Coronavirus-News aktuell

Corona Live-Ticker NRW: Lange Schlangen vor Essener Freibädern + Corona-Ausbruch in Altenheim in Dortmund

News zu Corona in NRW, Dortmund, Bochum, Essen, Duisburg aktuell im Live-Ticker. Eine Übersicht und Zahlen zu Coronavirus-Neuinfektionen und der Maskenpflicht.

  • Wie ist die Lage mit dem Coronavirus in NRW und Dortmund?
  • In einem Live-Ticker berichtet RUHR24* über die wichtigsten Ereignisse im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands.
  • Fallzahlen, Statistiken, Lockerungen zu Corona: Die Maskenpflicht in Schulen und alle News aktuell in der Übersicht. 

Update, Sonntag (9. August), 8.50 Uhr: Ein geplantes Großkonzert in Düsseldorf mit Stars wie Bryan Adams und Sarah Connor vor 13.000 Zuschauern soll nur stattfinden, wenn die Corona-Infektionszahlen das erlauben. Darauf wies Michael Brill, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft der Düsseldorfer "Merkur Spiel-Arena", am Samstag hin. "Wir halten an der Veranstaltung fest", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Sollten die Infektionszahlen aber zu hoch ansteigen, könne das Konzert nicht stattfinden, und die Fans bekämen das Geld für die Tickets in vollem Umfang zurück.

Update, Samstag (8. August), 22 Uhr: Wie die WAZ berichtet, hat es vor dem Grugabad in Essen schon am Morgen eine lange Schlange und über Tag einen phasenweisen Einlass-Stopp gegeben. Aufgrund der aktuellen Corona-Regeln seien nur bis zu 1.500 Menschen im auf dem Gelände erlaubt. 

Coronavirus in NRW: Massen von Menschen warten vor Freibad in Essen 

Da es aktuell keine Reservierung geben würde, hätten sich zahlreiche Menschen aus der Umgebung vor dem Freibad gesammelt. Laut WAZ haben die Besucher im Freibad und die wartenden Personen vor dem Gelände aber die Corona-Regeln eingehalten. 

Update, Samstag (8. August), 19.51 Uhr: Am heutigen Samstag sind insgesamt 12 weitere positive Corona-Testergebnisse hinzugekommen. Fünf der heutigen Fälle stehen nach Informationen der Stadt im Zusammenhang mit einem Ausbruch in einem Altenheim in Dortmund - ein bewohner, zwei Mitarbeiter und zwei Angehörige haben sich angesteckt. 

Coronavirus in NRW: Stadt Dortmund meldet 12 neue Corona-Infektionen

Zudem gibt es drei Reiserückkehrer und vier Einzelfälle, die sich mit Covid-19 angestekct haben. Insgesamt hat es in der Stadt 1.366 positive Tests gegeben - 1.166 Dortmunder haben die Erkrankung überstanden und gelten als genesen. 

Update, Samstag (8. August), 17.51 Uhr: Am Sonntag (9. August) wird in Dortmund eine Demonstration der sogenannten Corona-Leugner stattfinden. Gegenüber der Süddeutschen Zeitung äußerte sich Thomas Haldenwang, Verfassungsschutz-Chef, über die Teilnehmer, die an solchen Demos anwesend sind. 

Coronavirus: Verfassungsschutz-Chef äußert sich über Teilnehmer von Corona-Demos 

Diese Demos seien generell nicht von Extremisten dominiert. Zwar habe es Versuche von Rechts- und Linksextremisten gegeben, die Corona-Proteste zu instrumentalisieren. Aber das habe nicht funktioniert. 

Thomas Haldenwang, Verfassungsschutz-Chef. 

Eine Analyse hat ergeben, dass es sich um ein Sammelsurium diverster Verschwörungstheoretiker handelt, die sich auf den Corona-Demos tummelt.

Update, Samstag (8. August), 16.16 Uhr: Schausteller aus Nordrhein-Westfalen haben die Landesregierung aufgefordert, nach monatelangem coronabedingtem Verbot wieder Jahrmärkte zu erlauben. "Die Kirmessen müssen wieder aufmachen", sagte Burkhardt Unrau vom Schaustellerverein Bergisch Gladbach am Samstag bei einem Treffen mit NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU). Die Märkte könnten "mit Corona-Vorsichtsmaßnahmen und ohne Saufgelage" stattfinden.

Update, Samstag (8. August), 11.34 Uhr: Auf Baustellen im Ruhrgebiet herrschen laut IG Bau derzeit trotz Coronavirus "fatale Zustände"*. Bauarbeiter würden inzwischen wieder wie im "alten Trott" arbeiten, der Schutz für die Beschäftigten sei miserabel, so die Gewerkschaft. Sie fordert nun konkretes Handeln durch die Arbeitgeber.

Coronavirus: Maskenpflicht an Schulen erntet Kritik von Ärzteverband

Update, Samstag (8. August), 10.10 Uhr: Der Ärzteverband Marburger Bund hat eine Maskenpflicht im Schulunterricht - wie von Nordrhein-Westfalen vorgesehen - als sinnlos kritisiert. "Wenn alle auf ihren Plätzen sitzen und Abstand sichergestellt ist, macht das Tragen von Masken während der Unterrichtsstunden überhaupt keinen Sinn und wäre eine überflüssige Behinderung", sagte die Bundesvorsitzende Susanne Johna im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ/Samstag). "Sinnvoll ist die Maske dann, wenn es eng wird, etwa beim Verlassen der Klasse, vor dem Schulkiosk oder auf dem Pausenhof, wenn mehrere Klassen gleichzeitig Pause haben."

Susanne Johna, erste Vorsitzende des Marburger Bundes

Update, Samstag (8. August), 9.08 Uhr: Für Rückkehrer aus Risikogebieten greift von heute an bei der Heimkehr nach Nordrhein-Westfalen die Testpflicht auf das Coronavirus. In Düsseldorf sind dafür schon seit vergangener Woche Teststellen am Flughafen geschaffen worden. Die Testkapazitäten im Sicherheitsbereich des Airports werden nun erweitert. Auch am Köln-Bonner Flughafen kann man sich testen lassen.

Die Flugreisenden haben drei Tage Zeit, sich auch woanders testen zu lassen, müssen bis zum Ergebnis aber in häusliche Quarantäne, wie eine Verordnung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorsieht.

Update, Freitag (7. August), 21.47 Uhr: Wie kann es eigentlich sein, dass die Maske vor ein paar Monaten noch als nicht nützlich im Kampf gegen das Coronavirus galt und jetzt das Mittel der Wahl ist? Was bei Fragen wie dieser selten bedacht wird: Was derzeit in Deutschland und auf der Welt passiert, ist Wissenschaft in Echtzeit. Noch immer werden Thesen zum Coronavirus aufgestellt und widerlegt.

Update, Freitag (7. August), 21.21 Uhr: In NRW sind innerhalb eines Tages 324 neue Corona-Fälle registriert worden, wie das NRW-Gesundheitsministerium mitteilt. Einige davon sind wohl auf Reiserückkehrer aus Risikogebieten zurückzuführen.

Coronavirus: Land NRW meldet 300 neue Fälle an einem Tag

"Wir beobachten erste Fälle, bei denen ein epidemiologischer Zusammenhang mit Reiserückkehrern naheliegt, die sich nicht an die geltenden Bestimmungen gehalten haben", teilte Barbara Nieters, Leiterin des Gesundheitsamtes des Kreises Viersen, am Freitag mit. Dadurch seien vermutlich zahlreiche vermeidbare Infektionsketten in Gang gesetzt worden. Eigentlich müssten sich die Urlauber aus Risikogebieten beim örtlichen Gesundheitsamt melden und sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Bei Verstößen gegen die Verordnung droht ein Bußgeld.

Update, Freitag (7. Augsut), 20.41 Uhr: Das Land NRW darf wegen der Corona-Pandemie beim Infektionsschutz nicht alle Fleischbetriebe gleich behandeln, das hat Verwaltungsgericht Münster in einem Eilverfahren entschieden.

Gerichtsurteil: Land NRW darf Fleischbetriebe nicht zu Coronavirus-Tests zwingen

Ein Wursthersteller aus dem Kreis Warendorf hat sich gegen eine Allgemeinverfügung des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales gewandt. Wie alle Unternehmen in der Fleischwirtschaft mit mehr als 100 Beschäftigten sollte die Firma ihre Mitarbeiter mindestens zweimal Mal pro Woche auf eigene Kosten auf das Coronavirus testen lassen. Dies sei im Fall des Wurstherstellers aber nicht erforderlich, entschied das Gericht.

Update, Freitag (7. August), 19.30 Uhr: Wie die Deutsche Presse-Agentur mitteilt, ist die Stadt Düsseldorf „verwundert“ über die Kritik des NRW-Gesundheitsministeriums zu dem geplanten Konzert mit 13.000 Zuschauern. "Selbstverständlich wurde im Vorfeld der Planung des Konzerts ausführlich untersucht, ob und in welcher Form dieses Konzert mit den Regelungen der Corona-Schutzverordnung vereinbar ist", erklärte Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD). Diese Prüfung sei zu dem Ergebnis gekommen, dass es zulässig sei. "Ich wundere mich ein wenig darüber, dass der Gesundheitsminister hier rechtliche Bedenken äußert." Aus seiner Sicht gebe es keine Veranlassung, das Konzert zu untersagen.

In Düsseldorf ist trotz Coronavirus in Konzert mit 13.000 Zuschauern geplant. Von Laumann und Spahn hagelt es Kritik.

Coronavirus: Hoher Andrang in Freibädern in NRW erwartet

Update, Freitag (7. August), 18.14 Uhr: Nicht nur die Stadt Essen befürchtet einen erhöhten Andrang in den Freibändern am Wochenende. Auch andere Städte sorgen sich schon jetzt vor hohen Besucherzahlen. Auch das Coronavirus ist dabei nicht ganz unschuldig*.

Update, Freitag (7. August), 17.33 Uhr:  In Düsseldorf soll am 4. September ein Konzert von Bryan Adams, Sarah Connor und anderen Künstlern mit 13.000 Zuschauern stattfinden, wie RUHR24 berichtete. Innerhalb von wenigen Stunden hat das Event zu Verstimmungen zwischen dem Land NRW und der Stadt gesorgt.

Mega-Konzert trotz Coronavirus in NRW: Harte Kritik von Laumann

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann zweifelt nun sogar an der rechtlichen Grundlage des Konzerts. "Konzept und Genehmigung sind jedenfalls nicht mit dem Land abgestimmt", erklärte er der Deutschen Presse-Agentur. Sein Ministerium habe das örtliche Gesundheitsamt angewiesen,"unverzüglich die Rechtsgrundlage für diese Genehmigungsentscheidung darzustellen."

Die Pläne für die Show mit dem Titel "Give Live A Chance" im Düsseldorfer Fußballstadion sind erst am Freitagmorgen bekannt geworden. Dabei hieß es, das Konzert würde in Abstimmung mit den Behörden geplant. Dem Infektionsschutz werde "in vollem Umfang Rechnung getragen". Das Hygienekonzept sieht beispielsweise vor, dass die Besucher dauerhaft Masken tragen, auch auf den Sitzplätzen.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann zweifelt die rechtliche Grundlange des Mega-Konzerts an.

Coronavirus: Auch Spahn kritisiert das Mega-Konzert in NRW

Veranstalter Marek Lieberberg ("Rock am Ring") meint außerdem, dass man die Zuschauerzahl im Kontext der Location einordnen müsse. "Wir reden von 13.000 Menschen in einer Arena, die eigentlich eine Kapazität von 40.000 hat." Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) äußerte sich bereits. "Die bestmögliche Sicherheit muss garantiert werden können. Wie beim Fußball kommt es auch hier entscheidend auf ein gutes Konzept zum Infektionsschutz an", sagte er der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Update, Freitag (7. August), 17.04 Uhr: Passend zu den hohen Temperaturen am Wochenende erwarten viele Freibäder einen großen Andrang und es kann zu Wartezeiten kommen, nicht zuletzt wegen der Einlass- und Hygienevorschriften in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Die Stadt Essen will daher auf ihrem Facebook-Kanal Updates zu den Besucherzahlen für das Grugabad und das Freibad Oststadt geben. Mit den Zwischenständen können die Badegäste abschätzen, ob es sich noch lohnt, den Weg zum Freibad anzutreten.

Dortmund: Tickets im Zoo trotz Coronavirus wieder ohne Reservierung erhältlich

Update, Freitag (7. August), 16.37 Uhr: Der Besuch im Zoo Dortmund ist ab Mittwoch (12. August) wieder spontan möglich. Dann müssen die Tickets nicht mehr vorab online reserviert werden, sondern wie gewohnt an der Kasse am Haupteingang erworben werden. Der Nebeneingang an der Zillestraße bleibt weiterhin geschlossen.

Auch das Katzen- und das Giraffen-Haus werden dann wieder geöffnet. Dadurch können auch die Erdmännchen besucht werden, bei denen derzeit auch drei Jungtiere hausen. Sie kamen am 19. Mai zu Welt.

Die Erdmännchen im Zoo können ab dem 12. August auch wieder besichtigt werden. 

Coronavirus in NRW: Aktuelle Zahlen aus Dortmund

Update, Freitag (7. August), 16.18 Uhr: Wie die Stadt Dortmund mitteilt, sind 20 positive Testergebnisse hinzugekommen. Bedauerlicherweise gibt es auch einen weiteren Todesfall. Es handelt sich um einen 81-jährigen Mann, der an relevanten Vorerkrankungen litt. Somit verteilen sich die aktuellen Zahlen wie folgt:

  • 1354 positive Tests auf das Coronavirus
  • 1157 Menschen gelten als genesen
  • 11 Menschen in Dortmund sind an dem Coronavirus gestorben

Coronavirus: Land NRW will mehr Busse beim Schulbetrieb zur Verfügung stellen

Update, Freitag (7. August), 15.22 Uhr: Die Landesregierung will mit dem Schulstart in NRW am kommenden Mittwoch bis zu 1000 zusätzliche Schulbusse einsetzen, wie die Deutsche Presse Agentur berichtet.

Dadurch sollen die Schüler mehr Abstand haben und nicht dicht gedrängt eine Infektion mit dem Coronavirus riskieren müssen. Die Maßnahme ist zunächst für die 43 Schultage bis zu den Herbstferien vorgesehen. Dafür sollen 13,5 Millionen Euro bereitgestellt werden.

Update, Freitag (7. August), 14.42 Uhr: Die Stadt Wuppertal hat nach einer Corona-Infektion eine Kindertagesstätte geschlossen. Eine Beschäftigte der Kita ist positiv auf das Coronavirus getestet wordne, die Stadtsprecherin Martina Eckermann mitteilt.

NRW: Virologen warnen vor dem Schulstart vor den Risikos des Coronavirus

Update, Freitag (7. August), 13 Uhr: NRW - Zum Schulstart haben mehrere namhafte Virologen vor dem Risiko von Corona-Infektionen unter Schülern gewarnt und Vorschläge für Vorsichtsmaßnahmen gemacht. "Fehlende Präventions- und Kontrollmaßnahmen könnten in kurzer Zeit zu Ausbrüchen führen, die dann erneute Schulschließungen erzwingen", heißt es lautRedaktionsnetzwerk Deutschland in einer Stellungnahme der Gesellschaft für Virologie.

Hinter dem Papier stehen unter anderem Christian Drosten, Jonas Schmidt-Chanasit und Helmholtz-Forscherin Melanie Brinkmann. Die Virologen warnen besonders vor der Annahme, dass Kinder keine Rolle in der Pandemie und in der Übertragung spielen.

Mehrere Virologen - unter anderem Prof. Dr. Christian Drosten - empfehlen eine Verlängerung der Weihnachtsferien, sollte es gegen Jahresende wieder zu einem kritischen Anstieg der Neuinfektionen kommen. 

Unter anderem schlagen die Virologen vor, beispielsweise die Klassengrößen abhängig von der Zahl der Neuinfektionen zu reduzieren. Sollte es gegen Jahresende zu einem kritischen Anstieg der Neuinfektionen kommen, und dabei auch Bildungseinrichtungen eine Rolle spielen, bringen die Virologen auch eine Ausdehnung der Weihnachtsferien ins Spiel, um die Zeiten mit höchster Infektionsaktivität zu verringern.

Coronavirus in NRW: Städtetag fordert bundesweites Corona-Konzept

Update, Freitag (7. August), 12.30 Uhr:In der NRW-Region Ostwestfalen-Lippe werden laut eines Berichts des WDR angesichts der bundesweit steigenden Infektionszahlen die  Corona-Testmöglichkeiten ausgeweitet. Der Kreis Herford eröffnet beispielsweise zwei Testzentren, die ab Montag bereit stehen. 

Dort sollen sich zur Entlastung der Hausarztpraxen hauptsächlich Lehrer und Erzieher regelmäßig testen lassen, aber auch Reiserückkehrer.

Update, Freitag (7. August), 12.15 Uhr: NRW - Angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen hat der Deutsche Städtetag ein bundesweit abgestimmtes Krisenmanagement gefordert. Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, wichtig sei eine "adäquate Reaktion auf die jeweils aktuelle Lage vor Ort und die lokale Eindämmung möglicher Infektionsherde". 

Gleichzeitig sei es aber auch nötig, Maßnahmen zum Gesundheitsschutz überregional abzustimmen und zu koordinieren. Sollte es eine zweite Welle geben, komme es auf einen guten Informationsfluss und ein gemeinsames Vorgehen an, so Dedy.

In den vergangenen Monaten war immer wieder Kritik an uneinheitlichem Vorgehen des Bundes und einzelner Länder sowohl bei der Anordnung von Beschränkungen als auch bei der Lockerung laut geworden.

Coronavirus in NRW: Infektologe für zweiten Corona-Test bei Reiserückkehrern

Update, Freitag (7. August), 11.55 Uhr: NRW - Infektiologe und Bundestagsmitglied Andrew Ullmann (FDP) hat sich im WDR5-Morgeninterview für einen zweiten verpflichtenden Corona-Test für Reiserückkehrer aus Risiko-Gebieten ausgesprochen. 

Wenn sich Reiserückkehrer erst an Abflughäfen oder im Flugzeug infizierten, wäre ein unmittelbar nach Ankunft in Deutschland durchgeführter Test möglicherweise noch negativ, sagte Ullmann im Interview. 

Die Inkubationszeit von Sars-CoV-2 betrüge nach aktuellem Wissensstand etwa zehn Tage. Ein negativer Test nach der Ankunft alleine könne deshalb nicht mit hundertprozentiger Sicherheit bestätigen, dass Reiserückkehrer das Virus nicht doch in sich tragen. 

Update, Freitag (7. August), 11.40 Uhr: Masken-Verweigerer sollen in NRW künftig Strafe zahlen, wenn sie ohne Corona-Maske Bus und Bahn fahren. 150 Euro Strafe für Masken-Verweigerer ist aber viel zu wenig, findet unser Autor. Schließlich könnten Masken-Verweigerer ihren Mitmenschen großen Schaden zufügen. 

Coronavirus in NRW: Corona-Neuinfektionen überschreiten keine kritische Schwelle 

Update, Freitag (7. August), 11.30 Uhr: NRW - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat nach dem vermehrten Anstieg der Corona-Neuinfektionen klar gemacht, dass er derzeit keine kritische Schwelle überschritten sieht: "Im Moment sind wir in jedem Fall noch in einer Größenordnung, mit der das Gesundheitswesen und der öffentliche Gesundheitsdienst umgehen kann“, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag (6. August) dem ZDF-"Heute Journal“.

Update, Freitag (7. August), 11.10 Uhr: NRW - Ab dem morgigen Samstag (8. August) müssen sich alle Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten verpflichtend auf eine mögliche Ansteckung mit dem Coronavirus testen lassen. Laut  ARD-Deutschlandtrend befürwortet eine Mehrheit der Deutschen, nämlich 93 Prozent, die Testpflicht. Nur 7 Prozent lehnen sie ab.

Dass der Staat jedoch die Kosten für den Test übernimmt, findet eine Mehrheit der Deutschen nicht gut: 57 Prozent halten die Kostenübernahme durch den Staat für falsch, nur 39 Prozent finden sie richtig.

Coronavirus in NRW: Demonstration mit Corona-Auflagen-Gegnern in Dortmund geplant

Update, Freitag (7. August), 11 Uhr: Am vergangenen Wochenende sorgte eine Demo in Berlin für Aufsehen. Am Sonntag (9. August) wollen nun auch Menschen in Dortmund wegen der Corona-Auflagen auf die Straße* gehen. Auf dem Hansaplatz in der Innenstadt von Dortmund soll eine Demo unter dem Motto "Festival für Frieden & Freiheit" stattfinden.

Update, Freitag (7. August), 10.50 Uhr: NRW - Die Fleischproduktion in Deutschland ist im zweiten Quartal infolge der Coronavirus-Krise gesunken. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verringerte sie sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2,6 Prozent. 

Nach einem Coronavirus-Ausbruch hatten die Behörden Mitte Juni Deutschlands größtem Schlachtbetrieb Tönnies aus Rheda-Wiedenbrück (NRW) ein vierwöchige Zwangspause verordnet.

Update, Freitag (7. August), 10.30 Uhr: NRW - Am 4. September soll in Düsseldorf (NRW) ein Konzert mit Bryan Adams (60), Sarah Connor (40), "The Boss Hoss" und zahlreichen anderen Künstlern stattfinden - vor 13.000 Zuschauern. Das berichtet die Rheinische Post (Bezahlartikel) am Freitag (7. August). 

Das Konzert soll im Düsseldorfer Fußballstadion steigen und unter dem Motto "Give Live a Chance" stehen. Die personalisierten Tickets für das Konzert sollen zwischen 50 und 80 Euro kosten. Vorverkaufsstart soll bereits am Dienstag (11. August) sein.

Coronavirus in NRW: Erstes Großkonzert seit Mitte März in Düsseldorf geplant 

Das Konzert werde derzeit in enger Abstimmung mit den Behörden unter Corona-Bedingungen geplant. Dem Infektionsschutz werde laut Veranstalter "in vollem Umfang Rechnung getragen". Unter anderem müssten die Fans deshalb während des kompletten Konzertes Schutzmasken tragen, Stehplätze gäbe es nicht. 

"Das ist das Zeichen, auf das Fans, Künstler und Crews sowie die gesamte Musikindustrie sehnsüchtigst gewartet haben", sagte Veranstalter Marek Lieberberg zur Rheinischen Post. "Give Live a Chance" wäre das erste Großkonzert seit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie Mitte März in Deutschland. 

Update, Freitag (7. August), 10.20 Uhr: NRW - Grünen-Chefin Annalena Baerbock hält es für falsch, bei regionalen Corona-Ausbrüchen wieder komplette Schulen zu schließen. Ein Situation wie im Frühjahr dürfe sich nicht wiederholen, sagte sie heute (7. August) im ARD-Morgenmagazin. Sie plädiert stattdessen für einen einheitlichen Stufenplan für alle Bundesländer, geeignete Maßnahmen in den Schulklassen zu ergreifen.

Grünen-Chefin Annalena Baerbock hält es für falsch, bei regionalen Corona-Ausbrüchen wieder komplette Schulen zu schließen.

Coronavirus in NRW: CDU fordert Reiseverbot für Corona-Risikogebiete

Update, Freitag (7. August), 10. 15 Uhr: NRW - Der Wirtschaftsrat der CDU fordert ein Verbot von Reisen inCorona-Risikogebiete. "Reisen in Risikogebiete müssten konsequenterweise auch untersagt werden. Das Reiserecht kann nicht höher bewertet werden, als die Rechte von Millionen Deutschen, denen ansonsten ein erneuter Lockdown droht", sagte der Generalsekretär der Organisation, Wolfgang Steiger, der Bild.

"Selbst unser reiches Land wird sich einen zweiten Lockdown mit Betriebs- und Schulschließungen nur unter erheblichsten Schwierigkeiten nochmal leisten können", erklärte Steiger.

Update, Freitag (7. August), 10 Uhr:NRW - Die Schulmaterialienkammern in Ostwestfalen-Lippe suchen derzeit händeringend nach Spenden für bedürftige Schülerinnen und Schüler. In der Corona-Krise hätte es laut WDR teilweise weniger Geld- und Sachspenden als in den Vorjahren gegeben. Gleichzeitig sei der Bedarf aber riesig.

Update, Freitag (7. August), 9.40 Uhr: NRW - Nach dem ersten Corona-Schock ziehen die deutschen Exporte wieder an, berichtet der WDR. Im Juni seien sie wieder um 14,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat gestiegen, wie das Statistische Bundesamt heute (7. August) mitgeteilt hat. Auf Vorjahresniveau sollen die Exporte allerdings noch lange nicht sein.

Coronavirus in NRW: Zahl der Neuinfektionen in Deutschland auf höchstem Wert seit Mai

Update, Freitag (7. August), 7.35 Uhr: NRW - Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland hat den höchsten Wert seit Anfang Mai erreicht. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am heutigen Freitag (7. August) 1.147 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Bereits am Donnerstag (6. August) lagen die Neuinfektionen mit 1.045 Corona-Fällen erstmals wieder über der Schwelle von 1.000.

Update, Donnerstag (6. August), 21.29 Uhr: NRW - Der Bochumer SPD-Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel hat die Hygienebedingungen und die langen Wartezeiten für Coronavirus-Tests am Düsseldorfer Flughafen kritisiert. Gegenüber der WAZ (Bezahlschranke) sagte er, die Situation sei "desaströs".

Unter diesen Umständen drohe das Testzentrum, das die NRW-Regierung angeordnet hatte, selbst zu einem Corona-Hotspot zu werden. Bis zu 250 Menschen angestanden hätten dort angestanden und erhebliche Wartezeiten auf sich nehmen müssen. "Ich habe mit Leuten in der Mitte der Schlange gesprochen, die mir erzählten, dass sie schon seit dreieinhalb Stunden anstehen", so Yüksel.

Corona Live-Ticker NRW: Verhältnismäßig geringe Zahl von Coronavirus-Fällen in Schwerter Flüchtlingunterkunft

Update, Donnerstag (6. August), 21.01 Uhr: In der Flüchtlingsunterkunft in Schwerte (siehe dazu das Update von 14.20 Uhr) haben sich vier Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Das ergaben die Tests, die an allen Bewohnern durchgeführt wurden. 

Insgesamt gibt es im NRW-Kreis elf Corona-Neuinfektionen und drei Menschen, die wieder als geheilt gelten. Waren gestern noch 134 Menschen betroffen, sind es heute 142.

05.08.2020 | 15 Uhr

06.08.2020 | 15 Uhr

Differenz (+/-)

Bergkamen

20

22

+2

Bönen

3

3

+0

Fröndenberg

0

1

+1

Holzwickede

5

5

+0

Kamen

10

9

-1

Lünen

27

28

+1

Schwerte

28

32

+4

Selm

4

5

+1

Unna

14

15

+1

Werne

23

22

-1

Gesamt

134

142

+8

Corona in NRW (Live-Ticker): 32 Coronavirus-Neuinfektionen in Duisburg

Update, Donnerstag (6. August), 20.26 Uhr: Nach Dortmund (siehe Live-Ticker-Eintrag von 17.52 Uhr) meldet eine weitere NRW-Stadt einen sprunghaften Anstieg der Neuinfektionen. In Duisburg wurden heute 32 neue Fälle bekannt, während drei Menschen wieder als gesund gelten. 

Damit sind in Duisburg 137 Menschen nachweislich aktuell infiziert. Im Deutschland-Vergleich der Coronavirus-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner belegt die Stadt mit einem Wert von 22,5 derzeit Rang sieben.

In der NRW-Stadt Duisburg bleibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen verhältnismäßig hoch.

Corona in NRW im Live-Ticker: Stadt Herne meldet Todesfall, Coronavirus-Neuinfektionen gering

Update, Donnerstag (6. August), 20.03 Uhr: In Herne ist heute ein 79-jähriger Mann an seiner Corona-Erkrankung gestorben. Das teilte die NRW-Stadt mit, seit Beginn der Pandemie gibt es nun vier Todesfälle wegen Covid-19. 

Unterdessen blieb das Infektionsgeschen mit dem Coronavirus verhältnismäßig niedrig, mit fünf Neuinfektionen und vier neu genesenen Personen. 49 Menschen sind in Herne momentan infiziert, vier davon müssen im Krankenhaus behandelt werden. 

Corona Live-Ticker NRW: Mehr Gesundete als Neuinfektionen im Kreis Recklinghausen, ein Todesfall

Update, Donnerstag (6. August), 19.40 Uhr: Im Kreis Recklinghausen ist die Zahl der akut mit dem Coronavirus infizierten erstmals seit zwei Wochen zurückgegangen. Sieben Neuinfektionen stehen elf Gesundete gegenüber. Aktuell sind noch 98 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Leider gibt es im NRW-Kreis aber auch einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Erreger zu berichten. Es handelt sich um einen 97-jährigen Mann aus Gladbeck.

Stadt

Fälle

Genesene

Todesfälle

Castrop-Rauxel

154

142

3

Datteln

70

58

1

Dorsten

163

155

5

Gladbeck

318

280

23

Haltern am See

86

85

0

Herten

112

102

1

Marl

173

149

1

Oer-Erkenschwick

211

206

3

Recklinghausen

214

195

4

Waltrop

74

63

1

Update, Donnerstag (6. August), 19.18 Uhr: Wie die Ruhr Nachrichten berichten, ist der Anstieg von 35 Corona-Neuinfektionen in Dortmund (siehe Live-Ticker-Eintrag von 17.52 Uhr) der dritthöchste seit Pandemie-Beginn in der NRW-Metropole. Mehr nachgewiesene neue Fälle gab es lediglich am 20. März und am 17. April.

Corona Live-Ticker NRW: Ägypten und Tunesien wollen Aufhebung der Coronavirus-Reisewarnung

Update, Donnerstag (6. August), 18.59 Uhr: Ägypten und Tunesien verlangen, dass nach Teilen der Türkei die Coronavirus-Reisewarnung auch für ihre Urlaubsgebiete fällt. Der ägyptische Botschafter in Berlin, Khaled Galal Abdelhamid, begründete dies mit sinkenden Corona-Infektionszahlen und weitreichenden Sicherheitsvorkehrungen für Touristen aus NRW und ganz Deutschland. "Wir bitten nicht um einen Gefallen. Was wir sagen, ist: Schaut Euch die Lage an und trefft eine rationale und angemessene Entscheidung", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

Außerdem meldete sich der Geschäftsträger der tunesischen Botschaft, Chiheb Chaouch und verwies auf die "ausgezeichnete Bilanz" seines Landes im Kampf gegen die Pandemie. "Wir hoffen daher, dass das Auswärtige Amt auch Tunesien in eine Liste von Ländern außerhalb der Europäischen Union und des Schengen-Raums einordnet, die ein sicheres Ziel für die deutschen Reisenden sind", sagte er auf dpa-Anfrage. "Wir hoffen, dass deutsche Touristen Tunesien besuchen werden."

Für die Strände in Ägypten liegt derzeit noch eine Reisewarnung vor,

Update, Donnerstag (6. August), 18.40 Uhr: Mit "Kurzstunden", Schichtbetrieb und Lernen im Freien könnten die Schulen in NRW aus Sicht der SPD-Opposition trotz Corona-Pandemie wieder durchstarten. Die Vizevorsitzenden der Landtagsfraktion, Jochen Ott und Eva-Maria Voigt-Küppers, präsentierten entsprechende Vorschläge. Mitte der kommenden Woche enden die Sommerferien.

Corona in NRW im Live-Ticker: So stellt sich die SPD die Schule in Coronavirus-Zeiten vor

Demnach sollte eine "Kurzstunde" Unterricht nur 30 Minuten statt der sonst üblichen 45 bis 50 Minuten dauern. Das erlaube gestaffelte Startmöglichkeiten in den Klassen und einen entzerrten "Umlauf" auf den Pausenhöfen, argumentieren die Sozialdemokraten. Auch gestaffelte Schulöffnungszeiten plus Streckung des Schulbetriebs bis in den Nachmittag könnten für Freiräume und damit geringere Ansteckungsrisiken sorgen, wenn die Schüler im Schichtbetrieb pauken.

Bis zu den Herbstferien sei zudem mehr Lernen im Freien angesagt. Dafür böten sich auch außerschulische Kooperationen an - etwa mit Museen, Wald- oder Volkshochschulen, die derzeit ohnehin weniger besucht seien. Wenn das dortige Personal sowie freiberufliche Pädagogen eingebunden würden, seien zudem kleinere Lerngruppen möglich, heißt es im SPD-Konzept zum "Neustart ins Corona-Schuljahr".

Corona (NRW) im Live-Ticker: Laschets Coronavirus-Test war negativ

Update, Donnerstag (6. August), 18.23 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat Vorwürfe der SPD zurückgewiesen, weil er keinen Corona-Test nach seiner Rückkehr aus Griechenland gemacht habe. "Diese Aussage, die sie übrigens da tätigt, ist falsch", sagte Laschet am Donnerstag. Nach dpa-Informationen hatte sich Laschet tatsächlich nach seiner Rückkehr auf das Coronavirus testen lassen. Das Ergebnis war demnach negativ.

SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty (SPD) hatte der Neuen Westfälischen gesagt, er hätte "von einem Ministerpräsidenten mit Vorbildfunktion erwartet, dass er sich nach seiner Rückkehr sofort testen lässt. Er hätte damit ein wichtiges Zeichen setzen können". Bereits am Mittwoch hatte der SPD-Landesverband Laschet den Vorwurf gemacht, keinen Test gemacht zu haben.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet.

Corona in NRW (Live-Ticker): 35 neue Coronavirus-Fälle in Dortmund

Update, Donnerstag (6. August), 17.52 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet heute einen deutlichen Anstieg der Corona-Fälle und 35 neue positive Testergebnisse. Sieben Menschen gelten als neu genesen. Damit steigt die Zahl der aktiven Coronavirus-Infektionen in der NRW-Stadt auf insgesamt 172

Vier der 35 Neuinfektionen betreffen Reiserückkehrer, weitere neun Fälle lassen sich drei Familien zuordnen. Zwei Fälle stehen in Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen im Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund. 19 Neuinfektionen sind voneinander unabhängige Einzelfälle.

Corona in NRW (Live-Ticker): 93-jährige Coronavirus-Patientin stirbt an anderen Ursachen

Außerdem ist bedauerlicherweise ein weiterer Todesfall hinzugekommen. Es handelt sich um eine 93-jährige Frau, die in einem Dortmunder Altenheim lebte und an relevanten Vorerkrankungen litt. Sie wurde am Anfang der Woche positiv getestet und verstarb am gleichen Tag. 

Zurzeit werden in den Kliniken 18 Corona-Patienten stationär behandelt, vier von ihnen intensivmedizinisch und beatmet. In Dortmund gibt es weiterhin elf Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der Coronavirus-Patienten, die an anderen Ursachen gestorben sind, erhöht sich auf fünf.

Corona in NRW (Live-Ticker): Weniger Coronavirus-Infizierte auch in Essen

Update, Donnerstag (6. August), 16.52 Uhr: Auch in Essen geht die Zahl der aktuell nachweislich Corona-Infizierten heute wieder zurück. Waren gestern noch 122 Menschen betroffen, sind es heute noch 112.

Die NRW-Stadt meldet zwölf Neuinfektionen und 22 Personen, die wieder als gesund gelten. Weiterhin sind vornehmlich Menschen im mittleren Alter mit dem Coronavirus infiziert: 

  • 30- bis 50-Jährige: 35 Fälle
  • 50- bis 70-Jährige: 24 Fälle
  • 20- bis 30-Jährige: 22 Fälle

Corona in NRW im Live-Ticker: Rückgang der Coronavirus-Infizierten in Bochum, Schwimmunterricht pausiert

Update, Donnerstag (6. August), 16.52 Uhr: Wie die Stadt Bochum mitteilt, soll wegen des Coronavirus der Schwimmunterricht an den Schulen bis zu den Herbstferien pausieren. Bis dahin sollen Konzepte erarbeitet werden, um die Schüler von einer Ansteckung zu schützen. 

Unterdessen meldet die NRW-Stadt heute einen Rückgang der aktuell infizierten Personen von 99 auf 96 Fälle, wovon 18 stationär und davon 6 intensiv-medizinisch versorgt werden. Die Zahl der Corona-Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Schnitt der vergangenen sieben Tage sinkt weiter und liegt derzeit bei 9,7.

Corona (Live-Ticker) NRW: Coronavirus-Hilfe für gemeinnützige Organisationen in Dortmund

Update, Donnerstag (6. August), 16.35 Uhr: Bei der FreiwilligenAgentur Dortmund können gemeinnützige Träger noch bis zum 20. August Mittel zur Unterstützung ehrenamtlicher Aktivitäten beantragen. Maximal 2.000 Euro pro Organisation können beantragt werden, damit Hilfsprojekte für Senioren, Corona-Erkrankte oder unter Quarantäne stehende Personen besser umgesetzt werden können. 

Insgesamt stellt das Land NRW 25.000 Euro zur Verfügung. Der Antrag kann bei der FreiwilligenAgentur Dortmund heruntergeladen werden.

Freiwillige Helfer in Dortmund können finanzielle Zuschüsse beantragen.

Corona (NRW) Live-Ticker: Verfahrenswelle an Sozialgerichten wegen Coronavirus befürchtet

Update, Donnerstag (6. August), 16.16 Uhr: Viele Sozialgerichte in Deutschland und NRW hatten in den vergangenen Monaten eher weniger Fälle als gewöhnlich. Die deutschen Sozialgerichte gehen nun aber in der Coronavirus-Krise von einer Verfahrenswelle ab dem Herbst aus. Das hat eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ergeben.

"Auf die Delle droht die Welle. Nach den zwei Klagewellen 2018 und 2019 mit Streitigkeiten von Krankenkassen und Krankenhäusern wird wohl als dritte eine "Corona-Welle" mit Sozialleistungsklagen in bisher noch nicht abschätzbarem Ausmaß folgen", sagte der Präsident des Landessozialgerichtes in München, Günther Kolbe demnach. Denn erfahrungsgemäß schlügen sich negative wirtschaftliche Entwicklungen in einem steigenden Bedarf an sozialen Leistungen nieder.

Corona Live-Ticker (NRW) - Weitere Mitarbeiter bei Bilo positiv auf das Coronavirus getestet

Update, Donnerstag (6. August), 15.20 Uhr: Für den Fleischproduzenten Bilo aus Moers (NRW) liegt das Ergebnis der zweiten Reihentestung vor, berichtet die WAZ. Ende Juli waren dort elf Mitarbeiter positiv getestet worden, jetzt kommen fünf weitere infizierte Mitarbeiter hinzu. Sie wohnen alle in Duisburg.

Am Dienstag (4. August) waren rund 50 Mitarbeitende erneut auf das Coronavirus getestet worden.

Corona in NRW (Live-Ticker): Hermannsdenkmal in Detmold könnte wieder öffnen

Update, Donnerstag (6. August), 15.10 Uhr: NRW - Nach einem erfolgreichen "Nebel"-Test könnte das Hermannsdenkmal in Detmold (NRW) bald wieder für Besucher öffnen, berichtet der WDR. Bei dem Test hatte der Landesverband Lippe am Donnerstag (6. August) demonstriert, dass die Luft im Denkmal mit einem speziellen Ventilator innerhalb einer Minute ausgetauscht und so gefährliche Corona-Aerosole entfernt werden können.

Nach jeder Besuchergruppe kann so die gesamte Luft komplett getauscht werden. Der Landesverband plant, das Hermannsdenkmal am Freitag (7. August) zu öffnen. Es wird am 16. August 145 Jahre alt.

Corona Live-Ticker NRW: Coronavirus-Ausbruch in Flüchtlingsunterkunft in Schwerte-Gesecke

Update, Donnerstag (6. August), 14.20 Uhr: NRW - In einer Flüchtlingsunterkunft auf dem Gelände des Einkaufszentrums in Schwerte-Geisecke soll es zu einem Corona-Ausbruch gekommen sein, berichten die Ruhrnachrichten

Grund zur Annahme ist ein Aushang, der am Eingang des Flüchtlingsheims hängt: "Wir haben Corona im Haus! Alle Personen bleiben bitte im Haus unter Quarantäne!", wird dort gewarnt. Wieviele Bewohner des Flüchtlingsheims sich tatsächlich mit dem Coronavirus infiziert haben, ist noch nicht bekannt. Man wolle erst noch alle Bewohner testen.

Corona in NRW im Live-Ticker: Spahn begrüßt Fan-Rückkehr in Stadien

Update, Donnerstag (6. August), 13.30 Uhr: Während SPD-Politiker Karl Lauerbach das Konzept der Deutschen Fußball Liga zur Rückkehr der Fans in die Stadien für "nicht angemessen" hält, begrüßt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) das Konzept.  

Spahn pocht aber auf individuelle Schutz-Lösungen für jedes Stadion. Das Konzept der DFL etwa zu Abstandsregeln zur An- und Abreise sei "ein sehr gutes", sagte Spahn. Es komme aber auf die "gelebte Realität" an und dass Konzepte mit örtlichen Behörden auf das jeweilige Stadion angepasst werden.

Corona in NRW (Live-Ticker): SPD-Politiker hält DFL-Konzept wegen Coronavirus für "nicht angemessen"

Update, Donnerstag (6. August), 12.10 Uhr:NRW - Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat das Konzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) für Fans in Stadien kritisiert. Der Vorstoß der DFL sei "überhaupt nicht angemessen", sagte der Politiker in der Sendung "Maischberger - Die Woche". Das Konzept sei nicht sicher, weil niemand eine sichere An- und Abreise der Fans garantieren könne.

Lauterbach mahnte außerdem, dass sich Deutschland am Anfang einer zweiten Welle befinde:"Die Kinder müssen mit Masken unterrichtet werden und da macht man sich Gedanken, vor 25.000 Leuten Fußball zu spielen", erklärte er weiter. 

Update, Donnerstag (6. August), 11.55 Uhr: NRW -  Die Zahl der Kurzarbeiter in Deutschland ist im Juli laut Ifo-Institut auf 5,6 Millionen Menschen gesunken. Im Juni waren es noch 6,7 Millionen, im Mai sogar 7,3 Millionen. 

Corona Live-Ticker in NRW: Christian Drosten gibt Tipps zur Verhinderung einer zweiten Coronavirus-Welle

Update, Donnerstag (6. August), 11.40 Uhr: NRW - Charité-Virologe Christian Drosten (48) meldet sich aus der Sommerpause zurück und spricht über eine mögliche zweite Welle mit dem Coronavirus*: In einem Gastbeitrag in der Wochenzeitung Zeit erläutert der Virologe, wie ein zweiter Lockdown möglicherweise verhindert werden kann.

Der Wissenschaftler schlägt vor, sich nicht mehr auf einzelne Corona-Fälle, sondern auf ganze Infektionsgruppen zu konzentrieren. Die Behörden sollten sich laut Drosten auf Gruppen konzentrieren, in denen sich viele Menschen mit dem Virus infiziert haben. Wenn sich ein Mitglied eines dieser sogenannten Cluster infiziert habe, könne auch eine Isolation von fünf Tagen ausreichen.

Corona in NRW (Live-Ticker): Coronavirus-Tests für Risiko-Urlauber ab Samstag

Update, Donnerstag (6. August), 11.10 Uhr: NRW - Einreisende aus Corona-Risikogebieten müssen sich von diesem Samstag (7. August) an bei der Rückkehr nach Deutschland auf eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus testen lassen. Das kündigte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Donnerstag (6. August) an. 

Wer bei der Einreise aus einem Risikogebiet nach Deutschland keinen Nachweis über einen negativen Coronatest vorzeigen könne, müsse einen Abstrich "erdulden" und so lange in Quarantäne, bis das Testergebnis vorliegt. Die Tests sind für Reiserückkehrer kostenlos. 

Corona in NRW (Live-Ticker): 82 Prozent der Menschen rechnen mit zweiter Welle

Update, Donnerstag (6. August), 10.50 Uhr: NRW - 82 Prozent der Menschen in Deutschland erwarten, dass bis Jahresende die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie noch einmal verschärft werden. Das geht aus einer vom Magazin Spiegel am Donnerstag (6. August) veröffentlichten Umfrage hervor. 42 Prozent der Befragten gehen sogar davon aus, das die Beschränkungen noch umfassender sein werden als im Frühjahr 2020.

Repräsentativ wurden vom 3. bis zum 5. August 5000 Menschen vom Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag des Spiegels befragt.

Corona Live-Ticker NRW: Über 1.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus

Update, Donnerstag (6. August), 10.40 Uhr: NRW - In Deutschland wurden erstmals seit Mai wieder mehr als 1000 Neuinfektionen registriert. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am heutigen Donnerstag (6. August) 1.045 neue Infektionen.

Spitzenreiter der aktiven Fälle in Deutschland ist das Bundesland Nordrhein-Westfalen. Laut dem RKI sind hier derzeit 3541 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert - das ist fast die Hälfte der derzeit etwa 8700 aktiven Corona-Fälle in der Bundesrepublik. Auf Platz zwei liegt das Bundesland Bayern mit derzeit 1458 aktiven Fällen, wie aus einer interaktiven Karte von bild.de hervorgeht. 

Corona in NRW: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet ohne Coronavirus-Test nach Griechenland-Reise

Update, Donnerstag (6. August), 10.30 Uhr:NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) ist nach einer mehrtägigen Griechenland-Dienstreise, wo er unter anderem das Flüchtlingscamp Moria auf Lesbos besucht hat, nach Deutschland zurückgekehrt. Nach seiner Rückreise soll es der NRW-Ministerpräsident jedoch abgelehnt haben, einen Corona-Test zu machen. 

Das Land NRW hatte einem Facebook-Nutzer, der von Laschet eine Quarantäne von zwei Wochen gefordert hatte, in dem sozialen Netzwerk geantwortet, es bestehe "kein Grund, dass der Ministerpräsident und seine Delegation nach Rückkehr einen Pflichttest machen müssen oder sich in Quarantäne begeben, da weder Lesbos und das Flüchtlingslager noch weitere Teile Griechenlands Risikogebiete sind“.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat am Dienstag (4. August) einen Besuch im überfüllten Flüchtlingscamp Moria auf der griechischen Insel Lesbos aus Sicherheitsgründen abgebrochen.

Das kritisiert die SPD nun scharf. SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty sagte der Neuen Westfälischen, er hätte "von einem Ministerpräsidenten mit Vorbildfunktion erwartet, dass er sich nach seiner Rückkehr sofort testen lässt. Er hätte damit ein wichtiges Zeichen setzen können". Kutschaty ergänzte: „Wie soll man Armin Laschet seine Appelle noch abnehmen können, wenn er sich selbst nicht daran hält?“

Corona Live-Ticker NRW: Lufthansa kündigt nach Milliardenverlusten wegen Coronavirus Entlassungen an 

Update, Donnerstag (6. August), 9.50 Uhr: NRW - Die Coronavirus-Krise und die damit verbundenen Änderungen für den Flugverkehr hat der Fluggesellschaft Lufthansa im zweiten Jahres-Quartal einen weiteren Milliardenverlust beschert. 

Unter dem Strich stand ein Nettoverlust von rund 1,5 Milliarden Euro - im Jahr davor machte das Unternehmen im zweiten Quartal noch einen Gewinn von 226 Millionen ein Jahr zuvor, wie der inzwischen teilverstaatlichte Konzern am Donnerstag in Frankfurt mitteilte.

Bei nur noch vier Prozent der Fluggäste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei der Umsatz um 80 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro eingebrochen. 

Der Plan, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden, sei angesichts der Entwicklungen im weltweiten Luftverkehr und der Verhandlungen mit den Gewerkschaften auch für Deutschland nicht mehr realistisch, so der Konzern.

Corona in NRW (Live-Ticker): Zugbegleiter können Coronavirus-Maskenpflicht nur schwer durchsetzen 

Update, Donnerstag (6. August), 9.30 Uhr: In NRW soll die Verweigerung eines Mundschutzes in Bahnen und Bussen mit einer Geldstrafe von 150 Euro geahndet werden. Auch in Zügen der Deutschen Bahn soll in Zukunft besser durchgegriffen werden. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat dafür jedoch mehr Rechte für die Zugbegleiter zur Durchsetzung der Maskenpflicht gefordert. 

Gewerkschaftschef Claus Weselsky beklagte in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung, dass zwar einerseits die Maskenpflicht in den Zügen gelte, andererseits aber die Deutsche Bahn das Tragen eines Mundschutzes bislang nicht in ihren Beförderungsbedingungen festgeschrieben habe.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat dafür mehr Rechte für die Zugbegleiter zur Durchsetzung der Maskenpflicht gefordert. 

Da die Maskenpflicht somit nicht zum Hausrecht des Unternehmens gehöre, sei die "Ausgangsposition" für die Zugbegleiter schlecht. Dem Personal seien dadurch bei der Durchsetzung der Maskenpflicht "in letzter Instanz die Hände gebunden".

Corona in NRW (Live-Ticker): Polizeigewerkschaft fordert kostenlose Coronavirus-Tests ein

Update, Donnerstag (6. August), 9.10 Uhr: NRW - Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in NRW fordert regelmäßige und kostenlose Corona-Tests für Polizisten - ähnlich der kostenlosen Tests für Erzieher und Schul-Mitrbeiter.

Das Land müsse seine bisherigen Schutzmaßnahmen ergänzen "und allen Beschäftigten im 14-tägigen Rhythmus einen Corona-Test mindestens anbieten“, heißt es in einem Schreiben an die GdP-Mitglieder.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in NRW fordert regelmäßige und kostenlose Corona-Tests für Polizisten - ähnlich der kostenlosen Tests für Erzieher und Schul-Mitrbeiter.

Corona-Live-Ticker NRW: Vorerst weiter Arbeitsverbot

Update, Donnerstag (6. August), 7.30 Uhr: NRW - Anders als Berlin will Nordrhein-Westfalen das coronabedingte Arbeitsverbot für Prostituierte vorerst nicht lockern. Das stellte das NRW-Gesundheitsministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf klar.

"Solange in anderen Lebensbereichen massive Restriktionen wie Abstand, Maskenpflicht und Rückverfolgbarkeit von Infektionsketten gelten, sind aus Sicht unseres Hauses Lockerungen im Prostitutionsbereich schwer vorstellbar", wird die Behörde zitiert.

Update, Mittwoch (5. August), 22.02 Uhr: Im Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund gab es heute sieben Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Ein Aufnahmestopp auf den somatischen Stationen wurde vereinbart. Weitere Zahlen zur aktuellen Corona-Lage in der NRW-Stadt Dortmund im Live-Ticker-Update von 17.41.

Corona (Live-Ticker) NRW: Deutlicher Anstieg der Coronavirus-Zahlen im Kreis Unna

Update, Mittwoch (5. August), 21.31 Uhr: Der Gesundheitsbehörde im Kreis Unna wurden heute insgesamt 17 neue Coronavirus-Fälle gemeldet. Eine Person gilt als neu genesen. Damit steigt die Zahl der mit Corona Infizierten im NRW-Kreis auf 134.

04.08.2020 | 15 Uhr

05.08.2020 | 15 Uhr

Differenz (+/-)

Bergkamen

15

20

+5

Bönen

3

3

+0

Fröndenberg

0

0

+0

Holzwickede

5

5

+0

Kamen

10

10

+0

Lünen

26

27

+1

Schwerte

24

28

+4

Selm

2

4

+2

Unna

10

14

+4

Werne

23

23

+0

Gesamt

118

134

+16

Corona (NRW) Live-Ticker: 19 Coronavirus-Neuinfektionen in Duisburg

Update, Mittwoch (5. August), 21.06 Uhr: In Duisburg wurden heute 19 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Dem stehen 15 Personen gegenüber, die eine Infektion offiziell wieder überstanden haben. 

Damit steigt die Zahl der Infizierten in der NRW-Stadt von 104 auf 108. 1.982 Menschen haben sich seit Beginn der Pandemie angesteckt, 1.812 unter ihnen sind wieder genesen und 62 im Zusammenhang mit Corona verstorben.

Corona (NRW) Live-Ticker: Reisewarnung für Antwerpen wegen Coronavirus-Anstieg

Update, Mittwoch (5. August), 20.32 Uhr: Wegen des Anstiegs von Corona-Fällen warnt das Auswärtige Amt vor touristischen Reisen in die belgische Provinz Antwerpen. "Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Provinz Antwerpen wird aufgrund erneut hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt", teilte das Auswärtige Amt am Mittwoch auf seiner Internetseite mit.

Update, Mittwoch (5. August), 20.27 Uhr: Die NRW-Stadt Herne meldet sechs Neuinfektionen mit dem Coronavirus und eine Person, die neu genesen ist. Insgesamt sind damit aktuell 49 Menschen in der Stadt mit Corona infiziert, fünf unter ihnen werden im Krankenhaus behandelt.

Corona NRW (Live-Ticker) - Deutsche Post steigert Umsatz in Coronavirus-Zeiten

Update, Mittwoch (5. August), 19.49 Uhr: Die Deutsche Post DHL trotzt den Herausforderungen der Coronavirus-Krise. Während große Teile der Wirtschaft in Corona-Zeiten mit Absatzeinbrüchen zu kämpfen haben, steigerte der "gelbe Riese" zwischen April und Juni Umsatz und Gewinn.

Das teilte der Dax-Konzern heute bei der Präsentation seiner Halbjahreszahlen in der NRW-Stadt Bonn mit. Die Post profitierte dabei nicht nur vom Onlinehandel-Boom, sondern auch von drastisch gestiegenen Preisen im internationalen Luftfracht-Geschäft.

Corona in NRW (Live-Ticker): Eurowings fliegt wieder mehr Ziele an

Update, Mittwoch (5. August), 19.22 Uhr: Der Lufthansa-Billigflieger Eurowings fliegt ab August wieder mehr Ziele an. Insgesamt sollen europaweit 26 weitere hinzukommen, so eine Mitteilung des Konzerns. "Auch wenn der Weg zurück zur Normalität noch weit ist: Die touristische Nachfrage zieht bei uns spürbar an", sagte Jens Bischof, Vorsitzender der Geschäftsführung von Eurowings. Damit werden in Corona-Zeiten wieder rund 80 Prozent der Ziele im Flugplan angesteuert.

Dennoch steigen die Flugzeuge noch nicht ganz so oft in die Luft - in den späten Sommermonaten nur ungefähr zu 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zum Oktober hin soll aber auch die Anzahl der Flüge wachsen. Ende März hatte der Konzern die Flugkapazitäten wegen des Coronavirus auf rund zehn Prozent gekürzt.

Corona in NRW im Live-Ticker: 19 Coronavirus-Neuinfektionen im Kreis Recklinghausen

Update, Mittwoch (5. August), 19.08 Uhr: Der Kreis Recklinghausen meldet heute ebenso wie Dortmund nach einem Ausbruch in einem Krankenhaus (siehe hierzu den Live-Ticker-Eintrag von 17.41 Uhr) einen deutlichen Anstieg der Corona-Neuinfektionen. 19 Menschen haben sich demnach neu angesteckt, während zehn als wieder gesund gelten. Die Zahl der Infizierten im NRW-Kreis steigt damit von 94 auf 103.

Stadt

Fälle

Genesene

Todesfälle

Castrop-Rauxel

153

141

3

Datteln

70

58

1

Dorsten

163

155

5

Gladbeck

317

278

22

Haltern am See

86

84

0

Herten

110

102

1

Marl

174

146

1

Oer-Erkenschwick

211

206

3

Recklinghausen

212

192

4

Waltrop

72

62

1

Corona (Live-Ticker): NRW-Industrie erhält wieder mehr Aufträge aus dem Inland

Update, Mittwoch (5. August), 18.48 Uhr: Die Industriebetriebe in NRW freuen sich trotz Corona wieder über mehr Aufträge aus dem Inland. Im Juni lagen die Bestellungen aus Deutschland um 16 Prozent über dem Wert des Vorjahres, wie das Statistische Landesamt mitteilt.

Allerdings herrschte bei den Aufträgen aus dem Ausland weiter Flaute, denn sie lagen wegen des Coronavirus um 19 Prozent unter den Zahlen aus dem Jahr zuvor. Wegen des hohen Exportanteils der NRW-Industrie stand nach den vorläufigen Zahlen unter dem Strich ein Minus von 3,4 Prozent im Vergleich zum Juni 2019. Der Rückgang fiel aber deutlich geringer aus als im April (minus 29,6 Prozent) und Mai (minus 25,3 Prozent).

Corona Live-Ticker: NRW-Vermieter steht trotz Coronavirus gut da

Update, Mittwoch (5. August), 18.33 Uhr: Die Wohnungsbranche gehört zu den stabilsten Wirtschaftszweigen in der Coronavirus-Pandemie. Deutschlands größter Vermieter Vonovia präsentierte heute starke Geschäftszahlen mit steigenden Gewinnen und einer positiven Prognose für die kommenden Monate.

"Wir sind bisher gut durch die Corona-Krise gekommen", sagte Vorstandschef Rolf Buch. Die Aktie des Dax-Konzerns aus der NRW-Stadt Bochum gehört zu den gefragtesten Papieren an der Börse. Am Mittwoch notiert sie mit mehr als 58 Euro so hoch wie nie zuvor.

Corona Live-Ticker (NRW): Zahl der Coronavirus-Infizierten in Bochum sinkt weiter

Update, Mittwoch (5. August), 18.18 Uhr: In Bochum sinkt die Zahl derjenigen Personen, die aktuell mit dem Coronavirus infiziert sind, weiter. Heute wurden nach Angaben der NRW-Stadt neun Personen positiv auf Corona getestet und 13 als genesen gemeldet.

Damit sind noch 99 Menschen in Bochum nachweislich mit dem Erreger infiziert. 19 davon werden stationär versorgt, sechs von ihnen intensiv-medizinisch. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner für die letzten sieben Tage sinkt ebenfalls weiter und liegt zurzeit im Schnitt bei 11,3.

Corona in NRW im Live-Ticker: Coronavirus-Alarm in Krankenhaus in Dortmund

Update, Mittwoch (5. August), 17.41 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet heute 15 positive Coronavirus-Testergebnisse und sieben neu Gesundete. Von den 15 neuen Infektionsfällen betreffen drei Reiserückkehrer und sieben sind dem Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund zuzuordnen. Ein Aufnahmestopp auf den somatischen Stationen ist vereinbart.

Da die Umgebungsuntersuchung noch nicht abgeschlossen sei, könne die NRW-Stadt derzeit keine weiteren Angaben dazu machen. Zurzeit werden in den Krankenhäusern 15 Corona-Patienten stationär behandelt, fünf von ihnen intensivmedizinisch, darunter vier beatmete Personen. In Dortmund starben insgesamt elf Menschen wegen des Coronavirus. Weitere vier Corona-Infizierte verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Corona-Live-Ticker NRW: Elf Coronavirus-Neuinfektionen in Essen

Update, Mittwoch (5. August), 17.16 Uhr: In Essen gab es heute elf bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Dem gegenüber stehen vier ehemals Corona-Infizierte, die inzwischen wieder als genesen gelten. 

Damit steigt die Zahl der aktuell Betroffenen in der NRW-Stadt heute wieder an, nachdem sie gestern noch gesunken war. Momentan sind 122 Menschen infiziert, meist Menschen im mittleren Alter: 

  • 30- bis 50-Jährige: 41 Fälle
  • 50- bis 70-Jährige: 28 Fälle
  • 20- bis 30-Jährige: 26 Fälle

Corona in NRW (Live-Ticker): Verschärfte Maskenregeln sorgen noch für Fragezeichen 

Update, Mittwoch (5. August), 16.50 Uhr: Die Zeit geduldiger Ermahnungen scheint vorbei - in NRW auf jeden Fall. Wer in Bus und Bahn keine Maske zum Schutz vor Corona trägt, muss aussteigen und zahlen. Aus Sicht der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) sind aber noch viele Punkte offen. "Wir haben das Hausrecht in Bus und Bahn und können Fahrgäste daher bitten auszusteigen", sagte ein KVB-Sprecher.

Mehr gehe nach aktueller Rechtslage allerdings nicht. Wenn demnächst ein Busfahrer einen Coronavirus-Schutzmaskenverweigerer rauswerfe, sollte er dann mit ihm gemeinsam auf der Straße auf die Polizei warten? Und wer fährt dann den Bus? Steigt der Zugkontrolleur am nächsten Bahnsteig mit dem Maskensünder aus und die Bahn saust ohne ihn weiter? Oder müssen alle Fahrgäste warten? "Wir wissen nicht, wie das konkret umgesetzt werden soll und sind sehr gespannt".

Corona in NRW (Live-Ticker): Laumann möchte Fleischprodukte erschwinglich halten

Update, Mittwoch (5. August), 16.37 Uhr: Strengere Corona-Schutzvorgaben für Schlachthöfe dürfen Fleischerzeugnisse nach Meinung von NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) nicht unerschwinglich werden lassen. "Ich möchte die Zeit nicht wieder haben, dass es Fleisch nur sonntags gab", sagte der Politiker der zur Zeit-Verlagsgruppe gehörenden Redaktion Christ&Welt.

Branchenführer Clemens Tönnies hatte nach dem Coronavirus-Ausbruch in seinem Betrieb gewarnt, der Beschluss zum Verbot der Werksverträge in Großschlachtereien werde Fleisch wesentlich verteuern. Laumann hielt dagegen: "In Nordrhein-Westfalen haben wir ungefähr zwei Millionen Leute, die unter 2000 Euro brutto verdienen. Fleisch muss auch für die normale Bevölkerung ein erschwingliches Lebensmittel sein."

Corona Live-Ticker für NRW: Virologe Streeck sieht keine zweite Coronavirus-Welle

Update, Mittwoch (5. August), 16.18 Uhr: Der Virologe Hendrik Streeck hält beim Verlauf der Corona-Pandemie in Deutschland und NRW den Begriff zweite Welle für unpassend. "Tatsächlich ist der Begriff "zweite Welle" kein epidemiologischer Begriff, sondern er entstand während der Spanischen Grippe, die nach einem ersten Infektionsschub im Herbst mit voller Wucht wiederkehrte", erklärte der Bonner Wissenschaftler im Interview mit t-online.de.

"Ich finde daher den Begriff der "Dauerwelle" passender. Die Infektionen verschwinden ja nicht, sondern wir werden lernen müssen, das Virus in unseren Alltag zu integrieren." Wie bei anderen Coronaviren auch werde man immer im Sommer einen Rückgang der Infektionen sehen, im Frühjahr, Herbst und Winter eine Zunahme. "Ich kann nicht erkennen, dass wir jetzt in einer zweiten Welle sind", sagte Streeck.

Corona Live-Ticker NRW: Laumann kündigt Coronavirus-Notfallpaket an

Update, Mittwoch (5. August), 15 Uhr: In Nordrhein-Wesfalen werden die rund 170 Tafeln zur Speisung Bedürftiger mit einem 900.000 Euro umfassenden "Corona-Notfallpaket" unterstützt. Das kündigte NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Mittwoch (5. August) an. 

"Bei vielen Tafeln hat Corona zu Einschränkungen geführt, bei manchen sogar zu Schließungen", sagte er. Nun könnten pro Einrichtung jeweils 5.000 Euro beim Landesverband der Tafeln beantragt werden, erklärte Laumann. Damit seien etwa Plexiglas-Trennwände, Masken, Desinfektionsmittel, Verpackungsmaterial für Lebensmittel oder die Kosten für den zusätzlichen Organisationsaufwand - etwa für Lieferservice - zu finanzieren. 

Corona in NRW (Live-Ticker): Düsseldorf will Coronavirus-Tests aufstocken

Update, Mittwoch (5. August), 14.40 Uhr: Die Stadt Düsseldorf (NRW) will ihre Corona-Testkapazitäten zum Ferienende deutlich erhöhen, berichtet der WDR. An der Mitsubishi Electric Halle in Oberbilk, wo seit März eine Drive-In-Teststation steht, sollen künftig pro Tag knapp 2.000 Menschen auf das Virus getestet werden können - also fast siebenmal so viele wie bisher. 

Die Stadt Düsseldorf (NRW) will ihre Corona-Testkapazitäten an der mobilen Test-Drive-In-Station zum Ferienende deutlich erhöhen.

Mit dem Angebot reagiert die Stadt vor allem auf die zusätzlich anfallenden Tests von Kita- und Schulmitarbeitern, die sich in NRW künftig alle zwei Wochen kostenlos testen lassen können. 

Corona in NRW (Live-Ticker): Regierung unterstützt Konzept der DFL zur Fan-Rückkehr trotz Coronavirus

Update, Mittwoch (5. August), 14.15 Uhr: NRW - Das Konzept der Deutschen Fußball-Liga (DFL) für eine Rückkehr von Zuschauern in die Stadien stößt bei der Bundesregierung grundsätzlich auf Unterstützung. Ein Sprecher des Innen- und Sportministeriums bezeichnete die DFL-Vereinbarung als einen "begrüßenswerten Schritt". 

Auch ein Sprecher des Gesundheitsministeriums begrüßte das Konzept. Jetzt komme es allerdings auf die konkrete Umsetzung mit den Behörden und Vereinen vor Ort an. Hierbei müsse auch das jeweilige regionale Infektionsgeschehen berücksichtigt werden. 

Die Deutsche Fußball-Liga hat am Dienstag (4. August) in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung darüber beraten, ob zum Start der Fußball-Saison wieder Zuschauer in den Stadien erlaubt sein werden. 

Update, Mittwoch (5. August), 13.15 Uhr: NRW - Ein experimenteller Coronavirus-Impfstoff der US-Biotech-Firma Novavax hat nach Angaben des Herstellers bei ersten Tests ermutigende Ergebnisse gezeigt. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland

Corona Live-Ticker in NRW: Erster Coronavirus-Impfstoff zeigt Erfolge - Spahn optimistisch

In der ersten Phase der klinischen Tests hätten alle Probanden Antikörper gegen den Erreger Sars-CoV-2 entwickelt, erklärte das Unternehmen am Dienstag (Ortszeit). Bei den 131 Teilnehmern im Alter von 18 bis 59 Jahren habe es keine schweren Nebenwirkungen gegeben, hieß es weiter. Die Ergebnisse der in Australien durchgeführten Tests seien jedoch noch nicht von unabhängigen Forschern geprüft und veröffentlicht worden.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zeigte sich im Podcast "Morning Briefing" von Gabor Steingart (59) zuversichtlich, dass der Impfstoff gegen das Coronavirus schon bald kommen könnte.

Update, Mittwoch (5. August), 13 Uhr: Die Coronavirus-Pandemie hat auch den US-Unterhaltungsriesen Walt Disney tief in die roten Zahlen gebracht. Von Ende März bis Ende Juni fiel unterm Strich ein Verlust von 4,7 Milliarden Dollar (4,0 Mrd Euro) an, wie der Konzern am Dienstag (5. August) nach US-Börsenschluss im kalifornischen Burbank mitteilte. 

Besonders Disneys Geschäft mit Vergnügungsparks, Ferienresorts und Kreuzfahrten - normalerweise ein zuverlässiger Profitbringer - litt in der Krise stark und geriet tief in die Miesen. Die Erlöse brachen im Jahresvergleich um 85 Prozent ein, der Betriebsverlust betrug knapp zwei Milliarden Dollar.

Corona/NRW im Live-Ticker: Selbst Unterhaltungsriese Disney rutscht durch Coronavirus-Krise in rote Zahlen

Inzwischen sind Disneys Attraktionen größtenteils wieder geöffnet, jedoch mit strengen Corona-Auflagen und angesichts anhaltender Virus-Sorgen in den USA mit ungewissem Ausblick. Hoffnung gibt es für den Unterhaltungsriesen jedoch durch seinen im November 2019 gestarteten Streamingdienst Disney+, der inzwischen weltweit 60,5 Millionen Abonnenten zählen würde. 

Update, Mittwoch (5. August), 12.50 Uhr: NRW -  Das Bundesjustizministerium will den Zugriff auf Daten sogenannter Corona-Gästelisten von Restaurants etc. durch die Polizei aktuell nicht gesetzlich regeln. 

Die Bundesregierung plane nicht, ein Begleitgesetz dazu auf den Weg zu bringen, heißt es in einer Auskunft des Ministeriums an den tourismuspolitischen Sprecher der FDP-Fraktion im Bundestag, Marcel Klinge. Sie liegt der Nachrichtenagentur dpa vor. Der Zugriff auf die Daten sei durch die Strafprozessordnung geregelt und benötige ohnehin die Zustimmung eines Richters.

Corona/NRW Live-Ticker: Umfrage enthüllt - Homeschooling weniger effektiv als Unterricht im Klassenzimmer

Update, Mittwoch (5. August), 11.30 Uhr: Im Kampf gegen das Coronavirus trifft das Land NRW weitere Maßnahmen. Zu Beginn des neuen Schuljahres gilt an Schulen in NRW die Maskenpflicht*. Was das konkret bedeutet, erfahrt ihr hier. 

Update, Mittwoch (5. August), 11.15 Uhr: Büffeln von zuhause? Eine Ausnahmesituation, der sich Schüler in NRW während des Lockdowns stellen mussten. Doch war das wochenlange "Homeschooling" wirklich so effektiv wie normaler Unterricht im Klassenzimmer?

Eine Umfrage des In stituts für Bildungsökonomie (Ifo) unter 1.100 Eltern aus ganz Deutschland zeigt, dass sich Schüler während des Lockdowns maximal vier Stunden am Tag mit dem Lernstoff beschäftigt hätten - also nur etwa halb so viel wie sonst. Gleichzeitig sei die Beschäftigungszeit mit Fernsehen, Computerspielen und Handynutzung von vier auf 5,2 Stunden täglich gestiegen, hieß es. 

Corona Live-Ticker NRW: Fans in Stadien in Dortmund, Bochum, Essen sind wegen Coronavirus "illusorisch"

Update, Mittwoch (5. August), 11 Uhr: NRW - Aus Sicht des Mediziners Michael Geißler des Universitätsklinikums Esslingen (Baden-Württemberg) ist eine größere Zahl von Zuschauern in den Fußballstadien vorerst nicht realistisch. 

"Wenn man sich die aktuelle Entwicklung der Fallzahlen ansieht, ist ein mit 15 000 bis 20 000 Zuschauern gefülltes Stadion völlig illusorisch", sagte Geisler der Stuttgarter Zeitung.

Die Deutsche Fußball-Liga hat am Dienstag (4. August) in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung darüber beraten, ob zum Start der Fußball-Saison wieder Zuschauer in den Stadien erlaubt sein werden. 

Der Chefarzt könne sich nicht vorstellen, dass die Politik es erlaube, dass Vereine wie beispielsweise Borussia Dortmund oder der Vfl Bochum auf einmal mit 10 000 oder mehr Zuschauern in die neue Saison starten: "In den Stadien haben sie kaum Wind, wenn da ein infizierter Gast hustet oder niest, sind zwei Meter Abstand nicht genug", erklärte er. Als sinnvoll betrachte er Pilotprojekte mit vielleicht 1000, 2000 oder 5000 Zuschauern. 

Corona (Live-Ticker) NRW: Olympische Sommerspiele sollen 2021 trotz Coronavirus stattfinden

Update, Mittwoch (5. August), 10.30 Uhr: Am Sonntag (9. August) wären die diesjährigen Olympischen Sommerspiele in Tokio zu Ende gegangen. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie wurde das beliebte Spektakel jedoch abgesagt. 

Nach Angaben des Chefs des japanischen Organisationskomitees sollen die Olympischen Spiele in Tokio dafür im kommenden Sommer auf jeden Fall stattfinden - auch "mit Corona". Das sagte Toshiro Muto laut eines Berichts der Financial Tim es.

Update, Mittwoch (5. August), 10.15 Uhr:NRW - Die Grünen haben der Bundesregierung schwere Versäumnisse bei der Bekämpfung des Coronavirus an den Schulen vorgeworfen. Es sei "geradezu fahrlässig", dass die Bundesregierung nach wie vor nicht die Erstellung "bundesweit klarer Leitlinien" und eines verständlichen Konzepts koordiniert habe, sagte Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter den Zeitungen der Funke Mediengruppe am Mittwoch (5. August)

Hofreiter appellierte an die Bundesregierung, "schnellstmöglich" einen Bildungsgipfel mit allen Bundesländern einzuberufen, um sich über Leitlinien für einen "risikoarmen Regelbetrieb" an den Schulen aller Bundesländer zu verständigen.

Corona in NRW (Live-Ticker): Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verteidigt Maskenpflicht wegen Coronavirus

Update, Mittwoch (5. August), 10 Uhr: NRW - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Maskenpflicht in bestimmten Bereichen in der Öffentlichkeit verteidigt. "Mich nervt das Maske-Tragen auch manchmal, aber es ist doch im Vergleich zu allen anderen Dingen, die wir erlebt haben im März, April ein echt milderes Mittel", sagte der CDU-Politiker am Mittwoch (5. August) im Podcast "Morning Briefing" des Journalisten Gabor Steingart (58). 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Maskenpflicht in bestimmten Bereichen in der Öffentlichkeit verteidigt.

Spahn erläuterte, es sei besser, mit Maske in bestimmten Situationen Dinge möglich zu machen, als sie irgendwann gar nicht mehr möglich machen zu können.

Update, Mittwoch (5. August), 9.15 Uhr: NRW - Die deutschen Kinder- und Jugendärzte haben sich gegenüber der WAZ gegen eine Maskenpflicht im Unterricht ausgesprochen: "Das Tragen einer Mund-Nase-Maske im Unterricht ist nicht sinnvoll. Ein längeres Maskentragen beeinträchtigt bei Schülern die Leistungsfähigkeit", zitiert das Portal den Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), Thomas Fischbach. 

Wer stundenlang mit Mund-Nase-Schutz in einem aufgeheizten Raum sitze, könne sich meist schlechter konzentrieren und sich schlechter am Unterricht beteiligen, meinte auch ein Sprecher der Bundesschülerkonferenz zur WAZ.

Corona/NRW Live-Ticker: Visier statt Coronavirus-Schutzmasken an Schulen nur in Ausnahmen erlaubt

Update, Mittwoch (5. August), 7.35 Uhr: NRW - Die neue Maskenpflicht im Unterricht, die ab dem Beginn des neuen Schuljahres in NRW gilt,  kann laut dem nordrhein-westfälischen Schulministerium nur im Ausnahmefall mit Gesichtsvisieren erfüllt werden.

Der Infektionsschutz durch ein Visier sei nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts nicht genauso sicher wie eine eng am Gesicht anliegende Mund-Nase-Bedeckung.

Ab dem neuen Schuljahr gilt in NRW die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Schulen. Nur in den Klassenstufen eins bis vier dürfen die Masken im Unterricht am Platz abgenommen werden. 

Der Verband Lehrer NRW hatte zuvor gefordert, die "drastische Maßnahme" einer sogar für den Unterricht geltenden Maskenpflicht an allen weiterführenden und berufsbildenden Schulen etwas abzumildern - etwa durch Gesichtsvisiere für Lehrer.

Corona Live-Ticker NRW: Land plant Bußgeld für Verstöße gegen Coronavirus-Maskenpflicht in Bussen oder Bahnen 

Update, Mittwoch (5. August), 7.20 Uhr: NRW - Das Bundesland Nordrhein-Westfalen will bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Bussen, S-Bahnen oder Straßenbahnen ab sofort ein Bußgeld von 150 Euro einführen. 

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) sagte der Rheinischen Post diesbezüglich: "Wer ohne Mund-Nasen-Schutz erwischt wird, muss an der nächsten Haltestelle raus und zahlen. Wir wollen eine Verschärfung, so dass unmittelbar beim ersten Verstoß gegen die Maskenpflicht ein Bußgeld von 150 Euro fällig ist.“ 

Bisher werden Bußgelder nur erhoben, wenn Fahrgäste sich trotz Aufforderung weigerten, die Maske aufzusetzen. Wüst sagte, man wolle in Zukunft aber "keine lange Diskussion mehr mit Masken-Muffeln“.

Bereits Anfang der Woche forderte auch die Bundesregierung die Deutsche Bahn auf, die Maskenpflicht in ihren Zügen konsequenter durchzusetzen. 

Coronavirus in NRW: Überraschende News aus Dortmund, Duisburg, Bochum, Essen 

Update, Dienstag (4. August), 21.48 Uhr: NRW -Während die Coronavirus-Neuinfektionen in ganz Deutschland heute wieder deutlich angestiegen sind (879 neue Fälle laut Robert Koch Institut), hatten mehrere NRW-Städte gute Nachrichten parat. Wie die Gesundheitsämter aus Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg vermeldeten ging dort die Zahl der nachweislich mit Corona infizierten Personen zurück. 

  • Dortmund: Drei Coronavirus-Infizierte weniger als am Vortag (siehe Live-Ticker-Update von 17.24 Uhr)
  • Bochum: Zehn Infizierte weniger als am Vortag (siehe Update von 20.16 Uhr)
  • Essen: 22 Infizierte weniger als am Vortag (siehe Update von 20.41 Uhr) 
  • Duisburg: 14 Infizierte weniger als am Vortag (siehe Update von 21.01 Uhr)

Corona (NRW) Live-Ticker: 15 Coronavirus Neuinfektionen im Kreis Unna

Update, Dienstag (4. August), 21.26 Uhr: Im Kreis Unna gibt es weniger gute News als in  den NRW-Städten Duisburg, Bochum, Essen und Dortmund. Der Kreis meldet 15 Corona-Neuinfektionen und vier neu Gesundete. Somit sind laut Gesundheitsamt momentan 118 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

03.08.2020 | 15 Uhr

04.08.2020 | 15 Uhr

Differenz (+/-)

Bergkamen

9

15

+6

Bönen

3

3

+0

Fröndenberg

0

0

+0

Holzwickede

5

5

+0

Kamen

9

10

+1

Lünen

27

26

-1

Schwerte

23

24

+1

Selm

2

2

+0

Unna

7

10

+3

Werne

22

23

+1

Gesamt

107

118

+11

Corona/NRW im Live-Ticker: Auch in Duisburg geht die Zahl der Coronavirus-Infizierten heute zurück

Update, Dienstag (4. August), 21.01 Uhr: Gute Nachrichten gibt es auch aus Duisburg zu berichten. Die NRW-Stadt meldete heute nur zwei Corona-Neuinfektionen, dafür aber 16 neu Gesundete

Die Zahl der nachweislich aktuell von einer Coronavirus-Infektion Betroffenen sinkt damit auch in Duisburg. Und zwar von 118 momentan Infizierten auf nunmehr 104.

Corona in NRW (Live-Ticker): Nach Bochum und Dortmund meldet auch Essen Rückgang der Coronavirus-Infizierten

Update, Dienstag (4. August), 20.41 Uhr: Nach Bochum (siehe Live-Ticker-Update von 20.16 Uhr) und Dortmund (siehe Live-Ticker-Update von 17.24 Uhr) ist auch in Essen die Zahl der behördlich registrierten akuten Coronavirus-Fälle heute zurückgegangen. Waren gestern noch 137 Infizierte registriert, zählt das Gesundheitsamt der NRW-Großstadt heute noch 115 Menschen mit Corona

Das liegt vor allem an der hohen Zahl derjenigen Personen, die wieder als gesundet gelten (32). Zehn Menschen haben sich unterdessen neu mit dem Erreger angesteckt.

In der NRW-Metropole Essen gibt es deutlich weniger nachweislich Corona-Infizierte als noch gestern.

Corona (NRW) im Live-Ticker: Weniger Coronavirus-Infizierte in Bochum

Update, Dienstag (4. August), 20.16 Uhr: In Bochum sind bisher 818 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Davon sind 694 bereits wieder genesen.

Aktuell sind in der NRW-Stadt 103 Personen mit Corona infiziert, das sind zehn weniger als noch am Vortag. 19 davon werden stationär, sieben von ihnen intensiv-medizinisch versorgt. Die Zahl der Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner für die vergangenen sieben Tage liegt unverändert bei 13,4.

Corona Live-Ticker für NRW: Zahl der Coronavirus-Infizierten im Kreis Recklinghausen bleibt gleich

Update, Dienstag (4. August), 19.53 Uhr: Im Kreis Recklinghausen gab es heute sieben bestätigte neue Corona-Fälle. Da auch sieben Menschen neuerdings wieder als genesen gelten, bleibt die Zahl der aktuell vom Coronavirus betroffenen Personen weiter bei 94.

Stadt

Fälle

Genesene

Todesfälle

Castrop-Rauxel

151

140

3

Datteln

70

57

1

Dorsten

162

155

5

Gladbeck

314

275

22

Haltern am See

86

84

0

Herten

107

102

1

Marl

165

145

1

Oer-Erkenschwick

211

206

3

Recklinghausen

211

189

4

Waltrop

72

61

1

Corona (Live-Ticker) NRW: Fünf Coronavirus-Neuinfektionen in Herne

Update, Dienstag (4. August), 19.26 Uhr: Die NRW-Stadt Herne meldet heute fünf Neuinfektionen mit dem Coronavirus und vier einstmalige Infizierte, die wieder als gesund gelten. Momentan sind in der NRW-Stadt demnach 44 Personen mit Corona infiziert. 

Für die Bewohner ist der heute vergleichsweise mäßige Anstieg der neu registrierten Fälle eine gute Nachricht. Denn im Deutschland-Vergleich der Daten des Robert Koch Instituts (RKI) belegt Herne mit 28,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Schnitt der vergangenen sieben Tage den dritten Platz.

So ruhig wie auf diesem Foto ging es heute am Kemnader See nicht zu.

Update, Dienstag (4. August), 19.01 Uhr: Der Kinderflohmarkt am Kemnader See wurde am Dienstagnachmittag geschlossen, berichtet die WAZ. Das Gesundheits- und Ordnungsamt hatte Verstöße gegen die Corona-Regeln festgestellt.

Corona (NRW) Live-Ticker: Neue Reisewarnung für drei Regionen in Spanien

Update, Dienstag (4. August), 18.51 Uhr: Aus einem weiteren beliebten Reiseziel gibt es für Urlauber aus NRW hingegen weniger gute Nachrichten als aus der Türkei. In Spanien gelten die Costa Brava, die Pyrenäen und als Risikogebiete und es gibt wieder eine Reisewarnung*.

Grund dafür sind steigende Corona-Fallzahlen in den entsprechenden Gebieten. Urlauber, die in den betroffenen Regionen waren, müssen sich also anschließend in Quarantäne begeben.

Corona (NRW) Live-Ticker: Reisewarnung für Türkei-Urlaub teilweise aufgehoben

Update, Dienstag (4. August), 18.25 Uhr: Viele Urlauber aus NRW und Deutschland dürfen sich freuen. Denn die Bundesregierung hat die Reisewarnung für die Türkei teilweise aufgehoben. Das Auswärtige Amt teilte in ihren Reisehinweisen im Internet mit, dass die formelle Warnung vor touristischen Reisen in die ProvinzenAntalya, Izmir, Aydin und Mugla entfällt.

Die Strände in Antalya werden sich bald wieder füllen, da die Reisewarnung für die Provinz in der Türkei aufgehoben wurde.

Corona in NRW im Live-Ticker: Rot-Weiss Essen erarbeitet Hygienekonzept für 5.000 Zuschauer

Update, Dienstag (4. August), 17.51 Uhr: Anfang September startet die Fußball-Regionalliga nach der Corona-Pause für Rot-Weiss Essen (RWE). Daher haben der Verein und die Grundstücksverwaltung Stadt Essen GmbH (GVE) ein Hygienekonzept erarbeitet. Dieses soll die Möglichkeit eröffnen, ungefähr 5.000 Zuschauer zuzulassen, und damit allen letztjährigen Dauerkarteninhaber den Stadionbesuch ermöglichen.

Ein solches Konzept kann allerdings erst dann zum Tragen kommen, wenn die Coronavirus-Schutzverordnung in NRW dies ermöglicht wird und Sportveranstaltungen mit mehr als den aktuell erlaubten 300 Zuschauern unter Auflagen zulässt. Eine neue Version der Verordnung ist für den 11. August 2020 anvisiert.

Corona (NRW) Live-Ticker: Mehr Genesene als Coronavirus-Neuinfektionen in Dortmund

Update, Dienstag (4. August), 17.24 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet heute eine gemäßigte Zahl von Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Laut Gesundheitsamt der NRW-Metropole haben sich sechs Menschen neu mit Corona angesteckt. Drei davon wurden an der Teststelle am Flughafen erfasst.

Dem gegenüber stehen neun Personen, die als neu genesen gelten. Die Zahl der nachweislich akut Infizierten in der NRW-Metropole sinkt damit auf 137. In der Klinken der Stadt werden 17 Covid-19-Patienten stationär behandelt, vier von ihnen intensivmedizinisch mit Beatmung.

Update, Dienstag (4. August), 17.15 Uhr: Nach der großen Anti-Corona-Demo in Berlin wird in NRW und Deutschland über Versammlungsfreiheit und Demo-Auflagen diskutiert. Eine große Mehrheit der Menschen in Deutschland würde es laut einer Umfrage befürworten, wenn bei der Missachtung von Abstandsregeln oder Maskenpflicht bei Demos Strafen verhängt werden.

Corona (NRW) im Live-Ticker - Anti-Coronavirus-Demos: Über drei Viertel für Strafen bei Verstößen

77 Prozent sprachen sich in einer am Dienstag veröffentlichten YouGov-Umfrage dafür aus. 14 Prozent lehnen Strafen ab. Der größte Zuspruch kommt von Wählern der Grünen (87 Prozent), der geringste von Wählern der AfD (45 Prozent). Derweil forderte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Stephan Mayer, bei Genehmigungen von Versammlungen gegebenenfalls restriktiver vorzugehen.

Zwar seien Versammlungsfreiheit und freie Meinungsäußerung auch in Zeiten des Coronavirus weiterhin "hohe, allen Bürgern garantierte unveränderliche Grundrechte", schrieb der CSU-Politiker in einem Gastbeitrag für die Rhein-Neckar-Zeitung. "Allerdings eben immer nur so weit, als die Rechte Dritter oder die öffentliche Sicherheit nicht erheblich verletzt werden".

Corona (Live-Ticker) NRW: Caravans erfreuen sich in Coronavirus-Zeiten großer Beliebtheit

Update, Dienstag (4. August), 16.28 Uhr: Caravans und Reisemobile sind wegen Corona dieses Jahr in NRW und ganz Deutschland besonders beliebt. Im ersten Halbjahr dieses Jahres wurden trotz der Reise-Beschränkungen nach Angaben des Geschäftsführers des Caravaning Verbandes CIVD, Daniel Onggowinarso, in Deutschland insgesamt fast 55.000 solcher Freizeitfahrzeuge neu zugelassen.

Das ist ein Plus von vier Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2019. Besonders im Mai und Juni erlebte die Caravaning Industrie ein Coronavirus-Comeback, wie Onggowinarso berichtete. "Corona hat uns einen Extra-Schub gegeben - das ist die einzige Reiseform, mit der man autark ist".

Reisemobile sind in Corona-Zeiten besonders beliebt.

Corona Live-Ticker: NRW-Wirtschaft blickt trotz Coronavirus optimistisch in die Zukunft

Update, Dienstag (4. August), 16.15 Uhr: Die NRW-Wirtschaft blickt nach den Lockerungen in der Coronavirus-Krise wieder optimistischer auf die Zukunft. Mit minus 5,6 Punkten sei der NRW.Bank.ifo-Stimmungsindikator zwar weiter im negativen Bereich, er habe aber rund zwei Drittel des vorherigen heftigen Rückgangs aufgeholt. Im April hatte er nämlich noch bei minus 40,4 Punkten gelegen.

Wenn sich die steigenden Neuinfektionen nicht zu einer zweiten Corona-Welle entwickelten, "dürften die Lockerungen der Corona-Maßnahmen einen merklichen Aufholprozess der Wirtschaft in Gang setzen", sagte der Vorstandsvorsitzende der NRW.Bank, Eckhard Forst. Es werde aber noch dauern, bis der historische Einbruch vom Frühjahr repariert sei.

Corona in NRW (Live-Ticker): Basketball nimmt an Anti-Coronavirus-Demo teil und wird gefeuert

Update, Dienstag (4. August), 15.30 Uhr: Der Bonner Basketball-Verein Telekom Baskets hat seinen Spieler Joshiko Saibou (30) fristlos gekündigt. Das hat der Verein am Dienstag (4. August) mitgeteilt. Grund ist dessen Teilnahme an der Großdemonstration gegen die Anti-Corona -Maßnahmen in Berlin am vergangenen Samstag (1. August).

Der Verein begründet die Entscheidung damit, dass Saibou gegen den Arbeitsvertrag verstoßen habe und nach seiner Demo-Teilnahme ein Infektionsrisiko darstelle. Dabei arbeite der Verein gerade an einem Hygienekonzept für die nächste Saison.

Update, Dienstag (4. August), 15.20 Uhr: NRW -  Die 36 Profi-Vereine der Deutschen Fußball Liga haben am heutigen Dienstag (4. August) ein einheitliches Vorgehen zur möglichen Rückkehr einiger Fans in die Stadien beschlossen. Zum Bundesliga-Start im September sollen demnach wieder Zuschauer bei Fußball-Spielen dabei sein dürfen - allerdings nur unter gewissen Einschränkungen. 

Corona Live-Ticker NRW: Bundesliga beschließt Konzept zur Rückkehr von Zuschauern trotz Coronavirus

Die Einschränkungen umfassen ein Alkoholverbot in Stadien, die vorübergehende Streichung der Kartenkontingente für Auswärtsfans und Stehplätze sowie die Einführung personalisierter Tickets zur Nachverfolgung von Infektionsketten.

Ob die Maßnahmen tatsächlich so umgesetzt werden und Fußball-Fans ihre Lieblings-Vereine wirklich ab September wieder live im Stadion anfeuern können, ist noch nicht klar: Die Zustimmung der Politik und Gesundheitsämter steht noch aus. 

Update, Dienstag (4. August), 15 Uhr:  NRW - Die Kinderärzte in Westfalen-Lipp e (NRW) lehnen eine Beteiligung an Corona-Tests für Urlaubsrückkehrer ab. Das sagte Marcus Heidemann, Sprecher der Bielefelder Kinderärzte und Landesverbandsvorsitzender für Westfalen-Lippe im Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte derNeuen Westfälischen.

Die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) beschlossene Regelung sei eine "schlicht nicht umsetzbare Idee", heißt es in einem Schreiben der Ärzte, das der Redaktion vorliegt. Die reguläre Patientenversorgung werde darunter leiden.

Corona (NRW) Live-Ticker: Kinderärzte lehnen Beteiligung an Coronavirus-Tests für Urlaubsrückkehrer ab

Gemeinsam mit dem Landesverband Nordrhein könne der Landesverband Westfalen-Lippe den Kollegen in den Praxen nicht empfehlen, sich an dem "derzeit völlig unausgereiften" Test-Versprechen zu beteiligen. Heidemann: "Wir würden die 'Spahn-Abstriche' bei uns nicht machen und an das Gesundheitsamt oder an andere Ärzte verweisen, wobei auch viele Hausärzte nicht mitmachen werden."

Update, Dienstag (4. August), 14.45 Uhr: NRW - Die Wiederaufnahme des Regelbetriebs in allen Schulen in NRW ab dem 12. August ist nach Ansicht der Universitätskinderklinik Bochum zwar mit Risiken verbunden, aber vertretbar. Dies teilte das Katholische Klinikum Bochum (KKB) am Montag unter Verweis auf eine Corona-Studie unter 750 Kindern mit. Zuerst berichtete die WAZ darüber. 

Corona in NRW im Live-Ticker: Coronavirus-Fälle unter Kindern im Ruhrgebiet "verschwindend gering"

In der sogenannten STARS-Studie waren Kinder, die teils heftige Symptome wie Fieber, langanhaltender Husten, Erbrechen oder Durchfall litten, auf Corona getestet worden. "Wegen dieser Symptome lag bei Eltern und Ärzten der Verdacht auf eine Corona-Infektion nahe", berichtete die Klinik. Positiv getestet worden sei von den 750 aber lediglich ein einziges Kind.

Auch an der Uni Bochum läuft derzeit eine Reihenuntersuchung von Kindern aus dem Ruhrgebiet - diese ist allerdings noch nicht abgeschlossen. Für diese Studie wurden mehrere Hundert Kinder und ihre Mütter auf Corona-Antikörper getestet. "Die Zahlen waren verschwindend gering", sagte Studienleiterin Folke Brinkmann dem WDR 5.

Update, Dienstag (4. August), 14.15 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat einen Besuch im überfüllten Flüchtlingscamp Moria auf der griechischen Insel Lesbos aus Sicherheitsgründen abgebrochen. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. 

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat am Dienstag (4. August) einen Besuch im überfüllten Flüchtlingscamp Moria auf der griechischen Insel Lesbos aus Sicherheitsgründen abgebrochen.

Zuvor sollen sich Gruppen von Flüchtlingen versammelt und in Sprechchören "Free Moria" gerufen haben. Ein starkes Aufgebot an Sicherheitskräften habe die Flüchtlinge von Laschet abgeschirmt

Corona NRW Live-Ticker: Ministerpräsident Armin Laschet warnt auf Lesbos vor Coronavirus-Ausbruch im Flüchtlingslager

Armin Laschet war am Montag vom griechischen Premier Kyriakos Mitsotakis empfangen worden. Im Zuge des Besuchs ist Laschet auch nach Lesbos gereist, um sich im Namen der Bundesregierung für eine europäische Lösung der Flüchtlingskrise in Griechenland einzusetzen.

Das 2015 auf einer früheren Militäranlage errichtete Aufnahmezentrum gilt mit mehr als 14.000 Flüchtlingen als das größte Flüchtlingslager Europas und ist restlos überfüllt. 

Laschet warnte deshalb vor einem Corona-Ausbruch in den Lagern: Dort habe die Pandemie noch eine ganz andere Bedeutung als in Deutschland, weil die Menschen die Camps nur sehr eingeschränkt verlassen könnten. Deshalb müsse verhindert werden, dass das Virus in die Lager gelange, so Laschet.

Update, Dienstag (4. August), 13.45 Uhr: Keine guten Nachrichten aus dem Hause Götze: Felix Götze (22), seines Zeichens der jüngste Bruder von Ex-BVB-Profi Mario Götze (28), befindet sich derzeit aufgrund eines positiven Corona-Tests in häuslicher Quarantäne. Das berichtet tagesschau.de.

Corona (NRW) Live-Ticker: Bruder von Mario Götze mit Coronavirus infiziert - Felix Götze in Quarantäne

Wie sein Bruder auch, ist Felix Götze als Fußball-Profi tätig, spielt seit 2018 beim FC Augsburg. Der Verein hat die Corona-Infektion des jüngsten Götze-Bruders bestätigt. 

Wie der Fußball-Bundesligist mitteilte, gab es bei dem Mittelfeldspieler während des Urlaubs nach einem positiven Test im Bekanntenkreis ebenfalls einen positiven Befund. Felix Götze sei jedoch "völlig symptomfrei und hatte im Vorfeld keinerlei Kontakt zu Mannschaftskollegen oder Funktionsteam", hieß es von Club-Seite. 

Nach zwei negativen Tests soll Felix Götze wieder zum Team stoßen. Ob der Mittelfeldspieler während seines Urlaubs auch Bruder Mario Götze inklusive Ehefrau Ann-Kathrin und Baby Rome besucht hat, ist noch nicht klar. 

Corona in NRW (Live-Ticker): Verstoß gegen Maskenpflicht an Schulen kann zu Verweis führen 

Update, Dienstag (4. August), 12.50 Uhr: Nach Einschätzung des Marburger Bundes hat die zweite Corona-Welle Deutschland bereits erfasst. Die Vorsitzende des Ärzteverbandes, Susanne Johna, spricht in der Augsburger Allgemeinen von einer "zweiten, flachen Anstiegswelle". 

Diese sei zwar nicht vergleichbar mit den Zahlen von März und April. Dennoch steige die Zahl der Neuinfektionen immer weiter an. Die Krankenhäuser seien aber vorbereitet. Der Ärzteverband warnt dennoch davor, die Pandemie nicht zu verdrängen und mahnt zur Einhaltung der Regeln.

Update, Dienstag (4. August), 12.30 Uhr: NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat am heutigen Dienstag (4. August) erneut in einem WDR2-Interview auf die kommende Maskenpflicht an Schulen informiert. Im Interview sagte Gebauer, dass Schüler auch von der Schule verwiesen werden können, sollten sie dauerhaft gegen die neue Maskenpflicht verstoßen. 

Gebauer verwies darauf hin, dass die Maske aus "pädagogisch sinnvollen Gründen" auch zwischendurch abgenommen werden könne. Auch aus medizinischen Gründen. So sei ihr bewusst, dass ein Mund-Nasen-Schutz bei heißem Wetter eine besondere Beeinträchtigung sei. Dennoch verteidigte die Schulministerin die Maskenpflicht auch: Das derzeitige Infektionsgeschehen in NRW mache sie alternativlos.

Corona Live-Ticker: Wegen Coronavirus - Politiker sprechen sich für Maskenpflicht an Schulen in NRW aus

Update, Dienstag (4. August), 11.45 Uhr: Wenn am 12. August in NRW das neue Schuljahr losgeht, bedeutet das für alle Schülerinnen und Schüler: Maskenpflicht. Das hatte Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Montag (3. August) verkündet. 

Die Maskenpflicht an Schulen in NRW hat bisher großen Beifall bekommen: Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, ist laut WDR ebenfalls grundsätzlich für die Maskenpflicht.

Auch die Landesschülervertretung spricht sich für die Maskenpflicht aus. Vorstandsmitglied Moritz Bayerl betonte aber, Lehrerinnen und Lehrer sollten zusätzlich nach Möglichkeiten suchen, auch im Freien Unterricht zu machen, wo Masken nicht verpflichtend sind.

Der Generalsekretär der Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Burkhard Rodeck, sagte zudem, dass man sich grundsätzlich an Masken gewöhnen könne. Die Maskenpflicht sei aber gerade im Sommer eine Herausforderung. Der Generalsekretär hofft deshalb darauf, dass die Maskenpflicht bei sinkenden Infektionszahlen wieder aufgehoben werden kann. Das berichtete der WDR

NRW führt eine Maskenpflicht an Schulen ein. Für die Grundschul-Klassen 1 bis 4 gilt die Maskenpflicht auf dem Schulgelände und im Schulgebäude. An allen weiterführenden und berufsbildenden Schulen gilt sie auch im Unterricht am Platz. 

Corona/NRW Live-Ticker: Musiklegende Helge Schneider gibt erstes Konzert seit Beginn der Coronavirus-Pandemie

Update, Dienstag (4. August), 10.45 Uhr: NRW - Der Musiker und Komiker Helge Schneider (64) aus Mülheim an der Ruhr (NRW) wird an diesem Donnerstag (6. August) sein erstes Konzert seit Pandemie-Beginn in Leipzig geben. 

Ursprünglich hatte die Musik-Legende aus dem Ruhrgebiet angekündigt, erst wieder auftreten zu wollen, "wenn alle Freiheiten wieder da sind." Nun hat er seine Meinung aber scheinbar geändert. Der Münchner Abendzeitung sagte  Helge Schneider: "Jetzt gibt es die Möglichkeit, vor mehreren hundert Leuten zu spielen – das ist dann so, wie ich angefangen habe, nur dass die weiter auseinander sitzen."

In den nächsten Wochen plant der Musiker außerdem eine Reihe weiterer Auftritte. In NRW will Helge Schneider am 21. August in Köln auftreten.

Corona/NRW im Live-Ticker: Coronavirus-Warn-App soll bald in fünf weiteren Sprachen verfügbar sein 

Update, Dienstag (4. August), 10.10 Uhr: NRW - Die deutsche Corona-Warn-App soll in Kürze in weiteren fünf Sprachen zur Verfügung stehen. "Die Versionen Arabisch, Polnisch, Bulgarisch, Rumänisch und Russisch sind derzeit in der Entwicklung", sagte Digital-Staatsministerin Dorothee Bär (CSU) der Rheinischen Post. Bisher gibt es die App in Deutsch, Englisch und Türkisch.

Die deutsche Corona-Warn-App soll in Kürze in weiteren fünf Sprachen zur Verfügung stehen: Arabisch, Polnisch, Bulgarisch, Rumänisch und Russisch.

Update, Dienstag (4. August), 9.45 Uhr: Nach einer Demonstration in Berlin am vergangenen Samstag (1. August), diskutieren nun viele Politikerinnen und Politiker darüber, ob Großdemonstrationen aus gesundheitlichen Gründen verboten werden sollen. Bei der Demo in Berlin, wo gegen Corona-Regeln protestiert wurde, sollen die Abstands- und Hygieneregeln in vielen Fällen nicht beachtet worden sein.

CDU-Innenpolitiker Armin Schuster hat sich deshalb für eine Nachjustierung des Versammlungsgesetzes ausgesprochen: "In jedem Fall müssen wir darüber reden", sagte er am Dienstag (4. August) im ARD-Morgenmagazin. Nach Demonstrationen wie in Berlin gebe es immer die Gefahr eines erneuten, bundesweiten Corona-Ausbruchs.

Corona (NRW) im Live-Ticker: Politiker diskutieren über Verbot von Großdemonstrationen 

Der Politiker hält es deshalb für sinnvoll, die Teilnehmerzahl bei Demonstrationen zu beschränken. Wenn ein Veranstalter oder eine Veranstalterin Hunderttausende zu einer Demo anmelde, sei es klar, dass der Mindestabstand nicht eingehalten werde, so Armin Schuster.

Am Samstag (1. August) haben zahlreiche Menschen in Berlin gegen Corona-Bestimmungen demonstriert. Abstands- und Hygieneregeln wurden dabei in vielen Fällen nicht beachtet. 

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) sagte hingegen dem Spiegel, sie sei gegen eine Einschränkung des Versammlungsrechts: "Ich finde es ganz wichtig, dass wieder Demonstrationen stattfinden können und Menschen dort ihre Meinung, auch zur aktuellen Corona-Politik der Bundesregierung, frei und öffentlich äußern können". Sie forderte aber auch, dass die Polizei in Zukunft konsequenter gegen Verstöße gegen die Hygieneregeln vorgehe.

Update, Dienstag (4. August), 9.45 Uhr: NRW - Am 12. August beginnt in NRW das neue Schuljahr - im Regelbetrieb, wie Bildungsminiserin Yvonne Gebauer (FDP) am gestrigen Montag (3. August) verkündet hat. Die Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) hält eine Rückkehr zum Regelschulbetrieb jedoch für unrealistisch. 

"Es wird keinen flächendeckenden, vollumfänglichen Regelschulbetrieb wie vor Corona geben", sagte der Bundesvorsitzende Udo Beckmann der Welt. Die Politik habe eine Illusion geweckt und etwas als realisierbar dargestellt, "was selbst bei gleichbleibend niedrigem Infektionsgeschehen nicht umgesetzt werden könnte".

Corona in NRW im Live-Ticker: Trotz Coronavirus wieder Fans in den Fußball-Stadien? DFL will heute Entscheidung fällen

Update, Dienstag (4. August), 7:45 Uhr: NRW - Am 18. September soll die Fußball-Bundesliga wieder starten. Ob dann auch wieder Fans live dabei sein dürfen? Die Deutsche Fußball-Liga will am heutigen Dienstag (4. August) in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung darüber beraten, ob zum Start der Fußball-Saison wieder Zuschauer in den Stadien erlaubt sein werden. 

Eine Möglichkeit wären ein Stehplatz- und Alkoholverbot und keine Fans der gegnerischen Mannschaft in den Stadien, berichtet der WDR. Die Rückkehr der Fans auf die Tribünen soll bundesweit nach einheitlichen Maßstäben erfolgen. 

Die Deutsche Fußball-Liga hat am Dienstag (4. August) in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung darüber beraten, ob zum Start der Fußball-Saison wieder Zuschauer in den Stadien erlaubt sein werden. 

Coronavirus in NRW (Live-Ticker): Zahl der Corona-Infizierten steigt im NRW-Kreis Unna weiter an

Update, Montag (3. August), 21:55 Uhr: NRW - Die Zahl der Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, steigt auch im NRW-Kreis Unna weiter an. Am Wochenende wurden insgesamt 29 neue Corona-Fälle gemeldet.

Gut zehn der gemeldeten Neuinfektionen stehen im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung in Werne. Vier ehemals Infizierte im Kreis gelten seit dem jüngsten Update wieder als gesund, die Zahl der akuten Fälle steigt damit von 82 auf 107.

31.07.2020 | 12 Uhr

03.08.2020 | 15 Uhr

Differenz (+/-)

Bergkamen

4

9

+5

Bönen

3

3

+0

Fröndenberg

2

0

-2

Holzwickede

6

5

-1

Kamen

6

9

+3

Lünen

27

27

+0

Schwerte

20

23

+3

Selm

0

2

+2

Unna

3

7

+4

Werne

11

22

+11

Gesamt

82

107

+25

Corona (Live-Ticker) NRW: 42 Coronavirus-Neuinfektionen in Duisburg

Update, Montag (3. August), 21:38 Uhr: Auch in Duisburg bleibt das Corona-Infektionsgeschehen weiter hoch. Seit dem letzten Update von Freitag meldete die NRW-Stadt 42 neue Fälle

Immerhin: Es wurden auch 41 einstmalig infizierte als wieder gesund gemeldet. Momentan sind daher 118 Infizierte in Duisburg registriert.

In den NRW-Städten Dortmund und Duisburg gab es heute einen heftigen Anstieg der Corona-Neuinfektionen.

Corona/NRW im Live-Ticker: Von drei auf 43 Coronavirus-Fälle binnen einer Woche in Herne

Update, Montag (3. August), 21:30 Uhr: In der NRW-Stadt Herne sind laut Gesundheitsamt momentan 43 Menschen mit Corona infiziert. Am Wochenende gab es neun neue Fälle, während zwei Menschen, bei denen das Coronavirus nachgewiesen wurde, offiziell wieder als gesund gelten. 

Vor genau einer Woche hatten noch lediglich drei Menschen in der Stadt nachweislich das Virus in sich getragen. Der Anstieg der Neuinfektionen bringt Herne den unrühmlichen Platz 5 in der täglichen Liste des Robert-Koch-Instituts (RKI) ein (siehe dazu den Live-Ticker-Eintrag von 20.44 Uhr).

Corona Live-Ticker in NRW: Recklinghausen meldet so viele Coronavirus-Infizierte wie letztmals im Mai

Update, Montag (3. August), 21:13 Uhr: Im Kreis Recklinghausen gab es am Wochenende 18 nachgewiesene Neuinfektionen mit Corona. Dem gegenüber stehen zehn Menschen, die das Gesundheitsamt des NRW-Kreises wieder als gesund gemeldet hat. 94 Menschen sind aktuell infiziert. Mehr akute Coronavirus-Fälle gab es in Recklinghausen letztmals am 23. Mai (112).

Castrop-Rauxel

151

139

3

Datteln

70

57

1

Dorsten

162

155

5

Gladbeck

310

273

22

Haltern am See

86

84

0

Herten

106

102

1

Marl

165

143

1

Oer-Erkenschwick

211

206

3

Recklinghausen

210

188

4

Waltrop

71

60

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Corona/NRW im Live-Ticker: Coronavirus-Fallzahlen aus Bochum und Essen aktuell

Update, Montag (3. August), 21:05 Uhr: In Bochum haben sich am Wochenende 19 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, 16 ehemals Infizierte gelten inzwischen als geheilt. Momentan sind nach Angaben der Stadt 113 Personen infiziert. 

23 Coronavirus-Patienten werden stationär behandelt, sieben von ihnen intensiv-medizinisch. Die Zahl der Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner für die letzten sieben Tage liegt zurzeit bei 13,4 und damit etwas niedriger als zuletzt.

In Bochum gab es am Wochenende 19 Corona-Neuinfektionen.

Update, Montag (3. August), 20:57 Uhr: Die Stadt Essen meldet heute elf Neuinfektionen mit Corona und keine neu Genesenen. Damit steigt die Zahl derer, die aktuell in der NRW-Metropole mit dem Coronavirus infiziert sind, auf 137.

Corona-Live-Ticker: Vier NRW-Orte in Deutschland Corona-Top-Ten

Update, Montag (3. August), 20:44 Uhr: Drei NRW-Städte und ein Kreis belegen laut den Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) aktuell im deutschlandweiten Vergleich der Corona-Neuinfektionen Top-Ten-Plätze. Bei den Werten handelt es sich um die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Schnitt der vergangenen Woche.

  1. LK Dingolfing-Landau 90,4
  2. SK Offenbach 35,7
  3. LK Dithmarschen 25,5
  4. LK Kleve 25,4
  5. SK Herne 24,9
  6. SK Ingolstadt 23,4
  7. LK Rheingau-Taunus-Kreis 22,4
  8. LK Vechta 19,1
  9. SK Duisburg 18,1
  10. SK Bottrop 17,9

Corona in NRW (Live-Ticker): Stadt Essen bietet Online-Formular für Reiserückkehrer aus Coronavirus-Risikogebieten

Update, Montag (3. August), 20:09 Uhr: Reise-Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten sind in NRW dazu verpflichtet, sich beim zuständigen Gesundheitsamt zu melden. In Essen ist das telefonisch unter 0201 123-8888 über das Bürgertelefon möglich.

Zusätzlich hat die Stadt Essen nun ein Online-Formular eingerichtet, das den Kontakt mit dem Gesundheitsamt erleichtern soll. Es ist hier verfügbar.

Corona-Live-Ticker: NRW-Gesundheitsminister Laumann skeptisch wegen Fans in Coronavirus-Zeiten

Update, Montag (3. August), 19:49 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann steht Bundesliga-Spielen mit mehreren Tausend Zuschauern in Corona-Zeiten "sehr skeptisch" gegenüber. "Ich kann mir nur schwer vorstellen, wie bei Bundesligaspielen das Infektionsrisiko auf ein vertretbares Maß minimiert werden kann", sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

"Es mag ja noch möglich sein, den Mindestabstand während des Spiels durch geringere Zuschauerzahlen zu gewährleisten. Wenn allerdings 10 000 oder 20 000 in ein Stadion wollen, ist das kaum ohne Gedränge mit Einhaltung des Mindestabstands zu realisieren." Wenn entsprechende Konzepte zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus vorlägen, würden diese natürlich durch die zuständigen Behörden sorgfältig geprüft.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU).

Corona in NRW (Live-Ticker): Regelbetrieb in Schulen laut Bochumer Klinikum vertretbar

Update, Montag (3. August), 19:37 Uhr: Die Wiederaufnahme des Regelbetriebs in Schulen in voller Klassenstärke der Universitätskinderklinik Bochum zwar mit Risiken verbunden, aber vertretbar. Dies teilte das Katholische Klinikum Bochum (KKB) am Montag unter Verweis auf eine Corona-Studie unter 750 Kindern in Bochum mit.

In der sogenannten STARS-Studie waren Kinder, die teils heftige Symptome aufwiesen langanhaltender Husten, Erbrechen, Durchfall), auf das Coronavirus getestet worden. Positiv getestet worden sei von den 750 aber lediglich ein einziges Kind. "Diese Ergebnisse sind zunächst beruhigend, können aber kein Grund sein, in der Wachsamkeit nachzulassen", erklärte Oberärztin Folke Brinkmann. Hygieneregeln müssten weiterhin strikt beachtet werden.

Corona Live-Ticker (NRW): Hier können sich Reise-Rückkehrer in Dortmund auf das Coronavirus testen lassen

Update, Montag (3. August), 19:23 Uhr: Das Gesundheitsamt der Stadt Dortmund weist darauf hin, dass sich das kostenlose Testangebot in der Corona-Teststelle am Klinikum Nord an Bürger ohne Krankheitsanzeichen richtet, die aus einem Risikogebiet per Auto, Reisebus oder Zug nach Dortmund zurückgekommen sind. Auch Flugreisende, die sich erst später zu einer Testung entschließen, können sich hier bis drei Tage nach dem Rückflug noch auf das Coronavirus testen lassen.

Rückkehrer aus Risikogebieten mit Krankheitsanzeichen wenden sich an den Hausarzt. Personen, die nicht in Dortmund wohnen, können dort nicht getestet werden. Sie können sich beim Gesundheitsamt an ihren Wohnorten erkundigen, wo Testmöglichkeiten bestehen. Die Öffnungszeiten der Teststelle am Klinikum Nord sind: 

  • Montags bis Freitag von 10:00 bis 18:00 Uhr
  • Samstags und Sonntag von 10:00 bis 16:00 Uhr.

Corona-Live-Ticker NRW: Frauen verweigern Maske am Hauptbahnhof Dortmund - Polizei greift durch

Update, Montag (3. August), 18:57 Uhr: Am Hauptbahnhof in Dortmund haben sich am Freitag (31. Juli) vier Frauen aus NRW geweigert, der Maskenpflicht nachzukommen. Laut Bundespolizei waren sie auf dem Weg zu einer Demo in Berlin, wie die Rheinische Post berichtet. Sie wollten im Flixtrain keine Maske zum Schutz vor Corona tragen, weshalb ein Zugbegleiter sie aus dem Zug verwies.

Am Hauptbahnhof in Dortmund haben vier Frauen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen verstoßen.

Nachdem sie seiner Aufforderungen nicht nachkamen, rief er die Polizei. Die Frauen konnten schließlich zum Gehen bewegt werden. Allerdings weigerten sie sich auf dem Bahngleis weiter, einen Mundschutz aufzusetzen, weshalb die Polizei einen Platzverweis erteilte. 

Die Bahn hatte wegen des Vorfalls 20 Minuten Verspätung. Mit dem betroffenen Flixtrain-Unternehmen müsse nun geklärt werden, ob sie für die Verspätung aufkommen müssen. In diesem Fall würde der Verstoß gegen die Coronavirus-Schutzmaßnahmen teuer.

Corona Live-Ticker/NRW: Keine Coronavirus-Tests für Schüler

Update, Montag (3. August), 18:21 Uhr: Corona-Tests für Schüler sind - anders als von der SPD-Opposition gefordert - in NRW weiterhin nicht vorgesehen. "Wir können nur bereitstellen, was wir haben", sagtYvonne Gebauer (FDP). Immerhin geht es in dem Bundesland laut der Schulministerin um 2,5 Millionen Schüler.

Auch eine - schon längst mögliche - Entzerrung des Unterrichtsbeginns könne aber dazu beitragen, Coronavirus-Risiken schon auf dem Weg in die Schule zu verringern. In Absprache zwischen Schulen und Verkehrsunternehmen könne ein Rahmen zwischen 7.30 und 8.30 Uhr genutzt werden.

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP).

Corona in NRW im Live-Ticker: Bahn droht bei Verstoß gegen Maskenpflicht mit Verweisen

Update, Montag (3. August), 18:08 Uhr: Die Deutsche Bahn will die Einhaltung der Maskenpflicht in Zügen zum Schutz vor Corona notfalls mit Verweisen durchsetzen. "Wenn eine Minderheit geltende Regeln missachtet, ist dies für uns nicht hinnehmbar", erklärte der Konzern.

Bei Fahrgästen in NRW und ganz Deutschland, die sich hartnäckig weigern, seien Verweise aus dem entsprechenden Zug bereits möglich. Zusammen mit der Bundespolizei werde dies auch "konsequent" umgesetzt. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) pflichtete bei: "Die Maskenpflicht gilt ohne Wenn und Aber."

Corona-Live-Ticker (NRW): Sieben Coronavirus-Neuinfektionen in Dortmund

Update, Montag (3. August), 17:44 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet heute sieben Corona-Neuinfektionen. Seit Pandemie-Beginn wurden 1.278 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet, wovon 1.123 wieder als genesen gelten.

Keine der neu infizierten Personen ist laut Stadt Dortmund Reise-Rückkehrer. Momentan werden 19 Corona-Patienten stationär behandelt, vier von ihnen intensivmedizinisch mit Beatmung. In der NRW-Stadt gibt es weiterhin elf Todesfälle wegen Covid-19. Weitere vier Infizierten verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Corona im Live-Ticker. Maskenpflicht in NRW-Schulen "eine Zumutung"

Update, Montag (3. August), 17:24 Uhr: Die geplante Maskenpflicht in Schulen in NRW (siehe dazu den Live-Ticker Eintrag von 13.10 Uhr) bringt nach Ansicht des Verbandes Bildung und Erziehung einige Schwierigkeiten mit sich. Der Vorsitzende Udo Beckmann: "Es ist fraglich, ob den Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern zuzumuten ist, die Masken während des ganzen Unterrichtstages zu tragen."

Das Sprechen mit Mundschutz sei aber auch eine Frage der Gewöhnung und in jedem Fall besser, zusammen in der Schule zu lernen als dies wegen Corona nicht tun zu können. Kritik kam von der Bundesschülerkonferenz. Die angekündigte Maskenpflicht während des Unterrichts sei angesichts der aktuellen Temperaturen eine Zumutung für die Schüler.

Corona-Live-Ticker (NRW): OVG verhandelt erstmals per Videokonferenz

Update, Montag (3. August), 17:05 Uhr: Das NRW-Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster hat wegen des Coronavirus erstmals bei einer mündlichen Sitzung per Videokonferenz verhandelt. In einem Berufungsverfahren im Streit um den Bau eines Lebensmitteldiscounters in Köln wurden die Klägerin und die Vertreter der Stadt zugeschaltet.

"Der Einsatz von Videokonferenzen ergänzt die vorhandenen Möglichkeiten, den Bürgerinnen und Bürgern möglichst schnellen und effektiven Rechtsschutz durch die Verwaltungsgerichte zu gewähren. Dies gilt gerade auch angesichts der aktuellen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie", sagte die Präsidentin des Gerichts, Ricarda Brandts laut OVG-Mitteilung.

Am NRW-Oberverwaltungsgericht in Münster gab es wegen Corona erstmals eine Verhandlung via Videokonferenz.

Corona im Live-Ticker: Kostenlose Coronavirus-Tests für Lehrer in NRW

Update, Montag (3. August), 16:46 Uhr: Ab dem 10. August können sich zum Start des neuen Schuljahrs die Lehrer an allen Schulen in NRW freiwillig auf das Corona-Virus testen lassen. Die Möglichkeit besteht demnach alle 14 Tage und das Land übernimmt laut Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) die Kosten dafür.

Das Angebot soll bis zum 9. Oktober gelten. Bei einem positiven Coronavirus-Befund würde das zuständige Gesundheitsamt dann die betroffene Schule informieren.

Corona im Live-Ticker: Viele Coronavirus-Tests und lange Wartezeiten am NRW-Flughafen Köln/Bonn

Update, Montag (3. August), 16:28 Uhr: Allein am NRW-Flughafen Köln/Bonn werden derzeit rund 600 Abstriche für Corona-Tests pro Tag genommen, sagte eine Sprecherin der Stadt. Vom 18. bis zum 30.7. habe es knapp 5.000 Tests gegeben, 51 waren demnach positiv: "Ohne den Test würden die jetzt draußen rumlaufen."

Allerdings müssten die Urlauber im Schnitt rund eine Stunde auf den Abstrich warten. Am vergangenen Samstag habe die Wartezeit auf einen Coronavirus-Test bis zu zweieinhalb Stunden betragen. Grund dafür war, dass viele Maschinen aus Risikogebieten in kurzen Abständen am Flughafen gelandet sind.

Corona-Tests am Flughafen Köln.

Corona-Live-Ticker: NRW-Kreis Unna fährt Coronavirus-Hotline wieder hoch

Update, Montag (3. August), 16:10 Uhr: Die Zahl der Urlaubsrückkehrer steigt in NRW. Damit steigen auch die Corona-Fälle und die Zahl der Fragen rund um das Virus.

Die Gesundheitsbehörde des Kreises Unna reagiert daher und fährt ab Dienstag (4. August) ab 8.30 Uhr seine zeitweise abgeschaltete Coronavirus-Hotline wieder hoch. Die kostenfrei erreichbare Nummer lautet 0800 /10 20 205.

Corona Live-Ticker NRW: Bundespräsident Steinmeier warnt vor Coronavirus-Leichtsinn

Update, Montag (3. August), 15:30 Uhr: Vor dem Hintergrund einer wieder ansteigenden Zahl von Coronavirus-Infektionen hat nun auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) vor Leichtsinn gewarnt und die bewusste Missachtung von Verhaltensregeln verurteilt. Die Sommerlaune dürfe nicht dazu führen, "dass wir nachlässig werden im Kampf gegen die Pandemie", mahnte Steinmeier in einer Videobotschaft. Die Lage sei "unsicher und wackelig", die Pandemie sei noch nicht vorbei.

Der Bundespräsident betonte, die Verantwortungslosigkeit einiger weniger sei "ein Risiko für uns alle. Wenn wir jetzt nicht besonders vorsichtig sind, dann gefährden wir die Gesundheit vieler", so Steinmeier. Zudem würde darüber hinaus auch die Erholung der Gesellschaft, der Wirtschaft und des Kulturlebens gefährdet. Jeder stehe in der Verantwortung, "einen zweiten Lockdown zu verhindern".

Bundespräsident Steinmeier hat sich in einer Videobotschaft zu den wieder ansteigenden Corona-Infektionszahlen geäußert. Darin warnte er vor Leichtsinn. 

Coronavirus in NRW im Live-Ticker: Feiern zur Einschulung sollen trotz Corona erlaubt werden 

Update, Montag (3. August), 14.50 Uhr: Am 12. August startet NRW in das neue Schuljahr. Die größte Veränderung für alle Schüler ist sicherlich die Einführung der Maskenpflicht auf dem Schulgelände und im Schulgebäude. 

Für Erstklässler und ihre Angehörigen gibt es aber auch gute Nachrichten: Wie Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Montag (3. August) in einer Pressekonferenz mitgeteilt hat, sollen Einschulungsfeiern trotz Coronavirus-Pandemie erlaubt sein. 

Wichtig sei jedoch, die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Entscheidend für die Ausgestaltung seien - wie auch bei Zeugnisübergaben - die Rahmenbedingungen vor Ort. Deshalb seien unterschiedliche Umsetzungen auch innerhalb einer Kommune möglich.

Corona-Live-Ticker in NRW: Fleischbetrieb Tönnies darf Schlachtbetrieb wieder hochfahren 

Update, Montag (3. August), 14.30 Uhr: NRW - Der Fleischkonzern Tönnies aus Rheda-Wiedenbrück (NRW) hat seinen Schlachtbetrieb wieder hochgefahren und schlachtet nun wieder in einer zweiten Schicht Schweine. 

Die Schlachtung und Zerlegung von Schweinen sei seit Freitag in Absprache mit den Behörden weiter hochgefahren worden, teilte ein Konzernsprecher am Montag (3. August) mit. 

Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleisch-Giganten im Juni hatte die zuständige Aufsicht zuletzt nur den Einsatz einer Schicht erlaubt. Im nächsten Schritt sollen dann 15 000 Schweine pro Tag geschlachtet werden, sagte der Sprecher. Vor der Corona-Krise hat Tönnies in Rheda-Wiedenbrück bis zu 25 000 Schweine am Tag geschlachtet.

Der Fleischkonzern Tönnies aus Rheda-Wiedenbrück (NRW) hat seinen Schlachtbetrieb wieder hochgefahren und schlachtet nun wieder in einer zweiten Schicht Schweine. 

Corona in NRW im Live-Ticker: Maskenpflicht an Schulen ab Schulstart beschlossen

Update, Montag (3. August), 13.10 Uhr: NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat am Montag (3. August) über den Schulstart in NRW unter Corona-Bedingungen am 12. August informiert. Die Schulministerin erklärte, dass man eine "angepasstes" Konzept für den Schulbetrieb entwickelt habe. Ziel sei, möglichst viel Präsenzunterricht zu ermöglichen.

Konkret bedeutet dies: NRW führt eine Maskenpflicht an Schulen ein. Für die Grundschul-Klassen 1 bis 4 gilt die Maskenpflicht auf dem Schulgelände und im Schulgebäude. Im Unterricht kann der Mund-Nasen-Schutz abgenommen werden, wenn die Plätze eingenommen sind. Das gilt auch für Lehrer - sofern ein Abstand von eineinhalb Metern zu den Schülern gewährt ist.

NRW führt eine Maskenpflicht an Schulen ein. Für die Grundschul-Klassen 1 bis 4 gilt die Maskenpflicht auf dem Schulgelände und im Schulgebäude. An allen weiterführenden und berufsbildenden Schulen gilt sie auch im Unterricht am Platz. 

An allen weiterführenden und berufsbildenden Schulen gilt die Maskenpflicht auch im Unterricht am Platz. 

Die Schulen können Ausnahmeregelungen erteilen, wenn es medizinische oder sonstige wichtige Gründe gibt. Die Regel gilt vorerst bis zum 31. August.

Schulministerin Gebauer teilte außerdem mit, dass die Landesregierung den Schulen eine Million Masken zur Verfügung stellen möchte. Diese sind aber nur als Ersatz gedacht. Grundsätzlich müssen die Schüler einen eigenen Mund-Nasenschutz mitbringen.

Coronavirus in NRW - Live-Ticker Krankenhäuser im Ruhrgebiet bereiten sich auf zweite Corona-Welle vor

Update, Montag (3. August), 13 Uhr: Angesichts der wieder ansteigenden Neuinfektionen rüsten sich die Krankenhäuser in Nordrein-Westfalen dafür, wieder mehr Corona-Patienten behandeln zu müssen. Das berichtete der Präsident der Krankenhausgesellschaft NRW, Jochen Brink, der Deutschen Presse-Agentur.

Im Ruhrgebiet beispielsweise, wo in den vergangenen Tagen wieder stark ansteigende Zahlen vermeldet wurden, hätten laut Jochen Brink inzwischen wieder viele Krankenhäuser Besuchsverbote aussprechen und planbare Operationen verschieben müssen.

Corona-Live-Ticker/NRW: Trotz Coronavirus - Gesundheitsminister beraten über Zuschauer in Fußballstadien

Update, Montag (3. August), 12.45 Uhr: Die Gesundheitsminister der Länder wollen sich in der kommenden Woche mit einer möglichen Rückkehr der Zuschauer in die deutschen Fußballstadien beschäftigen. "Die Gesundheitsministerkonferenz berät dazu am 10. August“, teilte die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit am Montag mit. Zuerst berichtete die Tagesschau.

Update, Montag (3. August), 12.10 Uhr: Die kommunalen Spitzenverbände warnen vor dem NRW-Schulanfang am 12. August vor Gedränge in Bussen und Bahnen. In einem Brief an Städte und Gemeinden empfehlen die Verbände deshalb gestaffelte Schulanfangszeiten, um den Schülerverkehr zu entzerren. Das berichtet die WAZ. 

Alle Schulen in  NRW sollen nach den Sommerferien wieder in den Regelbetrieb zurückkehren. 

Der Schulanfang in NRW könnte in diesem Jahr anders aussehen als bisher: Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hat sich für eine Maskenpflicht in Schulgebäuden ausgesprochen. 

Coronavirus in NRW im Live-Ticker: Corona-Pandemie kann Wahlverhalten beeinflussen

Update, Montag (3. August), 12 Uhr: Die Coronavirus-Pandemie kann bei den NRW-Kommunalwahlen am 13. September nach Einschätzung des Politologen Stefan Marschall Einfluss auf das Wahlverhalten haben. Das berichtet die WAZ

Die Stimmung in der Bevölkerung habe sich insgesamt geändert: "Jetzt schaut man etwas kritischer auf das Krisenmanagement", so Marschall. Da gehe es etwa auch um die Frage der Schul- und Kitaöffnungen. Auch wenn es bei der Wahl im September um Kommunalpolitik gehe: "Das wird keinen davon abhalten, in dieser Wahl auch einen Hinweis auf die Kanzler- und Parteivorsitzenden-Fähigkeit von Armin Laschet zu sehen."

Corona in NRW/Live-Ticker: Bundesbildungsministerin Karliczek für Maskenpflicht an Schulen 

Update, Montag (3. August), 11.45 Uhr: Zehn Tage haben die Kinder in NRW noch Zeit, sich zu erholen. Dann startet das neue Schuljahr - mit Regelbetrieb. Wie das aussehen soll, darüber will Schulministerin Gebauer am heutigen Montag (3. August) noch informieren.

Wenn es nach Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) ginge, würde in Schulgebäuden eine allgemeine Maskenpflicht herrschen. In NRW ist laut WDR bislang von einem freiwilligen Maskengebot die Rede.  

Update, Montag (3. August), 11.15 Uhr: NRW - Ab dem heutigen Montag (3. August) haben Erzieher und Tagesmütter und -väter in Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit, sich vorsorglich und kostenlos auf das Coronavirus testen zu lassen. 

In der nächsten Woche sollen dann die Testmöglichkeiten für Beschäftigte an Schulen starten. Zunächst bis zum Start der Herbstferien kann das Personal in Kitas und Schulen dann im Wechsel alle zwei Wochen einen Abstrich machen lassen. Die Tests sind kostenlos und werden vom Land übernommen. 

Corona in NRW (Live-Ticker): Jeder Zweite Reiserückkehrer lässt sich auf Coronavirus testen 

Update, Montag (3. August), 11 Uhr: In Nordrhein-Westfalen machen laut Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) etwa 40 bis 50 Prozent der Reiserückkehrer an Flughäfen einen freiwilligen Coronatest. Etwa 2 bis 2,5 Prozent der Tests seien positiv, sagte Karl-Josef Laumann am Montag (3. August) im Deutschlandfunk.

Reiserückkehrer können sich nun kostenlos an Flughäfen auf eine mögliche Urlaubs-Infektion mit dem Coronavirus testen lassen. Für Rückkehrer aus einem Risiko-Gebiet sind die Tests oder eine 14-tägige Quarantäne verpflichtend. 

An den vier Flughäfen in NRW landeten vergangene Woche etwa 160 Flugzeuge mit um die 15.000 Passagieren aus Gebieten, die derzeit vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet ausgewiesen sind - zum Beispiel die Türkei und Ägypten.

Update, Montag (3. August), 10.30 Uhr: Eigentlich wollte der Kreuzfahrt-Konzern AIDA am Mittwoch (5. August) mit einer Mini-Kreuzfahrt in der Ostsee den Neustart von Kreuzfahrten einläuten. Doch daraus wird jetzt nichts: Wie die AIDA-Muttergesellschaft Carnival mitgeteilt hat, wurden die geplanten Kurzreisen zwischen dem 5. und 12. August abgesagt. Der Grund: Einige notwendige Genehmigungen stünden noch aus.

Corona-Live-Ticker (NRW): Gewerkschaft kritisiert fahrlässigen Umgang mit Coronavirus-Pandemie auf Baustellen

Update, Montag (3. August), 10.15 Uhr: NRW - Auf vielen Baustellen herrscht rund sechs Monate nach Ausbruch der Coronavirus-Pandemie nach Gewerkschaftsangaben wieder Nachlässigkeit beim Corona-Schutz.

"Kein Händewaschen, kein Abstand, keine Atemschutzmaske", fasst die IG BAU die Situation auf vielen Baustellen Deutschlands zusammen: "Viele Bauunternehmen ignorieren die Corona-Gefahr, indem sie zum alten Trott zurückkehren", teilte der Vorsitzende Robert Feiger (58) der Deutschen Presse-Agentur mit.

Das fange auch schon auf dem Weg zur Arbeit an: "Sammeltransporte zu Baustellen im Bulli sind in vielen Firmen wieder an der Tagesordnung. Genauso wie Pausen im engen Bauwagen", sagte Feiger.

Update, Montag (3. August), 7.45 Uhr:NRW - Dass Menschen auch Haustiere wie Hunde und Katzen mit dem Coronavirus infizieren können, war bislang nur eine Vermutung. Eine Studie italienischer Forscher hat die Annahme nun jedoch laut Tagesschau bestätigt. 

Die Wissenschaftler hätten in Norditalien 540 Hunde und 277 Katzen untersucht, die in Haushalten mit Corona-Patienten oder in Gebieten, mit starker Corona-Verbreitung gelebt haben. Dabei sei herausgekommen: 3,4 Prozent der Hunde und 3,9 Prozent der Katzen hatten Antikörper gegen das Virus gebildet.

Corona in NRW im Live-Ticker: Italienische Studie bestätigt Übertragung des Coronavirus auf Haustiere

An der weltweiten Verbreitung des Coronavirus hätten Tiere jedoch keinen Anteil gehabt. Das erklärte der Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts Greifswald, Thomas Mettenleiter, laut der Tagesschau:"Wir gehen davon aus, dass im Regelfall die Übertragung des Virus vom Menschen auf das Tier erfolgt." 

Eine italienische Studie hat die Übertragung des Coronavirus vom Menschen auf Tiere bestätigt. Getestet wurden vor allem Hunde und Katzen. 

Eine Übertragung vom Tier auf den Menschen sei bisher nicht bestätigt. Ausschlaggebend für die Verbreitung der Coronavirus-Pandemie sei außerdem die Übertragung von Mensch zu Mensch gewesen. 

Update, Sonntag (2. August), 21.16 Uhr: In Dortmund liegen am Sonntag acht neue positive Corona-Testergebnisse vor. Die Gesamtzahl aller Infektionen liegt damit bei 1271. 

Update, Sonntag 2. August), 17.47 Uhr: In Dortmund haben die heißen Temperaturen zu Partys im Freien eingeladen. Offenbar besonders beliebt: Das Kreuzviertel. Während es an der Möllerbrücke verhältnismäßig ruhig war, hat es viele Jugendliche und Studenten in den Westpark gezogen. 

Polizei und Ordnungsamt haben im Park allerdings nur sporadisch kontrolliert, wie der WDR berichtet. Dabei wurde festgestellt, dass die Abstandsregeln häufig nicht eingehalten werden.

Corona Live-Ticker: Am Wochenende kaum Coronavirus-Verstöße in NRW-Großstädten

Update, Sonntag (2. August), 16.08 Uhr:Die Polizei in NRW hatte am Wochenende wieder einiges zu tun, während sie an bekannten Party-Hotspots Kontrollen durchführte. Es kam zu Räumungen, blieb aber insgesamt ruhig, wie ein Sprecher gegenüber der  Deutschen Presse Agentur bestätigten. Größere Zwischenfälle gab es wohl keine.

In den vergangenen Wochen hatte es immer wieder größere Partys mit teilweise mehreren Hundert Menschen gegeben. Einige Veranstaltungen waren wegen grober Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung aufgelöst worden. Dabei wurden auch Polizisten attackiert.

Während in Berlin das Nachtleben trotz Coronavirus zumindest auf den Straßen belebter wird, blieb es in NRWs Großstädten zuletzt ruhig.

Update, Sonntag (2. August), 12.45 Uhr: Angesichts steigender Neuinfektionszahlen rüsten sich die Krankenhäuser in NRW dafür, wieder mehr Corona-Patienten behandeln zu müssen. Das teilte der Präsident der Krankenhausgesellschaft NRW, Jochen Brink, der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit.

Coronavirus Live-Tickeer: Krankenhäuser in NRW müssen wieder mehr Corona-Patienten behandeln

Im Ruhrgebiet etwa, wo das Robert Koch-Institut (RKI) stark steigende Zahlen vermeldet habe, hätten inzwischen wieder viele Krankenhäuser Besuchsverbote aussprechen und planbare Operationen verschieben müssen.

Das RKI hat in den vergangenen Tagen kontinuierlich hohe Neuinfektionsstände aus den Gesundheitsämtern in Deutschland vermeldet. Auch NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) warnte: "Das Coronavirus ist immer noch da. Wir müssen weiterhin wachsam sein."

Live-Ticker: Zweite Corona-Welle droht NRW: Man sein "besser vorbereitet"

Falls der Trend zu einer zweiten Corona-Welle in NRW auswächst, sieht die Krankenhausgesellschaft aber Anlass für Zuversicht im Abwehrkampf. "Grundsätzlich sind die nordrhein-westfälischen Krankenhäuser besser vorbereitet als noch vor und während der ersten Hochphase der Pandemie", sagte Brink.

Erstmeldung, Sonntag (2. August), 9.50 Uhr: Die Corona-Neuinfektionen nehmen derzeit vielerorts in NRW wieder zu, wie RUHR24.de* berichtet. So vermeldete die Stadt Dortmund am Samstag (1. August) 16 weitere positive Testergebnisse. Drei der neuen Fälle haben demnach einen gemeinsamen familiären Hintergrund.

Corona in NRW (Live-Ticker): Aktuell über 130 Erkrankte in Dortmund, zwei weitere Todesfälle wegen Coronavirus in Essen

Insgesamt leiden damit aktuell 131 Menschen in Dortmund an der Corona-Erkrankung, 17 von ihnen werden derzeit stationär im Krankenhaus behandelt. Positive Testergebnisse von Reiserückkehrern aus Risikogebieten wurden am Samstag nicht gemeldet.

Auch aus Essen im Ruhrgebiet gibt es leider keine guten Nachrichten. Am Samstag meldete die Stadt zwei Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Verstorbenen, eine 83-jährige Frau sowie ein 77-jähriger Mann seien im Universitätsklinikum Essen verstorben. Die Zahl der Corona-Toten steigt in der Stadt damit auf 45.

Des Weiteren sind in Essen aktuell 122 Personen am Coronavirus erkrankt. In der vergangenen Woche (25. bis 31. Juli) habe es 91 Neuinfektionen gegeben. "Das macht durchschnittlich 13 Neuinfektionen pro Tag aus", teilte die Stadt mit.  mit dpa-Material

Alle Geschehnisse vor dem 26. Juli könnt ihr in unserem alten NRW-Corona-Ticker* nachlesen. *RUHR24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Bernd Thissen/dpa

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