Ergebnis der Obduktion liegt vor

Toter in städtischer Unterkunft gefunden: Polizei schließt Verbrechen aus

In dieser städtischen Unterkunft in Arnsberg-Hüsten (NRW) wurde am Dienstag ein toter Mann gefunden.
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In dieser städtischen Unterkunft in Arnsberg-Hüsten (NRW) wurde am Dienstag ein toter Mann gefunden.

In einer städtischen Unterkunft in Arnsberg-Hüsten (NRW) wurde am Dienstagvormittag ein toter Mann gefunden. Jetzt steht fest: Er wurde nicht Opfer eines Gewaltverbrechens.

  • In Arnsberg-Hüsten (NRW) wurde am Dienstag ein toter Mann in einer städtischen Unterkunft gefunden. 
  • Eine Obduktion der Leiche hat neue Erkenntnisse geliefert. 
  • Nun ist klar: Der Mann wurde nicht Opfer eines Gewaltverbrechens.

Update, 13.20 Uhr: Es gibt neue Informationen zum Toten aus der städtischen Unterkunft in Arnsberg-Hüsten. Wie ein Sven Schönberg, Sprecher der Polizei Dortmund, auf Nachfrage erklärte, sei das Ergebnis der Obduktion, dass keine andere Person dem Mann die tödlichen Verletzungen zugefügt hat. "Es gibt keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen", sagte Schönberg im Gespräch mit der Redaktion. 

In der Unterkunft am Berliner Platz in Hüsten sind nach Angaben der Stadt Arnsberg "derzeit 33 geflüchtete Menschen, darunter auch Asylbewerber, untergebracht". 

Arnsberg-Hüsten (NRW): Obduktion soll Klarheit über Todesumstände bringen

Update, 10. Juni, 10.14 Uhr: Im Fall des toten Mannes aus der städtischen Unterkunft in Arnsberg-Hüsten gibt es am Mittwochmorgen noch keine neuen Erkenntnisse, wie Polizeisprecher Sebastian Held erklärte. Die Ermittler gehen weiterhin davon aus, dass es sich bei der Leiche um den 34-jährigen Bewohner der Wohnung am Berliner Platz handelt. Die Obduktion, die Klarheit über die Todesumstände verschaffen soll, findet nach Polizeiangaben im Laufe des Mittwochs statt.

Arnsberg-Hüsten (NRW): Bewohner findet Toten in Unterkunft

Erstmeldung vom 9. Juni: Arnsberg-Hüsten (NRW) - Gegen 11.30 Uhr ging beim Rettungsdienst der Notruf ein. Ein Bewohner hatte in der Unterkunft am Berliner Platz in Arnsberg-Hüsten (NRW), eine verletzte, leblose Person in einer Wohnung gefunden. Dort sind nach letztem offiziellen Stand Asylbewerber untergebracht. 

Laut Polizei stellte der Rettungsdienst vor Ort fest, dass die männliche Person tot ist und schwere Verletzungen am Unterleib aufweist. Daher alarmierte der Rettungsdienst die Polizei. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei dem Toten um den 34-jährigen Bewohner der Wohnung in Hüsten

Arnsberg-Hüsten (NRW): Polizei kann Tötungsdelikt nicht ausschließen

"Aufgrund der Auffindessituation können wir ein Tötungsdelikt derzeit nicht ausschließen", sagte Polizeisprecher Sebastian Held vor Ort. Aber auch ein Suizid könnten die Ermittler nicht ausschließen. Eine Mordkommission sowie Spurensicherungs-Spezialisten der Kriminaltechnischen Untersuchungsstelle (KTU) aus Dortmund waren nach Hüsten gekommen, um die Ermittlungen zu übernehmen. 

Die Kriminaltechnische Untersuchungsstelle (KTU) aus Dortmund übernahm die Spurensicherung in Hüsten.

Die Polizei spricht selbst von einem "großen Kräfteeinsatz" in Hüsten - es waren zunächst mehrere Streifenwagenbesatzungen aus Arnsberg, Sundern und Meschede sowie die Kriminalpolizei vor Ort. Einige Polizeibeamte sind aber schon wieder abgerückt, eine Gefährdung für die Bevölkerung habe laut Held nie bestanden.

Erste Befragungen der anderen Bewohner liefen in Hüsten bereits. Diese wurden von den Ermittlern aufgefordert, in ihren Wohnungen zu bleiben. 

Mittlerweile ist die Arbeit am Tatort in Hüsten laut Polizei "weitestgehend abgeschlossen". Nun soll eine Obduktion des Toten, die vorraussichtlich am Mittwoch erfolgen soll, genauere Erkenntnisse liefern.

Polizei-Einsatz in Hüsten: Toter Mann in Unterkunft gefunden

Arnsberg-Hüsten/NRW: Tote Person gefunden - Polizei vermeldet Einsatz 

Die Polizei hatte den Einsatz gegen 13 Uhr auf ihrem Twitter-Kanal vermeldet. Dort hatte die Polizei geschrieben, dass eine Person leblos in einer städtischen Unterkunft am Berliner Platz in Arnsberg-Hüsten aufgefunden worden sei. 

Wir berichten weiter. 

Ein Mann (32) aus Werl stach kürzlich in Arnsberg auf eine Frau (18) ein und verletzte sich dann selbst schwer.

Ein 33-Jähriger wurde im Mai bei einer Messerattacke in Münster getötet – telefonierte er zu laut?

Der Fundort einer Leiche in Hagen deutete auf grausame Absichten hin: Eine Frau sollte wohl im Keller ihres Hauses einbetoniert werden.

Quelle: wa.de

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