Neue Corona-Schutzverordnung

Wann öffnen die Baumärkte in NRW wieder? Regierungspartei will früh lockern

Wann können Kunden in NRW wieder in den Baumarkt? Bauhaus, Hornbach, Hagebau, Globus und Co. sind seit Mitte Dezember im Lockdown. Bisher gilt nur diese Ausnahme.

Update vom 26. Februar, 12.27 Uhr: Ein führender Politiker der NRW-FDP legt einen konkreten Öffnungsplan vorgelegt. Nach den Vorschlägen von Christof Rasche, Fraktionschef der Liberalen im Landtag, könnte Baumärkte und Gartencenter am 1. März wieder öffnen. Er will außerdem Shopping im Handel mit Terminen ermöglichen. Die FDP sorgt so für deutlichen Druck auf die Landesregierung von Armin Laschet.

Bundeland Nordrhein-Westfalen (NRW)
Bevölkerung17,93 Millionen (2019)
Ministerpräsident Armin Laschet

Baumärkte in NRW: Hoffnung auf Öffnung für mehr als Handwerker und Gewerbekunden

Update, 23. Februar, 14.50 Uhr: Die Baumärkte in NRW öffnen nur für Handwerker und Gewerbekunden. Eine Ausnahme gilt seit 22. Februar für bestimmte Produkte. Eine Entscheidung in einem anderen Bundesland lässt nun aufhorchen und die Hoffnung der Kunden in NRW größer werden.

Ausgerechnet in Bayern, dem Bundesland, in dem Ministerpräsident Markus Söder so vorsichtig mit Öffnungen umgehen will, lässt die Kunden wieder in die Baumärkte. Staatskanzleichef Florian Herrmann gab an, dass die Öffnung ab 01. März erfolgen soll, allerdings gelten strikte Quadratmeterbeschränkungen in den Geschäften, berichtet merkur.de*. Dies verärgert wiederum die Regierung in Baden-Württemberg, wo Baumärkte noch geschlossen sind. Es wird ein Pendelverkehr über die Landesgrenze befürchtet.

Update 22. Februar, 10.10 Uhr: Ab heute (Montag, 22. Februar) dürfen Baumärkte in NRW wieder für mehr Kunden öffnen. Ab sofort gilt die neue Corona-Schutzverordnung. Sie besagt: Baumärkte dürfen neben verderblichen Schnitt- und Topfblumen nun auch pünktlich zu ersten Frühlingstemperaturen Gemüsepflanzen, Blumenzwiebeln und Saatgut verkaufen. Dafür müssen sie aber Bereiche im Baumarkt bzw. Gartenmarkt abtrennen.

Baumärkte in NRW: Öffnung erlaubt, aber nur mit Frühlingsprodukten

[Erstmeldung] Hamm - Der Betrieb von Baumarkt und Gartenbaumarkt ist seit Mitte Dezember in NRW eingeschränkt. Seit Beginn des Corona-Lockdowns dürfen Baumärkte nur noch für Gewerbetreibende, Handwerker und Landwirte öffnen. Sie müssen beim Eintritt einen Gewerbeschein bzw. Handwerkerausweis vorlegen. Privatkunden können nur „Click-and-Collect“ machen - also online bestellen und die Waren dann abholen. Nun wird es ab Montag in NRW eine Ausnahme geben. (News zum Coronavirus)

Man könnte sagen: Die Baumärkte in NRW dürfen eine Frühlingsoffensive starten. Eine echte Öffnung wird es nicht - nur eine Ausnahme gilt für Baumärkte, berichtet ruhr24.de*. Garten- und Baumärkte können bislang schon kurzfristig verderbliche Schnitt- und Topfblumen an Privatleute verkaufen. Dies wird nun in der geänderten Coronaschutzverordnung für NRW erweitert.

Baumärkte in NRW: Im Frühjahr Streit um Schließungen

Pünktlich zum frühlingshaften Wetter in NRW dürfen Bau- und Gartenmärkte nun auch Gemüsepflanzen, Blumenzwiebel und Saatgut verkaufen. Der Verkauf darf sich laut Verordnung aber nur hierauf und unmittelbares Zubehörs wie Übertöpfe beschränken. Ob dies für Baumärkte wie Obi, Bauhaus, Hagebau, Hornbach, Globus und Co. umsetzbar ist, muss sich nun zeigen. Der Zeitpunkt macht für Hobbygärtner Sinn: Jetzt ist die Zeit, in der die Grundlage für die Gemüseernte gelegt wird. Erste Gemüsesorten werden im Februar und März „vorgezogen“.

Das Thema Baumärkte war während des ersten Lockdowns ein heiß diskutiertes Thema. Im Frühjahr mussten zahlreiche Einzelhändler schließen - allerdings durften Baumärke wie Obi, Bauhaus, Hagebau, Hornbach, Globus und Co. geöffnet bleiben. Auf die Geschäfte setzte ein wahrer Run ein. Viele Menschen hatten wegen des Corona-Lockdowns viel Zeit und renovierten ihr Zuhause oder verschönerten ihren Garten.

Lockdown auch in Baumärkten? Darauf müssen sich Heimwerker jetzt einstellen.

Vor vielen Baumärkten kam es zu langen Warteschlangen der Kunden. Immer wieder gab es Kritik, warum die Politik die Märkte trotzdem geöffnet ließ. In diesem Lockdown kam es zur Schließung der Baumärkte. Seit Mitte Dezember öffnen die Baumärkte nur noch für Handwerker und Gewerbetreibende. Privatkunden müssen ihre Produkte online bestellen und können sie dann vor Ort abholen. *merkur.de und ruhr24.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © Sven Hoppe/dpa

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