Zugausfälle und längere Wartezeiten

Bombenentschärfung in Hagen dauert nur 23 Minuten

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[Update 19.55 Uhr] Hagen - Entschärfung in Rekordzeit: Nachdem eine 250-Kilogramm schwere Weltkriegsbombe die Stadt Hagen den ganzen Donnerstag über in Atem gehalten hatte, war ihre Entschärfung am Abend schnell beendet. Nur 23 Minuten brauchten die Experten, um den explosiven Fund unschädlich zu machen. 

Nahe dem Hagener Hauptbahnhof hatten Bauarbeiter die Fliegerbombe entdeckt. Der Zugverkehr wurde unterbrochen. Die Fernzüge ICE und IC wurden während der Entschärfung über Essen umgeleitet. Die Regionalzüge stoppen vor Hagen und fahren auf ihrer jeweiligen Linie zurück.

Im Sicherheitsraduis um die Fundstelle wohnen 2.700 Menschen, die ihre Wohnungen verlassen mussten. Dafür gingen Einsatzkräfte von Tür zu Tür. Auch die Bahnsteige wurden geräumt. Die Empfangshalle des Bahnhofs, der am Rande des Evakuierungsradius von 500 Metern liege, bleibe aber geöffnet, sagte ein Sprecher. 

Für die Entschärfung musste die Bombe auf einen Lkw gehievt werden, weil sie bei den Erdarbeiten schon bewegt wurde. 

Den Hauptbahnhof passieren Fern- und Regionalzüge auf dem Weg zwischen Ruhrgebiet und Rheinland. Reisendewurden gebeten, längere Wartezeiten und Zugausfälle einzuplanen. 

Betroffen waren der Verkehr mit ICE-, Regional- und S-Bahn-Zügen - unter anderem die Züge der RE 6, RE 17, RB 52, RB 91, S 5, S 8, RE 16 und RB 40. - dpa/kh

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Quelle: wa.de

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