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Welche Sträucher und Hecken müssen jetzt geschnitten werden?

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Von: Franziska Kaindl

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Viele Sträucher und Hecken brauchen im Herbst einen Rückschnitt, damit sie im nächsten Frühjahr wieder schön austreiben können. Aber welche sind betroffen?

Ein Garten voller gepflegter Sträucher und Hecken macht viel Arbeit. Doch Hobbygärtner nehmen diesen Aufwand gerne auf sich, um dafür im Frühjahr* mit tollen Blüten überrascht zu werden. Damit das klappt, brauchen viele Sträucher und Hecken im Herbst nach der Blüte jedoch einen ordentlichen Schnitt. Außerdem verhindern Sie so, dass Äste und Zweige bei schwerem Schneefall unter der Last brechen. Welche Pflanzen das betrifft und was Sie beachten müssen, erfahren Sie hier.

Sträucher und Hecken im Herbst schneiden: Diese haben den Schnitt dringend nötig

Bei all den Gartenarbeiten und Pflanzen verliert man schnell den Überblick. Nicht jeder Strauch oder jede Hecke braucht nämlich einen Rückschnitt oder Pflege-Schnitt. Für folgende Pflanzen sollten Sie jedoch Ihr Gartenwerkzeug bereithalten (wie Sie dieses winterfest machen, lesen Sie auf 24garten.de):

Ab wann dürfen Sträucher zurückgeschnitten werden?

Bevor Sie die Gartenschere auspacken, sollten Sie noch einmal einen Blick in den Kalender werfen. Das Bundesnaturschutzgesetz erlaubt starke Eingriffe in altes Holz sowie radikale Rückschnitte bis kurz über dem Boden nur zwischen dem 1. Oktober und dem 28./29. Februar. Leichte Pflege- und Formschnitte sind jedoch ganzjährig erlaubt.

Richtig zuschneiden

Jede Pflanze braucht einen individuellen Schnitt, um im Frühjahr wieder schön austreiben zu können. Das Praxishandbuch „Pflanzenschnitt“ (werblicher Link) liefert Ihnen zahlreiche Anleitungen.

Auch interessant: Dieses entscheidende Detail müssen Sie beim Schneiden von Hortensien beachten.

Welche Pflanzen sollte ich nicht zurückschneiden?

Wenn Sie im Herbst und Winter keine Lust auf kahle Beete haben, sollten Sie einige immergrüne Stauden nicht zurückschneiden: Die Bergenie sticht zum Beispiel spät im Jahr mit einer rötlichen Blattfärbung hervor und sorgt somit für einen Hingucker im Garten. Auch Schafgarbe, Geißbart, Sonnenhut oder Brandkraut lassen den Winter nicht ganz so karg wirken.

Aber auch das Tierreich freut sich, wenn Sie Wildgehölze seltener zurückstutzen, sodass sie Vögeln, Säugetieren und Insekten einen Unterschlupf bieten können. Generell halten es einzeln stehende Gehölze länger ohne einen Schnitt aus, da sie niemandem den Platz rauben und somit ihre ganze Schönheit in natürlicher Form ausbreiten können. In diesen Fällen reichen auch oft Pflegeschnitte aus. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: So schneiden Sie Ihren Rhododendron richtig zurück.

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