diese Pflanzen. Gärtnerinnen und Gärtner können beispielsweise statt zu Kompost zu reinem Laubkompost aus Herbstlaub greifen oder sich für Hornspäne und Hornmehl entscheiden. Hornspäne arbeiten Gartenfreunde bei der Pflanzung mit in die oberste Erdschicht, sodass die Pflanzen einen Stickstoff-Vorrat haben. Wer den durstigen Pflanzen zudem einen guten Schutz bieten will, mulcht mit Nadelholzmulch oder Nadelstreu. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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