Gefährlicher Arbeitsplatz - trotz aller Vorkehrungen

Auto kracht auf A2 in Anhänger der Autobahnmeisterei

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[Update 18.17 Uhr] Wie gefährlich der Arbeitsplatz auf der Autobahn ist, zeigte am Dienstagnachmittag ein Unfall auf der A2 im Bereich der Brücke Neuenkirchener Straße in Gütersloh: Gegen 14.05 Uhr krachte dort zwischen den Anschlussstellen Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück in Fahrtrichtung Dortmund ein Citröen C4 auf einen Absicherungsanhänger der Autobahnmeisterei Oelde.

Gütersloh - Dessen Mitarbeiter war nach Angaben seiner Kollegen damit beschäftigt, im Mittelstreifen Schilder wieder einzusammeln, die für Baumfällarbeiten aufgestellt worden waren. 

Zu diesem Zweck waren im Abstand von 1000 und 500 Metern auf dem Seitenstreifen Vorankündigungen platziert worden, die alle Verkehrsteilnehmer eigens auf das nahende Hindernis auf dem linken Fahrstreifen hinwiesen.

Nach dem Notruf bei der Kreisleitstelle der Feuerwehr wurden ein Rettungswagen sowie der Löschzug Spexard zur Absicherung der Unfallstelle alarmiert. 

Der verletzte Pkw-Fahrer - nach Angaben der Polizei Bielefeld ein 19-jähriger italienischer Staatsbürger - wurde ins Krankenhaus in Rheda-Wiedenbrück eingeliefert.

Kurz vor der Tagesbaustelle sei ein Lkw-Fahrer vor dem 19-Jährigen ebenfalls auf dem linken Fahrstreifen unterwegs gewesen, sei dann aufgrund der Fahrbahnverjüngung auf den mittleren Fahrstreifen gewechselt, während der Citroenfahrer auf dem linken Fahrstreifen blieb.

"Hierbei übersah er den Absicherungsanhänger der Autobahnmeisterei Oelde auf dem linken Fahrstreifen und kollidierte mit diesem. Durch die Kollision wurde der Anhänger auf den mittleren und rechten Fahrstreifen geschleudert. 

Der Citroen geriet ebenfalls ins Schleudern und kippte dabei auf die rechte Fahrzeugseite. Der Fahrer konnte sich selbstständig aus seinem Pkw befreien und erlitt leichte Verletzungen", so die Polizei Bielefeld am frühen Dienstagabend.

Die Beamten der Autobahnpolizei Stukenbrock sperrten alle drei Fahrstreifen, der Verkehr konnte aber über den Standstreifen die Unfallstelle passieren. 

Es bildete sich ein Stau von bis zu acht Kilometern Länge, für die Verkehrsteilnehmer verlängerte sich die Fahrzeit um bis zu eine Stunde.

Erst am Dienstagvormittag war auf der A2 ein Auto in Flammen aufgegangen.

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Quelle: wa.de

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