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Neue Corona-Regeln in NRW: Die aktuellen Maßnahmen und Verbote im Überblick

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Von: Marcel Guboff

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Die Corona-Regeln in NRW wurden noch einmal verschärft, der Lockdown verlängert. Diese Regeln sollen in Nordrhein-Westfalen noch dazu kommen. 

Hamm - Das Coronavirus hat Nordrhein-Westfalen weiter im Griff. Die Zahlen gehen zwar langsam nach unten, doch die Sorge wegen der Corona-Mutation aus Großbritannien ist groß. Um wieder einigermaßen Herr der Corona-Lage zu werden und vor allem eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden, gelten besondere Regeln und Einschränkungen. (News im Coronavirus)

LandNordrhein-Westfalen
Bevölkerung17,93 Millionen (2019)
HauptstadtDüsseldorf
MinisterpräsidentArmin Laschet

Wegen der Virus-Mutation beschlossen Bund und Länder am 19. Januar weitere Maßnehmen - und ergänzen damit die Regeln, auf die sich Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten am 5. Januar verständigt hatten. Der Lockdown wurde noch einmal bis zum 14. Februar verlängert und durch weitere Einschränkungen verschärft. Die strengeren Corona-Regeln verkündete Armin Laschet (CDU) nach der jüngsten Bund-Länder-Konferenz auch für NRW.

Corona-Regeln in NRW: Schutzverordnung ohne Bewegungsradius - privater Raum bleibt unerwähnt

Das sind die Corona-Regeln, die laut Schutzverordnung ab dem 25. Januar in NRW gelten:

Corona-Regeln in NRW: Diese Maßnahmen kommen bis zum 14. Februar hinzu

All diese Maßnahmen werden bis zum 14. Februar verlängert. Darüber hinaus haben sich Bund und Länder auf weitere Verschärfungen des Lockdowns geeinigt. Folgende Corona-Regeln kommen hinzu:

Einen Bewegungsradius wird es weiterhin nicht geben: Für Corona-Hotspots mit einer Inzidenz von 200 und darüber sollte eine  15-Kilometer-Regel gelten. Mit einem kostenlosen Online-Tool kann man diesen möglichen 15-Kilometer-Radius berechnen.

Corona-Regeln in NRW: Unklarheit bei privaten Treffen

Und private Treffen sollten schon nach dem Corona-Gipfel vom 5. Januar rigoros eingeschränkt werden - auch im privaten Raum: Statt der Fünf-Personen-aus-zwei-Haushalten-Regel verständigten sich Bund und Länder auf: „Wir werden private Zusammenkünfte nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestatten“, erklärte Kanzlerin Angela Merkel. Ausnahmen sollte es nicht geben.

Doch Nordrhein-Westfalen geht diesen Weg nur bedingt mit. Denn die ab dem 25. Januar geltende Corona-Schutzverordnung des Landes NRW lässt Ausnahmen zu. Zu betreuende Kinder sind bei Treffen weiterhin erlaubt und werden demnach nicht mitgezählt. Über die Ausnahmen bei den Kontaktbeschränkungen* berichtet auch Ruhr24.de*.

Corona-Regeln in NRW: Die wichtigsten Maßnahmen aus der Corona-Schutzverordnung im Überblick

Unterm Strich können Kommunen jedoch „eigene“ Regeln per Anordnung verhängen - so wie die Stadt Hamm, wo es auch für den privaten Raum eine Beschränkung von Kontakten gibt. Gleiches gilt für mögliche Ausgangssperren in NRW. *Ruhr24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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