Staatsanwaltschaft eingeschaltet

Autofahrer gibt Vollgas: Mit weit über 100 Sachen auf der Flucht vor der Polizei

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An der Verfolgung beteiligt war auch ein Motorradpolizist. Mit seiner Maschine wäre der Fluchtwagen um ein Haar kollidiert.

[Update, 19.50 Uhr] Ein Pkw-Fahrer hat sich am Nachmittag offenbar eine wilde Verfolgungsfahrt mit der Hammer Polizei geliefert.

  • Nach einer Ordnungswidrigkeit will die Polizei einen Pkw-Fahrer kontrollieren. Der Mann gibt Gas.
  • Die Verfolgung führt mit mehr als 100 Sachen über die vielbefahrene Straße. 
  • Erst in Ahlen stoppt er, springt aus dem Auto und läuft davon.

Hamm - Der Heiz-Sporn hatte gegen 15.30 Uhr auf der Heessener Straße angehalten werden sollen. Wie es heißt, hatte er zuvor eine Ordnungswidrigkeit begangen. Statt den Anweisungen der Polizei zu folgen, trat er das Gaspedal durch und flüchtete auf der vielbefahrenen Straße. 

Pkw-Fahrer auf der Flucht: Mehrere Polizeifahrzeuge nehmen die Verfolgung auf

Dabei soll er teils aufweit über 100 Kilometer pro Stunde beschleunigt. Mehrere Polizeifahrzeuge nahmen die Verfolgung auf, darunter auch ein Polizeikrad. 

Das Fluchtfahrzeug kollidierte um ein Haar mit dem Krad. Der Pkw-Fahrer flüchtete bis nach Ahlen, wo er dann aus dem Auto sprang und davonlief. Wie die Polizei mitteilte, wurde er kurz darauf gefasst und vorläufig festgenommen. 

Fluchtwagen kollidiert beinahe mit Polizeikrad

Der Autofahrer war offenbar über die Münsterstraße in Richtung Drensteinfurt geflüchtet und dann weiter über die Landstraße nach Ahlen. Er soll mit einem VW Sharan unterwegs gewesen sein, an dem WAF-Kennzeichen angebracht waren. 

Die Pressehoheit liegt nunmehr bei der Staatsanwaltschaft in Dortmund. Das könnte darin begründet sein, dass das Verhalten des Fahrers während der Verfolgungsfahrt als versuchtes Tötungsdelikt eingestuft wird. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es bislang nicht. Die Staatsanwaltschaft ist für den WA aktuell nicht erreichbar.

Fahrerin fordert Zivilstreife zu Rennen heraus

"Durch die Gegend fahren" wollte eine 31-jährige Frau - mit mehr als 100 Sachen durch die Dortmunder Innenstadt. Dabei soll die Fahrerin eine Zivilstreife der Polizei und andere Fahrer immer wieder zu Rennen aufgefordert haben. Erst nacheiner Verfolgung über mehr als 100 Kilometer quer durchs Ruhrgebiet konnte die Polizei einen Rowdy auf der Autobahn bei Mülheim stoppen - per Nagelbalken.

Quelle: wa.de

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