News-Ticker

Corona-Lockdown in NRW: So ist die aktuelle Entwicklung - alle Zahlen im Ticker

Corona breitet sich in NRW weiter aus. Inzwischen hat kein einziger Kreis in ganz Nordrhein-Westfalen mehr eine Inzidenz von unter 50. Das Land ist seit Montag, 2. November, im Lockdown. Alle News im Ticker. 

Hier finden Sie unseren aktuellen News-Ticker zum Coronavirus in NRW.

Update vom 2. November, 6.37 Uhr: Strikte Kontaktbeschränkungen, geschlossene Kulturstätten, Restaurants, Freizeitbetriebe und Sportanlagen - seit diesem Montag ist das Leben in NRW wieder drastisch eingeschränkt. Die strengen Maßnahmen sollen die Welle steigender Corona-Infektionen vor der Weihnachtszeit brechen. Kitas und Schulen sind aber offen.

LandNRW
LandeshauptstadtDüsseldorf
Fläche34.110,26 Quadratkilometer
Gründung23. August 1946

Eine einschneidende Veränderung ist: In der Öffentlichkeit dürfen sich nur noch Angehörige zweier Haushalte treffen - insgesamt aber maximal zehn Personen. Von dieser Obergrenze werden auch größere Familien, die in einem Haushalt leben, nicht mehr ausgenommen.

Corona in NRW: Das Land im Lockdown - strenge Regeln und Maßnahmen

Gastronomiebetriebe wie Restaurants und Bars bleiben dicht. Auch Museen und Galerien müssen für vier Wochen schließen. Das sieht die neue nordrhein-westfälische Corona-Schutzverordnung vor. Demnach ist „der Betrieb von Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen“ bis zum 30. November unzulässig. Zudem sind Konzerte und Aufführungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern sowie Kinos verboten. Der zur Berufsausübung zählende Probebetrieb ist aber weiterhin erlaubt.

Bund und Länder hatten sich am Mittwoch auf die einschneidenden Corona-Einschränkungen geeinigt.
In den Zoos bleiben die Tiere wie schon im Frühjahr unter sich. Auch hier gilt die Maßnahme zunächst bis 30. November. Ebenso dürfen Schwimm- und Spaßbäder, Freizeitparks und Indoor-Spielplätze nicht öffnen. Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen oder historischen Eisenbahnen sind verboten. Der Kölner Dom lässt nur noch Gottesdienstbesucher und Betende herein, aber keine Touristen mehr. Profisport wird nur noch ohne Zuschauer erlaubt.

Auch Martinsumzüge sind in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen verboten. Grundsätzlich gilt: Die aktuelle Corona-Schutzverordnung erlaubt Veranstaltungen nur noch dann, wenn sie der Daseinsvorsorge dienen oder einen beruflichen Grund haben.

Corona in NRW: Armin Laschet meldet sich vor dem Lockdown mit eindringlichem Appell

Update vom 1. November, 19.28 Uhr: Mit Blick auf den Teil-Lockdown ab Montag hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) an die Bürger appelliert, verantwortungsbewusst und solidarisch zu handeln. Ihm sei bewusst, dass die Beschränkungen für viele Menschen eine große Belastung seien, schreibt Laschet in einem offenen Brief an die Menschen. Das Schreiben erscheint nach Angaben der Staatskanzlei am Montag in allen Tageszeitungen aus NRW. „Deshalb brauchen wir in diesen Tagen vor allem eines: Solidarität.“ Man müsse etwa an die Alten und Kranken denken, für die das neuartige Coronavirus eine tödliche Bedrohung sei.

Ziel der Maßnahmen sei es, „die Gesundheit der Verwundbarsten“ zu schützen, Kitas und Schulen offenzuhalten und das Wirtschaftsleben aufrechtzuerhalten. „Es kommt jetzt wieder auf uns alle an“, schreibt der Christdemokrat. Es gelte, zu Hause zu bleiben oder so wenige Menschen zu treffen wie möglich und sich an Hygieneregeln zu halten.

Am Montag treten verschärfte Regeln in Kraft, mit denen die zuletzt sehr hohen Infektionszahlen wieder gedrückt werden sollen. So bleiben alle Restaurants und Cafés sowie Schwimmbäder, Fitnessstudios, Museen und Theater bis Monatsende dicht.

Corona in NRW: Letzte „Bastion“ gefallen - auch Kreis Soest jetzt Risikogebiet

Update vom 1. November, 10.05 Uhr: Jetzt ist auch die letzte „Bastion“ gefallen. Mit dem Kreis Soest gilt nun auch das letzte Teilstück von NRW als Risikogebiet. Damit ist ganz Nordrhein-Westfalen auf der Karte des Robert-Koch-Instituts rot gefärbt, weil in allen Landkreisen und Städten die 7-Tage-Inzidenz über 50 liegt. In Soest beträgt sie aktuell (Stand 0 Uhr) 51,4. Das RKI meldete am Sonntag 3637 neue Corona-Fälle in NRW. Die Zahl ist am Sonntag erfahrungsgemäß immer niedriger, weil viele Gesundheitsämter am Wochenende keine Infektionen an das Institut melden.

Update vom 31. Oktober, 16.22 Uhr: Ab Montag sind die Regeln in NRW weiter verschärft: Ab dem 2. November gilt der bundesweite sogenannte „Lockdown light“. Damit sind Kontakte im öffentlichen Raum wieder beschränkt. Doch wie sieht es Zuhause aus? Dürfen Ordnungsamt und Polizei auch hier die Zahl der Personen kontrollieren?

Corona in NRW: Alles zu den aktuellen Zahlen und Entwicklungen von heute bei uns im Ticker

Update vom 31. Oktober, 12.30 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen bleibt in Nordrhein-Westfalen hoch. Dem Robert- Koch-Institut wurden für das bevölkerungsreichste Bundesland binnen eines Tages 5032 Ansteckungen gemeldet, wie aus der Webseite der Berliner Einrichtung am Samstagmorgen hervorgeht. Während für Deutschland ein Höchstwert registriert wurde, blieb die Menge für NRW nur knapp unter der des Vortages (5396). Seit Ausbruch der Pandemie haben sich in dem Bundesland 132 479 Menschen mit dem Virus infiziert; 2155 starben an den Folgen - am Freitag kamen 53 Todesfälle hinzu. 86 800 Menschen gelten inzwischen wieder als genesen.

Update vom 31. Oktober, 10 Uhr: Direktoren namhafter Kunstmuseen in Deutschland haben in einem Brief gegen die Schließung ihrer Häuser aufgrund der neuen Corona-Bestimmungen protestiert. „Erkennbar hat die Politik sich darum bemüht, bei der Gestaltung des neuerlichen Lockdowns differenziert vorzugehen“, teilten die 36 Direktorinnen und Direktoren der Deutschen Presse-Agentur mit. Leider sei der Kulturbetrieb jedoch abermals in extremem Maß betroffen und mit ihm die Museen, die zum zweiten Mal in diesem Jahr für mehrere Wochen geschlossen werden sollten. „Bei allem Verständnis für die Herausforderungen, die Corona uns allen auferlegt, halten wir das für eine falsche Entscheidung.“ Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem Stephan Berg, Direktor des Kunstmuseums Bonn, Peter Gorschlüter, Direktor des Folkwang-Museums Essen, Eva Kraus, Direktorin der Bundeskunsthalle in Bonn und Felix Krämer, Generaldirektor der Stiftung Museum Kunstpalast in Düsseldorf.

Update vom 30. Oktober, 18.50 Uhr: Nach einem Super-Spreading-Event steigen die Zahlen in Iserlohn stark an. Auslöser ist eine Großhochzeit, nach der zahlreiche Neuinfektionen gemeldet wurden. Ähnliches lässt sich von Hamm sagen: Die Stadt wurde im September zum Super-Hotspot von Deutschland, nachdem eine große Hochzeit in Hamm, Dortmund und Werl gefeiert worden war. Nun ist klar: Hochzeiten sind die Hauptauslöser der zweiten Welle in Hamm.

Coronavirus in NRW: Mehr Patienten in Krankenhäusern

Update vom 29. Oktober, 17.10 Uhr:  In den Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen werden inzwischen mehr Patienten mit einer Corona-Infektion behandelt als beim bisherigen Höhepunkt der Corona-Pandemie Mitte April. Nach Angaben der NRW-Landesregierung waren am Donnerstag 2240 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung - der bisherige Höchstwert lag Mitte April bei gut 2100 Patienten.

Update vom 29. Oktober, 16.31 Uhr: Je nach Corona-Infektionslage und Mehrheitsmeinung der Schulgemeinde kann auch für Grundschulen eine Maskenpflicht im Unterricht empfohlen oder sogar erlassen werden. Das hat das NRW-Schulministerium klargestellt. „Die Coronaschutz- und die Coronabetreuungsverordnung sehen eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Unterricht an Grundschulen nicht vor“, stellte die Behörde fest.

In NRW gilt die Pflicht zu Mund-Nasen-Bedeckungen im Unterricht seit Ende der Herbstferien wieder für Schüler ab der 5. Klasse sowie für Lehrer, wenn sie den Mindestabstand von 1,5 Metern nicht einhalten können. Landesweit für alle gilt sie im Schulgebäude und auf dem -gelände.

Update vom 29. Oktober, 11.55 Uhr: Die vorübergehenden Schließungen von Kindertagesstätten wegen Corona sind in NRW deutlich gestiegen. Nach 107 Schließungen aus Gründen des Infektionsschutzes im September seien es im Oktober bislang 173 gewesen, erklärte NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) am Donnerstag im Familienausschuss des Landtags. Die Kita-Betreuung sei „mehr als systemrelevant“, sagte Stamp. Die Kitas sollten daher geöffnet bleiben.

Corona in NRW: So ist die aktuelle Entwicklungen zu Zahlen, Inzidenzen und Co. in Nordrhein-Westfalen

Update vom 28. Oktober, 10.57 Uhr: Weiterhin heißt es nur Kreis Soest gegen den Rest von NRW: Der Landkreis ist der einzige in ganz Nordrhein-Westfalen, der eine Inzidenz unter dem kritischen Wert von 50 hat, so meldet es das RKI. In NRW steigen die Zahlen weiter kontinuierlich, landesweit gibt es 121,8 neue Fälle pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen (am Vortag waren es 116,8). Es wird jedoch auch deutlich mehr getestet als im Frühjahr.

Update, 28. Oktober, 8.50 Uhr: Heute berät Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder über neue Maßnahmen zur Eindämmung hoher Infektionszahlen. Ein vorab bekannt gewordener Beschlussvorschlag des Bundes lässt erahnen: die neuen Regelungen werden weitreichend sein. Betroffen wären vor allem Gastronomie, Tourismus, Sport, Unterhaltung, Freizeit.

Update vom 27. Oktober, 17.07 Uhr: Bei den Kommunen in Nordrhein-Westfalen sollen mit Hilfe des Landes 1000 zusätzliche Arbeitsstellen entstehen, um die Kontakte von Corona-Patienten nachverfolgen zu können. Die Landesregierung habe am Dienstag beschlossen, dafür 25 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Mit dem Geld könnten in den Kommunen sechs Monate lang 800 neue Stellen geschaffen werden, teilte die Landesregierung mit. Außerdem sollten mindestens 200 Landesbedienstete für die Nachverfolgung von Kontaktpersonen in den Gesundheitsämtern abgestellt werden.

Corona in NRW: Köln verhängt Alkoholverbot zum Karnevalsstart am 11.11.

Update vom 27. Oktober, 15.44 Uhr: In Köln soll es am 11.11. ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum geben. Die Corona-Pandemie mache das unumgänglich, sagte Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos).

„Deswegen werden wir neben den bereits bestehenden Kontaktbeschränkungen und Sperrzeiten zusätzlich am 11.11. ganztägig und auf dem gesamten Stadtgebiet ein Alkoholkonsumverbot und ein Alkoholverkaufsverbot außerhalb von Gaststätten erlassen“, sagte Reker. Der traditionelle Karnevalsauftakt müsse in diesem Jahr aufgrund der Pandemie leider ausfallen.

Update vom 27. Oktober, 11.18 Uhr: Baesweiler bei Aachen ist NRWs absoluter Corona-Hotspot, die Zahl der Neuinfektionen sinkt jetzt aber langsam. Die 27.000-Einwohner-Stadt wies laut RKI-Angaben einen Wert von 546 auf, wie die Städteregion Aachen berichtete. Am Montag waren noch 554 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche gemeldet worden. In der Stadt gibt es nach Angaben der Städteregion Aachen derzeit 129 aktive Coronavirus-Erkrankungen. (lnw)

Update vom 27. Oktober, 9.57 Uhr: Corona hat NRW voll im Griff. Es gibt in ganz Nordrhein-Westfalen nur noch einen Kreis, der unter der Warnschwelle von 50 neuen Fällen pro 100.000 Einwohnern pro Woche liegt. Gestern waren es noch drei. Heute haben Paderborn und Euskirchen die Schwelle überschritten. Nur der Kreis Soest hat noch geringere Neuinfektionen. In Paderborn beträgt die Inzidenz laut RKI 50,7, in Euskirchen 71,3.

Update vom 27. Oktober, 17.49 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat zur Bekämpfung der Corona-Pandemie die Wiedereinführung eines bundesweiten strengeren Kontaktverbots gefordert. „Wenn Infektionszahlen steigen, müssen Schutzvorkehrungen verstärkt werden“, sagte Laschet am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Düsseldorf. „Die Lage ist sehr, sehr ernst“, sagte Laschet. „Die bisher geltenden Maßnahmen reichen nicht aus, den Trend zu stoppen.“ Nötig sei unter anderem ein strengeres Kontaktverbot

Update vom 26. Oktober, 17.55 Uhr: Wegen der stark ansteigenden Corona-Fallzahlen sollen in diesem Jahr sämtliche Weihnachtsmärkte in Münster ausfallen. Diesen Entschluss hat die Stadtverwaltung in einer kurzfristig einberufenen Sitzung gemeinsam mit den Veranstaltern getroffen. Ein Weihnachtsmarkt, der den Geboten der Pandemiebekämpfung ausreichend Rechnung trägt, sei derzeit nicht möglich, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Zuvor hatte Münster versucht, wenigstens einige Märkte mit strengen Auflagen zu retten.

Update vom 26. Oktober, 17.12 Uhr: Im Coronavirus-Hotspot Baesweiler bei Aachen ist die wichtige Kennziffer für Corona-Neuinfektionen auch zu Wochenbeginn gestiegen. Am Montag meldete die Städteregion Aachen einen Wert von 554 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche für Baesweiler. Am Freitag lag die Kennziffer für Baesweiler noch bei 328. In der Stadt mit rund 27.000 Einwohnern gilt ein strenger Maßnahmenkatalog.

Update vom 26. Oktober, 16.30 Uhr: 19 Gaststätten-Betreiber aus NRW haben gegen die Sperrstunden für Gaststätten und Bars in Risikogebieten in Nordrhein-Westfalen Klage eingereicht. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster hat sie abgeschmettert. Die Regel der Landesregierung sei rechtmäßig, teilte das OVG mit. Das Verbot des Alkoholverkaufs zwischen 23 und 6 Uhr diene dem legitimen Zweck, die Weiterverbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Die Sperrstunden leisteten einen Beitrag zur Kontaktreduzierung, heißt es in der Begründung des OVG.

Corona in NRW: Schulstart nach Herbstferien mit Maskenpflicht

Update vom 26. Oktober, 11.48 Uhr: Mit Mund-Nasenschutz und einer warmen Jacke: Die Schülerinnen und Schüler in NRW gehen nach den Herbstferien unter verschärften Corona-Maßnahmen wieder in die Schule. „Die Akzeptanz fast aller Schüler ist sehr, sehr groß“, sagte Lutz Hamann, Schulleiter der Freiherr-vom Stein-Realschule in Gütersloh mit Blick auf die Maskenpflicht im Unterricht, die seit diesem Montag an weiterführenden Schulen gilt*. Auch für die Lehrer übrigens.

Update vom 25. Oktober, 19.11 Uhr: 300 Zuschauer waren am Samstag beim Revierderby zwischen dem BVB und Schalke. Eine Tatsache, die beim NRW-Gesundheitsministerium Fragen aufwirft. Von der zuständigen Bezirksregierung in Arnsberg werde das Ministerium einen Sonder-Bericht anfordern, in dem "die Gründe für die Entscheidung" dargelegt werden sollen, teilte das Ministerium der Rheinischen Post mit.

Die Umsetzung der Coronaschutzverordnung sowie die Folgen der getroffenen Maßnahmen liegen dem Ministerium zufolge in der Verantwortung der lokalen Gesundheits- und Ordnungsbehörden. Wenn das Infektionsgeschehen am Austragungsort nicht eingrenzbar ist und 35 Neuansteckungen gerechnet auf 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen übersteigt, dürfen eigentlich keine Zuschauer mehr zugelassen werden. Die zuständigen Gesundheitsämter müssen dann vorab entscheiden, ob die Ansteckungen eingrenzbar sind.

Corona in NRW: Nur Paderborn noch unter dem 35er-Grenzwert

Update vom 25. Oktober, 09.45 Uhr: Paderborn ist am Sonntag die einzige Region in NRW, die noch unter dem ersten kritischen Grenzwert von 35 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen liegt - aber haarscharf. Das Robert-Koch-Institut meldete eine Inzidenz von 34,4. Alle anderen Städte und Landkreise liegen über diesem Wert, der Großteil sogar über der Grenzzahl 50. Lediglich die Landkreise Euskirchen (41,3), Minden-Lübbecke (44,8) und Soest (37,8) schwanken zwischen den beiden Werten.

Corona in NRW: Weiterer Negativ-Rekord - nur noch diese Regionen unter kritischer Grenze

Update vom 24. Oktober, 16.00 Uhr: In keinem anderen Bundesland wie in NRW gibt es so viele Infektionen mit dem Coronavirus. Mittlerweile liegt sogar ein Dutzend Gebiete über der Schwelle von mehr als 100 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Den höchsten Wert weist mit 197,8 die Stadt Solingen auf, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) von Samstag hervorgeht. Dahinter liegen der Kreis Düren mit 156,4 und die Stadt Duisburg mit 151,8.

Update vom 24. Oktober, 8.00 Uhr: Der nächste Negativ-Rekord in Sachen Coronavirus in NRW. Fast 4500 Neuinfektionen meldet das Robert-Koch-Institut am 24. Oktober. Die 7-Tage-Inzidenz in NRW liegt jetzt im Durchschnitt bei 87,5. Trauriger Spitzenreiter ist Solingen mit einem Wert von 197,8. Nur noch 4 Städte und Landkreise bleiben unter der ersten kritischen Marke von 35. Das sind: Paderborn (22,7), Höxter (32,8), Minden-Lübbecke (32,9) sowie der Kreis Soest (33,8).

Update vom 23. Oktober, 19.31 Uhr: Die NRW-Landesregierung will die Städte und Gemeinden stärker bei der Kontaktnachverfolgung von Corona-Infizierten unterstützen. Nordrhein-Westfalen werde circa 200 Landesbedienstete zur Unterstützung der Gesundheitsämter abstellen und zudem auch die Mittel für rund 800 Aushilfskräfte in Vollzeit bereitstellen, erklärte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Freitag. Für bis zu sechs Monate soll das Aushilfspersonal bei der Corona-Bekämpfung helfen.

Update vom 23. Oktober, 15.55 Uhr: Aufgrund einer technischen Störung am Robert Koch-Institut (RKI) ist es am Freitag zu Fehlern in den NRW-Corona-Zahlen gekommen. Nach Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums gingen bei elf Kreisen und kreisfreien Städten in NRW null Neuinfektionen in die RKI-Statistik ein - fälschlicherweise. Dadurch wurde unter anderem die wichtige Kennziffer der Neuansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen deutlich zu niedrig angegeben. Betroffen waren zum Beispiel die Corona-Hotspots Dortmund, Duisburg und Wuppertal.

Update vom 23. Oktober, 13.41 Uhr: In Nordrhein-Westfalen gelten inzwischen rund 80 Prozent der Kreise und großen Städte als Corona-Risikogebiete. Acht Regionen liegen sogar über der Marke von 100 Neuansteckungen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Die Stadt Remscheid (115,0) und der Kreis Recklinghausen (105,5) übersprangen nach den Zahlen des Robert Koch-Instituts am Freitag die 100er-Marke. Die Städte Duisburg und Wuppertal lagen hingegen wieder knapp darunter. Die höchste Ansteckungsrate in Nordrhein-Westfalen gab es in Solingen mit 162,6 Neuansteckungen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen, dahinter folgten Herne und Gelsenkirchen. In der Millionenstadt Köln stieg der wichtige Wert auf 120,1, die Landeshauptstadt Düsseldorf blieb mit 97,6 knapp darunter.

Corona in NRW: Zahlen steigen stark an - so ist die aktuelle Entwicklung in Nordrhein-Westfalen

Update vom 23. Oktober, 11.50 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in NRW hat einen Höchstwert erreicht.  Das Landeszentrum Gesundheit NRW meldete dem Robert Koch-Institut am späten Donnerstagabend 2740 Fälle, wie aus der Webseite des Berliner Instituts hervorgeht. Damit überstieg der Wert den erst einen Tag alten Rekord um 117 Fälle. In der gesamten Pandemiezeit registrierten die Behörden 100.247 Corona-Fälle in NRW, von denen drei Viertel inzwischen wieder als genesen gelten. 1994 Menschen starben in Zusammenhang mit dem Coronavirus, das waren 14 mehr als einen Tag zuvor. In anderen Bundesländern ist die Lage ähnlich angespannt wie in NRW.

Die jetzigen Werte liegen damit über denen vom Frühjahr, sind aber nur bedingt vergleichbar, weil mittlerweile wesentlich mehr getestet wird - und damit auch mehr Infektionen entdeckt werden. Experten zufolge sind die neu gemeldeten Infektionen wegen der Zeit zwischen Ansteckung, Test, Ergebnis und Meldung ein Hinweis darauf, wie stark das Virus vor etwa einer Woche in der Gesellschaft unterwegs war. Deshalb dauere es auch, bis sich politische Maßnahmen in den Meldezahlen niederschlagen könnten. (dpa)

Update vom 23. Oktober, 11.47 Uhr: Das Testergebnis von Ina Scharrenbach ist da. Die Ministerin (CDU) befindet sich derzeit in Corona-Quarantäne und musste sich einem Schnell-Test unterziehen. Das Ergebnis sei negativ, twitterte sie.

Update vom 23. Oktober, 10.30 Uhr: Wegen eines positiven Corona-Tests in ihrem Umfeld ist Nordrhein-Westfalens Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) in häuslicher Quarantäne. Das teilte die Staatskanzlei am Freitag in Düsseldorf mit. Die Ministerin lasse sich nun „schnellstmöglich testen“. Die 44-jährige Scharrenbach ist das erste Mitglied der nordrhein-westfälischen Landesregierung von Armin Laschet (CDU), das wegen Corona in Quarantäne muss. Alle Termine der Ministerin Scharrenbach kurzfristig abgesagt.

Update vom 23. Oktober, 9.31 Uhr:  Die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern in NRW steigt stark an. Nach Zahlen der Landesregierung vom Freitag werden aktuell rund 1420 Patienten mit Covid-19 stationär behandelt - vor einer Woche waren es noch 950, vor einem Monat rund 320. 275 Patienten lägen aktuell auf der Intensivstation, 148 von ihnen müssten beatmet werden. Die Kliniken sind den Angaben zufolge allerdings noch weit entfernt von ihrer Kapazitätsgrenze. Aktuell gebe es rund 5640 Intensivbetten, in denen die Patienten auch beatmet werden könnten, 1320 davon seien im Moment nicht belegt. Beim bisherigen Höhepunkt der Pandemie Mitte April waren in den NRW-Krankenhäusern mehr als 2100 Corona-Patienten gleichzeitig behandelt worden, knapp 600 mussten in der Spitze beatmet werden. (dpa)

Corona in NRW: Nonnen mit Virus infiziert - viele Hotspots in Nordrhein-Westfalen

Update vom 22. Oktober, 14.40:  In einem Kloster in Mönchengladbach sind 22 von 30 Schwestern positiv auf Corona getestet worden. Zwei Schwestern, beide schon weit über 80, sind in ein Krankenhaus gekommen. Die anderen hätten teilweise Symptome, teilweise auch nicht, erklärte eine der Schwestern vom Orden der Salvatorianerinnen, Esther Strauß, am Donnerstag.

Update vom 22. Oktober, 08.08 Uhr: In NRW liegen mittlerweile acht Gebiete über der hohen Schwelle von mehr als 100 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche. Das geht aus den jüngsten Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) und des Landeszentrums Gesundheit NRW vom Donnerstag hervor. Das sind konkret die kreisfreien Städte Aachen (100,5), Duisburg (105,7), Gelsenkirchen (123,6), Herne (152,8), Köln (111,7), Solingen (153,9) und Wuppertal (105,9) sowie der Kreis Düren (117,1). Damit ist die Zahl der Hotspots in NRW wieder gestiegen*.

Update vom 21. Oktober, 18.51 Uhr: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat dem mit Corona infizierten Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) via Twitter gute Besserung gewünscht: „Lieber @jensspahn, Du arbeitest mit aller Kraft und großem Engagement gegen die Verbreitung des #coronavirus. Ich wünsche Dir alles Gute, und hoffe, dass es Dir bald wieder besser geht“, schrieb Laschet am Mittwoch auf Twitter. Laschet will mit Spahn als designiertem Stellvertreter als Kandidat für den CDU-Vorsitz antreten.

Corona in NRW: Immer mehr Hotspots - Wirte klagen gegen die landesweite Sperrstunde

Update vom 21. Oktober, 15.37 Uhr:  In NRW gilt mit dem Schulbeginn nach den Herbstferien am kommenden Montag wieder eine Maskenpflicht im Unterricht*. Schüler ab der fünften Jahrgangsstufe müssten „auch wieder im Unterricht und an ihrem Sitzplatz“ eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, kündigte Landesschulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Mittwoch in Düsseldorf an. Im einwohnerstärksten Bundesland hatte es bereits in den ersten beiden Wochen nach den Sommerferien eine Maskenpflicht an weiterführenden Schulen auch im Unterricht gegeben. Diese Regelung habe sich bewährt, sagte Gebauer.

Update vom 20. Oktober, 11.59 Uhr: Gegen die Sperrstunde für Restaurants und Kneipen in NRW-Risikogebieten lagen am Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster am Dienstag bereits zwei Eilanträge vor: Sowohl ein Wirt aus Bochum will die Sperrstunde kippen als auch 19 Gastronomen aus Bonn, Köln und dem Rhein-Sieg-Kreis, die laut Gericht gesammelt einen Eilantrag eingereicht haben. Die angekündigte Klage eines Bar-Betreibers aus Düsseldorf war am Dienstag laut OVG noch nicht eingegangen. Wann über die Eilanträge entschieden wird, steht laut einem Sprecher noch nicht fest.

Für viele Gastronomen und Lokalbetreiber kommt die neue Regelung fast einem Lockdown gleich. Die Gastronomen in Hamm sind frustriert.

Update vom 20. Oktober, 09.16 Uhr: Die Anzahl der Corona-Risikogebiete in NRW steigt: Auf einer Karte des RKI zieht sich ein durchgehender roter Streifen von Aachen bis Bielefeld. Mit der Stadt Oberhausen, die am Dienstag eine 7-Tage-Inzidenz von 52,7 erreicht hat, gilt nun das gesamte Ruhrgebiet als Risikogebiet. Die Städteregion Aachen, Solingen, Gelsenkirchen und Herne sind sogar dunkelrot markiert - sie liegen über dem Wert von 100 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

Update vom 19. Oktober, 23.16 Uhr: Und wieder verstoßen Demonstraten in Dortmund gegen Corona-Regeln, dabei gilt die Stadt mittlerweile als Hotspot. Trotzdem verzichteten fast 500 Menschen am Montag auf die Maske - die Demo wurde schließlich aufgelöst.

Update vom 19. Oktober, 09.05 Uhr: Die Zahl der Corona-Hotspots in NRW steigt weiter. Inzwischen haben auch der Kreis Gütersloh und der Rhein-Erft-Kreis die kritische Grenze von 50 neuen Infektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten. Gütersloh kommt laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) auf eine Inzidenz von 53,7, beim Rhein-Erft-Kreis liegt der Wert bei 55.

Sobald eine Stadt den Grenzwert überschreitet, ist diese auch von der Sperrstunde in der Gastronomie sowie einem Alkoholverkaufsverbot betroffen. Beides gilt von 23 bis 6 Uhr am nächsten Morgen. Damit gelten nun 29 Städte und Kreise als Risikogebiete in NRW. Hinzu kommen elf Städte und Kreise, die kurz davor sind, den kritischen Grenzwert zu überschreiten.

Corona in NRW: Demonstranten in Dortmund verstoßen gegen Regeln

Update vom 18. Oktober, 17.27 Uhr: Rund 1100 Menschen haben heute nach Polizeiangaben in der Dortmunder Innenstadt gegen die Corona-Auflagen demonstriert. Viele Teilnehmer der Initiative „Querdenken“ hätten keinen Mund-Nasen-Schutz getragen oder die Maske abgenommen, berichtete die Polizei. Damit verstoßen sie gegen die Corona-Regeln in NRW.

Der Veranstalter habe sich darauf berufen, dass sehr viele durch ärztliches Attest von der Maskenpflicht befreit seien, sagte eine Sprecherin. Bei Überprüfungen waren am Nachmittag bereits mindestens zwei Fälschungen festgestellt und Strafanzeigen aufgenommen worden.

Mit großem Aufgebot hatte sich die Polizei in Dortmund auf die ursprünglich angemeldeten rund 3000 Protestierenden vorbereitet. Dortmund zählt zu den Städten, die die höchste Corona-Warnschwelle überschritten haben. Auf den Transparenten der „Querdenker“ standen Sprüche wie „Corona Diktatur Union“ oder „Grundgesetz leben - gegen die Impf-Mafia“.

Ein Teilnehmer der Demonstration hält ein Schild mit der Aufschrift „Der größte Feind der Freiheit ist der zufriedene Sklave!!“.

Ein einsamer Gegendemonstrant hielt in der Menge sein Schild hoch mit der Aufschrift „Corona tötet. Tragt Masken!“ Zu Ausschreitungen kam es nach Angaben der Polizei vom Sonntagnachmittag nicht.

Update vom 18. Oktober, 15.39 Uhr: In NRW überschreiten immer mehr Kommunen die Corona-Warnschwellen. In drei Kommunen lagen die Infektionsquoten nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag sogar schon um das Doppelte über dem Grenzwert, der die bislang schärfsten Einschränkungen im öffentlichen und privaten Leben vorsieht: Herne (111,2), Solingen (109,9) und Wuppertal (103,1).

Corona in NRW: Demo der Initiative „Querdenken“ im Risikogebiet Dortmund

Update vom 18. Oktober, 9 Uhr: Die Initiative „Querdenken“ will heute in Dortmund gegen die Corona-Auflagen demonstrieren. Es seien bis zu 3000 Teilnehmer für eine Kundgebung (14 Uhr) und einen anschließenden Demo-Zug durch die Innenstadt angemeldet, teilte die Polizei mit. Die Stadt hat die kritische Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche überschritten.

Von allen Teilnehmern werde umso mehr die strikte Einhaltung aller Hygiene- und Infektionsschutzregeln erwartet, betonte die Polizei. Man werde konsequent gegen gesundheitsgefährdendes Verhalten einschreiten. Vorgeschrieben seien eine Aufteilung in Kleingruppen mit maximal fünf Personen, Mindestabstände und Mund-Nasen-Bedeckung.

Corona in NRW: Dunkelroter Hotspot im Land - Laumann spricht über Versorgungsengpass

Update vom 17. Oktober, 13.59 Uhr: Nach Angaben von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sind in Nordrhein-Westfalen derzeit rund 70 000 Menschen wegen Corona in Quarantäne.

Trotz Personallücken in den Gesundheitsämtern seien die nötigen Tests und Nachverfolgungen der Infektionsketten grundsätzlich aber gewährleistet, sagte er heute im Deutschlandfunk.

NRW teste rund 350.000 Menschen pro Woche auf eine Infizierung mit dem Coronavirus - möglich seien derzeit sogar 400.000 pro Woche. Das Gesundheitssystem habe noch „sehr viele Kapazitäten“ zur Versorgung Infizierter - auch in der Intensivmedizin.

Corona in NRW: Kreis Warendorf jetzt auch Risikogebiet

Update vom 17. Oktober, 10.39 Uhr: Nut gehört auch der Kreis Warendorf zur wachsenden Gruppe der NRW-Kommunen mit hoher Corona-Gefährdungsstufe. Mit 52,5 sprang dort die Quote der Neuinfektionen im Kreis Warendorf nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstagmorgen über die als derzeit höchste Corona-Warnstufe geltende Marke von 50 gerechnet auf 100 000 Einwohner und sieben Tage.

In der RKI-Grafik mit täglich zunehmenden roten Warnfeldern gibt es inzwischen sogar einen dunkelroten Hotspot. Herne lag am Samstag bei der Sieben-Tage-Inzidenz mit 115,7 an der Spitze in NRW. Auch Wuppertal kratzte mit 98,2 bereits an der 100er-Schwelle. Die Liste der Corona-Hotspots in NRW bleibt lang.

Gegenüber dem Vortag stieg die Zahl der Neuinfektionen in NRW laut RKI um 1889 auf 88 204. Der bisherige Höchstwert an Neuinfektionen war in NRW am Freitag mit plus 2154 registriert worden. An den Wochenenden sind die amtlich gemeldeten Zahlen auf Grund der Personalkapazitäten in den Laboren und Gesundheitsbehörden meist niedriger.

Corona in NRW: Neuinfektion auf Tupperparty

Update vom 16. Oktober, 19.07 Uhr: Die Rekord-Inzidenz in Werl sinkt leicht ab auf 133,3, doch die Corona-Lage im Kreis Soest bleibt angespannt. Einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 meldet der Kreis. Außerdem gab es 16 Neuinfektionen - besonders kurios dabei: Eine Neuinfektion auf einer Tupperparty hat eine ganze Fußballmannschaft kaltgestellt.

Update vom 16. Oktober, 17.20 Uhr: Maskenpflicht, Sperrstunde, Feiern: Die Landesregierung hat heute verschärfte Maßnahmen verkündet. Sie betreffen vor allem die Hotspots in NRW.

Update vom 16. Oktober, 14.54 Uhr: In wenigen Minuten möchte sich die Landesregierung zur aktuellen Corona-Lage und zu neuen Maßnahmen in NRW äußern. Alle Infos hier live im Ticker. Eine erste Info war bereits durchgesickert: Die strengen Kontaktbeschränkungen sollen bleiben

Update vom 16. Oktober, 6.59 Uhr: In Nordrhein-Westfalen sind nach Angeben des Robert-Koch-Instituts (RKI) aktuell rund 14.400 Menschen mit dem Coronavirus infiziert (Stand: 16. Oktober, 0 Uhr). Die Siebe-Tage-Inzidenz beträgt damit 49,8 - und ist damit um 4,8 im Vergleich zum Vortag angestiegen. Insgesamt gab es in NRW 86314 Fälle.

Die Bürger in Nordrhein-Westfalen müssen sich daher auf weitere Einschränkungen zum Corona-Schutz einstellen. In einer außerordentlichen Sitzung entscheidet das NRW-Kabinett heute über schärfere Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Covid-19.

Unmittelbar nach der Sitzung des Kabinetts will sich Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) bei einem Corona-Gipfel mit allen Oberbürgermeistern und Landräten austauschen. Ab 15 Uhr will Laschet die Ergebnisse über die weiteren Corona-Regeln in einer Pressekonferenz vorstellen*.

Corona in NRW: Schlechte Nachrichten für den Karneval

Update vom 15. Oktober, 21.49 Uhr: Es sieht schlecht aus für die Narren in NRW: Auch der Bund Deutscher Karneval (BDK) ruft wegen Corona für die Session 2020/21 zum Verzicht auf Rosenmontagszüge und große Narren-Sitzungen auf. „Das gebietet die Verantwortung für die Aktiven der Vereine wie auch für das Publikum“, sagte BDK-Präsident Klaus-Ludwig Fess am Donnerstagabend. Zudem werde die Turniersaison im karnevalistischen Tanzsport abgesagt - die deutsche Meisterschaft in Köln im März finde nicht statt. Vizepräsident Peter Krawietz wandte sich direkt an die Vereine: „Wir empfehlen, nehmen Sie Abstand von Großveranstaltungen in Sälen mit großen Menschenansammlungen.“ Zudem solle auf Alkohol verzichtet werden. Die Empfehlung gelte auch für Regionen, die keine Risikogebiete seien - und bis zum Ende der Session Ende Februar 2021.

Update vom 15. Oktober, 14.01 Uhr: Die Bewohnerin eines Pflegeheims im Kreis Lippe darf wegen Corona nicht länger isoliert werden. Das Verwaltungsgericht Minden gab in einem Eilverfahren dem Antrag der Frau statt. Sie klagt gegen eine Allgemeinverfügung des NRW-Gesundheitsministeriums. In der Verfügung vom 31. August wird vorgegeben, dass Pflegebedürftige isoliert werden müssen, bei denen bei einem konkreten Anlass eine Corona-Infektion nicht ausgeschlossen werden kann. Der Beschluss ist noch nicht rechtskräftig. Gegen 

Corona in NRW: Krisengipfel bei Laschet - Harte Regeln für Risikogebiete 

Update vom 15. Oktober, 11.26 Uhr: In Nordrhein-Westfalen soll morgen (Freitag, 16. Oktober) entschieden werden, was die jüngste Bund-Länder-Einigung zum Corona-Krisenmanagement für NRW bedeutet. Aktuell werte die Landesregierung die Beschlüsse des Bund-Länder-Treffens aus, sagte ein Sprecher der Staatskanzlei. Nach der Kabinettssitzung will sich Ministerpräsident Armin Laschet bei einem Corona-Gipfel mit allen Oberbürgermeistern und Landräten austauschen. Bei der Video-Konferenz sollen die neuen Regeln für NRW und Ergebnisse der Berliner Konferenz vorgestellt werden.

Bund und Länder hatten am Mittwochabend nach mehrstündigem Ringen beschlossen, den rasanten Anstieg der Infektionszahlen mit weiteren Restriktionen einzudämmen. Vorgesehen sind demnach eine Ausweitung der Maskenpflicht, strengere Kontaktbeschränkungen - sowohl für private Feiern, als auch für Veranstaltungen - sowie eine Sperrstunde ab 23 Uhr für die Gastronomie in Kommunen mit 50 oder mehr Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Update vom 15. Oktober, 10.02 Uhr: In Düsseldorf sollen unter anderem in der Innenstadt rund 550 Schilder verteilt werden, um auf das geltende Maskengebot hinzuweisen. Wie ein Stadtsprecher sagte, zeigen sie das Piktogramm eines Menschen mit Maske, aber keinen Text. So könnten sie auch hängen bleiben, falls aus dem Gebot im schlimmsten Fall eine Maskenpflicht werden sollte.

Update vom 15. Oktober, 9.36 Uhr: Die zweite Corona-Welle rollt über Nordrhein-Westfalen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) beträgt die 7-Tage-Inzidenz (Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche) aktuell 45,0 (Stand 15. Oktober, 0 Uhr). Mittlerweile gelten 19 kreisfreie Städte und Kreise als Corona-Risikogebiet.

Corona in NRW: Bund und Länder beschließen schärfere Maßnahmen

Update, 14. Oktober, 22.41 Uhr: Die Corona-Infektionszahlen steigen in Deutschland stark an. Bund und Länder haben schärfere Maßnahmen und Einschnitte in Regionen mit vielen Corona-Neuinfektionen beschlossen. Besonders stark treffen diese Einschnitte des öffentlichen Lebens die großen Städte in NRW, da mehr und mehr Städte in Nordrhein-Westfalen sich zu einem Hotspot entwickeln - zumal die Beschränkungen auch Städte treffen, dessen Sieben-Tages-Inzidenz über 35 liegt.  

Update, 14. Oktober, 7.20 Uhr: Die Grenzen von NRW zu den Nachbarländern sollen trotz der Corona-Pandemie weiterhin offen bleiben. Die Landesregierung sehe sich in ihrem Kurs auch durch jüngste Äußerungen der Kanzlerin bestätigt, sagte ein Regierungssprecher der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Dienstag laut Mitteilung der Bundesregierung im Europäischen Ausschuss der Regionen die Prioritäten des deutschen EU-Ratsvorsitzes erläutert.

Merkel lobte dort den Kurs der schwarz-gelben Landesregierung von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). Sie wolle ausdrücklich unterstreichen, „dass es mit dem Cross-Border-Management des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen hervorragend gelungen ist, Grenzschließungen - oder Grenzkontrollen besser gesagt - zu vermeiden und den Schengen-Raum auch in einer schwierigen pandemischen Situation mit Leben zu erfüllen“, sagte die Kanzlerin. „Und das sollte uns leiten bei künftigen Herausforderungen.“

Laschet lehnt Grenzkontrollen zwischen NRW und seien Nachbarländern Niederlande und Belgien ab und wirbt stattdessen für gemeinsamen Gesundheitsschutz. Am Dienstag hatte der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte infolge der dramatisch steigenden Neu-Infektionen mit dem Coronavirus einen „Teil-Lockdown“ mit drastischen Einschränkungen angekündigt.
Am Mittwochnachmittag wollen Merkel und die Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer den weiteren Corona-Kurs angesichts der auch in Deutschland ansteigenden Infektionszahlen abstecken.

Coronavirus in NRW: Laschet fordert mehr Schutz für ältere Menschen

Update, 13. Oktober, 18.02 Uhr: Der Schutz älterer Menschen muss aus Sicht von NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) ein Kernthema bei den Corona-Beratungen von Bund und Ländern am Mittwoch sein.

„Wir müssen sicherstellen, dass aus stark steigenden Infektionszahlen keine stark steigenden Fälle von schweren Krankheitsverläufen oder gar Todesfällen werden“, sagte er. Genaue Vorschläge für Maßnahmen nannte er in dem Zuge nicht. Als sicher gilt es, dass Bund und Länder am Mittwoch auch über das sogenannte Beherbergungsverbot beraten. NRW will dieses Verbot nach wie vor nicht umsetzen. Das Land NRW hatte ohnehin schon eigene Beschlüsse gefasst, von denen auch owl24.de* berichtet.

Update, 13. Oktober, 15.40 Uhr: In einer Bibelschule mit angeschlossenem Internat in Lemgo im Kreis Lippe hat sich mehr als die Hälfte der Schüler mit dem Coronavirus infiziert. Nach Angaben einer Sprecherin des Kreises von Dienstag seien 60 von 117 Getesteten positiv. Der Schulbetrieb ruhe, der Großteil der Schüler aus dem Internet sei abgereist. Die Nachverfolgung von Kontaktpersonen durch das Gesundheitsamt sei noch nicht abgeschlossen. Nach Angaben der Schule waren die ersten beiden Fälle am 6. Oktober bekannt geworden. Die Schule bietet einen dreijährigen Ausbildungsgang für Schüler aus ganz Deutschland. Sie bildet die Schüler für die Arbeit mit evangelikalen Christen in Gemeinden und der Mission aus.

Update, 13. Oktober, 12.35 Uhr: NRW wird das umstrittene Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Risikogebieten auch weiterhin nicht umsetzen. Das kündigte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Dienstag in Düsseldorf an. Solche Verbote machten nach seinem Wissen „keinen Sinn, weil sie nicht dazu beitragen, die Ansteckungsketten zu verlangsamen“.

Laumann betonte: „Wir müssen aufpassen, dass wir für das, was wir machen, die Akzeptanz behalten.“ Viele Corona-Maßnahmen seien in den vergangene Monaten zwar akzeptiert worden. „Aber diese Maßnahme hat sehr viel Akzeptanz kaputtgemacht“, sagte er mit Blick auf das Beherbergungsverbot.

Corona in NRW: Beherbergungsverbot wird in Nordrhein-Westfalen nicht umgesetzt

Wie bei der Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch eine Einigung in der Frage gefunden werden solle, wisse er auch nicht, sagte Laumann. Es gebe aber inzwischen auch aus der Medizin Wortmeldungen zum Thema Beherbergungsverbote, die die Position Nordrhein-Westfalens bestärkten.

Die meisten Bundesländer haben beschlossen, dass Menschen aus Hotspots bei Reisen innerhalb Deutschlands nur dann beherbergt werden dürfen, wenn sie einen höchstens 48 Stunden alten negativen Corona-Test vorlegen können*.

Corona in NRW: Neue Corona-Regeln gelten ab sofort

Update, 12. Oktober, 21.28 Uhr: Die von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Sonntag verkündeten neuen Corona-Regeln für NRW gelten ab sofort. Das teilte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Montagabend mit. Das Ministerium hatte zuvor einen Erlass an die Bezirksregierungen geschickt, in dem die Kommunen unter anderem angewiesen werden, Feiern mit mehr als 50 Gästen in Gaststätten zu untersagen.

Mit einheitlichen Regeln für jene Kommunen, in denen die Neuinfektionen besonders stark angestiegen sind, will die Landesregierung nach eigenen Worten für mehr Klarheit sorgen. Sobald ein Kreis oder eine kreisfreie Stadt in NRW die Grenze von 50 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschreite, sollen sich dort zum Beispiel nur noch bis zu fünf Menschen aus verschiedenen Haushalten in der Öffentlichkeit treffen dürfen. In dem neuen Erlass, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, wird ab dem Neuinfektions-Wert 35 auch eine Maskenpflicht am Sitzplatz in Fußballstadien angeordnet. Ab dem Wert 50 gilt demnach ein generelles Verbot von Veranstaltungen und Versammlungen mit mehr als 500 Personen im Außenbereich und 250 Personen in geschlossenen Räumen. Ausnahmen sind zum Beispiel vorgeschriebene Parteitage mit Wahlen.

Update 12. Oktober, 18.20 Uhr: Düsseldorf ist der nächste Corona-Hotspot: Die NRW-Landeshauptstadt hat am Montag den kritischen Corona-Grenzwert überschritten. Jetzt werden die Regeln noch strenger.

Update, 12. Oktober, 18.10 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rechnet innerhalb des nächsten halben Jahres mit ersten Corona-Impfungen in Deutschland. „Stand jetzt würde ich davon ausgehen, Stand heute 12. 10., dass wir im ersten Quartal nächsten Jahres beginnen können“, sagte Spahn am Montag bei einer Videokonferenz des ifo-Instituts. Man setze auf mehrere Technologien und Hersteller. „Wenn alle Pferde ins Ziel kommen, werden wir viel zu viel Impfstoff haben“.

Corona in NRW: Die zweite Welle rollt - Ab wann gelten die neuen Regeln?

Update, 12. Oktober, 16.07 Uhr: Weil die Zahlen der Corona-Neuinfektionen in NRW drastisch ansteigen, hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) klare Regeln angekündigt. Unklar bleibt jedoch, ab wann diese Regeln gelten und was ein neuer Dschungel an Maßnahmen bedeutet. Spätestens jedoch soll es am 1. November eine neue Corona-Schutzverordnung geben. Mit einem Erlass von Maßnahmen müsse man bis dahin aber nicht warten. Unter anderem soll die Teilnehmerzahl auf privaten Feiern in Gaststätten auf 50 begrenzt werden. In Risikogebieten, in denen die Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen wurde, sollen zudem Personen aus maximal fünf Haushalten in der Öffentlichkeit zusammenkommen.

Update, 12. Oktober, 12.31 Uhr: In NRW lebt inzwischen etwa jeder Vierte in einem Corona-Risikogebiet. Laut Robert Koch-Institut überschritten am Montag acht Städte und zwei Kreise mit rund 4,2 Millionen Einwohnern die wichtige Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Zusätzlich meldete die Städteregion Aachen mit gut 557.000 Einwohnern eine Sieben-Tage-Inzidenz von 51 Neuinfektionen - das RKI wies hier einen deutlich niedrigeren Wert aus.

Update, 12. Oktober, 9.29 Uhr: Die NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf steht in der Corona-Pandemie kurz vor der wichtigen Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Wie aus den Angaben des Robert Koch-Instituts vom Montagmorgen hervorgeht, liegt der Wert bei 49,2. In Düsseldorf gelten bereits einige neue Corona-Regeln.

Corona in NRW: Auch Duisburg über kritischer Inzidenz-Marke

Update, 12. Oktober, 6.24 Uhr: Die nächste Großstadt in Nordrhein-Westfalen hat einen kritischen Corona-Wert überschritten. Die 7-Tage-Inzidenz in Duisburg liegt bei 50,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Das geht aus den Angaben des Robert Koch-Instituts vom Montagmorgen hervor. Damit wird es in Duisburg stärkere Einschränkungen des öffentlichen Lebens geben. Neben Duisburg liegen auch die Städte Köln, Hamm, Wuppertal, Essen, Solingen, Hagen und Herne sowie der Kreis Unna und der Kreis Recklinghausen über der 50er-Marke. Gefährdet ist u.a. auch Dortmund.

Am Sonntag hatte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) einheitliche Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Corona-Hotspots angekündigt. Sobald ein Kreis oder eine kreisfreie Stadt die Grenze von 50 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschreite, sollen sich dort nur noch bis zu fünf Personen aus verschiedenen Haushalten in der Öffentlichkeit treffen dürfen. Außerdem sollen in diesem Fall Öffnungszeiten von Kneipen und Restaurants eingeschränkt werden. Für öffentliche Veranstaltungen sollen strengere Obergrenzen für die Teilnehmerzahl gelten. Für Feiern in privaten Räumen soll die Teilnehmerzahl dann auf 25 begrenzt werden.

Corona in NRW: Laschet will einheitliche Regeln - „Feiern unterlassen“

Update, 19.08 Uhr: Das Coranavirus ist in NRW auf dem Vormarsch. Die Zahlen steigen auch am Wochenende weiter, die Karte von NRW ist immer dunkler. Ministerpräsident Armin Laschet richtet einen Appell an die Öffentlichkeit: „Jeder, der im Moment etwas zu feiern hat, sollte dieses in diesen Zeiten unterlassen. Wir müssen alle jetzt vorsichtig sein“, mahnte Laschet. „Viele sind zu leichtfertig geworden“, kritisierte Laschet nach einer eilig einberufenen Sondersitzung des Landeskabinetts. Die aktuelle Entwicklung sei „besorgniserregend“.

NRW werde deshalb private Feiern in Gaststätten mit mehr als 50 Gästen verbieten - egal, ob die Feier in einer besonders vom Coronavirus betroffenen Region stattfindet oder nicht. Für Feiern zu Hause seien solche staatliche Vorschriften nicht umsetzbar.

Update, 15.14 Uhr: Das Land NRW will den Flickenteppich bei den Corona-Verordnungen stopfen. „Wir brauchen in Hotspots landeseinheitliche Regeln“, sagte Ministerpräsident Armin Laschet am Sonntagnachmittag nach einer Sondersitzung des Kabinetts. „Die Regeln müssen für die Bürger verständlich bleiben.“ In den vergangenen Tagen hatten Städte und Landkreise in NRW, die den 7-Tage-Inzidenz-Wert von 50 bzw. 35 überschritten haben, teils unterschiedliche Verfügungen erlassen.

Ein Beispiel: Der Kreis Unna hat für zwei Wochen Training und Spiele im Kontaktsport verboten*, die benachbarte Stadt Hamm nicht. Während sich in Hamm aktuell nur 5 Personen in Öffentlichkeit treffen dürfen, gibt es im Kreis Unna diese Kontaktbeschränkung nicht.

Drei einheitliche Regelungen will die Landesregierung zum Schutz vor der weiteren Ausbreitung des Coronavirus auf den Weg bringen. Diese klaren Regeln sollen künftig in allen Hotspots gelten:

  • Kontaktbeschränkung: In der Öffentlichkeit dürfen sich nur noch 5 Personen treffen
  • Sperrstunde: In der Gastronomie werden die Öffnungszeiten reduziert
  • Partys: Die Teilnehmerzahl bei Feiern wird auf maximal 25 begrenzt

In Sachen Partys und Feiern gilt eine erste Einschränkung für ganz NRW. Da das Bundesland im Schnitt auf den Inzidenz-Wert von 35 zugeht, wird NRW-weit die Teilnehmergrenze bei Feiern in öffentlichen Räumen auf maximal 50 Personen begrenzt. Dies soll mit Erlass der nächsten Coronaschutzverordnung gelten. Spätestens ab dem 1. November soll diese Verordnung gelten. „Wir müssen das öffentliche Leben, Schulen und Kitas aufrecht halten“, betont Laschet. „Dafür müssen wir Opfer bringen bei privaten Feiern.“ Laschet richtete speziell einen Appell an junge Menschen, sich bei Partys zurückzunehmen.

Grundsätzlich bleibt NRW bei seiner Grundstrategie: Die Corona-Pandemie soll lokal und zielgerichtet bekämpft werden, sagt Laschet. Die Stadt Hamm habe bewiesen, dass diese Methode erfolgreich sei. In Hamm sank der 7-Tage-Inzidenz-Wert innerhalb von zwei Wochen von über 100 auf aktuell knapp 60.

Corona in NRW: Einschränkungen in Köln

Update, 13.48 Uhr: In der ersten Nacht mit verschärften Corona-Einschränkungen für Feiernde in Köln hat die Polizei nicht wegen größerer Verstöße ausrücken müssen. Anders als an vergangenen Wochenenden habe das Ordnungsamt keine Amtshilfe bei Platzräumungen angefordert, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Nach Angaben eines dpa-Fotografen war auf den Partymeilen in der Kölner Innenstadt am Samstag spürbar weniger Betrieb als an den vergangenen, allerdings auch wärmeren Wochenendnächten.

Am Samstag hatte die Stadt Köln mehr als 50 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen gemeldet und gilt damit als Risikogebiet. Die Millionenstadt erließ daher weitergehende Einschränkungen des öffentlichen Lebens: So darf in Köln auf Straßen und Plätzen ab 22 Uhr nun kein Alkohol mehr getrunken werden. An Party-Hotspots gilt an Wochenenden Alkohol-Verkaufsverbot. Partys wurden auf 25 Teilnehmer begrenzt.

Die Ordnungsbehörden in Köln hatten angekündigt, die Einhaltung der Regeln auf den Feiermeilen zu kontrollieren und Menschen zunächst erstmal auf Fehlverhalten hinweisen zu wollen. „Wir holen nicht die Keule raus“, sagte ein Sprecher der Stadt. Eine Bilanz des Einsatzes des Ordnungsamtes sollte erst am Montag vorliegen.

Corona in NRW: Nur 300 Zuschauer bei Länderspiel in Köln erlaubt

Update, 11.12 Uhr: Eine Erlaubnis für mehr als 300 Zuschauer beim Fußball-Länderspiel zwischen Deutschland und der Schweiz am Dienstag (20.45 Uhr/ARD) in Köln ist zumindest rechnerisch ausgeschlossen. Nachdem die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen in Köln am Sonntag weiter auf 59,7 stieg, könnte sie am Montag selbst bei keinem weiteren Fall nicht mehr unter die erforderliche Kennzahl von 35 sinken.

Die Stadt hatte am Samstag darauf verwiesen, dass die endgültige Entscheidung erst am Montag getroffen werde. Damit statt 300 doch 9200 Besucher zugelassen werden, müsste die 7-Tage-Inzidenz aber unter jene 35 sinken. Bei zwei Bundesliga-Spielen des 1. FC Köln sowie dem Länderspiel letzte Woche gegen die Türkei (3:3) hatte die Stadt mit Verweis auf das Überschreiten der Zahl jeweils die Zulassung für 9200 Zuschauer verweigert.

In Köln gelten seit Samstag unter anderem ein nächtliches Alkoholverbot im öffentlichen Raum sowie eine Maskenpflicht in Fußgängerzonen. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw trifft im Rahmen der Nations League auf die Schweiz.

Update, 11. Oktober, 8.25 Uhr: Die Stadt Herne ist auch am Sonntag Spitzenreiter in Sachen Corona-Neuinfektionen. Der Wert der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen stieg allerdings noch einmal dramatisch von 66,5 auf 86,3 an. Auch in Hagen, wo der Inzidenzwert am Samstag noch knapp über der Marke von 50 Neuinfektionen lag (55,1), gab es einen starken Anstieg auf 71,0. Neu in der Riege der Städte mit mehr als 50 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner ist Essen (57,3). Dort gelten nun unter anderem strenge Grenzen für Partys.

Ebenso über der kritischen Marke liegen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) Wuppertal (60,5), Köln (59,7), Hamm (58,9), der Kreis Recklinghausen (56,8), der Kreis Unna (54,2) und Solingen (51,7).

Corona in NRW: Aktuell rund 10.000 Infizierte im Land

Update, 10. Oktober, 19.47 Uhr: Überall in Nordrhein-Westfalen gehen die Corona-Zahlen in die Höhe. Als Folge hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet das Landeskabinett für Sonntag (11. Oktober) zu einer Sondersitzung einberufen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen. Darin geht es um die Lage in den Corona-Hotspots im Land und das weitere Vorgehen. Kommt also jetzt der neue Lockdown?

Update, 10. Oktober, 17.16 Uhr: Aktuell sind in NRW rund 10.100 Menschen akut mit dem Coronavirus infiziert. Das geht es aus der aktuellen Statistik des NRW-Gesundheitsministeriums hervor. Seit Beginn der Pandemie wurden in Nordhein-Westfalen 78.217 infizierte Menschen registriert (plus 1.422 gegenüber dem Vortag). Davon gelten rund 66.300 als genesen. Insgesamt starben 1.905 Menschen mit dem Virus Sars-Cov-2.   

Update, 10. Oktober, 16.52 Uhr: Corona-Spitzenreiter in NRW ist am Samstag die Stadt Herne mit 66,5 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen („7-Tage-Inzidenz“). Die Stadt Hamm, die mehrere Wochen lang auch bundesweit an der Spitze aller Kreise und kreisfreien Städte gestanden hatte, kam noch auf einen Wert von 56,4. Dahinter folgten Wuppertal (55,2), Hagen (55,1), Köln (54,8), Recklinghausen (52,3) und Remscheid (51,2). Auch der Kreis Unna hat die kritische Grenze überschritten und strengere Corona-Schutzmaßnahmen eingeführt.

Von den insgesamt 53 Kreisen und kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen haben zehn weitere die sogenannte Vorwarnstufe von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten. Darunter sind Großstädte wie Essen (47,4), die Landeshauptstadt Düsseldorf (44,5), Duisburg (43,7) und Dortmund.

Update, 10. Oktober, 15.17 Uhr: Im Corona-Risikogebiet Köln gelten seit Samstag viele Einschränkungen. Auf Straßen und Plätzen darf ab 22 Uhr kein Alkohol mehr konsumiert werden. An den Wochenenden gilt an Party-Hotspots ein Verkaufsverbot für Alkohol. Außerdem dürfen sich nur noch bis zu fünf Personen aus verschiedenen Haushalten in der Öffentlichkeit treffen - bisher waren es zehn. In Fußgängerzonen gilt Maskenpflicht tragen. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft muss wegen der hohen 7-Tage-Inzidenz am Dienstag im Nations-League-Heimspiel gegen die Schweiz in Köln möglicherweise ohne Zuschauer auskommen.

Corona in NRW: Urlauber aus Risikogebieten sorgen für Andrang an Testzentren

Update, 10. Oktober, 14.48 Uhr: Menschen mit Reiseplänen aus Corona-Risikogebieten in NRW haben an diesem Samstag für Andrang bei Testzentren gesorgt. Mehrere Bundesländer haben für Reisende aus solchen Hotspots Beschränkungen beschlossen. In den meisten Ländern dürfen Urlauber aus Gebieten mit Neuinfektionszahlen über der kritischen Grenze von 50 nur dann beherbergt werden, wenn sie einen höchstens 48 Stunden alten negativen Corona-Test vorlegen können.

Update, 10. Oktober, 11.43 Uhr: Das Land NRW will in den Herbstferien, die an diesem Wochenende beginnen, kostenlose Testmöglichkeiten für Deutschland-Reisende aus nordrhein-westfälischen Risikogebieten ermöglichen. Das Gesundheitsministerium habe am Freitag einen entsprechenden Erlass an die Kommunen versendet, teilte ein Sprecher des Ministeriums am Samstag mit. Wer aus einer Region komme, in der der Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche erreicht oder überschritten sei und für eine innerdeutsche Reise einen negativen Test brauche, solle sich kostenfrei testen lassen können. Die Laborkosten werden aus dem Gesundheitsfonds des Bundes übernommen, das Land trägt die Abstrichkosten der Ärzte, hieß es weiter.

Mehrere Bundesländer haben für Reisende aus den Hotspots Beschränkungen beschlossen*. So dürfen in den meisten Ländern Urlauber aus Gebieten mit Neuinfektionszahlen über der kritischen Grenze nur dann beherbergt werden, wenn sie einen höchstens 48 Stunden alten negativen Corona-Test vorlegen können.

Coronavirus in NRW: Steigende Zahlen - sieben Städte und Kreise über kritischem Wert

Update, 10. Oktober, 8.42 Uhr: In Nordrhein-Westfalen haben am Samstag insgesamt sieben Kreise und kreisfreie Städte über der wichtigen Corona-Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen gelegen. Ab diesem Wert gilt eine Region als Corona-Risikogebiet. Landesweit steckten sich 32,4 Menschen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen mit dem Coronavirus an, wie das nordrhein-westfälische Landeszentrum Gesundheit mitteilte. NRW hat seit Tagen die höchsten Ansteckungsraten aller deutschen Flächenländer.

Spitzenreiter war am Samstag die Stadt Herne mit 66,5 Neuansteckungen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Die Stadt Hamm, die mehrere Wochen lang auch bundesweit an der Spitze aller Kreise und kreisfreien Städte gestanden hatte, kam noch auf einen Wert von 64,5*. Dahinter folgten Wuppertal* (55,2), Hagen* (55,1), Köln (54,8), Recklinghausen (52,3) und Remscheid (51,2).

Die Stadt Köln hat in der Corona-Pandemie die wichtige Warnstufe am Samstag überschritten. Das LZG gab den Wert für die Millionenstadt mit 54,8 an. Die Kölner Stadtverwaltung hatte das Überschreiten der Schwelle erwartet und deshalb von diesem Samstag an bereits zahlreiche Einschränkungen für das öffentliche Leben angeordnet.

Coronavirus in NRW: Zahlen steigen - Auswirkungen auf Urlaub

Das Überschreiten der 50er-Marke hat Auswirkungen etwa für Urlauber, die jetzt in den Herbstferien in mehreren deutschen Ferienregionen einen negativen Corona-Test* vorweisen müssen. Zudem sind die Regionen ab diesem Wert verpflichtet, weitergehende Einschränkungen für das öffentliche Leben zu erlassen.

Von den insgesamt 53 Kreisen und kreisfreien Städten in NRW haben zehn weitere die sogenannte Vorwarnstufe von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten. Darunter sind Großstädte wie Essen (47,4), die Landeshauptstadt Düsseldorf (44,5) und Duisburg (43,7). Alarmierend sind die Zahlen auch im Kreis Unna. Dort wurden neue Verbote erlassen*.

Coronavirus in NRW: Zahlen steigen - Kontrollen privater Veranstaltungen empfohlen

Update, 19.21 Uhr: Angesichts der stark ansteigenden Corona-Zahlen hat NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann den Kommunen verstärkte Kontrollen der Corona-Schutzmaßnahmen auch bei privaten Veranstaltungen empfohlen. Laumann ließ sich am Freitag in einer Schalte mit mehr als 100 Krisenstäben des Landes über den Umgang der Kommunen mit den steigenden Infektionszahlen informieren. Ein Ergebnis: Das Ministerium will ermitteln, wie viel Personal für die Überwachung der Quarantäne und die Nachverfolgung von Kontaktpersonen erforderlich ist. Eine Änderung der Corona-Regeln sieht das Land dagegen nicht vor. Denn: „Die Kommunen können bereits heute unabhängig von der Corona-Schutzverordnung, aber mit Bezug auf das Infektionsschutzgesetz Maßnahmen ergreifen“, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums.  

Coronavirus in NRW: Angela Merkel gibt Marschroute vor - vier Schwerpunkte

Update, 9. Oktober, 15 Uhr: Mit einem klaren Fahrplan sind die Oberbürgermeister der größten Städte Deutschlands und Bundeskanzlerin Merkel auseinander gegangen. Aus NRW waren die Stadtoberhäupter aus Köln, Düsseldorf, Dortmund und Essen dabei. Sie haben eine gemeinsame Marschroute wie die Verbreitung des Coronavirus und der Anstieg der aktuellen Zahlen ausgebremst werden soll. Diese vier Maßnahmen greifen, wenn der 7-Tage-Inzidenz-Wert die Marke von 50 übersteigt.

Die Bundeskanzlerin hat nach dem Treffen einen eindringlichen Appell formuliert: „Jetzt kommen die Tage und Wochen, die entscheiden, ob wir die Pandemie unter Kontrolle halten.“ Die Kontrolle könne man nur behalten, wenn alle Neuinfektionen nachverfolgbar sind. Auf die Gesundheitsämter in NRW komme diese wichtige Aufgabe zu. Die Kanzlerin kündigte an, man werde Kräfte der Bundeswehr zur Unterstützung in die Hotspots schicken. Drei Städte in NRW (Remscheid, Hamm und Herne) überschreiten bereits den Inzidenz-Wert von 50 - hier greifen diese Maßnahmen teilweise. Die Bundeskanzlerin und die Oberbürgermeister haben ein weiteres Treffen in 14 Tagen vereinbart.

  • Konsequentes Tragen eines Mund-Nasen-Schutz im öffentlichen Raum
  • Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum
  • Sperrstunde bzw. Alkoholverbot in der Gastronomie
  • Reduzierte Teilnehmerzahlen bei Feiern

Coronavirus in NRW: Zahlen steigen, 3 Hotspots am Freitag

Hamm - Die aktuellen Zahlen sind nicht gut. Fast 77.000 Menschen sind in NRW am Coronavirus erkrankt, knapp 66.000 davon gelten als genesen. Kein anderes Bundesland verzeichnet am Tag zurzeit so viele Neuinfektionen wie NRW. Auf der Karte geraten immer mehr Städte und Landkreise in den roten Bereich. Dazu kommt es, wenn die 7-Tage-Inzidenz von 50 überschritten wird. Dieser Wert misst die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen Tagen.

Ein neuer Coronavirus-Hotspot in NRW ist am Freitag dazu gekommen: Herne. Die Stadt im Ruhrgebiet erreicht bei den Zahlen eine 7-Tage-Inzidenz von 56,2. Spitzenreiter ist nach wie vor Hamm mit 74,5*. Nicht mehr im roten Bereich sind dagegen zwei andere Städte: In Wuppertal ist der Wert auf 46,5 gesunken*, in Hagen auf 49,8*. Unklar ist die Lage im Kreis Unna: Laut Daten des Robert-Koch-Institut liegt der Wert bei 46,5. Der Kreis Unna hat allerdings selbst einen höheren Wert berechnet* und erwägt ebenfalls strengene Regeln.

Aber auch die weiteren aktuellen Zahlen rund um das Coronavirus in NRW sind beunruhigend: Viele weitere Städte und Landkreise sind kurz vor dem roten Bereich. Sollten die Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 weiter so ansteigen wie an den vergangenen Tagen, ist es nur eine Frage der Zeit, wann es zu weiteren Einschränkungen kommt. Gefahr besteht in Köln (49,8), Essen (48,4), Gelsenkirchen (47,0), Solingen (44,6) und Duisburg (43,1). Man sieht: Vor allem in eng besiedelten Großstädten verbreitet sich Covid-19 momentan ungebremst. Die Karte von NRW wird immer dunkler!

Genau wegen der Entwicklung in den Großstädten spricht Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag mit den Oberbürgermeistern der größten Städte in NRW. Überall verbreitet sich das Coronavirus in beunruhigender Geschwindigkeit. Einziger Lichtblick: Die Schulen in NRW bekommen zwei Wochen Zeit zum Durchpusten. Die Herbstferien beginnen am Freitag.

In vielen Familien in NRW sorgen aber die Herbstferien und der geplante Urlaub nun für Probleme. Mit Blick auf die Hotspots in NRW gilt in einigen Bundesländern ein Beherbergungsverbot. Urlauber aus NRW dürfen teilweise nur mit einem negativen Corona-Test einreisen. Da viele Landkreise und Städte knapp unter dem Wert 50 bei der 7-Tage-Inzidenz liegen, kann es aber von Tag zu Tag passieren, dass sich die Vorausetzungen ändern. *wa.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © Marius Becker

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