Strenge Regeln in der Domstadt

Corona in Köln: Inzidenzwert steigt immer weiter - Kommen Freitag neue Regeln?

Köln ist ein Corona-Risikogebiert. Der Inzidenzwert für die NRW-Metropole bleibt hoch. Die Stadt hat bereits mit Maßnahmen und Regeln reagiert.

Update vom 16. Oktober, 9.39 Uhr: Die Stadt Köln bleibt Corona-Risikogebiet. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt der entscheidende Inzidenzwert bei 75,4 und damit weit über der kritischen Grenze von 50 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen. Oberbürgermeisterin Henriette Reker wird heute (16. Oktober) ab 15 Uhr einen Überblick über den aktuellen Stand und mögliche neue Regeln geben. Am Vortag lag die Inzidenz noch bei 70,4. Köln ist keine Ausnahme. Immer mehr Städte und Kreise in NRW werden zu Risikogebieten.

StadtKöln
Bevölkerung1,061 Millionen Einwohner (2016)
BürgermeisterinHenriette Reker

Corona in Köln: Der Inzidenzwert wächst weiter - strenge Regeln

Update vom 14. Oktober, 11.48 Uhr: Die Stadt Köln bleibt Corona-Risikogebiet. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt der entscheidende Inzidenzwert bei 70,4 und damit weit über der kritischen Grenze von 50 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen. Am Vortag lag die Inzidenz noch bei 66,0.

Update vom 13. Oktober, 9.48 Uhr: Die Corona-Zahlen in Köln bleiben im kritischen Bereich. Die Inzidenzzahl für die NRW-Metropole lag am Dienstag bei 66,0. Zur Erinnerung: Diese Zahl belegt, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner es in Köln in den vergangenen sieben Tagen gab.

Corona in Köln: NRW-Metropole ist Risikogebiet - Maßnahmen eingeleitet

[Erstmeldung vom 12. Oktober] Köln - In der NRW-Millionenstadt Köln haben die neuen Fälle mit dem Coronavirus den wichtigen Inzidenzwert von 50 überschritten. Damit gilt die Metropole im Rheinland seit Samstag nun auch als Corona-Risikogebiet.

Die Inzidenzzahl für Köln ist am Montag auf 66,3 gestiegen. Das heißt: Es gab 66,3 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

Corona in Köln: Hohe Zahlen machen NRW-Metropole zum Risikogebiet - neue Regeln

Köln hat die kritische 50-Grenze bereits am Samstag überschritten. Daher hat die Stadt die Einschränkungen in der NRW-Metropole im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verschärft. Diese Regeln gelten in Köln:

  • In der Öffentlichkeit dürfen sich künftig nur noch maximal fünf Personen aus verschiedenen Haushalten in der Öffentlichkeit treffen. Zuvor waren es zehn gewesen.
  • Der Konsum von Alkohol soll abends ab 22 Uhr verboten sein. An den Wochenenden darf an Hotspots kein Alkohol mehr verkauft werden. Eine Sperrstunde werde zunächst aber nicht eingeführt, sagte Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos).
  • Im gesamten öffentlichen Raum, wo der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann - das bezieht sich auch auf die Fußgängerzonen oder Einkaufsstraßen - gilt nun eine Maskenpflicht.
  • Die Personenzahl von Feiern wird beschränkt: Bei privaten Feiern in angemieteten Räumen sind höchstens 25 Personen erlaubt. „Von Feiern in der eigenen Wohnung raten wir dringend ab“, sagte Kölns Oberbürgermeisterin Reker. Mehr als zehn Personen sollten dort nicht zusammen kommen.

Corona in Köln: Maskenpflicht in sämtlichen Einkaufsstraßen

In folgenden Einkaufsstraßen gilt in Köln nun die Maskenpflicht: Aachener Straße (Innenstadt und Braunsfeld), Bonner Straße (Innenstadt und Bayenthal), Breite Straße, Brüsseler Straße, Chlodwigplatz, Dellbrücker Hauptstraße, Deutzer Freiheit, Dürener Straße, Ehrenstraße, Eigelstein, Hauptstraße (Rodenkirchen), Höninger Weg (Zollstock), Kalker Hauptstraße, Neumarkt, Neusser Straße, Maastrichter Straße, Mittelstraße, Porz Zentrum, Severinstraße, Sülzburgstraße/Berrenrather Straße, Venloer Straße, Wiener Platz/Frankfurter Straße, Zülpicher Straße, in der Altstadt, auf den Kölner Ringen, auf dem Rheinufer linksrheinisch zwischen Mülheimer Brücke und Südbrücke sowie dem Rheinboulevard/der Rheinpromenade rechtsrheinisch.

Das Überschreiten der 50er-Marke hat Auswirkungen etwa für Menschen aus der Region, die in den Urlaub fahren wollen. Sie müssen jetzt in den Herbstferien an mehreren deutschen Ferienzielen einen höchstens 48 Stunden alten negativen Corona-Test vorweisen. Denn viele Bundesländer haben ein Beherbergungsverbot verhängt.

Neben Köln gilt in NRW unter anderem auch Essen als Corona-Risikogebiet. Neue Regeln wegen der hohen Zahlen hat auch Hagen erlassen. Ein ähnliches Schicksal droht auch Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens Hauptstadt hat bereits entsprechende Maßnahmen vorbereitet.

Rubriklistenbild: © Oliver Berg/dpa

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