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ABC-Alarm im Sauerland: Radioaktiver Stoff? Messergebnisse liegen vor

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Von: Tobias Hinne-Schneider

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Atommüll
Der Zoll ist bei der Durchsuchung eines Industriegebäudes auf einen Behälter mit unbekanntem Inhalt gestoßen. © Sebastian Kahnert/dpa/Symbolbild

Bei einem Einsatz in einem Gewerbegebiet im HSK ist die Steuerfahndung auf einen Behälter aufmerksam geworden. Die Feuerwehr hat gemessen, ob es radioaktive Strahlung gibt.

[Update vom 28. Oktober, 13.50 Uhr] Meschede-Brumlingsen - Die Feuerwehr hat den Einsatz im Industriegebiet Meschede-Brumlingsen beendet. Bei den Messungen konnte keine erhöhte Strahlung festgestellt werden, teilte Feuerwehr-Sprecher Holger Peek mit. Die Feuerwehr hat keine weiteren Maßnahmen veranlasst.

Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben, so Holger Peek. Nach dem Abrücken der Wehr sollen auch die Sperrungen weitgehend aufgehoben werden.

[Erstmeldung] Meschede-Brumlingsen - Bei der Durchsuchung eines Industriegebäudes in der Straße „Zum Wasserturm“ in Meschede-Brumlingsen ist der Steuerfahndung ein Behälter mit einem unbekannten Stoff aufgefallen. Der Zoll hat die Feuerwehr alarmiert - zu einem ABC-Einsatz. Erster Verdacht: Es handelt sich um radioaktives Strontium.

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Zoll findet Behälter mit unbekanntem Inhalt - Feuerwehr vermutet radioaktiven Stoff

Noch habe man den Stoff nicht endgültig identifizieren können, erklärt Feuerwehr-Sprecher Holger Peek. Zunächst müsse man sich vergewissern, ob es sich wirklich um Strontium handelt. Auch die radioaktive Strahlung werde dabei gemessen.

Gegen 11.40 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, ist anschließend in das Gewerbegebiet ausgerückt. „Jetzt sortieren wir uns“, sagte Peek rund eine halbe Stunde nach Alarmierung.

ABC-Einsatz: Menschen und Umwelt in Mitleidenschaft gezogen?

Handelt es sich wirklich um einen radioaktiven Stoff, müsse zunächst geklärt werden, ob der vernünftig aufbewahrt worden ist, so Peek. Ansonsten könnte sich die Strahlung auf Menschen und Umwelt ausgewirkt haben. Von einer Fachfirma müsste der Behälter dann entsorgt werden.

Die Polizei sperrt den betroffenen Bereich weiträumig ab, heißt es in einer Mitteilung. „Es kann zu Verkehrsproblemen kommen“, teilen die Beamten mit.

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