Betäubungsmittel sichergestellt

Firmengebäude umstellt: Polizei löst „Corona-Party“ mitten in der Nacht auf

Eine Discokugel auf einer Party.
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Die Polizei spricht von einer „Corona-Party“, zu der sich acht Personen in Schwerte in der Nacht zu Samstag getroffen haben. (Symbolbild)

Was zunächst nach einem Einbruch in ein Firmengebäude aussah, stellte sich laut Polizei als nächtliche „Corona-Party“ mit Betäubungsmitteln heraus.

Schwerte - Die Polizei hat am frühen Samstagmorgen (21. November) eine „Corona-Party“ in Schwerte aufgelöst. Wie es im entsprechenden Bericht heißt, ist die Polizei gegen 3.20 Uhr über verdächtige Personen in einem Firmengebäude an der Hagener Straße in Kenntnis gesetzt worden.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, nahmen sie demnach Bewegungen in dem verschlossenen Objekt wahr. „Da anfangs ein
Einbruch mit Tätern vor Ort nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde das Objekt zunächst umstellt. Einer polizeilichen Aufforderung, das Objekt zu verlassen, kamen die Personen nicht nach“, heißt es weiter.

„Corona-Party“ in Firmengebäude in Schwerte: Feiernde sind gegenüber der Polizei aggressiv

Die Beamten öffneten schließlich die Tür und trafen acht Personen an, die sich „aggressiv und unkooperativ gegenüber der Polizei verhielten“. Im Rahmen der Aufnahme des Sachverhalts stellten die Beamten dem Bericht zufolge fest, dass es sich offenbar um eine „Corona-Party“ gehandelt hat. Die Polizei stellte auch Betäubungsmittel sicher. „Diesbezüglich wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Party wurde beendet“, heißt es.

Gegen die Personen, die zwischen 18 und 27 Jahre alt sind, wurden Platzverweise ausgesprochen. Darüber hinaus kommen auf die Teilnehmer der „Corona-Party“ Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung zu, teilen die Beamten abschließend mit.

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Auch in Hamm und im Kreis Unna gibt es mehrere Orte, die als beliebte Treffpunkte gelten - und deshalb „im Verdacht stehen“ für „Corona-Partys“ herzuhalten.

Klar ist schon jetzt: Silvester 2020 wird wegen der Corona-Lage anders aussehen. Forderungen nach einem Böllerverbot werden immer lauter. NRW-Innenminister Herbert Reul hat sich dazu geäußert.

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