Stress im Sommer

Tote Hummeln unter Linden: Das steckt hinter dem Phänomen Hummelsterben

Zu sehen sind tote Hummeln in Nahaufnahme (Symbolbild).
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Das Hummelsterben im Herbst macht Tierfreunde oft traurig (Symbolbild).

Jeden Hochsommer kommt es wieder zum scheinbar grundlosen Massensterben von Hummeln unter Linden-Bäumen. Hinter dem Phänomen steckt eine traurige Erkenntnis.

Berlin – Jedes Jahr etwa im Hochsommer sind Menschen entsetzt, wenn sie die ersten toten Hummeln unter Linden finden. Das Massensterben sorgt für Fassungslosigkeit, Wut und vor allem oft Ratlosigkeit. Sind Pestizide Schuld? War es der Klimawandel oder gar die Flächenversiegelung?

Um das Hummelsterben im Hochsommer ranken sich viele Gerüchte, Halbwahrheiten werden verbreitet und lange war nicht einmal klar, ob es wirklich ein so seltsames Phänomen ist oder doch einfach ein natürlicher Vorgang. Die Rede ist davon, dass Naturfans ab dem Hochsommer immer wieder ganze Massen toter Hummeln finden, vorwiegend unter Linden-Bäumen. Einmal in den Medien gelandet, entfachten sich zahlreiche Diskussionen um das Thema, Erklärungen wurden geliefert und widerlegt. Wie der Naturschutzbund Deutschland (NABU) berichtet, sei inzwischen beispielsweise widerlegt, dass Hummeln an anderen Orten genauso häufig sterben. Der eher traurige Grund für das Hummelsterben: die Tiere verhungern und das ist eher ein menschengemachtes Problem.
Wie man Hummeln im Hochsommer helfen kann, weiß 24garten.de*.
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