Ein Missverständnis der besonderen Art

Brauchte bei Kontrolle ungewöhnlich lange: Fahrer gibt Sperma- statt Urinprobe ab

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Polizei kontrolliert einen Fahrer. 

Lüdenscheid - Nein, das ist kein Scherz. Ein Mann zeigte bei einer Drogenkontrolle in Lüdenscheid Anzeichen von Drogenkonsum. Er sollte eine Urinprobe abgeben, die aber dauerte ungewöhnlich lange. 

Die Polizei im Märkischen Kreis versucht den Vorfall in ihrer Mitteilung so sachlich wie möglich darzustellen. Förmlich teilt sie mit: "Der Fahrer eines Kleintransporters lieferte heute Morgen bei einer Polizeikontrolle in Lüdenscheid eine Sperma- statt der geforderten Urinprobe ab." Offenbar ein Missverständnis. 

Als die Beamten ihn kontrollierten, zeigte er Anzeichen, die auf Drogenkonsum hindeuteten. Er war mit einem Drogenvortest einverstanden. 

Die Beamten verlangten einen Urintest. 

Für die Urinprobe überreichten ihm die Polizeibeamten einen Becher. Damit verschwand er im Gebüsch. "Er brauchte ungewöhnlich lange und kehrte etwas beschämt mit dem genannten Inhalt zurück", erklärte die Polizei. Die Sinnhaftigkeit der Maßnahme stellte er offenbar nicht infrage.

Die Beamten staunten nicht schlecht, blieben aber professionell. Sie erklärten die Probe offiziell für unbrauchbar und griffen auf einen Speicheltest zurück. Der fiel negativ aus. Die Polizei schreibt weiter: "Der Mann fuhr erleichtert weiter." Im doppelten Sinn. 

Quelle: wa.de

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