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Corona in NRW: Inzidenz sinkt weiter - nur noch zwei Kommunen über 35

Corona in NRW: Die aktuelle Lage in Nordrhein-Westfalen von heute, 10. Juni 2021: Zahlen, Inzidenzen, Impfung, Regeln, Lockerungen und News im Ticker.

  • Die Corona-Lage in NRW entspannt sich. Es gibt immer mehr Lockerungen. (News zum Coronavirus)
  • Düsseldorf hebt das Alkohol- und Verweilverbot auf. (Update vom 9. Juni, 19.47 Uhr)

Dieser News-Ticker wird nicht mehr aktualisiert. Die neuesten Entwicklungen rund um das Coronavirus in NRW können Sie hier nachlesen.

Update vom 9. Juni, 19.47 Uhr: Die Stadt Düsseldorf hat eine Entscheidung bezüglich wichtiger Corona-Regeln getroffen. Galt bislang noch ein Alkohol- und Verweilverbot in der Altstadt und an der Rheinuferpromenade, so wird diese Regel ab dem kommenden Freitag aufgehoben. Das hat der Krisenstab der Landeshauptstadt angesichts der niedrigen Inzidenz beschlossen. Auch die Maskenpflicht im Freien in Altstadt, Innenstadt und am Hauptbahnhof sei dann Geschichte.

Die neuen Corona-Regeln in Düsseldorf gelten demnach allerdings nicht für den Innenbereich. Wer mit dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs sein möchte, muss eine Maske tragen. Auch für Arztpraxen, Friseure und im Einzelhandel beliebt die Maskenpflicht erhalten. Die vom Robert Koch-Institut (RKI) erhobene 7-Tage-Inzidenz in Düsseldorf liegt aktuell bei 24,9.

Update vom 9. Juni, 18.53 Uhr: Das Schulministerium erlaubt Abschlussfeiern in NRWs Schulen zum Schuljahresende. Die aktuellen Regelungen der Coronaschutzverordnung und der Coronabetreuungsverordnung ließen Veranstaltungen zur Zeugnisübergabe zu, hieß es heute aus Düsseldorf. Eltern könnten bei allen Feierlichkeiten dabei sein. Grundschulen könnten bereits Einschulungsfeiern zum kommenden Schuljahr planen.

Corona in NRW: Land leiht Impfdosen in Schleswig-Holstein

Update vom 9. Juni, 17.48 Uhr: 20.000 Dosen mit Astrazeneca-Impfstoff erhält das Land NRW aus Schleswig-Holstein. Doch die gibt es nicht geschenkt, die Impfdosen sind nur geliehen. Der Impfstoff soll für erforderliche Zweitimpfungen genutzt werden.

Update vom 9. Juni, 15.59 Uhr: Der Abwärtstrend der Corona-Neuinfektionen in NRW hält an. Da die Landesinzidenz stabil unter der Marke von 35 liegt, soll es am Freitag (11. Juni) neue Lockerungen geben. Dies betrifft unter anderem die Kontaktbeschränkungen, Gastronomie und Freizeit. Auch für Veranstaltungen sind Lockerungen vorgesehen. Grund zur Freude haben aber nicht alle Kommunen in NRW aufgrund der neuen Corona-Lockerungen.

Corona in NRW: Digitale Impfpass-Alternative

Update vom 9. Juni, 15.24 Uhr: Wer gegen Corona geimpft ist, muss das vielerorts nachweisen können, um ohne negativen Test Freiheiten etwa beim Reisen oder in der Gastronomie genießen zu können. Das geht bislang über das Vorzeigen des (gelben) Impfausweises, in dem die Impfung vermerkt ist. Bald dürfte es für viele Menschen eine komfortablere Lösung geben. Die Alternative könnte den klassische Impfausweis bald ablösen, doch es gibt einen Haken.

Update vom 9. Juni, 13.42 Uhr: Hendrik Streeck hat im Videocast „19 - die Chefvisite“ vor einer starken vierten Corona-Welle in NRW und ganz Deutschland gewarnt. „Im Herbst werden die Infektionszahlen steigen. Wir sollten uns auf einen starken Anstieg vorbereiten“, sagte der Bonner Virologe. Impfungen böten einen Primärtschutz gegen schwere Krankheitsverläufe, aber nicht gegen die Weitergabe des Virus.

Corona in NRW: Nur noch eine Stadt mit Inzidenz über 50

Update vom 9. Juni, 10.03 Uhr: Von den 53 Kreisen und Städten in NRW hat nur noch Hagen eine Inzidenz von mehr als 50. Die Stadt ist bei 52,5 allerdings nicht weit von der Grenze, ab der es Lockerungen gibt, entfernt. Zwischen 35 und 50 liegen die Stadt Bonn (46,7), Leverkusen (40,3) und Wuppertal (38,9).

Update vom 9. Juni, 8.48 Uhr: Der Abwärtstrend bei den Corona-Neuinfektionen in NRW setzt sich fort. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Mittwoch einen Wert von 23,2 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen. Das ist ein deutlich niedrigerer Wert als vor einer Woche (42,0). Auch gegenüber dem Vortag (26,0) ging die wichtige Kennziffer weiter zurück. Binnen eines Tages meldeten die NRW-Gesundheitsämter dem RKI 715 weitere Corona-Neuinfektionen. Die Zahl der Todesfälle stieg um 12.

Corona in NRW: Public Viewing während der EM 2021 in der Außengastro erlaubt

Update vom 8. Juni, 22.43 Uhr: Gute Nachrichten für alle Fußball-Fans: Public Viewing wird während der Fußball-Europameisterschaft 2021 in der Außengastronomie grundsätzlich bis 24 Uhr möglich sein. Voraussetzung ist, dass es die Corona-Lage vor Ort zulässt. Das teilte das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz mit. Die rechtliche Grundlage hierzu liefert das nordrhein-westfälische Landes-Immissionsschutzgesetz (LImschG), das eine entsprechende Lockerung für die Außengastronomie vorsieht. Die Entscheidung darüber sollen die Kommunen selbst treffen. In der Vorrunde werden die Spiele der EM 2021 jeweils um 15 Uhr, 18 Uhr und 21 Uhr angepfiffen.

Update vom 8. Juni, 16.50 Uhr: In Unternehmen in NRW nehmen die Corona-Impfungen durch Betriebsärzte langsam Fahrt auf. Seit Dienstag werden auch beim größten deutschen Stahlhersteller Thyssenkrupp Spritzen gesetzt. Für die erste Woche habe die Stahlsparte des Industriekonzerns 2500 Impfdosen zugeteilt bekommen, sagte eine Unternehmenssprecherin. Insgesamt hat Thyssenkrupp Steel 18.000 Mitarbeiter. Auch beim Essener Chemiekonzern Evonik begannen am Dienstag Impfungen. Die Verbände der Betriebsärzte und Unternehmen klagen allerdings über zu geringe Impfstoffmengen.

Corona in NRW: Inzidenz sinkt - Studie zur Kombination von Astrazeneca und Biontech

Update vom 8. Juni, 11.56 Uhr: Die Impfkampagne gegen Corona ist ein Grund dafür, warum die Infektionszahlen in Deutschland auf dem niedrigsten Stand seit Monaten sind. Doch nicht alles läuft beim Impfen reibungslos. Nach Bekanntwerden von seltenen, aber schweren Komplikationen in Form nach Erstimpfungen mit Astrazeneca wird auch in NRW Jüngeren empfohlen, bei der Zweitimpfung Biontech spritzen zu lassen. Eine neue Studie der Charité Berlin zur Wirksamkeit und Nebenwirkungen dieser Kombination sind erstaunlich.

Update vom 8. Juni, 7.33 Uhr: Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund will bis zum Start der neuen Saison so viele seiner Spieler wie möglich gegen das Coronavirus geimpft haben. Der BVB lege allen Spielern nahe, sich eigenständig zu organisieren, biete ihnen aber auch die Möglichkeit, das Impfangebot in Dortmund herzustellen, sagte Lizenzspielerchef Sebastian Kehl den Zeitungen der „Funke Mediengruppe“. „Unser Ziel ist es, so viele Spieler wie möglich bis zum Saisonstart mit einer oder auch mit zwei Impfungen versorgt zu haben“, sagte er.

Update vom 8. Juni, 6.40 Uhr: Die Inzidenz in NRW sinkt weiter. Der Wert beträgt am Dienstagmorgen 26,0. Das ist ein leichter Rückgang gegenüber Montag. Über einer Inzidenz von 50 liegen nur die Städte Hagen und Bonn.

Corona in NRW: Blanko-Impfausweise aus Arztpraxis gestohlen

Update vom 7. Juni, 20.15 Uhr: Unbekannte haben in einer Arztpraxis in Königswinter 300 Blanko-Impfausweise und einen Praxisstempel gestohlen. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatten die Täter zwischen Sonntagabend und Montagmorgen ein Fenster zu den Praxisräumen aufgehebelt. Nach ersten Ermittlungen könne eine Vorbereitungstat für Impfpassfälschungen nicht ausgeschlossen werden. Auch Bargeld ließen die Einbrecher mitgehen.

Update vom 7. Juni, 20 Uhr: Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bochum wegen eines möglichen Abrechnungsbetrugs bei Corona-Schnelltests beschränken sich bislang auf ein Unternehmen. Ein Sprecher sagte, es könne ein größeres Verfahren werden. Die Ermittlungen dauerten an und würden „unter Hochdruck“ laufen. Zwei Verantwortliche einer Bochumer Testfirma sitzen in Untersuchungshaft. Ob es ähnliche Verfahren bei anderen Staatsanwaltschaften gebe, sei ihm nicht bekannt, sagte der Sprecher.

Update vom 7. Juni, 17.29 Uhr: Während der Inzidenzwert vielerorts in NRW sinkt, ist die Zahl der Infizierten in Werdohl im Sauerland sehr hoch. Der aktuelle Inzidenzwert der Stadt liegt bei 305,8. Werdohls Bürgermeister spricht von einer Katastrophe. Er bezieht nun Stellung zu den Hintergründen, und warum die Stadt gegen schärfere Regeln entschieden hat.

Corona in NRW: Kinderärzte bereit für Impfungen Heranwachsender

Update vom 7. Juni, 13.59 Uhr: Viele Kinderärzte stehen für die seit Montag auch für Heranwachsende ab 12 Jahren mögliche Impfung gegen das Coronavirus bereit. Die niedergelassenen Kinderärzte immunisierten bereits seit Wochen junge Patienten ab 16 Jahren, vor allem die besonders gefährdeten Jugendlichen mit Vorerkrankungen, sagte eine Sprecherin des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte. Da die Ständige Impfkommission (Stiko) für die Gruppe ab 12 Jahren bisher keine generelle Impfempfehlung gegeben habe, sei der individuelle Beratungsbedarf in den Praxen groß. Zudem fehle Impfstoff.

Update vom 7. Juni, 12.56 Uhr: Der Impfstart bei den Betriebsärzten in NRW läuft nach Schilderung von Verbandsvertretern wegen zu unkonkreter Liefertermine und sehr geringen Impfstoffmengen mit Verzögerungen an. „Die meisten werden wohl erst ab morgen richtig loslegen“, sagte die Vorsitzende des Regionalverbandes Nordrhein-Süd. Bei einer Impfstoff-Ankündigung im Laufe des Montagnachmittags ohne Uhrzeit könne man an dem Tag nicht planen, zumal der Impfstoff von Biontech/Pfizer vor dem Impfen zunächst erst einmal aufbereitet werden müsse.

Corona in NRW: Inzidenz in NRW sinkt am Montag weiter

Update vom 7. Juni, 10.18 Uhr: Im Fall von mutmaßlichem Betrug in Corona-Schnelltestzentren hat ein Richter Haftbefehl gegen einen weiteren Firmenverantwortlichen erlassen. Ihm werde bandenmäßiger Betrug vorgeworfen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Bochum. Der Mann und ein Kollege waren am Freitag festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt worden. Aus ermittlungstaktischen Gründen nennen die Behörden derzeit keine weiteren Details.

Update vom 7. Juni, 8.18 Uhr: In der Corona-Pandemie stehen die Zeichen auch in NRW weiter auf Entspannung. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank am Montag auf 27,3, wie aus der Webseite des Robert Koch-Instituts hervorgeht. Am Vortag lag der Wert, der sich auf die Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner bezieht, bei 28,1 und vor einer Woche bei 40,2.

Die Stadt Essen hat am Montag wegen einer niedrigen Sieben-Tage-Inzidenz weitgehende Lockerungsschritte vollzogen. Am Samstag sei die Sieben-Tage-Inzidenz am fünften Werktag in Folge unter 35 geblieben, was die Öffnungen ermögliche, teilte die Stadt mit. Seit Montag gelte nun Inzidenzstufe 1 und es könnten sich wieder beliebig viele Personen aus bis zu fünf Haushalten im öffentlichen Raum treffen. Mit Negativtestnachweis sei dies auch für bis zu 100 Personen aus beliebig vielen Haushalten erlaubt.

Corona in NRW: Impfpriorisierung aufgehoben - aber Impfstoff ist Mangelware

Update vom 7. Juni, 7.11 Uhr: Auch in NRW fällt an diesem Montag die Impfprisoriserung - vorbei sind also die Vorrangregelungen für Coronaschutzimpfungen. Grundsätzlich können sich jetzt alle um einen Termin im Impfzentrum, bei Haus- oder Betriebsärzten bemühen. Allerdings ist der Impfstoff noch Mangelware. In den Impfzentren sind deswegen laut NRW-Gesundheitsministerium mindestens bis Mitte Juni nur Zweitimpfungen möglich. Die Betriebsärzte kommen jetzt ebenfalls an den Start, verfügen aber auch nur über begrenzte Lieferungen.

Am 7. Juni tritt eine geänderte Impfverordnung des Bundes in Kraft, in der keine feste Reihenfolge nach „höchster“, „hoher“ und „erhöhter“ Priorität mehr steht. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe warnte bereits vor unrealistischen Erwartungen: „Die Aufhebung der Priorisierung führt nicht zu sofortiger Impfung“.

Auch alle Kinder ab zwölf Jahren können sich nun um eine Impfung mit dem Biontech-Präparat bemühen. Der Besuch von Schule oder Kita wird aber nicht von einer Impfung abhängen, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) versicherte. Bundesregierung und Robert Koch-Institut (RKI) erwarten, dass es noch Wochen dauert, bis so viele Menschen in Deutschland einen Immunschutz haben, dass die Corona-Beschränkungen weitgehend aufgehoben werden können.

Corona in NRW: Inzidenzwert fällt am Sonntag weiter

Update vom 6. Juni, 11.14 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in NRW ist auf unter 28,1 gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag wurden 546 neue Fälle registriert. Bundesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, bei 24,7.

Für Köln wurde die Inzidenz mit 27,6 und für Düsseldorf mit 27,2 angegeben. In beiden Städten darf man von diesem Sonntag an auch ohne negativen Corona-Test wieder die Außengastronomie besuchen. In Essen gilt ab Montag sogar Inzidenzstufe 1. Am Samstag war die Sieben-Tage-Inzidenz am fünften Werktag in Folge unter 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner geblieben, wie die Ruhrgebietsstadt auf ihrer Website mitteilte. Am Sonntag lag sie bei 28,0.

Corona in NRW: Impf-Drive-in in Meerbusch ein „voller Erfolg“

Unterdessen war sind bei einer Drive-in-Impfaktion in Meerbusch fast 3000 Menschen an einem Tag geimpft worden. Die Aktion am Samstag sei ein voller Erfolg gewesen, sagte Organisatorin Maria Groteguth am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. „Das Feedback war unglaublich. Wir sind sehr, sehr zufrieden.“ Nur einige wenige Menschen, die vorab einen Termin vereinbart hatten, seien nicht zur Impfaktion gekommen. Dies sei jedoch kein Problem gewesen: „Tatsächlich kamen auch einige Impfwillige ohne Termin vorbei. Deren Daten haben wir aufgenommen und die übrigen Impfdosen dann abends noch verimpft“, berichtete Groteguth. Gegen 21.30 Uhr seien alle Impfdosen aufgebraucht gewesen.

Update vom 5. Juni, 18.42 Uhr: Tausende Menschen haben die ungewöhnliche Impf-Aktion in Meerbusch im Rheinland genutzt. In einem Drive-In wurden die Impfwilligen im Vorbeifahren geimpft, alle Termine dafür waren in sechs Stunden ausgebucht. Geimpft wurden nur Impfwillige aus dem Einzugsbereich der Praxis in Meerbusch mit vorheriger Online-Terminanmeldung.

Update vom 5. Juni, 11 Uhr: Das Landeszentrum für Gesundheit Nordrhein-Westfalen meldet eine weiter sinkende Inzidenz für NRW. Diese beträgt heute 30,6 am Vortag lag sie noch bei 34,3. Das LZG meldet auch die neuen Corona-Zahlen: Es gab demnach etwa 575 Neuinfektionen und 19 weitere Todesfälle.

Corona in NRW: Neue Regeln mit neuer Schutzverordnung

Update vom 4. Juni, 20.33 Uhr: Interne Abi-Feiern sowie Abschlussfeiern von Vorschulkindern und feierliche Zeugnisvergaben werden bis Mitte Juli NRW-weit möglich sein. In der neuen Coronaschutzverordnung wird für „selbst organisierte Feste von Schulabgangsklassen oder -jahrgängen“ außerhalb von Schulen allerdings ein Negativtestnachweis als Voraussetzung genannt. Die zuständige Behörde muss über die Veranstaltung mindestens zwei Werktage vorher informiert werden.

Zu Abschlussfesten von Vorschulkindern dürfen jeweils zwei Erwachsene, Geschwister und Lehrer kommen - ebenfalls nur bei negativem Testergebnis. Wie die Landesregierung bei Twitter mitteilte, sind auch feierliche Zeugnisvergaben zum Beispiel bei Abi-Klassen erlaubt. Mit festem Sitzplan und Corona-Test. Kommen dürfen dann neben den Schülern auch Eltern und Lehrer.

Corona in NRW: Essen bereitet weitere Öffnungsschritte vor

Update vom 4. Juni, 12.19 Uhr: Nach Münster bereitet sich nun auch die NRW-Großstadt Essen auf weitere Öffnungsschritte vor. Sollte die Sieben-Tage-Inzidenz auch am Samstag bei unter 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner bleiben, gelte am Montag die höchste Lockerungsstufe eins, sagte eine Stadt-Sprecherin. Die mit 582.760 Einwohnern viertgrößte Stadt in Nordrhein-Westfalen werde die Lockerungsmöglichkeiten der neuen Corona-Schutzverordnung dann nutzen und keine eigenen strengeren Schutzmaßnahmen ergreifen.

Update vom 4. Juni, 11.41 Uhr: In Meerbusch bei Düsseldorf wollen mehrere Ärzte am Samstag bis zu 3000 Impfwillige im Vorbeifahren impfen. Dazu richten sie einen Drive-in-Parcours in einem Gewerbegebiet ein. An vier Stationen soll alles rund um den Pieks abgewickelt werden, berichten Arzt Markus Groteguth und seine Kollegen auf ihrer Homepage.

Weil der Corona-Impfstoff von Johnson&Johnson gespritzt wird, ist eine zweite Impfrunde im Parcours nicht notwendig. Geimpft werden nur Impfwillige aus dem Einzugsbereich der Praxis in Meerbusch mit vorheriger Online-Terminanmeldung. 

Corona in NRW: Schärfere Bußgeld-Regeln für Anbieter von Corona-Schnelltests -

Update vom 4. Juni, 10.48 Uhr: Das Land Nordrhein-Westfalen hat angesichts unseriöser Coronatest-Anbieter die Bußgeldregeln in seiner Corona-Teststrukturverordnung verschärft. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, sind ab sofort Bußgelder von bis zu 25 000 Euro möglich, wenn Personen in den Unterlagen oder Listen der Anbieter erfasst werden, ohne dass eine entsprechende Testung stattgefunden hat. Zuvor waren bereits Bußgelder ausdrücklich vorgesehen, wenn Testzeugnisse ausgestellt oder Testergebnisse gemeldet wurden, ohne dass eine entsprechende Testung stattgefunden hatte.

Corona in NRW: Minister Laumann verteidigt Pause von Erstimpfungen im Impfzentren

Update vom 4. Juni, 9.23 Uhr: Vorerst gibt es in den Impfzentren in NRW keine Impftermine mehr für Erstimpfungen gegen Corona. Karl-Josef Laumann (CDU) verteidigte die Maßnahme: Ein Aussetzen von Erstimpfungen zugunsten von vermehrten Zweitimpfungen sei vorhersehbar gewesen. „Wir brauchen jetzt einfach den Impfstoff, den wir haben, für die Zweitimpfungen“, sagte der NRW-Gesundheitsminister im WDR5-Morgenecho. „Das ist aber nichts Überraschendes.“

Karl-Josef Laumann sei fest davon überzeugt, dass dies bis Anfang September zu schaffen sei, „wenn nicht der Impfhimmel über uns zusammenbricht“, sagte der CDU-Politiker. Es sei aber nun mal so, dass das Tempo der Corona-Impfungen durch die verfügbare Menge des Impfstoffs bestimmt werde.

Corona in NRW: Inzidenz unter wichtiger Grenze von 35

Update vom 4. Juni, 07.39 Uhr: Das Landeszentrum für Gesundheit Nordrhein-Westfalen meldet eine weiter sinkende Inzidenz für NRW. Diese beträgt heute 34,3, am Vortag lag sie noch bei 39,8. Das LZG meldet auch die neuen Corona-Zahlen: Es gab demnach etwa 693 Neuinfektionen und 13 weitere Todesfälle.

Update vom 3. Juni, 18.59 Uhr: Die Bußgelder gegen unseriöse Corona-Test-Anbieter wurden erhöht. Das Gesundheitsministerium von NRW teilte mit, dass Zahlungen bis 25.000 Euro fällig werden können, wenn falsch abgerechnet wird - etwa mehr Tests als wirklich getestete Personen.

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) verteidigte den schnellen Aufbau einer Teststruktur. Wenn man Tempo und wenig Bürokratie beim Aufbau von Testzentren wolle, könne „man nicht alle Sicherungsmechanismen der Welt einbauen“, sagte Reul am bei dem Online-Format WAZ live. „Dann weiß man eigentlich, dass man auch Risiken einbaut und dass es auch die Chance eröffnet für Menschen, uns zu betrügen.“

Corona in NRW: Inzidenz sinkt heute leicht weiter - illegaler Hundehandel boomt

Update vom 3. Juni, 16.04 Uhr: Seit Corona boomt der illegale Welpen-Handel. In der Pandemie zwischen Homeoffice, Homeschooling und strikten Reiseauflagen steigt das Bedürfnis nach einem Haustier, die leider zum Teil von dubiosen Händlern kommen. „Die Zahl der illegal gehandelten Hunde hat sich im Vergleich zu 2019 fast verdreifacht“, sagt Lea Schmitz vom Deutschen Tierschutzbund gegenüber dpa. Und 2021 scheint nicht besser zu werden: „Fast jeden Tag hat man das Gefühl, dass Tiere beschlagnahmt werden müssen.“

Laut der Tierschutzorganisation Vier Pfoten dürfen Hunde frühestens im Alter von 15 Wochen aus dem Ausland einreisen, weil sie einen ausreichenden Impfschutz gegen Tollwut haben müssen. Eine Impfung sei erst bei 12 Wochen alten Hunden möglich. Danach muss sich noch der Impfschutz aufbauen. Daher seien die Papiere der Tiere oft gefälscht. „Zu früh werden die Welpen häufig vom Muttertier getrennt, werden weder entwurmt noch mit wichtigen Impfungen versorgt und zudem tierschutzwidrig transportiert und schlecht versorgt“, sagte Schmitz. Das würden Käufer aber häufig erst später sehen - wenn die Welpen schwer erkranken.

Update vom 3. Juni, 10.26 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz in NRW ist wieder leicht gesunken. Das RKI meldet am Donnerstag 39,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen. Am Mittwoch lag der Wert mit 42,0 noch etwas höher. Innerhalb von 24 Stunden registrierten die Gesundheitsämter 1137 neue Fälle und 31 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Bundesweit liegt die Inzidenz mit 34,1 etwas unter der in NRW.

Auch am Donnerstag überschritt keiner der Kreise und kreisfreien Städte die Schwelle von 100, ab der die Bundesnotbremse greift. Sieben Kreise und kreisfreie Städte lagen noch über 50, angeführt von Bonn mit 84,3 und Hagen mit 79,0. Weitere 19 Kreise und Städte hatten eine Inzidenz von unter 35 - am geringsten war sie dabei in Münster (14,9) und im Kreis Coesfeld (16,3).

Corona in NRW: „Schneckentempo“ beim Verweilverbot

Update vom 2. Juni, 23.08 Uhr: Die Polizei in Düsseldorf fürchtet unter anderem nach Ankündigungen in Sozialen Netzwerken Provokationen am kommenden langen Wochenende in der Altstadt oder am Rheinufer. So sei der Aufruf bekannt, im „Schneckentempo“ an der Polizei vorbei zu gehen - um das geltende Verweilverbot auszureizen. Es gebe auch den Vorschlag, wegen des Alkoholverbots Getränke in andere Flaschen umzufüllen, sagte der Leitende Polizeidirektor Dietmar Henning am Mittwoch.

Henning sprach zudem von „Störern“, die extra aus dem Umland anreisten, um in der Düsseldorfer Altstadt Ärger anzuzetteln. Er verteidigte mit Blick darauf auch Szenen vom vergangenen Wochenende, als Autoposer Barrikaden einfach zur Seite räumten. Die Beamten müssten bei größeren Störer-Gruppen sofort eingreifen und seien daher in dem Moment dort gebunden, so Henning.
Ordnungsdezernent Christian Zaum betonte: „Wir können keine Mauer um die Stadt bauen.“ Ordnungsamt, Polizei und Feuerwehr hätten eine Koordinierungsgruppe gegründet, die auch Kontakt mit den Altstadtwirten halte. So wolle man am Wochenende „vor die Lage kommen“ und schnell reagieren.

Das Verweilverbot in der Altstadt gilt zunächst bis zum 11. Juni freitags, samstags, sonntags und immer am Tag vor Feiertagen jeweils von 20 Uhr bis 5 Uhr, an den sonstigen Wochentagen von 20 Uhr bis 1 Uhr. Die Wochenend- und Feiertagsregelung gilt auch für die Sperrung der Königsallee für die Autoposer-Szene. An der Prachtmeile wurden gerade Steckpfosten installiert, die nur von Einsatzkräften entfernt werden können. Die Einschränkungen sind eine Reaktion auf ausufernde Verstöße gegen die Corona-Auflagen an den Pfingsttagen.

Corona in NRW: Lockerungen im Kreis Soest durch Corona-Ausbruch in Gefahr?

Update vom 2. Juni, 12.34 Uhr: Die Menschen in NRW fiebern den Lockerungen und damit der Rückkehr zum normalen Leben entgegen. Umso ärgerlicher ist es aktuell, wenn ein Corona-Ausbruch in einer Kommune die lokale Inzidenz wieder nach oben schnellen lässt. So wie aktuell im Kreis Soest. Mindestens 13 Personen in der JVA Werl sind mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz ist deshalb zuletzt wieder gestiegen, obwohl die Kommune bereits unter 35 lag und sich auf neue Lockerungen gefreut hat. Das NRW-Gesundheitsamt hat sich jetzt dazu geäußert, ob der Ausbruch in der JVA Werl Auswirkungen auf die Corona-Regeln im Kreis Soest hat*. Es besteht Hoffnung. Auf Anfrage erklärt eine Sprecherin, dass das Land derzeit prüfe, ob abgrenzbare Infektionsgeschehen „bei der Entscheidung über mögliche Höherstufungen unberücksichtigt bleiben können“.

Corona in NRW: Vorerst keine Erstimpfungen in Impfzentren

Update vom 2. Juni, 8.52 Uhr: Trotz Aufhebung der Impfpriorisierung ab kommenden Montag werden in den Impfzentren in Nordrhein-Westfalen erstmal keine Termine für Corona-Erstimpfungen zur Verfügung stehen. Das stellte das NRW-Gesundheitsministerium am Mittwoch klar. Bis „mindestens Mitte Juni“ seien in den Zentren keine entsprechenden Termine verfügbar, hieß es in einer Mitteilung. „Sobald wieder neue Terminfenster freigegeben werden können, wird das Ministerium dies frühzeitig kommunizieren.“

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) erklärte dazu, die Impfkontingente für die Erstimpfungen in den Impfzentren seien derzeit ausgeschöpft. „Wir haben die Lagerbestände seit April nahezu vollständig aufgelöst. Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir keinen Puffer mehr“, sagte er. Das bedeute: Der vom Bund zur Verfügung gestellte Impfstoff müsse mindestens bis Mitte Juni komplett für Zweitimpfungen zur Verfügung stehen. „Daran ändert auch die Aufhebung der Priorisierung nichts.“

Am 7. Juni soll die Impfpriorisierung generell aufgehoben werden. Die seit dem Impfstart eingeführten Vorranglisten nach Alter, Erkrankungen und Beruf sollen dann wegfallen.

Corona in NRW: Inzidenz steigt wieder - RKI erwartet leichten Anstieg durch Lockerungen

Update vom 2. Juni, 7.48 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen ist laut Robert Koch-Institut (RKI) gestiegen. Der Wert lag Angaben von Mittwochmorgen zufolge bei 42,0. Am Dienstag hatte das RKI eine Inzidenz von 39,9 und am Montag von 40,2 gemeldet . Binnen eines Tages wurden 1186 Neuinfektionen bekannt und 25 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Bundesweit lag die Inzidenz bei 36,8.

Über das vorerst offenbar gestoppte Absinken der Inzidenz hatte RKI-Chef Lothar Wieler am Dienstag gesagt, Modellierungen ließen einen leichten vorübergehenden Anstieg erwarten. Das RKI bringe dies mit Öffnungsschritten in Zusammenhang. Mit einem erneuten exponentiellen Wachstum der Fallzahlen werde bei vorsichtigen Öffnungen allerdings zunächst nicht gerechnet, so Wieler. Warum die Corona-Zahlen jüngst so schnell gesunken sind, hat laut Experten mehrere Gründe.

Corona in NRW: Minister mahnt vor Feiertag zur Vorsicht - „Virus bleibt gefährlich“

Update vom 2. Juni, 7.11 Uhr: Mit Blick auf Fronleichnam und das lange Wochenende hat NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) die Bürger in Nordrhein-Westfalen an die bestehenden Corona-Regeln erinnert. „Halten Sie sich weiterhin daran: Meiden Sie Menschenmassen, tragen Sie eine Maske“, sagte der Politiker zur Rheinischen Post. Er selbst freue sich auch, dass man vieles wieder lockerer angehen könne. Aber es gebe noch immer eine Pandemie, auch wenn es sich vielleicht nicht mehr so anfühle. „Das Virus bleibt gefährlich, selbst wenn sich weniger Menschen anstecken“, sagte Reul.

Michael Maatz, stellvertretender Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, sagte der Zeitung, man sei darauf eingestellt, dass viele Menschen „bei dem schönen Wetter und den Lockerungen Party machen“ wollten. „Solange alles im Rahmen bleibt, ist das alles völlig in Ordnung.“ Leider sei es aber häufig so, dass eine sehr kleine Minderheit über die Stränge schlage. „Wir werden konsequent und rigoros einschreiten, wenn gegen die bestehenden Regeln verstoßen wird und Straftaten begangen werden“, sagte Maatz. Die Polizei sei für den Mittwochabend und das anstehende Wochenende „top“ aufgestellt.

Corona in NRW: Impfung für alle Kinder ab 12 im Sommer? Kinderärzte mit Klartext

Update vom 1. Juni, 19.20 Uhr: Nicht alle Kinder und Jugendlichen ab 12 Jahren werden in diesem Sommer nach Einschätzung des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte Nordrhein eine Corona-Impfung erhalten können. „Gerade vor dem Hintergrund der baldigen Sommerferien ist es utopisch, alle ab 12 Jahren in diesem Sommer gegen Covid-19 impfen zu können“, sagte ein Sprecher vor dem Hintergrund einer großen Welle von Anfragen in den Praxen.

Update vom 1. Juni, 18.11 Uhr: Ermittler des Landeskriminalamtes NRW haben heute wegen des Verdachts der bandenmäßigen Urkundenfälschung mehrere Wohnungen und Geschäfte in Solingen, Düsseldorf und Dortmund durchsucht. Gegen drei Beschuldigte besteht der Verdacht, Impfpässe gefälscht und verkauft zu haben. Entsprechende Dokumente oder Materialien zur Herstellung der Pässe wurden nicht aufgefunden, wohl aber Bargeld in Höhe von etwa 85.000 Euro.

Corona in NRW: Laumann droht mit Testzentren mit Entzug der Zulassung

Update vom 1. Juni, 17.48 Uhr: Corona-Testzentren in Nordrhein-Westfalen werden künftig öfter ohne Anlass einer Qualitätsprüfung unterzogen. Das ist nach Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums mit den Kommunen vereinbart worden. Zudem drohte das Haus von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann unverhohlen mit Entzug der Zulassung bei fortwährenden Qualitätsmängeln oder Meldung falscher Zahlen. Darauf würden alle Teststellen im Land jetzt nochmals schriftlich hingewiesen. Bürger, die das Gefühl hätten, bei ihren Tests würden die nötigen Qualitätsstandards nicht eingehalten, sollten sich an das Gesundheitsamt wenden.

Update vom 1. Juni, 14.21 Uhr: In Kölner Kitas sind seit Beginn eines Pilotprojekts vor elf Wochen 87 Corona-Infektionen mit Hilfe der sogenannten Lolli-Methode entdeckt worden. Bei 67 Fällen handelte es sich um Kinder, bei den anderen 20 um Personal, wie die Stadt Köln und die Uniklinik Köln gemeinsam mitteilten. Insgesamt habe es in dem Zeitraum mehr als 30.000 Pool-Testungen gegeben. Dabei werden die Proben aller Kinder einer Gruppe gemeinsam untersucht. Nur im Falle eines positiven Ergebnisses müssen die Kinder einen weiteren Einzel-Test machen.

Corona in NRW: Karneval in Köln am 11.11. - Entscheidung gefallen

Update vom 1. Juni: Am 11.11. startet traditionell die neue Session im Karneval. Nach der Corona bedingten Absage soll der 11.11. in Köln im Jahr 2021 stattfinden. Zwei Veranstalter haben bereits ihre Pläne vorgestellt.

Corona in NRW: Spahn kündigt Konsequenzen für Testzentren an

Update vom 1. Juni, 13.04 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will nach Berichten über mögliche Betrügereien die Regelungen für Corona-Testzentren zügig ändern. „Aus meiner Sicht muss das jetzt eine Frage von Tagen sein“, sagte er. Es liefen bereits Gespräche mit den Ländern, den kommunalen Spitzenverbänden, den Kassenärztlichen Vereinigungen und dem Bundesfinanzministerium, um „sehr zügig“ zu erarbeiten, wie die Testverordnung konkret geändert werden solle.

Es stehe bereits fest, dass die Vergütung für die Testzentren gekürzt werde, sagte Spahn. Bisher können bis zu 18 Euro pro vorgenommenem Test abgerechnet werden - sechs Euro für das Material und zwölf Euro für die Testabnahme. Der Anteil für das Material werde künftig „wahrscheinlich zwischen drei und vier Euro“ liegen, sagte Spahn. Auch der zweite Kostenanteil werde gesenkt.

Außerdem solle vorgeschrieben werden, dass alle Testzentren, die mit den Kassenärztlichen Vereinigungen abrechnen wollen, sich an die Corona-Warn-App anschließen und die Testergebnisse digital übermitteln müssen - „wodurch wir natürlich auch nochmal einen anderen Überblick über die Zahl der tatsächlich durchgeführten Tests an der Stelle hätten“.

Corona in NRW: Lockerung der Regeln an Unis geplant

Update vom 1. Juni, 9.10 Uhr: Kehrt in den Universitäten in NRW bald wieder Leben ein? Die Landesregierung hält weitere Corona-Lockerungen für Studenten im Juni machbar. Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos) sagte der Rheinischen Post, wenn sich die Inzidenz-Zahlen weiter so positiv entwickeln wie zuletzt, seien zu Monatsanfang weitere Öffnungsschritte an den Hochschulen hin zu mehr Präsenz möglich - nicht nur bei Prüfungen, sondern auch bei Lehrveranstaltungen.

Der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz, Lambert T. Koch, dämpfte allerdings die Erwartungen an den größeren Handlungsspielraum: „In den letzten Wochen des laufenden Semesters wird sich dies noch vergleichsweise wenig auswirken“, sagt er der Rheinischen Post.

Er nannte mehrere Gründe für das Zögern der Universitäten: Nur wenige Studierende seien schon geimpft, und man dürfe „diejenigen nicht im Regen stehen lassen, die aufgrund finanzieller Engpässe ihre Wohnungen am Studienort aufgegeben haben und auch in diesem Semester vom Wohnort ihrer Eltern aus studieren“. Zudem gebe es viele ausländische Studierende aus Risikogebieten, die nicht einreisen könnten.

Corona in NRW: Inzidenz stagniert

Update vom 1. Juni, 7.21 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen stagniert weiterhin stabil unter dem wichtigen Kennwert 50. Am Dienstag meldete das Robert Koch-Institut einen Wert von 39,9 (Vortag 40,2). Bundesweit war der Wert am Dienstag mit 35,2 noch etwas niedriger als in NRW. Insgesamt registrierte das RKI in Nordrhein-Westfalen 444 neue Corona-Fälle, sowie 39 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Corona.

Unter den 53 Kreisen und kreisfreien Städten in NRW hielt Hagen den höchsten Wert und lag als einzige Kommunen noch über der 80er-Marke (85,3). Am unteren Ende der Skala lagen Herford (23,1), Münster (17,1) und der Kreis Coesfeld (16,8).

Corona in NRW: Klinik reagiert auf Betrugsverdacht in Testzentren

Update vom 31. Mai, 19.43 Uhr: Das landeseigene Universitätsklinikum Düsseldorf hat einem Testzentrums-Betreiber, gegen den die Staatsanwaltschaft ermittelt, den Nutzungsvertrag für ihre Räume gekündigt. Dieser Schritt sei aufgrund aktueller Meldungen über massive Mängel in der Ablauforganisation im Corona-Testzentrum und aufgrund der Ermittlungen gegen den Betreiber erfolgt, hieß es in einer Mitteilung zu der Vertragskündigung.  

Update vom 31. Mai, 19.21 Uhr: Die Corona-Bundesnotbremse wird voraussichtlich, wie im Gesetz vorgesehen, Ende Juni auslaufen. „Wenn die sehr erfreuliche Entwicklung der Infektionszahlen der letzten Wochen anhält, was wir alle hoffen, dann ist aus heutiger Sicht die Tendenz, diese Notbremse mit dem 30. Juni auslaufen zu lassen“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Das sei aber abhängig von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie.

Update vom 31. Mai, 18.06 Uhr: In der EU ist der erste Corona-Impfstoff für Kinder ab 12 Jahren zugelassen worden. Die EU-Kommission gab heute grünes Licht für das Präparat von Biontech/Pfizer. Zuvor hatte die Europäische Arzneimittelagentur EMA in Amsterdam am Freitag diesen Schritt empfohlen.

Corona in NRW: Betrug an Testzentren wird Thema im Landtag

Update vom 31. Mai, 14.17 Uhr:  In der kommenden Woche soll die NRW-Landesregierung im Gesundheitsausschuss des Landtags in Düsseldorf ihre Erkenntnisse zum möglichen Betrug in Schnelltestzentren offenlegen. Die Oppositions-Fraktionen von SPD und Grünen haben entsprechende Anträge eingereicht.

Die SPD will unter anderem wissen, ob und wie die Abrechnungen der Testzentren im Land kontrolliert werden, wie hoch der mutmaßliche finanzielle Schaden ist und welche Testzentren betroffen sind. Die Grünen fragen: „Warum hat das Land dem Abrechnungsbetrug nicht vorgebeugt und ein Kontrollsystem vorgegeben oder zusammen mit den Kommunen erarbeitet?“

Der Tagesordnungspunkt für den 9. Juni muss von der Ausschussvorsitzenden Heike Gebhard (SPD) noch genehmigt werden.
SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty sagte der WAZ: „Nach den Masken sind es jetzt die Tests, die hier mutmaßlich kriminelle Energien wecken.“ Er erwarte jetzt, dass die Landesregierung für Aufklärung sorge, das Steuergeld zurückhole und möglichem Missbrauch einen Riegel vorschiebe.

Corona in NRW: Corona in NRW: Testzentrum an Uniklinik Düsseldorf von Betrug betroffen

Update vom 31. Mai, 11.38 Uhr: Das landeseigene Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) hat nach eigenen Angaben im April Räumlichkeiten auf dem Campus einem Testzentrums-Betreiber überlassen, gegen den die Staatsanwaltschaft Bochum ermittelt. Man beobachte nun die Ermittlungen, erklärte die Uniklinik in einer Stellungnahme. Es geht um die Abzocke von Testzentren bei den Abrechnungen der Bürgertests, die Recherchen von WDR, NDR und SZ aufgedeckt hatten.

Hintergrund für die Einrichtung des Testzentrums seien damals die Corona-Regeln gewesen, nachdem auch Besucher von Patienten der Uniklinik einen negativen Schnelltest vorweisen mussten. Daher sei das Testzentrum als Service gedacht gewesen, so die Uniklinik. „Zu diesem Zeitpunkt gab es für das UKD keinen Anlass, an der ordnungsgemäßen Abwicklung und Abrechnung zu zweifeln“, erklärte die Uniklinik Düsseldorf. Es gebe - abgesehen von der Überlassung der Räumlichkeiten - „keinerlei Geschäftsbeziehungen zum Anbieter.

Corona in NRW: Inzidenz stagniert

Update vom 31. Mai, 8.24 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz ist zum Wochenbeginn in Nordrhein-Westfalen nicht weiter zurückgegangen. Am Montag meldete das Robert Koch-Institut einen Wert von 40,2 (Vortag 40,1). In der letzten April-Woche hatte der Wert noch bei 186,8 gelegen. Bundesweit war der Wert am Montag mit 35,1 noch etwas niedriger als in NRW. Insgesamt registrierte das RKI in Nordrhein-Westfalen 1978 neue Corona-Fälle, sowie 36 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19. Unter den 53 Kreisen und kreisfreien Städten in NRW hielt Hagen den höchsten Wert und lag als einzige Kommunen noch über der 80er-Marke (82,1). Am unteren Ende der Skala lagen der Kreis Coesfeld (16,3) und Münster (15,9).

Corona in NRW: Schulen kehren zum täglichen Präsenzunterricht zurück

Update vom 31. Mai, 7.01 Uhr: Heute beginnt für die allermeisten Schüler in Nordrhein-Westfalen wieder der tägliche Präsenzunterricht in der Schule. Voraussetzung für diesen Schritt sind Corona-Neuinfektionszahlen an fünf Werktagen in Folge unter einer Sieben-Tages-Inzidenz von 100. Das gelte für alle 53 NRW-Kommunen mit Ausnahme von Hagen und Remscheid, teilte das NRW-Gesundheitsministerium am Sonntag mit. In Hagen und Remscheid werde es vorerst beim Wechselunterricht bleiben.

Setzt sich der Trend fort, können die Schüler immerhin noch fünf Wochen bis zum Beginn der Sommerferien (2. Juli) in den Klassenräumen unterrichtet werden. Aber es gelten noch immer strenge Corona-Regeln in den Schulen in NRW wie Masken- und Testpflicht.

Corona in NRW: Illegale Party in Köln - Gastronomen rufen in Lippstadt die Polizei

Update vom 30. Mai, 17.08 Uhr: Sonne, 20 Grad plus - und endlich Lockerungen: Am Wochenende strömten die Menschen in Nordrhein-Westfalen nach draußen. Viele zog es in die geöffneten Biergärten und Außenbereiche der Restaurants. Und auch die Innenstädte waren voll. Die Polizei Dortmund zog am Sonntag ein vorerst positives Fazit. „Überwiegend traf die Polizei auf friedliche Atmosphären und Dortmunderinnen und Dortmunder, die Corona-Schutzregeln einhielten“, teilte das Polizeipräsidium mit. Nur ein Einsatz am Samstagabend musste mit einem Platzverweis für etwa 100 Personen beendet werden, die „erheblich alkoholisiert“ feierten.

In Köln wurde in einem Waldgebiet am Samstagabend eine illegale Party mit rund 200 Menschen gefeiert. Laut Polizei flohen die Feiernden, als die Beamten eintrafen. Zwei Verantwortliche konnten angetroffen werden. Sie mussten den zurückgelassenen Müll beseitigen.

In Lippstadt fluteten nach Angaben der Polizei 500 „erlebnishungrige junge Erwachsene“ die Innenstadt*. Die Gaststätten waren danach so überfüllt, dass die Wirte Ordnungsamt und Polizei alarmierten. 

Update vom 30. Mai, 9.30 Uhr: Die Corona-Zahlen in NRW sinken weiter. Auch am Sonntagmorgen ist die 7-Tage-Inzidenz kleiner als am Vortrag. Der Wert liegt nun bei 40,1 (Samstag: 41,6). Nur noch zehn Städte und Landkreise in NRW liegen über der Marke von 50. Dies sind Hagen, Bonn, Gütersloh, Remscheid, Mettmann, Dortmund, Bielefeld, Olpe, Märkischer Kreis und Krefeld. Bundesweit ist der Inzidenz-Wert sogar noch niedriger. Für ganz Deutschland liegt der Wert bei 35,2.

Corona in NRW: Menschen strömen bei Frühlingswetter in die Städte

Update vom 29. Mai, 19.07 Uhr: Bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen haben viele Menschen in ganz Nordrhein-Westfalen erste Lockerungen der Corona-Einschränkungen genossen. Ob am Düsseldorfer Rheinufer oder am Münsteraner Prinzipalmarkt: Die Außen-Terrassen der Restaurants, Cafés und Biergärten waren bestens besucht. In der Düsseldorfer Altstadt herrschte dichtes Gedränge. Im Kreis Coesfeld - Modellregion in der Corona-Krise für kontrollierte Öffnungen - erfreuten sich Jung und Alt in Lüdinghausen endlich wieder auf einem Flohmarkt mit rund 130 Ausstellern. Am Phönixsee in Dortmund kam es bei einem Ausflug zu einem kuriosen Feuerwehreinsatz.

Update vom 29. Mai, 18.35 Uhr: Das Land Nordrhein-Westfalen gehört zu den Bundesländern mit der höchsten Impfquote. Laut Bundesgesundheitsministerium haben 45,4 Prozent der NRW-Bevölkerung bis Samstag eine Erstimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Eine höhere Quote hat im Länder-Ranking hat nur das Saarland (46,1). In der Rangliste der vollständig Geimpften belegt NRW mit 16,5 Prozent der Bevölkerung nur Rang 13.

Update vom 29. Mai 15.50 Uhr: Ein großer Betreiber von Corona-Teststellen muss sich des Verdachts der Abzocke bei der Abrechnung von Bürgertests erwehren. Die Staatsanwaltschaft ließ Geschäftsräume des in Bochum ansässigen Unternehmens und Privatwohnungen durchsuchen.

Corona in NRW: Inzidenz sinkt weiter - Montag startet Präsenzunterricht an Schulen

Update vom 29. Mai, 14.08 Uhr: Ab Montag (31. Mai) ist an den meisten Schulen in NRW wieder täglicher Präsenzunterricht möglich. Es ist vielerorts das erste Mal seit Ende 2020, dass alle Schüler einer Klasse oder eines Kurses gemeinsam in einem Raum sitzen dürfen. Ohne Corona-Regeln geht das allerdings nicht. Schüler und Eltern müssen vor dem Start des Präsenzunterrichts einiges beachten.

Update vom 29. Mai, 8.22 Uhr: Die aktuelle Inzidenz von NRW liegt laut Angaben des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) bei 41,6. Damit sinkt sie im Vergleich zu Freitag um den Wert 3,3. Das LZG meldet insgesamt 1180 neue Infektionsfälle, 26 Menschen sind verstorben. Aktuell sind in NRW 28.700 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert, 758.300 Menschen gelten als genesen.

Corona in NRW: Nachbarland Niederlande kündigt Lockerungen an

Update vom 28. Mai, 20.13 Uhr: „Dies ist ein großer Moment“, sagte Ministerpräsident Mark Rutte am Freitagabend. Er kündigte das faktische Ende des Corona-Lockdowns in den Niederlanden an. Angesichts schnell sinkender Infektionszahlen könnten ab 5. Juni fast alle Sektoren in dem Nachbarland von NRW wieder geöffnet werden - allerdings noch unter deutlichen Auflagen. 

Demnach dürfen ab dem 5. Juni etwa wieder Museen, Theater und Kinos öffnen und zumindest eine begrenzte Zahl von Besuchern empfangen. Gaststätten können unter Auflagen Gäste auch im Innenbereich bedienen, und die Öffnungszeiten werden bis 22 Uhr verlängert. Lockerungen gibt es auch beim Sport und bei den Kontaktbeschränkungen. Aber: Discos und Nachtclubs bleiben noch geschlossen, und auch Jahrmärkte sind weiterhin verboten.

Zur Zeit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in den Niederlanden bei etwa 129 Infektionen auf 100 000 Einwohner.

Corona in NRW: Biontech-Impfstoff für Kinder ab zwölf Jahren? So hat die EMA entschieden

Update vom 28. Mai, 16.42 Uhr: Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht gegeben für die Zulassung des Corona-Impfstoffs der Hersteller Biontech und Pfizer für Kinder ab zwölf Jahren. Das teilte die EMA am Freitag in Amsterdam mit. Es ist der erste Impfstoff in der EU, der auch für Menschen unter 16 zugelassen ist. Somit sollen Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren mit Aufhebung der Impfreihenfolge ebenfalls gegen Corona geimpft werden. Sie sollen aber keine Priorisierung erhalten - das sorgt unter anderem bei Karl Lauterbach für Kritik.

Update vom 28. Mai, 12.31 Uhr: Eine Voraussetzung für die Rückkehr in den Präsenzunterricht an den Schulen in NRW ist die Testpflicht. Die Kinder und Jugendlichen können nun offiziell eine Testbescheinigung von ihrer Schule bekommen. Hintergrund ist: Die Schüler machen die Tests zwar selbst, aber unter Aufsicht. Die beaufsichtigten Lehrer können das entsprechende Formular unterschreiben. Das gehe aus einer Mail des Schulministeriums an die Schulen hervor, auf die sich der WDR beruft.

Corona in NRW: Kritische Äußerung von Karl-Josef Laumann zu Impfungen in Schulen

Update vom 28. Mai, 9.48 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sieht mögliche Coron-Impfungen von Kindern und Jugendlichen in Schulgebäuden kritisch. „Damit würde man doch sehr stark als Staat symbolisieren: Wir wollen, dass Ihr Euch impft“, sagte er im Morgenmagazin von WDR 2. Bund und Länder hatten am Donnerstag beim Impfgipfel festgelegt, dass sich Kinder ab 12 Jahren in Deutschland vom 7. Juni an gegen Corona impfen lassen dürfen, sofern die EU-Behörde grünes Licht gibt.

Corona in NRW: Inzidenz sinkt weiter - immer mehr Städte unter wichtiger Schwelle

Update vom 28. Mai, 8.22 Uhr: Die Inzidenz in NRW ist weiterhin deutlich gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Freitag eine landesweite Sieben-Tage-Inzidenz von 44,8. 15 der 53 Kreise und kreisfreien Städte lagen heute in NRW schon unter der Inzidenz von 35 - alle anderen lagen unter 100. Die Landeshauptstadt Düsseldorf (50,8) und die größte NRW-Stadt Köln (51,8) lagen noch etwas über 50.

Corona in NRW: Neue Lockerungen ab heute

Update vom 28. Mai, 7.14 Uhr: Nach monatelangem Lockdown und Verzicht in der Pandemie tritt heute die neue Corona-Schutzverordnung des Landes mit einem Stufenplan in Kraft. Die Menschen in Nordrhein-Westfalen dürfen sich auf Öffnungen in Sport, Freizeit und Kultur freuen.

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Rubriklistenbild: © Caroline Seidel/dpa

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