Tipps

Winter-Feeling mit Weihnachtsstern: Diese Pflege lässt ihn lange leben

Weihnachtssterne sind gerade zu den Feiertagen beliebte Zimmerpflanzen. Mit der richtigen Pflege können Sie sie über viele Jahre genießen.

Ab Anfang November sind die Gewächshäuser voll mit Weihnachtssternen. Die Pflanzen sind seit gut 100 Jahren in Deutschland bekannt und vor allem zur Weihnachtszeit* gerne gesehen – dabei kommen sie ursprünglich aus Mexiko. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Weihnachtsstern gut pflegen und ihm somit ein langes Leben bescheren.

Weihnachtsstern für winterliche Stimmung: Was Sie beim Kauf und Standort beachten sollten

Der Weihnachtsstern – auch als Poinsettie oder Euphorbia pulcherrima bekannt – sind pflegeleicht und robust. Beim Kauf sollten Sie allerdings auf die Blüten achten. Diese befinden sich klein und unscheinbar in der Mitte des bunten Hochstamms, der oft fälschlicherweise als Blüte angesehen wird. Wenn die gelbgrünen Blüten noch knospig sind, dürfen Sie den Weihnachtsstern ohne Bedenken mitnehmen – geöffnete oder abgefallene Blüten bedeuten aber, dass die Pflanze ihre Blütezeit schon hinter sich hat.

Verpacken Sie den Weihnachtsstern auf dem Weg nach Hause ordentlich, da er die Kälte nicht so gut verträgt. In der Wohnung sollte er dann an einem hellen und warmen Standort Platz finden. Vermeiden Sie es, die Pflanze direkter Sonneneinstrahlung oder Zugluft auszusetzen.

Auch interessant: Wann ist der richtige Zeitpunkt, einen Weihnachtsbaum zu kaufen?

Weihnachtsstern richtig pflegen durch Gießen und Düngen

Beim Bewässern des Weihnachtssterns sollten Sie es nicht übertreiben, da er Staunässe nicht verträgt und anfängt, seine Blätter abzuwerfen. Zudem könnten die Wurzeln zu faulen beginnen und die Pflanze letztendlich eingehen. Sorgen Sie deshalb immer für eine mäßige Bewässerung – am besten durch ein Tauchbad, in das sie den Wurzelballen für ein paar Minuten setzen. Danach lassen Sie das überschüssige Wasser ablaufen und setzen die Pflanze wieder in den Übertopf. Dank eines Volldüngers bleibt der Weihnachtsstern lange frisch – geben Sie das Mittel ein- bis zweimal die Woche hinzu.

Achtung: Haustierbesitzer und Eltern sollten bei der Anschaffung eines Weihnachtssterns bedenken, dass die wunderschönen roten Blätter auch Gesundheitsrisiken bergen können. Denn der Weihnachtsstern zählt zu den giftigen Pflanzen. Und nicht nur er. Von welchen giftigen Weihnachtspflanzen Sie Kinder und Tiere fernhalten sollten, berichtet 24garten.de*. *Merkur.de und 24garten.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: So verhindern Sie, dass der Weihnachtsbaum nadelt.

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Rubriklistenbild: © dpa/Mohssen Assanimoghaddam

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare