Großeinsatz der Polizei

Junge Männer schießen in Wohnung in Anröchte-Altengeseke um sich - zwei Festnahmen

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[Update] Anröchte - Der Anröchter Ortsteil Altengeseke wurde am Dienstagmittag von der Polizei wegen eines Großeinsatzes abgeriegelt. Zwei junge Männer hatten in einer Wohnung um sich geschossen. Sie wurden festgenommen.

Großeinsatz für die Polizei im 850-Seelen-Dorf Anröchte-Altengeseke: Ersten Erkenntnissen zufolge hatten sich dort zwei Jugendliche nach einer durchzechten Partynacht in einer Wohnung an der Soester Straße aufgehalten und seit 10.30 Uhr um sich geschossen. 

Zunächst war seitens der Polizei die Rede von einem um sich schießenden Mann.

Um kurz nach 13 Uhr dann die Erfolgsmeldung von der Polizei: "Die Sache ist vorbei. Die beiden Männer wurden gesichert", erklärte Polizei-Pressesprecher Wolfgang Lückenkemper.

So lief der Einsatz ab

Ein Zeuge rief um 10.34 Uhr die Polizei. Aus einer Wohnung in der Ortsmitte an der Soester Straße hatte er Schüsse gehört. Die Polizei rückte deshalb sofort mit einem Großaufgebot nach Altengeseke aus. Die Ortsdurchfahrt, an der die Wohnung liegt, wurde für den Durchgangsverkehr geschlossen. Ein anliegender Kindergarten wurde evakuiert. Die Kinder wurden von den Mitarbeiterinnen in die angrenzende Kirche gebracht und konnten von den Eltern abgeholt werden. Diese waren vom Kindergarten telefonisch verständigt worden.

Neben der Polizei war auch der Rettungsdienst im Einsatz - für den Fall, dass es Verletzte gegeben hätte.

Laut der Aussage von Zeugen feierte der 21-jährige Wohnungsinhaber gemeinsam mit einem Freund lautstark in der Wohnung. Zwischenzeitlich waren durch die eingesetzten Polizeikräfte weitere Schüsse aus der Wohnung zu hören. Gegen 12.54 Uhr, konnten Spezialeinsatzkräfte der Polizei die beiden Männer festnehmen.

21-Jähriger bei Festnahme leicht verletzt

Bei dem zweiten Mann handelt es sich um einen 18-jährigen Jugendlichen der ebenfalls aus Altengeseke stammt. Die beiden Männer wurden anschließend zur Vernehmung nach Soest gebracht. Der 21-jährige wurde bei der Festnahme leicht verletzt. 

"Bei der Waffe handelt es sich um eine Schreckschusspistole. Warum die Beiden damit geschossen haben muss noch ermittelt werden", erklärte die Polizei. Der Einsatzleiter der Polizei, Kriminalrat Benjamin Aufdemkamp, bedankte sich zum Abschluss bei allen Einsatzkräften. "Auch wenn es sich bei der Waffe letztendlich 'nur' um eine Schreckschusswaffe gehandelt hat, wird die Polizei auch weiterhin Hinweise ernst nehmen und gegen mutmaßliche Täter einschreiten um Gefahren von der Bevölkerung abzuwenden."

Neben der Polizei war auch der Rettungsdienst im Einsatz.

Quelle: wa.de

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