Stau bis zu 12 Kilometer

Autofahrer kracht in Stau-Ende: Sperrung auf der A2

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Ein Mann aus Oelde verursachte am Freitagnachmittag einen schweren Auffahrunfall auf der A2. Er übersah das Stau-Ende. Die Autobahn wurde voll gesperrt.

Gütersloh - Ein 60-Jähriger Autofahrer aus Oelde verursachte am Freitagnachmittag einen schweren Auffahrunfall auf der A2 in Höhe der Anschlussstelle Gütersloh. Der Mann mit einer DDR-Flagge am Rückspiegel übersah das Stauende, als er in Richtung Osten unterwegs war. Der Stau hatte sich nach einem vorangegangenen Unfall in Höhe des Parkplatzes Sürenheide gebildet. Beteiligt war unter anderem auch ein Wohnmobil, verletzt wurde niemand.

Der Verkehr wurde über die Parallelfahrspur auf dem Parkplatz an der Unfallstelle vorbeigeführt. Gegen 15.20 Uhr hatte sich der Verkehr auf mehr als einen Kilometer bis zur Anschlussstelle Gütersloh zurückgestaut. Das erkannte unter anderem der Fahrer eines 3er BMW aus Bielefeld auf dem linken Fahrstreifen rechtzeitig, ebenso eine Fordfahrerin und ein Renaultfahrer aus dem Kreis Gütersloh.

Mit hoher Geschwindigkeit, so die Polizei, näherte sich dann der Fahrer eines silbernen Ford Focus Turnier dem Stauende und versuchte zwischen der Mittelleitplanke und den bereits stehenden Fahrzeugen vorbeizukommen. Dabei prallte der Kombi nicht nur gegen die Fahrerseiten der drei Fahrzeuge, sondern auch gegen die Mittelleitplanke.

Erst als der Ford heftig auf den Bielefelder BMW krachte, blieb er stehen. Die drei Insassen, Vater, Mutter und ihr knapp einjähriges Baby wurden glücklicherweise ebenso wie die anderen Beteiligten offenbar eher leichter verletzt. Eine Notärztin aus Gütersloh versorgte die Betroffenen zusammen mit den Besatzungen von insgesamt vier Rettungswagen (drei aus Gütersloh, einer aus Verl).

Nach einer ersten Versorgung wurden zur weiteren Abklärung insgesamt acht Personen ins Krankenhaus eingeliefert. Die Autobahnpolizei Stukenbrock sperrte zunächst die Schnellstraße in Richtung Hannover komplett. Nachdem die Rettungswagen abgerückt waren, konnten die Verkehrsteilnehmer über den Standsteifen an der Unfallstelle vorbeifahren. Dennoch staute sich die Blechlawine auf einer Länge von bis zu zwölf Kilometern.

Quelle: wa.de

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