News im Ticker

Corona in NRW: Minister macht Hoffnung auf sofortige Öffnung der Außen-Gastro

Die Corona-Zahlen in NRW: Wie entwickelt sich die Inzidenz bei verschärften Regeln wie der Ausgangssperre? Aktuelle News von heute, 5. Mai, im News-Ticker.

  • Die Corona-Lage in NRW: Die meisten Städte und Kreise haben eine Inzidenz von über 100, viele sogar über 200. (News zum Coronavirus)
  • Die Impfkampagne läuft. In Nordrhein-Westfalen hat gut ein Drittel der Bevölkerung die Erstimpfung erhalten.
  • Der Inzidenz in NRW sinkt weiter - und viele Kommunen sind sogar unter 165 (Update vom 5. Mai, 7.26 Uhr).

Update vom 5. Mai, 20.57 Uhr: NRW prüft eine umfassende Umstellung von Corona-Stäbchen-Tests auf Lolli-Tests in den Kitas. Das hat Familienminister Joachim Stamp (FDP) am Mittwoch in Düsseldorf angekündigt. Derzeit werde mit Lieferanten der erst kürzlich zugelassenen Antigen-Lolli-Tests besprochen, in welchen Zeiträumen das Material zu beschaffen sei. Eine flächendeckende Umstellung sei aber „nicht von heute auf morgen möglich“, sagte Stamp. Daher werde es zunächst noch bei den Stäbchen-Tests bleiben.

In der Prüfung für die Kitas seien nicht die PCR-Lolli-Tests, mit denen alle Grund- und Förderschüler in NRW sich ab dem 10. Mai zwei Mal pro Woche auf das Coronavirus untersuchen lassen können. Dies sei in dem viel größeren System mit 10.500 Kitas unterschiedlicher Träger nicht möglich, bekräftigte Stamp. „Es ist ausdrücklich bei uns keine Frage des Geldes, sondern es ist ausschließlich eine Frage von Logistik- und Laborkapazitäten, warum das landesweit nicht auszurollen ist.“ Die PCR-Lolli-Tests müssen im Labor ausgewertet werden, die Lolli-Schnelltests können dagegen von Erziehern in der Kita oder zuhause angewendet werden.

Corona in NRW: Laumann macht Hoffnung auf Öffnung der Außengastronomie

Update vom 5. Mai, 15.21 Uhr: Das wären doch mal gute Aussichten: Kreise und kreisfreie Städte mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 können nach Angaben von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) die Außen-Gastronomie schon jetzt öffnen.

Kommunen, die unter der Marke 100 bei der Inzidenz sind, könnten über Kommunalverfügungen Öffnungen machen, sagte der der CDU-Politiker auf die Frage nach Öffnungen im Gastgewerbe. Bei den landesweit geltenden Verordnungen des Landes NRW seien Ausnahmen möglich. Wenn eine Kommune, die beispielsweise bei einer Inzidenz von 70 liege, die Außen-Gastronomie öffnen wolle, könne das die jeweilige Kreis- oder Stadtverwaltung entscheiden.

So sähen es die bisherigen Regelungen in Nordrhein-Westfalen vor. Die Landesregierung werde aber noch entscheiden, welche Regelungen landesweit ab dem 15. Mai in Kommunen unter einer Inzidenz von 100 gelten sollen.

Corona in NRW: Impfpriorisierung-Gruppe 3 am Donnerstag geöffnet

Update vom 5. Mai, 14.26 Uhr: Nordrhein-Westfalen öffnet schon ab morgen, Donnerstag, die Impfkampagne für weitere Berufsgruppen. Die Impfpriorisierungsgruppe 3 werde nun per Erlasse geöffnet, kündigte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) an. Termine können dann unter anderem von Impfwilligen vereinbart werden, die im Lebensmitteleinzelhandel, in der Justiz, der Steuerfahndung oder an weiterführenden Schulen beschäftigt sind. Das Gleiche gilt etwa auch für Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren sowie für Eltern schwer chronisch kranker Minderjähriger, die selbst nicht geimpft werden können.

In Arztpraxen in NRW soll die Impfreihenfolge Anfang Juni enden. Voraussichtlich ab dem 7. Juni würden die Betriebsärzte in die Corona-Impfkampagne einbezogen, sagte Karl-Josef Laumann in der Pressekonferenz. Spätestens ab diesem Zeitpunkt falle dann die Priorisierung in den Arztpraxen. Bewohnern von Flüchtlingsheimen in NRW soll derweil bis zum 31. Mai ein Impfangebot gemacht werden. Die Städte und Kreise sollen sich dafür aus den „bereits zugewiesenen Impfstoffkontingenten“ bedienen, sagte der NRW-Gesundheitsminister.

Corona in NRW: Wiesn abgesagt - aber Soest plant weiter für die Allerheiligenkirmes 2021

Update vom 5. Mai, 13.56 Uhr: Während das Oktoberfest in München bereits abgesagt worden ist, plant die Stadt Soest weiter für die diesjährige Allerheiligenkirmes*, die nur wenige Wochen später stattfinden soll. „Wir alle würden uns natürlich freuen, wenn wir schnell wieder auf eine Kirmes gehen könnten. Denn das würde bedeuten, dass die Inzidenzzahlen niedrig und viele Menschen geimpft sind und die Corona-Pandemie bewältigt ist“, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) soester-anzeiger.de*.

Corona in NRW: Teststellen wegen Sturm geschlossen

Update vom 5. Mai, 11.34 Uhr: Im Kreis Minden-Lübbecke bleiben heute wegen anhaltender Sturmböen einige Corona-Teststellen in Zelten weiter geschlossen. Wie die Mühlenkreiskliniken mitteilten, werden die Drive-in-Zelte in Minden, Löhne und Lübbecke auch am zweiten Tag in Folge nicht in Betrieb gehen. In Herford dagegen werden wieder Schnelltests angeboten.
Der Sturm hatte am Dienstagmorgen die Test-Zelte eines anderen Betreibers im ebenfalls zum Kreisgebiet gehörenden Bad Oeynhausen aus der Verankerung gerissen und weggeweht. Am Standort werde aber inzwischen weitergetestet.

Auch in Marl im Kreis Recklinghausen hatte der Wind ein Test-Zelt zerstört. Das in Recklinghausen gelegene Impfzentrum des Kreises in einem Großzelt war am Dienstag vorsorglich geschlossen worden. Dort laufe der Betrieb aber wieder regulär, sagte eine Kreissprecherin heute.

Update vom 5. Mai, 9.08 Uhr: Die strengen Corona-Regeln haben im Januar wohl vielen Paaren die Lust auf eine Hochzeitsfeier verdorben: Die Zahl der Eheschließungen sank im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich um 13 Prozent auf 2030, wie das Statistische Landesamt IT.NRW mitteilte. Im Januar 2020, als es noch keine Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen gab, hatten 2327 Paare geheiratet. Am meisten Eheschließungen gab es 2020 im August: Mehr als 10.000 Paare gaben sich in dem Sommer- und Ferienmonat das Ja-Wort.

Corona in NRW: Inzidenz sinkt weiter - vier Kommunen unterschreiten Notbremsen-Schwelle

Update vom 5. Mai, 7.26 Uhr: Die Inzidenz in Nordrhein-Westfalen ist erneut gesunken. Laut Robert-Koch-Institut beträgt der wichtige Wert 148,2 (Vortag: 153,7). Damit liegt die Inzidenz nur noch in 16 der 53 NRW-Kreise und kreisfreien Städte über der Schwelle von 165. Ab diesem Grenzwert gehen Schulen in Distanzunterricht und Kitas in den Notbetrieb. Am Vortag waren es noch 23.

Vier Kommunen in NRW - Münster, Coesfeld, Höxter und Soest - unterschritten sogar die für die Bundes-Notbremse entscheidende Schwelle von 100. Die Stadt Hamm ist mit einer Inzidenz von 277,9 weiterhin Hotspot in NRW. Insgesamt liegen 16 der 53 Städte und Kreise über einer Inzidenz von 165, bei der Schulen wieder zum Teil geöffnet werden dürfen. Das sind vier weniger als am Vortag. Das Gebiet mit der niedrigsten Inzidenz ist der Kreis Soest (66,3).

Corona in NRW: Impfungen für Wohnungs- und Obdachlose mit Johnson & Johnson

Update vom 4. Mai, 22.24 Uhr: Für die Impfung von Wohnungs- und Obdachlosen gegen das Coronavirus haben die Kommunen in NRW bislang schon knapp 10.000 Dosen des Impfstoffs von Johnson & Johnson abgerufen. „Das Ministerium geht davon aus, dass fortlaufend stetig Impfstoffmengen durch die Impfzentren abgerufen werden. In einigen Impfzentren laufen die Impfungen der Wohnungs- und Obdachlosen erst in den kommenden Tagen an“, zitiert die Deutsche Presse-Agentur das NRW-Gesundheitsministerium. Demnach setze man den Johnson & Johnson-Impfstoff gezielt bei obdachlosen Menschen ein, da das Präparat für einen vollen Impfschutz nur einmal verabreicht werden muss.

Update vom 4. Mai, 21.55 Uhr: Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat sich für eine zeitnahe Öffnung der Schulen in Nordrhein-Westfalen ausgesprochen. Demnach müssten die Schulen wieder in den Präsenzunterricht einsteigen, sobald die Corona-Lage es erlaube. Aktuell beuge sich die NRW-Landesregierung den Vorgaben der Bundes-Notbremse. Ihre Forderungen stützt Gebauer dabei auf eine jüngste Studie, wonach geöffnete Schulen mehr zur Corona-Bekämpfung beitragen als geschlossene Schulen.

Corona in NRW: Geimpfte und Genesene können auf Lockerungen hoffen

Update vom 4. Mai, 15.21 Uhr: Die Corona-Regeln für vollständig Geimpfte und Genesene könnten bereits ab dem Wochenende gelockert werden. Die Bundesregierung hat eine entsprechende Verordnung beschlossen. Wenn Bundestag und Bundesrat jetzt noch zustimmen, sollen vollständig Geimpfte und Genesene zukünftig weniger Einschränkungen haben.

Sie würden mit negativ Getesteten gleichgestellt und könnten weitere Geimpfte treffen. Bei Treffen mit Ungeimpften im Familien- und Freundeskreis würde sie nicht mitgezählt. Außerdem müssten sie nicht in Quarantäne nach Reisen - außer sie waren in einem Virusvarianten-Gebiet.

Update vom 4. Mai, 9.02 Uhr: Der Kreis Recklinghausen lässt sein Impfzentrum heute geschlossen. Grund ist eine Warnung des Deutschen Wetterdienstes „vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 105 km/h“ durch Sturmtief Eugen. Alle, die einen Termin für diesen Tag gebucht haben, bekommen laut Kreis kurzfristig einen Ersatztermin. Wegen der hohen Auslastung des Impfzentrums kann die Neu-Terminierung mehrere Tage in Anspruch nehmen.

Corona in NRW: RKI meldet am Dienstag erneut sinkende Inzidenz

Update vom 4. Mai, 7.15 Uhr: Die Inzidenz in Nordrhein-Westfalen ist erneut gesunken. Laut RKI beträgt der wichtige Wert 153,7 (Vortag: 157,5). Die Stadt Hamm ist mit einer Inzidenz von 280,1 Hotspot in NRW. Insgesamt liegen 20 der 53 Städte und Kreise über einer Inzidenz von 165, bei der Schulen wieder zum Teil geöffnet werden dürfen. Das Gebiet mit der niedrigsten Inzidenz ist der Kreis Soest (72,9).

Update vom 3. Mai, 22.50 Uhr: Die nächste Großstadt in Nordrhein-Westfalen möchte durch gezielte Impfaktionen in bestimmten Bezirken verhindern, dass sich das Coronavirus weiter ausbreitet. Hamm steht derzeit in Gesprächen mit dem NRW-Gesundheitsamt, um die Großwohnsiedlungen zusätzliche Impfungen durchzuführen. Dabei gehe es um ähnliche Dimensionen wie in Köln, teilte Oberbürgermeister Marc Herter mit.

Corona in NRW: Trauriger Rekord bei Covid-Intensivpatienten mit Beatmung

Update vom 3. Mai, 16.25 Uhr: Trauriger Rekord: Die Zahl der zu beatmenden Corona-Patienten auf den Intensivstationen hat in Nordrhein-Westfalen einen neuen Höchststand erreicht. Nach Angaben des Gesundheitsministerium sind mit Meldestand von Montag landesweit insgesamt 861 Patienten auf den Intensivstationen mit Beatmungstechnik behandelt worden. Das ist demnach der bislang höchste Stand in der Corona-Pandemie in NRW.

Update vom 3. Mai, 14.22 Uhr: Die Polizei Hagen hat eine illegale Feier aufgelöst. 43 Personen - trotz Corona keine von ihnen mit Maske - drängten sich auf nur 70 Quadratmetern. Als die Polizisten klingelten, spielten sich kuriose Szenen in der Wohnung ab.

Update vom 3. Mai, 12.10 Uhr: In NRW haben 29,6 Prozent der Bevölkerung mindestens eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Das geht aus neuen Daten des Bundesgesundheitsministeriums hervor (Stand: 11.30 Uhr). Nordrhein-Westfalen gehört damit zu den Bundesländern mit einer hohen Impfquote. Auf einen höheren Anteil an Erstgeimpften kommen nur das Saarland (31,4) und Mecklenburg-Vorpommern (30,2). Vollständing geimpft in NRW sind laut Impfdashboard.de 7,7 Prozent der Menschen. Das entspricht etwa 1,37 Milionen Menschen.

+++ Dieser Ticker startete am 4. Mai, den vorherigen Verlauf der Corona-Pandemie in NRW lesen Sie hier nach. *soester-anzeiger.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Marius Becker/dpa

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