80-Jährige stirbt bei Brand in einem Hagener Altenheim

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Großeinsatz am späten Dienstagabend in Hagen-Eilpe.

[Update] Hagen - Eine tote Bewohnerin und elf Verletzte, darunter zwei Feuerwehrleute: Das ist die traurige Bilanz eines nächtlichen Brandes in einem Altenheim in Hagen-Eilpe.

Warum in dem Zimmer der 80-Jährigen ein Feuer ausbrach, ist noch nicht klar. Wohl aber, dass die Feuerwehr ihr nicht mehr helfen konnte, jedoch weitaus Schlimmeres verhinderte.

Da die Flammen vergleichsweise schnell gelöscht werden konnten, bleibt der Sachschaden noch übersichtlich. Laut Pressesprecher der Feuerwehr musste zwar die gesamte Etage evakuiert werden, dürfte aber wohl in einigen Tagen wieder benutzbar sein.

Die Rettungskräfte hatte alle Hände voll zu tun: Auf der Eilper Straße wurden zwischenzeitlich alle Rettungswagen zusammengezogen, die in Hagen verfügbar waren. Unterstützung erhielt die Feuerwehr vom Deutschen Roten Kreuz, den Maltesern und anderen Hilfsorganisationen, mit deren Fahrzeugen und Mannstärke wurde in der Stadt auch die Grundbereitschaft sichergestellt.

Den Bewohnern des Seniorenheimes blieb wohl noch viel Schlimmeres erspart. Eine Evakuierung des gesamten Gebäudes war nicht notwendig. Lediglich sechs Personen mussten kurzfristig in anderen Einrichtungen des Trägers unterkommen.

Eine 80-Jährige kam beim Brand in einem Hagener Altenheim ums Leben.

Als gegen 23.00 Uhr die Brandmeldeanlage auslöste, sah es für die Leitstelle noch nach Routine aus. Das änderte sich schlagartig, als die ersten Feuerwehrleute am Einsatzort einen Brand sahen. Sofort wurden Notfallpläne ausgerufen, die auch überörtliche Hilfe anforderten.

Gemessen an dem, was hätte passieren können, war die Brandbekämpfung vergleichsweise schnell erledigt, bereits kurz nach Mitternacht konnte die Feuerwehr einpacken. Gegen 3 Uhr war der Einsatz dann auch für die zahlreichen Rettungswagenbesatzungen und die Notärzte beendet.

Jetzt wird der Schadensumfang zu prüfen sein, außerdem steht die Ermittlung der Brandursache an. Es wurden nach den schweren Gewittern in Südwestfalen Gerüchte um einen Blitzeinschlag laut, doch das ist pure Spekulation. - Markus Klümper

Quelle: wa.de

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