Unglück Flugplatz Arnsberg-Menden

Flugzeugabsturz im Sauerland: Drei Insassen schwer verletzt - Hubschrauber im Einsatz

Die Schwerverletzten mussten mit Rettungshubschraubern in Kliniken geflogen werden. 
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Die Schwerverletzten mussten mit Rettungshubschraubern in Kliniken geflogen werden. 

[Update, 19.56 Uhr] Schlimmer Flugunfall im Sauerland: Ein Flugzeug stürzte beim Landeanflug auf den Flugplatz Arnsberg-Menden ab. Drei schwer verletzte Personen wurden mit Rettungshubschraubern ins Krankenhaus geflogen. Die Ermittlungen laufen.

  • Am Flugplatz Arnsberg-Menden ist es am Freitag zu einem tragischen Flugunfall gekommen.
  • Eine zweimotoriges Flugzeug ist gegen einen Hügel vor der Landebahn geprallt. 
  • Die drei Insassen - zwei Männer und eine Frau - mussten schwer verletzt in Kliniken geflogen werden. 

Arnsberg-Voßwinkel - Großer Einsatz bei Arnsberg-Voßwinkel im Sauerland (NRW): Am Flugplatz Arnsberg-Menden ist es am Freitagnachmittag zu einem Flugunfall gekommen. Ein Flugzeug stürzte beim Landeanflug auf den zwischen Arnsberg-Voßwinkel und Wickede-Echthausen gelegenen Flugplatz ab.

Die Feuerwehr sei gegen 16 Uhr alarmiert worden, berichtete deren Sprecher Udo Schütte vor Ort. Nach der Unfallmeldung machte sich gleich ein Großaufgebot von Einsatzkräften der Feuerwehr, der Polizei und des Rettungsdienstes auf den Weg zum Flugplatz Arnsberg-Menden. Auch drei Rettungshubschrauber - zwei von der ADAC-Luftrettung und einer von der Bundeswehr - landeten an der Unglücksstelle bei Voßwinkel. 

Flugzeugabsturz am Flugplatz Arnsberg-Menden: Bilder von der Unglücksstelle

Absturz am Flugplatz Arnsberg-Menden: Flugzeug kracht gegen Hügel

In dem Flugzeug, eine zweimotorige Cessna-Maschine, saßen nach Angaben der Polizei drei Personen. Alle Insassen seien bei dem Absturz schwer verletzt worden. Dabei handelt es sich laut Polizeisprecher Holger Glaremin um den Piloten, einen 73-jährigen Mann aus Herne, sowie eine 52-jährige Frau aus Dortmund und einen 68 Jahre alten Mann aus Bochum, die mit im Flugzeug saßen. Nach erster notärztlicher Versorgung am Flugplatz Arnsberg-Menden wurden alle drei Opfer mit den Rettungshubschraubern in umliegende Kliniken geflogen.

Ersten Informationen zufolge soll das Flugzeug beim Landeanflug auf den Flugplatz Arnsberg-Menden gegen einen Hügel geprallt sein, der sich unterhalb der Landebahn befindet. Das Flugzeug kam stark beschädigt vor einer Sichtmarke, die Piloten bei der Orientierung helfen soll, zum Stehen. Es habe aber kein Feuer gefangen, berichtete Feuerwehrsprecher Udo Schütte. Einsatzkräfte der Feuerwehr retteten die drei schwer verletzten Insassen aus dem Flugzeug und übergaben sie an den kurz darauf eintreffenden Rettungsdienst. 

Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst rückten zum Flugplatz Arnsberg-Menden aus.

Absturz am Fluplatz Arnsberg-Menden: Ursache noch unklar

Die Hintergründe des Flugzeugabsturzes bei Arnsberg-Voßwinkel sind noch völlig unklar. "Zum jetzigen Zeitpunkt können wir noch keine Angabe zur Ursache des Unglücks machen", sagte Polizeisprecher Holger Glaremin vor Ort. Beamte der Kriminalpolizei sowie ein Mitarbeiter der Luftaufsicht der Bezirksregierung Münster machten sich bereits ein Bild von der Unfallstelle. Zudem wird die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) den Absturzort unter die Lupe nehmen. 

Nach Informationen des SauerlandKurier sollen die BFU-Mitarbeiter aus Braunschweig aber erst am späten Abend am Flugplatz Arnsberg-Menden eintreffen. Sie werden die intensive Suche nach der Absturzursache wohl erst am Samstagmorgen aufnehmen.

Insgesamt waren nach Angaben von Feuerwehrsprecher Udo Schütte 50 Einsatzkräfte der hauptamtlichen Feuerwehren aus Arnsberg und Neheim, der freiwilligen Löschgruppe sowie des Rettungsdienstes vor Ort. Die Polizei, die mit mehreren Streifenwagen zur Absturzstelle ausgerückt war, sperrte die am Flugplatz Arnsberg-Menden vorbeiführende Straße - auch um Schaulustige abzuhalten. 

Erst vor Kurzem kam es zu einem tragischen Flugzeugunglück: Ein Kleinflugzeug stürzte auf ein Wohnhaus ab und verursachte ein Feuer. Drei Menschen kamen ums Leben, zu den Verletzten zählt auch ein Kind. Ein ebenfalls schreckliches Ende hat ein Flugzeugabsturz im Märkischen Kreis genommen. Ein Leichtflieger fällt aus 70 Metern in die Tiefe. Der Pilot ist gestorben, ein Passagier (25) wurde lebensgefährlich verletzt.

Quelle: wa.de

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