Eingebautes Navi

Magnetsinn: Diese Tiere aus Ihrem Garten orientieren sich am unsichtbaren Magnetfeld

Zu sehen ist eine Ameise, die auf einem tropfnassen Ast von links nach rechts läuft (Symbolbild).
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Ameisen orientieren sich unter anderem über ihren Magnetsinn in den Antennen (Symbolbild).

Der Magnetsinn hilft vielen Tieren dabei, sich ohne Probleme zu orientieren. Sie nutzen das natürliche Magnetfeld auf der Erde, um ihren Weg zu finden.

München – Im Garten wimmelt es besonders im Sommer nur so von großen und kleinen Tieren, die beschäftigt ihrer Wege gehen. Dabei sind sie auf Nahrungssuche, Partnersuche oder machen kurz Rast, bevor es weiter geht zu ihrem eigentlichen Zielort. Das Faszinierende daran: Alle Tiere kommen ohne Probleme an ihr Ziel, einen Kompass oder Wegschilder brauchen sie dafür im Gegensatz zum Menschen nie. In den 1960er-Jahren fanden Forschende heraus, dass sich viele Tiere das natürliche Magnetfeld der Erde dafür zunutze machen und einen sogenannten Magnetsinn besitzen.
Welche Tiere aus dem Garten mit einem natürlichen Magnetsinn ausgestattet sind, weiß 24garten.de*.

Dazu zählt aber beispielsweise die Ameise. So fanden Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München beispielsweise in einer Studie heraus, dass bei der brasilianischen Ameise Pachycondyla marginata Magnetkristalle in den Antennen sitzen. Sie vermuten, dass die Ameisen mit diesen winzigen Magnetkristallen das Magnetfeld der Erde wahrnehmen und sich so anhand der Nord-Süd-Achse orientieren. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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