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Corona-Regeln in NRW: 2G, 2G-plus, 3G - das sind die aktuellen Maßnahmen

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Von: Hannah Decke

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In NRW gelten verschärfte Corona-Regeln. Die Landesregierung setzt auf 2G, 2G-plus und eine erweiterte 3G-Regel. Die aktuellen Maßnahmen im Überblick.

Hamm - Schon seit über anderthalb Jahren gelten Regeln im Kampf gegen das Coronavirus. Lange Zeit befanden wir uns im Lockdown, der Alltag in Nordrhein-Westfalen war weitestgehend lahmgelegt. Dann kehrte das öffentliche Leben schrittweise zur Normalität zurück, die Impfquote stieg. Trotzdem ist NRW aber in eine vierte Corona-Welle geschlittert.

BundeslandNordrhein-Westfalen
HauptstadtDüsseldorf
Einwohner17,9 Millionen

Corona-Regeln in NRW: Neue Schutzverordnung - das gilt jetzt

Mit den aktuell steigenden Corona-Zahlen in NRW treten neue, strengere Regeln in Kraft. Bund und Länder hatten bei einem Corona-Gipfel weitere Maßnahmen beschlossen - unter anderem, dass die Hospitalisierungsrate künftig der Maßstab für die Verschärfung der Regeln sein soll.

In Nordrhein-Westfalen gilt seit 24. November eine neue Corona-Schutzverordnung in Kraft. Der Überblick über die Regeln:

Corona-Regeln in NRW: 2G-Regel im Freizeitbereich

Wer weder geimpft noch genesen ist, wird künftig in NRW von vielen Dingen im Freizeitbereich ausgeschlossen. Die Landesregierung hat die 2G-Regel beschlossen. Nur wer eine vollständige Immunisierung hat, erhält Zutritt zu:

Wie bereits im Vorfeld von Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) angekündigt, gilt in Einrichtungen mit hohem Infektionsgeschehen die 2G-plus-Regel. Das heißt: Geimpfte und Genesene müssen einen tagesaktuellen Schnell- oder PCR-Test vorweisen. Das betrifft folgende Bereiche:

Ausnahmen gelten sowohl bei der 2G- als auch bei der 2G-plus-Regel für Minderjährige und Menschen ohne Impfempfehlung beziehungsweise für diejenigen, die nicht geimpft werden können.

Corona-Regeln in NRW: 3G-Regel wird ausgeweitet - Beerdigungen und Standesamt

Die 3G-Regel gilt mittlerweile nur noch bei nicht freizeitbezogenen Einrichtungen und Veranstaltungen. Zudem wird sie mit der neuen Corona-Schutzverordnung ausgeweitet.

3G-Regel bedeutet: Geimpft, genesen oder getestet. Gilt diese Regelung, hat nur Zutritt, wer eine Immunisierung oder einen höchstens 24 Stunden alten negativen Corona-Test vorweisen kann. Das gilt unter anderem für:

Corona-Regeln in NRW: 3G-Regel am Arbeitsplatz

Für weiteren Schutz soll zudem die neue 3G-Regel am Arbeitsplatz sowie im ÖPNV und Fernverkehr sorgen. Für alle geimpften oder genesenen Menschen sollen die neuen Maßnahmen „erst einmal keine nennenswerten weiteren Einschränkungen bringen, hatte Hendrik Wüst jüngst im WDR erklärt.

Schilder für die Einhaltung der 3G-Regel «Getest Geimpft Genesen», «Hände desinfezieren nicht vergessen» und «Maskenpflicht» kleben an der Tür eines Schankhauses auf dem Neumarkt. Sachsens Landesregierung will am 21.09.2021 eine neue Corona-Verordnung verabschieden. Die Möglichkeit, nur noch Geimpften und Genesenen (2G) Zutritt zu gewähren, wird demnach für Innengastronomie, Veranstaltungen in Innenräumen, Events bis zu 5000 Personen, Hallenbäder und Saunen sowie Diskotheken und Clubs diskutiert.
Die Corona-Regeln haben sich im Laufe des Jahres stark vereinfacht. In den meisten Bereichen sind sie verallgemeinert worden. Eine Übersicht. © Robert Michael/dpa

Corona-Regeln in NRW: Hier gilt noch Maskenpflicht

Die Maskenpflicht in NRW ist zuletzt stark gelockert worden. In manchen Bereichen des Alltags muss aber noch ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden - und zwar von jedem, auch von Geimpften und Genesenen. Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske gilt grundsätzlich:

Dabei gibt es aber Ausnahmen, die in § 3 (2) der Corona-Schutzverordnung aufgelistet werden. Dazu zählen unter anderem private Treffen in Privaträumen und Sitzplätze im Restaurant.

Die Maskenpflicht im Freien ist zum Oktober 2021 gekippt worden. Die Landesregierung empfiehlt aber weiterhin, in Warteschlangen und Anstellbereichen draußen eine Maske zu tragen.

Corona-Regeln bei Großveranstaltungen in NRW

Lange Zeit waren Großveranstaltungen in NRW verboten. Mittlerweile sind sie wieder erlaubt. Aber: Bei Veranstaltungen mit mehr als 5000 Zuschauern gilt eine Kapazitätsbegrenzung. Hier darf bei Veranstaltungen mit Steh- oder Sitzplätzen die über 5000 Zuschauer hinausgehende Kapazität nur zu 50 Prozent ausgelastet werden; bei Veranstaltungen im Freien gilt dies nur für die Stehplätze.   

Corona-Regeln in NRW: Maskenpflicht im Unterricht an Schulen kehrt zurück

In den Schulen in NRW findet der Unterricht wieder weitestgehend normal statt. Es gilt eine Testpflicht. Drei Mal die Woche werden die Schüler auf Corona getestet.

Seit dem 2. Dezember gilt wieder eine Maskenpflicht mehr im Unterricht. Durch die Rückkehr der Maskenpflicht bleiben die behördlichen Anordnungen von Quarantäne-Maßnahmen auf ein unbedingt erforderliches Maß beschränkt. Das bedeutet: „Sofern nicht außergewöhnliche Umstände (zum Beispiel Ausbrüche oder Auftreten von neuen Virus-Varianten) vorliegen, wird sich die Anordnung von Quarantänen wieder nur auf die infizierte Person beziehen“, teilt das NRW-Schulministerium.

Corona-Regeln in NRW: Ausnahmen für Kinder, Jugendliche und Schüler

Durch die Teilnahme an den regelmäßigen Corona-Tests in der Schule gelten Schüler als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt sind getesteten Personen gleichgestellt.

Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre sind von Beschränkungen auf 2G und 2G-plus ausgenommen.

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