In Dortmund

250-Kilo-Blindgänger entschärft: 3000 Anwohner zurück in ihren Wohnungen

Für die Bombenentschärfung wurden in Dortmund circa 3000 Anwohner evakuiert.
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Für die Bombenentschärfung gab es in Dortmund eine Evakuierungsaktion für circa 3000 Anwohner.

In Dortmund ist in der Nacht zu Dienstag ein Blindgänger entschärft worden. Dafür mussten rund 3000 Anwohner ihre Häuser verlassen.

Update vom 3. August, 6.34 Uhr: In Dortmund ist am Montag eine bei Bauarbeiten entdeckte 250-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Der Blindgänger wurde am Dienstagmorgen gegen 1:45 Uhr erfolgreich unschädlich gemacht, wie die Stadt Dortmund mitteilte. Alle aufgrund des Bombenfundes verhängten Sicherheitsvorkehrungen rings um den Fundort wurden wieder aufgehoben.

StadtDortmund
Größe280,7 km²
Einwohner587.010 (2019)

Am Montagabend war eine Evakuierungsaktion für rund 3000 Menschen organisiert worden. Wer nicht bei Freunden oder Verwandten unterkommen konnte, bekam eine Notunterkunft im Fritz-Henßler-Berufskolleg bereitgestellt. In der Nacht machten 312 Menschen davon Gebrauch, wie die Stadt auf Twitter mitteilte.

250-Kilo-Blindgänger entdeckt: Evakuierungsaktion für 3000 Anwohnern in Dortmund

[Erstmeldung vom 2. August, 22.23 Uhr] Dortmund - Rund 3000 Anwohner wurden Montagabend evakuiert. Der Grund: Bei Bauarbeiten wurde ein 250-Kilo-Blindgänger in Dortmund entdeckt. Bei der Bombe soll es sich um ein Geschoss aus dem Zweiten Weltkrieg handeln. Der Blindgänger sollte noch in der Nacht zu Dienstag in der Nordstadt entschärft werden. Nach Angaben der Stadt Dortmund lief die Evakuierung am späten Monatabend gut.

250-Kilo-Blindgänger entdeckt: Evakuierung von 3000 Anwohnern in Dortmund

Die Evakuierung rund um die betroffene Dürener Straße lief bereits seit 20.30 Uhr in Dortmund. Für Menschen, die nicht bei Freunden oder Verwandten unterkommen könnten, sei eine Evakuierungsstelle im Fritz-Henßler-Berufskolleg eingerichtet worden.

Zudem stellte die DSW21 einen Bus bereit, der zur Evakuierungsstelle fährt. Der Bus verkehrte von der Stahlwerkstraße Ecke Dürener Straße zum Fritz-Henßler-Berufskolleg. Mehrere Buslinien und die U-Bahn wurden für die Zeit der Entschärfung umgeleitet.

Der Evakuierungsradius für die Bombenentschärfung am Montag in Dortmund.

Wann die Evakuierung beendet ist, kann die Stadt am späten Montagabend noch nicht abschätzen. „Es hängt vor allem davon ab, wie viele Krankentransporte es gibt und wie kooperativ die Anwohner sind. Bis jetzt läuft aber alles gut an“, schreibt die Stadt bei Twitter. In der Evakuierungsstelle am Berufskolleg waren laut Stadt um circa 23 Uhr 140 Personen. Zudem gab es bis dato acht Krankentransporte.

Bei einer Evakuierung im November mussten in Dortmund ebenfalls viele Menschen ihre Häuser verlassen. Hier waren sogar der BVB und die Bahnstrecke wegen der Bombenentschärfung betroffen.

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