In Würde alt werden

Es ist eines der großen Themen unserer Gesellschaft und es gewinnt zunehmend an Brisanz. Die Rede ist vom Altwerden in einer modernen, von Computern und anderen, technischen Errungenschaft beherrschten Welt. Doch nicht alle können sich mit der Welt so schnell drehen, wie diese sich dreht. Es sind die Alten, die immer öfter auf der Strecke bleiben. Natürlich gibt es ein soziales Netz, das versucht, diese Älteren und Schwächeren aufzufangen. Aber das funktioniert leider noch nicht flächendeckend und nicht immer im Sinne der Senioren. Denn eine Einweisung in ein Alten- oder Pflegeheim sollte nur das letzte Mittel sein. In Würde alt zu werden muss auch in den eigenen vier Wänden möglich sein. 

Die Anonymität der Großstadt

Auf dem Dorf funktioniert das Zusammenleben der Generationen und die Nachbarschaftshilfe wesentlich besser als in der Anonymität der Großstadt. Es gilt deshalb, sich auch und gerade in den Städten um die Senioren und um ihre Belange zu kümmern. Sie gehen uns sehr wohl etwas an, auch wenn es nicht unsere eigenen Großmütter, Großväter, Onkel oder Tanten sind. Wo sie leben und wie sie leben, das darf nicht im geschäftigen Treiben des Alltags untergehen. Mit entsprechenden Projekten und gutem Beispiel geht die Deutsche Senioren Gesellschaftvoran, damit alten Menschen ein sorgenfreies Dasein im Alter ermöglicht werden kann. 

Schon ein wenig hilft viel

Vielleicht sind es nur ganz kleine Probleme, die für die älteren Menschen gelöst werden müssen. Aber wenn man alt und hilflos ist, dann wird das kleine Problem ganz schnell zu einem großen. Niemand sollte mit seinen Sorgen, Ängsten, Nöten und Bedürfnissen allein gelassen werden. Alte und vielleicht auch dazu noch gebrechliche Menschen gehören zu den schwächsten Gliedern unserer Gesellschaft. Deshalb sollten wir ihre Anliegen zu den unseren machen und ihnen einen rundum sicheren, unbeschwerten Lebensabend ermöglichen.

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