Nach der NRW-Wahl vom 14. Mai

38 Landtags-Abgeordnete weniger: Ersparnis von 7,6 Millionen Euro

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Im NRW-Landtag sitzen künftig 38 Abgeordnete weniger. Das spart 7,6 Millionen Euro

Düsseldorf - Drei Tage nach der NRW-Landtagswahl hat das Sesselrücken im Plenum des Parlamentes begonnen.

Entsprechend der politischen Tradition, die erstmals in der französischen Nationalversammlung 1789 und später im Frankfurter Pauluskirchenparlament 1848 praktiziert wurde, orientiert sich die Sitzordnung an der politischen Ausrichtung der Fraktionen. 

Da die Piraten (ehemals 20 Abgeordnete) nicht mehr im NRW-Landtag sitzen, nehmen die 69 SPD-Volksvertreter (minus 30 Mandate) vom Präsidium aus betrachtet ganz links Platz. 

In der ersten Sitzung am 1. Juni, die vom ältesten Abgeordneten Norbert Römer (70) eröffnet wird, folgen die Grünen mit 14 Vertretern (minus 15). Die größte Fraktion in der 17. Wahlperiode stellt die CDU mit 72 Sitzen (plus fünf), dann schließt sich die FDP mit 28 Fraktionsmitliedern (plus sechs) an. 

Ganz rechts außen haben die 16 Repräsentanten der AfD Platz. Die Partei war bisher nicht im NRW-Landtag vertreten. 

199 Abgeordnete gehören dem neuen Parlament an – 38 weniger als aktuell. Pro Volksvertreter werden jährlich etwa 200.000 Euro fällig – für die Diätenzahlung sowie für das Gehalt der persönlichen Mitarbeiter. Somit werden 7,6 Millionen Euro weniger fällig - Sachkosten nicht berücksichtigt.

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Quelle: wa.de

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