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Trampolin im Garten aufstellen: Wann darf gehüpft werden? 

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Von: Franziska Kaindl

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Ein eigenes Trampolin ist ein Wunsch vieler Kinder – doch manchmal auch zum Argwohn der Nachbarn. Gibt es Vorschriften, was das Hüpfen im Garten anbelangt?

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Sobald die Sonne scheint, zieht es viele Familien nach draußen, damit die Kinder im Freien spielen können. Einer großen Beliebtheit erfreut sich dabei das Trampolin, auf dem die Kleinen nach Herzenslust herumtollen können. Allerdings kann sich die Freude darüber bei Nachbarn und Vermietern in Grenzen halten. Bezüglich des Hüpfens im eigenen Garten gelten tatsächlich ein paar Regeln, die es zu beachten gilt.

Kinder springen auf einem Trampolin.
Auch beim Trampolin-Hüpfen müssen Regeln beachtet werden. © Imago

Wann darf auf dem Trampolin gehüpft werden?

Für das Hüpfen auf dem Trampolin gelten dieselben Regeln wie beim Rasenmähen oder Staubsaugen in der Wohnung: Während der Mittagsruhe von 13 Uhr und 15 Uhr sowie der Nachtruhe zwischen 22 Uhr und 7 Uhr darf kein Lärm gemacht werden. Darauf hat der Immobilienverband (IVD) Region West in Köln laut Deutscher Presseagentur (dpa) hingewiesen. Wenn ein leises Herumtollen auf dem Gerät also nicht möglich ist, ist es tabu. Beachten Sie allerdings, dass die Ruhezeiten je nach Bundesland und manchmal sogar auf kommunaler Ebene unterschiedlich ausfallen können. Informieren Sie sich also vorab über die Regelungen zum Lärmschutz in Ihrem Ort.

Darf ich ein Trampolin im Garten aufstellen?

Bevor Sie ein Trampolin im Garten aufstellen, sollten Sie außerdem überprüfen, ob das erlaubt ist. Haben zum Beispiel alle Mieter ein Nutzungsrecht für den Garten, müssen Sie sich vorher von jedem die Zustimmung holen. Sollten aber Sie alleine das Nutzungsrecht für den Garten haben, ist eine Nachfrage nicht unbedingt nötig – kann aber der Höflichkeit halber nicht schaden. Wichtig ist aber: Der Untergrund darf wegen des Trampolins keinen Schaden nehmen – für Kosten müssen die Mieter aufkommen.

Spaß im heimischen Garten

Sie wollen Ihren Kindern eine Freude machen? Trampolins gibt es mittlerweile relativ erschwinglich – zum Beispiel das Gartentrampolin von CZON SPORTS (werblicher Link) mit 360 Zentimeter im Durchmesser.

In einer Wohnungseigentumsanlage dürfen Sie als Wohnungseigentümer ebenfalls ein Trampolin aufstellen, wenn Sie ein Sondernutzungsrecht besitzen und dieses nicht fest verankert ist. Das entschied das Amtsgericht München (AZ: 485 C 12677/17 WEG). Dabei spielte es auch keine Rolle, dass in der Teilungserklärung die Nutzung des Gartens als „Ziergarten“ vereinbart war. Die Richter entschieden, dass diese Nutzungsform das Spielen von Kindern im Garten nicht verbiete. (fk)

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