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Corona-Regeln beim Einkaufen: Was sich für Kunden in NRW ändert

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Von: Tobias Hinne-Schneider

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NRW reagiert auf die Omikron-Variante des Coronavirus. Beim Einkaufen und im öffentlichen Personennahverkehr gelten jetzt diese Regeln.

Hamm - Die hochansteckende Omikron-Variante hat das Land Nordrhein-Westfalen dazu veranlasst, die Corona-Schutzverordnung anzupassen. Die Landesregierung von Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) setzt damit die Beschlüsse des Bund-Länder-Gipfels um. Darüber hinaus hat das Land die Corona-Regeln dort angepasst, wo viele Menschen zusammenkommen - im öffentlichen Personenverkehr und beim Einkaufen. Es geht um das Tragen von Schutzmasken.

BundeslandNordrhein-Westfalen
MinisterpräsidentHendrik Wüst (CDU)
Einwohner17,9 Millionen (2020)

Neue Corona-Regeln beim Einkaufen in NRW: Was sich jetzt für Kunden ändert

Um die steigenden Infektionszahlen wieder in den Griff zu bekommen, gilt seit heute (13. Januar) die neue Corona-Schutzverordnung. Die sieht unter anderem vor, dass in der Gastronomie 2G-plus gilt: Sprich: Genesene und Geimpfte benötigen zusätzlich einen negativen, tagesaktuellen Test - sofern sie nicht geboostert sind.

Im Einzelhandel - ausgenommen Geschäfte des täglichen Bedarfs - gilt seit Wochen die 2G-Regelung. Geimpfte und Genesene müssen dort ihren Nachweis erbringen, sonst droht ein Bußgeld. Ungeimpfte und nicht genesene Personen haben erst gar keinen Zutritt. Im ÖPV gilt hingegen die 3G-Regel - das bedeutet: Dort dürfen auch ungeimpfte und nicht genesene Personen mitfahren, benötigen aber einen negativen Testnachweis. Die Regeln dort haben sich auch mit der neuen Verordnung nicht verändert, aber die Landesregierung gibt eine dringende Empfehlung ab.

Neue Corona-Regeln in NRW beim Einkaufen: FFP2-Pflicht in Baden-Württemberg

In der Anlage zur Corona-Schutzverordnung, „Hygiene- und Infektionsschutzregeln“, heißt es: „Die neue Virus-Variante überträgt sich sehr leicht von Mensch zu Mensch. Daher ist es wichtig, in geschlossenen Räumen und beim Zusammentreffen mit anderen Personen FFP2-Masken oder vergleichbare Masken (insbesondere KN95/N95) ohne Ausatemventil zu tragen.“

Diese Masken seien besonders wirksam dabei, Ansteckungen zu verhindern. „Beim Einkaufen in Geschäften und bei der Nutzung des Öffentlichen Personennah- und -fernverkehrs wird daher die Verwendung von FFP2-Masken oder vergleichbaren Masken dringend empfohlen“. Verpflichtend ist das Tragen einer FFP2-Maske aber nicht. In Geschäften, Bussen und Bahnen darf weiter eine medizinische Maske getragen werden.

Das Land NRW reagiert auf die hochansteckende Omikron-Variante. Beim Einkaufen und im öffentlichen Personenverkehr soll künftig FFP2-Maske getragen werden.
Das Land NRW reagiert auf die hochansteckende Omikron-Variante. Beim Einkaufen und im öffentlichen Personenverkehr soll künftig FFP2-Maske getragen werden. © Sven Hoppe/dpa

In Baden-Württemberg gab es die dringende Empfehlung bereits zuvor - das Bundesland setzt in Supermärkten seit Mittwoch (12. Januar) sogar auf eine FFP2-Pflicht.

Neue Corona-Regeln: Was steht noch in der Anlage zur Corona-Schutzverordnung

In der Anlage der NRW-Regierung ist darüber hinaus beispielsweise festgeschrieben, dass bei Begegnungen mit fremden Personen oder bei zufälligen kurzen Kontakten mit Bekannten ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden sollte. Auch das generelle Maskentragen bei Nichteinhaltung von Mindestabständen wird dort geregelt. Die Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzregeln“ lässt sich auf der Homepage des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW finden.

Unter Umständen muss seit heute auch beim Friseur-Besuch FFP2-Maske getragen werden. Wer in NRW seine Haare schneiden lassen möchte, der muss Corona-Regeln beachten und die sind gar nicht so einfach - es gilt 2G wie auch 3G. *wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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