Was Sie aktuell wissen müssen

Urlaub und Coronavirus: Reiserückkehrer drohen Kosten 

Urlaub in Zeiten von Corona? Für viele Länder sind die Reisewarnungen aufgehoben. Touristen aus dem Ausland dürfen allerdings nur bedingt einreisen.

  • Das Coronavirus zwang die Menschen in Europa über Monate zu  Reise-Einschränkungen.
  • Die Reisefreiheit kehrt zum Sommerurlaub in großen Teilen Europas wieder zurück.
  • Die EU hat nun das Einreisestopp für 14 Länder aufgehoben, aber nicht die USA.

  • Update, 14. Juli, 18.53 Uhr: Wie sieht die Situation derzeit in Italien aus? An Urlaub war in dem Pandemie-gebeutelten Land vor einigen Wochen noch nicht zu denken. Das Coronavirus hatte kaum ein anderes Land so getroffen. Die Bilder aus Norditalien gingen um die Welt. Wir haben zusammengefasst, was Touristen jetzt in Italien beachten müssen.

    Update, 14. Juli, 16.20 Uhr: Schlechte Nachrichten fürReiserückkehrer aus Risikogebieten: Wer eine Quarantäne mittels eines Corona-Tests umgehen möchte, muss sich auf Kosten einstellen. Das NRW-Gesundheitsministerium hat am Dienstag auf Nachfrage der deutschen Presse-Agentur angegeben, dass es geplant sei, die zu testenden Urlauber anteilig für die Testungen aufkommen zu lassen.  "Weitere Details, wie zum Beispiel eine unbürokratische und einfach handhabbare Gebührenordnung, werden derzeit erarbeitet."

    Ab Mittwoch, 15. Juli, gilt die neue Corona-Einreiseverordnung. Dort heißt es, dass Personen, die aus Risikogebieten einreisten, seien zu einer 14-tägigen Quarantäne verpflichtet - außer, sie können dem Gesundheitsamt unverzüglich ein ärztliches Attest vorlegen, "dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind". Weitere Ausnahmen gelten unter anderem fürDurchreisende und "zwingende berufliche Angelegenheiten". Auch im Bereich Sport und Festlichkeiten ändern sich einige Vorschriften der Coronaschutzverordnung

    Urlaub und Coronavirus: Österreich hebt Reisewarnung für Kreis Gütersloh auf

    Update, 14. Juli, 12.35 Uhr: Das Außenministerium in Österreich hat bekanntgegeben, dass die Einreise aus Deutschland wieder uneingeschränkt möglich sein soll. Die Reisewarnung für den Kreis Gütersloh ist in der Nacht zu Dienstag aufgehoben worden. Zudem habe die Regierung von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) die Aufhebung der Einreisebeschränkungen für Bürger aus dem Kreis Gütersloh erlassen, berichtete die Zeitung Rheinische Post unter Berufung auf nordrhein-westfälische Regierungskreise. 

    Update, 13. Juli, 13 Uhr: Ist der Urlaub 2020 in Kroatien trotz Coronavirus sicher? Diese Frage stellen sich zahlreiche Touristen derzeit mit Blick auf ihre bevorstehenden Reisen. Die Zahl der Fälle in Kroatien steigt. Touristen aus Deutschland müssen einiges beachten.

    Urlaub in Corona-Zeiten: Lockerungen bei Regeln zum Coronavirus

    Update, 12. Juli, 17.41 Uhr: Es gibt weitere Lockerungen und Änderungen der Corona-Regeln in NRW: Beschäftigte aus kritischen Infrastrukturen würden nach der Rückreise vom Sommerurlaub oder Verwandtenbesuch aus einem Risikogebiet nicht mehr automatisch von der Quarantänepflicht ausgenommen, sondern nur nach einem negativen Test. Damit werde ausreichenden Testkapazitäten Rechnung getragen. 

    NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärte dazu: "Je mehr Freiheiten möglich sind, desto wichtiger ist es, dass wir infizierte Personen so schnell wie möglich durch Testungen erkannt und gegebenenfalls kurze Kontaktbeschränkungen aussprechen werden. Das gilt gerade bei größeren Infektionsrisiken wie dem Aufenthalt in einem Risikogebiet, was gerade jetzt in der Ferienzeit von besonderer Bedeutung ist."

    Urlaub und Coronavirus: Einreise nach GB ohne Quarantäne

    Update, 10. Juli, 7.45 Uhr: Urlauber aufgepasst: Seit heute dürfen Reisende aus Deutschland wieder in Großbritannien einreisen, ohne in Quarantäne zu müssen - die Pflicht galt seit dem 8. Juni. Großbritannien ist das am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Land Europas. Mehr als 288.000 Ansteckungen mit dem Coronavirus wurden nachgewiesen, mehr als 44.000 Infizierte starben.

    Update, 9. Juli, 16.04 Uhr: Nachdem die Grenzen wieder geöffnet wurden, wagten einige Urlauber bereits eine Reise ins Ausland. Die Hoffnung auf einen Sommerurlaub an der Adria oder an der Costa Brava wuchs. Doch inzwischen sind in einigen Regionen von Urlaubsländern wie Spanien, Italien oder Kroatien die Zahlen der mit dem Coronavirus infizierten Personen wieder gestiegen - floppt der Sommerurlaub 2020 doch noch? 

    Update, 7. Juli, 12.22 Uhr: Trotz gerichtlicher Aufhebung der strengeren Corona-Beschränkungen sowie der sinkenden Infektionszahlen im Kreis Gütersloh brauchen Niedersachsen-Reisende von dort laut eines Medienberichts noch bis einschließlich zum Wochenende einen negativen Corona-Test

    Urlaub und Coronavirus: Reisen unter erschwerten Bedingungen

    Update, 7. Juli, 10.24 Uhr: Flugausfälle, Quarantäne-Risiko, ein möglicher neuer Lockdown am Reiseziel: Der Urlaub findet in diesem Sommer unter erschwerten Bedingungen statt. "Mit einer Pauschalreise ist man in der Regel besser abgesichert", sagt Julia Rehberg von der Verbraucherzentrale Hamburg.

    Im Krisenfall ist der Reiseveranstalter dazu verpflichtet, den Gast wieder nach Deutschland zu bringen - und zwar auf eigene Kosten. "Der Veranstalter muss hier für meinen Rücktranspor t sorgen", betont Rehberg. Individualreisende haben im Zweifel Pech: "Es kann sein, dass mich die Airline im Regen stehen lässt."

    Urlaub und Coronavirus: Land fordert keine Verbote mehr für Gütersloher

    Update, 6. Juli, 21.28 Uhr: Nachdem ein Gericht den Lockdown im Kreis Gütersloh (NRW) aufgehoben hat, fordert die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen jetzt, "dass nunmehr auch alle Beherbergungsverbote in Urlaubsorten aufgehoben werden". Nachdem Gütersloh wegen eines Ausbruchs des Coronavirus bei Tönnies zum Hotspot wurde, haben einige Regionen, unter anderem Bayern, ein Beherbergungsverbot für Menschen aus dem Kreis erhoben - es sei denn sie konnten einen negativen Corona-Test vorlegen

    Update, 6. Juli, 11.53 Uhr: In einer Sitzung des CDU-Präsidiums am Montag wurde nach Teilnehmerangaben die Sorge vor einer neuen Infektionswelle infolge von Reiseaktivitäten in der Ferienzeit laut. Mehrere Präsidiumsmitglieder äußerten laut Teilnehmern in der Sitzung "große Sorgen" wegen des Verhaltens vieler Menschen im Urlaub

    Urlaub und Coronavirus: Diskussion über Maskenpflicht zu Beginn der Reisezeit

    Manche Urlauber verhielten sich so, als sei Corona nicht mehr da. Es bestehe die Gefahr, dass nach der Rückkehr von Urlaubern aus den Ferien die Ansteckungszahlen stark anstiegen. Gefordert wurde in der Sitzung eine einheitliche europäische Regelung für das Abstandhalten in Flugzeugen: Derzeit gebe es hier nur uneinheitliche Regelungen, was "unbefriedigend" sei.

    Zu Beginn der Reisezeit wird über die Maskenpflicht in Deutschland diskutiert: Mecklenburg-Vorpommern hatte am Wochenende angekündigt, die Maskenpflicht in Geschäften abschaffen zu wollen, auch Sachsen prüfte dies. Niedersachsen will nach den Sommerferien über ein Ende der Maskenpflicht im Einzelhandel beraten, im öffentlichen Personennahverkehr soll sie aber beibehalten werden.

    Urlaub und Coronavirus: Pandemie trifft Dortmunder Flughafen

    Update, 2. Juli, 14.34 Uhr: Die Corona-Pandemie hat auch den Dortmunder Flughafen mit voller Wucht getroffen: Die Passagierzahl brach im ersten Halbjahr um 57 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein, wie der Airport heute mitteilte. Nur 544.145 Reisende wurden gezählt. 

    Seit Juni gehe es langsam wieder aufwärts. Man starte "voller Zuversicht in die zweite Jahreshälfte", sagte Flughafen-Chef Udo Mager laut Mitteilung. Für den Juli sei mit einer Steigerung auf 30 Prozent und im August auf 50 Prozent des Vorjahresniveaus zu rechnen.

    Update, 2. Juli, 12.47 Uhr: Österreich hat die corona-bedingte Reisewarnung für den Kreis Warendorf zurückgenommen. Die Hinweise des österreichischen Außenministeriums verweisen jetzt nur noch für den Kreis Gütersloh auf "eine partielle Reisewarnung (Sicherheitsstufe 5)" aufgrund erhöhter Infektionszahlen nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischkonzern Tönnies

    Urlaub und Coronavirus: Erste Urlaubsflüge am Paderborner Flughagen

    Update, 2. Juli, 12.36 Uhr: Am Paderborn-Lippstadt Airport starten wieder Linien- und Urlaubsflüge. An dem Flughafen in NRW wurde gestern der reguläre Reiseverkehr aufgenommen. Der erste Flug startete am Abend in Richtung Kreta. "Auf die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln hat sich der Flughafen intensiv vorbereitet, um sicheres Reisen zu ermöglichen", teilte der Airport mit. Dazu würde auch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in allen Bereichen des Flughafens gehören.

    Update, 30. Juni, 18.36 Uhr: Österreich hat das Verfahren zur Kontrolle von Reisenden aus dem Kreis Gütersloh in NRW präzisiert. Die regionalen Gesundheitsbehörden kontrollierten gemeinsam mit der Polizei in Grenznähe und an Flughäfen die Einhaltung der Einreisebestimmungen, teilte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums mit. 

    Für die Einreise nach Österreich ist für Menschen aus dem Kreis Gütersloh derzeit ein negativer Corona-Test vorgeschrieben. In Grenznähe werde stichprobenartig durch mobile Teams kontrolliert. Liege kein Gesundheitszeugnis vor, müsse die Person in 14-tägige selbstüberwachte Quarantäne, die selbst zu organisieren sei und deren Kosten selbst zu tragen seien, hieß es. Wenn jemand keine Möglichkeit zur selbstüberwachten Quarantäne in einer geeigneten Unterkunft habe, dürfe er nicht einreisen

    Urlaub und Coronavirus: US-Amerikaner dürfen weiterhin nicht in die EU einreisen

    Update, 30. Juni, 16.32 Uhr: US-Amerikaner dürfen sich weiterhin nicht frei in der EU bewegen. Reisende aus den USA und den meisten anderen Ländern dürfen nach einem Beschluss der EU-Staaten weiter nicht in die EU einreisen. Für sie werden die in der Corona-Krise eingeführten Einreisebeschränkungen über den 1. Juli hinaus aufrechterhalten, das meldet dpa.

    Die EU-Staaten entschieden mit nötiger Mehrheit, dass ab Mittwoch nur Menschen aus 14 Ländern wieder einreisen dürfen. Die Liste soll alle zwei Wochen überarbeitet werden, wie der Rat der EU-Staaten erklärte.

    Reisende aus stark von der Corona-Pandemie betroffenen Ländern bleiben demnach erst einmal außen vor. So wurden in Ländern wie den USA oder Brasilien nach Daten der EU-Gesundheitsbehörde ECDC in den vergangenen 14 Tagen mit 120 oder mehr Fällen je 100.000 Einwohnern angegeben. Angaben zum Trend macht die Übersicht nicht.

    Bislang sind Algerien, Australien, Kanada, Georgien, Japan, Montenegro, Marokko, Neuseeland, Ruanda, Serbien, Südkorea, Thailand, Tunesien und Uruguay auf der Liste. Zusätzlich wird China genannt - das Land muss aber noch zusagen, dass auch EU-Bürger dort einreisen dürfen.

    Update, 29. Juni, 15.38 Uhr: Armin Laschet, Ministerpräsident von NRW, verlängert den Lockdown für den Kreis Gütersloh. Das gab er am Montag in einer Pressekonferenz bekannt. Laschet betont allerdings, dass das Coronavirus nicht allgemein im Kreis verbreitet sei. Er fordert, dass Menschen aus Gütersloh in deutschen Urlaubsregionen willkommen sein sollen, sofern sei einen negativen Corona-Test vorlegen können. 

    Update, 29. Juni, 9.49 Uhr: Schlechte Nachrichten für Ballermann-Besucher: Die Regierung von Mallorca, die Lieblingsinsel der Deutschen, verhängt ein Partyverbot. Und ein Aufleben der Klub-Szene ist vorerst nicht in Sicht, denn es soll erst mit der Einführung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus wieder ermöglicht werden.

    Urlaub und Coronavirus: Österreich hebt Reisewarnung nach Ausbruch bei Tönnies auf

    Update, 29. Juni, 8.39 Uhr:  Österreich hat die nach dem schweren Corona-Ausbruch beim Fleischkonzern Tönnies ausgesprochene generelle Reisewarnung für ganz Nordrhein-Westfalen zurückgenommen - das meldet dpa. Die für Tourismus zuständige österreichische Ministerin Elisabeth Köstinger sagte am Sonntagabend in der Sendung "Bild live - Die richtigen Fragen": "Mit heute 0 Uhr wird die allgemeine Reisewarnung für Nordrhein-Westfalen aufgehoben, sie wird nurmehr für den Kreis Gütersloh gelten." 

    Auch für Bewohner der betroffenen Region um die Großschlachterei Tönnies gelte: Wer einen negativen Corona-Test vorweise, werde "seinen Urlaub in Österreich antreten können". Auch nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus NRW-Regierungskreisen hat Österreich die generelle Reisewarnung für Nordrhein-Westfalen zurückgenommen und auf die vom Infektionsgeschehen betroffenen Kreise beschränkt. 

    In den Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes in Berlin hieß es am späten Sonntagabend, laut Mitteilung des österreichischen Gesundheitsministeriums müssten Reisende aus Gütersloh ab Montag 00.01 Uhr bei der Einreise einen negativen Corona-Test vorlegen. Beim Fleischfabrikanten Tönnies im Kreis Gütersloh hatten sich mehr als 1500 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Die Behörden in NRW sahen am Wochenende zunächst keine Anzeichen dafür, dass sich das Virus in größerem Umfang in der Bevölkerung verbreitet hat. 

    Urlaub und Coronavirus: Österreich hebt Reisewarnung für NRW auf

    Aus NRW-Regierungskreisen hieß es am späten Sonntagabend weiter, Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) habe am Wochenende mehrfach mit dem österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz telefoniert und die Lage erörtert. Laschet habe die Maßnahmen der betroffenen Kreise und des Landes zur Eindämmung des Ausbruchs sowie die Anstrengungen zur massiven Testung der Tönnies-Mitarbeiter, ihres Umfelds und der Gesamtbevölkerung erläutert. Kurz habe seine Anerkennung dafür zum Ausdruck gebracht sowie das konsequente Vorgehen begrüßt. 

    In diesen Kreisen wurde zu Beginn der Sommerferien in NRW betont, dass Österreich kein Beherbergungsverbot ausspreche. Vielmehr würden die generellen Einreisebeschränkungen für alle von hohen Infektionszahlen betroffenen Regionen in Europa nun auch auf Gütersloh angewandt. Kurz habe Laschet zugesichert, den Kreis Warendorf hier bereits nicht mehr einzubeziehen. Dies habe auch das österreichische Gesundheitsministerium der Deutschen Botschaft in Wien offiziell mitgeteilt.

    Ferien während Pandemie: Reise trotz Coronavirus nach Österreich möglich

     Sobald die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage in Gütersloh unter 50 falle, solle auch hier die Beschränkung aufgehoben werden. Der österreichische Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hatte in der ORF-Sendung "Im Zentrum" bereits angekündigt, Urlauber aus dem Kreis Gütersloh dürften künftig nur mit negativem Corona-Test nach Österreich reisen. Österreich verhalte sich hier analog zu deutschen Bestimmungen. 

    "Wir machen da eine gemeinsame Linie", sagte Anschober. Der Test dürfe nicht älter als 48 Stunden sein. Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) sagte, Menschen aus dieser Region müssten an Flughäfen, aber auch bei der Einreise per Auto mit Kontrollen rechnen. Die Pläne würden nicht für Reisende aus dem angrenzenden Kreis Warendorf gelten, wo sich die Zahl der Corona-Infektionsfälle deutlich besser entwickelt habe, hieß es.

    Urlaub und Coronavirus: Außenminister mahnt zur Abstimmung 

    Update, 27. Juni, 12.10 Uhr: Bundesaußenminister Heiko Maas schließt nicht aus, dass einzelne Grenzen in Europa bei einem drastischen Anstieg der Corona-Infektionen wieder geschlossen werden müssen. Er betont aber, dass dies nicht wieder ohne Abstimmung passieren dürfe. "Es ist nicht auszuschließen, dass man Grenzen wieder dicht machen muss, wenn das Infektionsgeschehen in einer bestimmten Region der EU deutlich höher ist als in einer anderen", sagte der SPD-Politiker in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Das müsse dann allerdings gesamteuropäisch koordiniert werden.

    Zu Beginn der Corona-Pandemie hatten viele EU-Mitgliedstaaten - auch Deutschland - Grenzen im Alleingang geschlossen. Inzwischen sind fast alle Grenzen in der Europäischen Union und im grenzkontrollfreien Schengen-Raum wieder offen. Einzige Ausnahmen sind Norwegen und Finnland, die ihre Grenzen erst Mitte Juli wieder öffnen wollen.

    Reisen und Coronavirus: Einheitliche Regelung für Touristen aus Corona-Hotspots

    Update, 26. Juni, 23 Uhr: Bund und Länder haben sich auf eineeinheitliche Regelung für Reisende aus einem Kreis mit hohem Corona-Infektionsgeschehen geeinigt. Wer aus einem Hot-Spot-Gebiet kommt, benötigt ein ärztliches Zeugnis, das bestätigt, dass sie nicht infiziert sind. Das geht aus einem Beschluss des Chefs des Bundeskanzleramtes und der Leiter der Staats- und Senatskanzleien der Länder vom Freitag hervor. Das benötigte ärztliche Zeugnis "muss sich auf eine molekularbiologische Testung stützen, die höchstens 48 Stunden vor der Anreise vorgenommen worden ist". NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sagte dazu der Deutschen Presse-Agentur: "Gut, dass wir nun gemeinsame Regelungen aller Länder mit dem Bund dafür haben, wie wir Risiko-Vorsorge und Reisefreiheit miteinander verbinden."

    Update, 26. Juni, 18.09 Uhr: Inzwischen haben acht Bundesländer ein Beherbergungsverbot erhoben: Zuletzt kam Sachsen-Anhalt dazu. Menschen aus Corona-Hotspots dürfen dort nur noch mit einem negativen Test hinreisen. Aktuell ist in NRW der Kreis Gütersloh davon betroffen.

    Update, 26. Juni, 16.45 Uhr: Das nächste Land zieht beim Beherbergungsverbot nach: Ab Dienstag dürfen Menschen, die aus Kommunen kommen, in denen die Höchstgrenze von 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten ist, nicht mehr in Hamburg beherbergt werden. Ausgenommen seien Personen mit negativem Corona-Test. Aktuell sind Menschen aus dem Kreis Gütersloh (NRW) betroffen.

    Update, 26. Juni, 13.50 Uhr: Jetzt auch Brandenburg: Nach Schleswig-Holstein, Bayern, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg hat auch Brandenburg ein Verbot für die Unterbringung von Menschen aus Corona-Risikogebieten beschlossen. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) hatte zuvor darüber berichtet. Nach einem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies im Kreis Gütersloh hatten mehrere Bundesländer Beherbergungsverbote für Gäste aus bestimmten Risikogebieten beschlossen.

    Reisen und Coronavirus: Beherbergungsverbot in Bundesländern

    Update, 26. Juni, 12.39 Uhr: Menschen aus dem Kreis Warendorf dürfen weiterhin nicht in Niedersachen einreisen - und das obwohl im Kreis die wichtige Kennziffer der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage aktuell unter die entscheidende Marke von 50 gefallen ist. Hotels in Niedersachsen dürfen Touristen aus dem Kreis trotzdem nicht beherbergen. "Die Landesregierung wird das (Neu-)Infektionsgeschehen insofern weiter sorgfältig beobachten. Die Verordnung wird dann entsprechend angepasst werden", heißt es in der bisher gültigen Regelung.

    Ferien und  Coronavirus: Kritik an Umgang mit Leuten aus NRW

    Update, 26. Juni, 10.48 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann kritisiert die Maßnahme einiger Bundesländer: Sie fordern, dass Personen, die aus Regionen kommen, die stark vom Coronavirus betroffen sind, einen Corona-Test brauchen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. "Wenn ein Testergebnis 48 Stunden nach Abstrichentnahme gültig ist, ist das eine Herausforderung für die Menschen, die in den Urlaub fahren wollen. Ich denke, dass wir hier unter den Ländern eine pragmatische Lösung finden werden." Dabei müsse sowohl dem hohen Gut des Infektionsschutzes als auch den berechtigten Interesse der Urlauberinnen und Urlauber Rechnung getragen werden, so der Politiker gegenüber der Rheinischen Post.

    Update, 25. Juni, 19.27 Uhr: Die Sommerferien stehen vor der Tür, doch die Flughäfen in NRW haben eine böse Vermutung: Die großen Flughäfen in NRW gehen von weniger Reisenden zu Beginn der Ferien aus. Am Flughafen Köln/Bonn werden nach Angaben eines Sprechers von Freitag bis Sonntag voraussichtlich etwa 15.000 Passagiere starten oder landen - am ersten Ferienwochenende im vergangenen Jahr seien es rund 130.000 gewesen. Statt wie damals 940 Flüge seien dieses Mal nur 140 Starts und Landungen geplant. Nachdem das Coronavirus in Tönnies ausgebrochen ist, hat beispielsweise Österreich eine Reisewarnung für Urlauber aus NRW ausgesprochen.

    "Normalerweise stehen wir in diesen Tagen in den Startlöchern für die größte Reisewelle des Jahres", sagte der Chef des Flughafens Köln/Bonn, Johan Vanneste. "In diesem Jahr ist alles anders. Dennoch sind wir sehr froh darüber, dass die aktuellen Entwicklungen das Reisen wieder zulassen und der Passagierbetrieb endlich wieder spürbar anläuft."

    Ferien und Coronavirus: Trotz Reisewarnung dürfen Flugzeuge aus NRW in Österreich landen

    Update, 25. Juni, 18.48 Uhr: Flüge aus NRW dürfen in Österreich landen: "Landeverbote aus Nordrhein-Westfalen wird es aktuell nicht geben", teilte das Gesundheitsministerium in Wien am Donnerstag mit. Allerdings würde die Situation laufend neu bewertet. Wegen der Ausbrüche des Coronavirus hat Österreichs Außenministerium am Mittwoch eine Reisewarnung für Nordrhein-Westfalen ausgesprochen. Für Reisende aus Deutschland gebe es aber weiterhin keine Test- oder Quarantäneerfordernis.

    Update, 25. Juni, 17.48 Uhr:  Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Bayern haben ein Beherbergungsverbot oder andere Beschränkungen für Menschen aus Corona-Risikogebieten festgelegt, die keinen negativen Corona-Test vorweisen können. Im Fall Niedersachsens gilt dies speziell für Menschen aus den Kreisen Gütersloh und Warendorf. Als Risikogebiete gelten Regionen mit mehr als 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

    Update, 25. Juni, 14.52 Uhr: Besucher aus deutschen Corona-Hotspots wie dem Kreis Gütersloh in Nordrhein-Westfalen müssen eventuell auch in Hamburg mit einer Quarantäne rechnen.

    Wie ein Sprecher der Gesundheitsbehörde am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur sagte, wird eine entsprechende Anpassung der Verordnung zur Eindämmung der Pandemie derzeit im Senat geprüft. Eine Entscheidung soll am kommenden Dienstag fallen, das berichtet dpa.

    Leben im Corona-Hotspot: Sommerferien-Pläne für NRW über Bord

    Update, 25. Juni, 13.02 Uhr:Die Sommerferien in NRW stehen vor der Tür, doch dieses Jahr wird es dank Corona anders als normal. Wegen des Lockdowns in Deutschland und auch

    NRW gab es keinen oder nur eingeschränkten Präsenzunterricht - lediglich die Grundschüler durften am Ende noch für zwei Wochen am Stück zur Schule gehen. Im Kreis Gütersloh allerdings sind alle Schulen und Kitas wegen des Corona-Ausbruchs beim Fleischfabrikanten Tönnies bereits seit Mitte vergangener Woche wieder zu, so berichtet dpa.

    Ihre ursprünglichen Urlaubspläne für den Sommer haben zahlreiche Familien aus NRW schon längst über Bord geworfen. Lang geplante Fernreisen wurden abgesagt, und trotz aufgehobener Reisewarnung sind auch beliebte europäische Flug-Ziele wie Italien oder Mallorca vielen Reisenden wohl noch nicht geheuer.

    Der Flughafen Köln/Bonn erwartet am ersten Ferienwochenende nach eigenen Angaben "zumindest eine kleine Reisewelle" mit etwa 15 000 Passagieren, die dort starten oder landen - im vergangenen Jahr waren es am ersten Ferienwochenende rund 130.000. Statt wie damals 940 Flüge sind dieses Mal nur 140 Starts und Landungen geplant. "Normalerweise stehen wir in diesen Tagen in den Startlöchern für die größte Reisewelle des Jahres", sagt Airport-Chef Johan Vanneste. "In diesem Jahr ist alles anders." Dennoch sei er froh, dass der Passagierbetrieb endlich spürbar wieder anlaufe.

    "Wir erwarten wegen der Corona-Krise weniger Auslandsreisen per Flugzeug und dafür mehr Urlaub mit dem Auto in Deutschland und den Nachbarländern", sagt ADAC-Reiseexperte Roman Suthold. Dementsprechend rechnet der ADAC zum Ferienbeginn mit vollen Autobahnen. Urlauber müssten besonders ab Freitagmittag und am Samstag mit Staus rechnen, vor allem in Richtung der Nord- und Ostseeküsten sowie in Richtung Süden. Der Landesbetrieb Straßen.NRW will in der Ferienzeit auf kurzfristige Baustellen verzichten - allerdings gibt es einige Großbaustellen, die für Behinderungen sorgen dürften.

    Etliche Menschen werden nach Vermutung der Verkehrsexperten in den Ferien aber wohl ganz auf längere Reisen verzichten. "Viele dürften sich mit Tagesausflügen oder spontanen Kurztrips begnügen", meint Suthold.

    Auch beim Urlaub in der Heimat wird es - je nach geplanter Aktivität - Einschränkungen wegen der Corona-Schutzmaßnahmen geben. Ein spontaner Freibad-Besuch an einem heißen Tag zum Beispiel ist unter Umständen nicht möglich: In den Bädern ist nur eine bestimmte Anzahl von Besuchern erlaubt, teilweise müssen die Eintrittskarten vorher online gekauft werden. Auch an anderen Freizeitzielen gelten Zugangsbeschränkungen, etwa in Zoos, Vergnügungsparks oder Museen.

    Trotz der Corona-Auflagen haben verschiedene Anbieter wieder Ferienprogramme für Kinder, die zu Hause bleiben, auf die Beine gestellt - im Vergleich zu anderen Jahren allerdings oft eingeschränkt. 

    Update, 25. Juni, 9.48 Uhr: Wegen des Ausbruchs beim Fleischproduzenten Tönnies in Rheda-Wiedenbrück können viele Menschen aus den Kreisen Gütersloh und Warendorf nicht so leicht in den Urlaub entfliehen - bitter, ausgerechnet zum bevorstehenenden Start der Sommerferien: In mehreren beliebten Regionen im In- und Ausland werden negative Corona-Tests von ihnen gefordert. Aus einigen Ländern hieß es hingegen, Touristen aus ganz Deutschland seien willkommen. 

    Der Andrang auf die Corona-Testzentren dürfte in beiden Kreisen wie schon am Mittwoch deswegen am Donnerstag groß sein. Wer keine Corona-Symptome hat, kann sich zudem ab sofort auch bei seinem Hausarzt auf das Virus testen lassen. Das hatte die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) auf den Weg gebracht. Bevorzugt getestet werden sollen Menschen, die bald verreisen wollen.

    Urlaub nach Corona-Ausbruch bei Tönnies: Diese Beschränkungen gelten

    Beschränkungen für Touristen aus den Kreisen Gütersloh und Warendorf sprachen beispielsweise Niedersachsen, Bayern und Schleswig-Holstein aus. So wird in der Regel ein aktueller negativer Corona-Test benötigt, um ganz normal dort zu übernachten.

    So beschloss das Landeskabinett in Schleswig-Holstein am Mittwoch Quarantäneregeln für Reisende aus Corona-Hotspots wie dem Kreis Gütersloh. Diese treten ab Donnerstag in Kraft. Die Betroffenen müssen unverzüglich nach der Einreise in ihre Wohnung oder in eine andere geeignete Unterkunft, um sich dort 14 Tage lang zu isolieren - oder einen negativen Coronatest vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. 

    Urlaub nach Corona-Ausbruch bei Tönnies: So reagieren Österreich, Spanien und die Niederlande

    Eines der beliebtesten Ziele der Deutschen sprach kurzerhand eine Reisewarnung für ganz NRW aus: Österreich rät seinen Bürgern von einem Trip in das Bundesland dringend ab. NRW steht damit in einer Reihe mit der chinesischen Provinz Hubei und der italienischen Lombardei. 

    Umgekehrt gilt die Warnung der Österreicher allerdings nicht: "Die Reisewarnung hat keine Auswirkungen auf die Einreisebestimmungen in Österreich", sagte ein Sprecher des österreichischen Außenministeriums der Rheinischen Post. Für Reisende aus Deutschland gebe es weiterhin keine Test- oder Quarantäneerfordernis. 

    Ähnlich sieht die Lage in Spanien aus: Spanien habe noch keine Maßnahmen erlassen, die Touristen aus NRW betreffen, "beobachtet die weitere Entwicklung jedoch aufmerksam", erklärte die spanische Botschaft in Berlin auf Anfrage der Zeitung. 

    Das niederländische Außenministerium ließ wissen, dass die "Grenzen zu den Niederlanden offen sind wie zuvor". 

    Urlaub nach Corona-Ausbruch bei Tönnies: Menschen starten mit gemischten Gefühlen in die Reisezeit

    So oder so wird sich der Urlaub 2020 für viele anders anfühlen als sonst - etw wegen der Maskenpflicht in Zügen und Flugzeugen sowie Abstandsregeln an Stränden und in Restaurants. Dennoch: "Bei mir überwiegt die Freude auf die Ferien- und Urlaubszeit", berichten 14 Prozent über ihre persönliche Stimmungslage. "Ich bin euphorisch und kann die Urlaubszeit gar nicht erwarten", sagen sogar 4 Prozent in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur. 

    "Ich bin dieses Jahr überhaupt nicht in Urlaubsstimmung" antwortet dagegen mehr als jeder dritte Befragte (35 Prozent). Von "gemischten Gefühlen" sprechen 22 Prozent derjenigen, die Urlaub machen wollen.

    Zum Start der Reisesaison erwarten neun von zehn Bundesbürgern ein getrübtes Urlaubsvergnügen. Insgesamt rechnet jeder Dritte mit "starken" (22 Prozent) oder "sehr starken Einschränkungen" (11 Prozent) seiner sonst oft schönsten Zeit des Jahres. 

    Dass ihr Urlaub wegen der Corona-Krise "etwas eingeschränkt" sein wird, erwartet eine Mehrheit von 54 Prozent derjenigen Befragten, die in den Urlaub fahren wollen. Einen Urlaub wie in normalen Zeiten erhoffen sich immerhin 9 Prozent.

    Urlaub nach Corona-Ausbruch bei Tönnies: Flugzeuge als NRW dürfen womöglich bald nicht mehr in Wien landen

    Update, 24. Juni, 21.55 Uhr: Österreich hat eine Reisewarnung für NRW ausgesprochen - jetzt wird auch noch über ein Landeverbot für Flugzeuge aus NRW diskutiert. "In Zusammenhang mit der neuerlichen Ausbreitung des Coronavirus gilt für Nordrhein-Westfalen eine partielle Reisewarnung (Sicherheitsstufe 5) - vor Reisen nach Nordrhein-Westfalen wird gewarnt", hieß es am Mittwoch auf der Internetseite des österreichischen Außenministeriums.

    Obendrein gibt es Überlegungen im Gesundheitsministerium in Wien für ein Landeverbot für Maschinen aus Nordrhein-Westfalen in Österreich. Das berichteten der Sender RTL sowie weitere Medien. Nach dpa-Informationen ist eine Entscheidung aber noch nicht gefallen.

    Update, 24. Juni, 20.24 Uhr: Auch Bürger aus Hamm kämpfen mit Vorurteilen gegen ihre Stadt. Nach Berichten, wie etwa in der Bild-Zeitung, die die Stadt fälschlicherweise als Corona-Hotspot bezeichnen, wurden bereits mehrere Hammer dazu genötigt, ihren geplanten Urlaub nicht anzutreten.

    Urlaub nach Corona-Ausbruch bei Tönnies: Reisegruppe aus Gütersloh wurde abgewiesen

    Update, 24. Juni, 16.23 Uhr: Eine Reisegruppe aus Gütersloh ist von einem Hotel im Ostseebad Kühlungsborn in Mecklenburg-Vorpommern zurückgewiesen worden. Wie ein Sprecher des Landkreises Rostock am Mittwoch mitteilte, war die Gruppe am Sonntag angereist. 

    Das Hotel habe das Gesundheitsamt informiert, da bei der Anreise der Gruppe nicht sicher feststand, ob Gütersloh bereits ein Risikogebiet war. Das Gesundheitsamt und das Rechtsamt hätten dem Hotel auf Grundlage der Landesverordnung geraten, die etwa 40 Reisenden zurückzuschicken. Die Gäste konnten keinen negativen Corona-Test vorweisen, wie es die Landesverordnung in Mecklenburg-Vorpommern für Reisende aus Risikogebieten fordert.

    Update, 24. Juni, 14 Uhr: Während Menschen aus den Kreisen Gütersloh und Warendorf teilweise nicht in Urlaubsregionen übernachten dürfen und etwa in Münster Mundschutz tragen müssen, hat sich auch die Stadt Hamm geäußert. Der Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann hat eine klare Meinung dazu. Gleichzeitig befürchtet er auch die Stigmatisierung von Hammer Bürgern wegen des Corona-Massenausbruchs bei Tönnies im Kreis Gütersloh.

    Urlaub nach Corona-Ausbruch bei Tönnies: Öffentliche Stigmatisierung "geht nicht"

    Update, 24. Juni, 13.29 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die anderen Bundesländer aufgefordert, Menschen aus dem Kreis Gütersloh trotz des Corona-Ausbruchs Urlaub zu ermöglichen. "Eines geht nicht: dass man die Menschen aus dem Kreis Gütersloh öffentlich stigmatisiert", sagte Laschet am Mittwoch im Landtag in Düsseldorf. "Ich stelle mich vor die Menschen in Gütersloh." 

    Laschet sagte, er habe mehrmals mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) telefoniert. Dieser habe versichert, Menschen aus Gütersloh seien willkommen, wenn sie auf das Coronavirus getestet seien. 

    Urlaub nach Corona-Ausbruch bei Tönnies: Laschet mit Forderung an Bundesländer in Norddeutschland 

    "Ich erwarte auch von den Bundesländern in Norddeutschland, dass wir zu solchen Regelungen kommen und dass wir gemeinsam diese Krise bewältigen", sagte Laschet in der Unterrichtung des Landtags. Außerhalb der Beschäftigten in der Fleischindustrie sei nur eine kleine Zahl von Fällen bisher bekannt. 

    In Bayern dürfen Beherbergungsbetriebe keine Menschen mehr aufnehmen, die aus einem Landkreis einreisen, in dem die Zahl der Neuinfektionen in den zurückliegenden sieben Tagen bei mehr als 50 pro 100.000 Einwohner liegt. Im Kreis Gütersloh liegt dieser Wert weit über 50. Ausnahmen soll es nur für jene geben, die einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen könnten.

    Urlaub nach Corona-Ausbruch bei Tönnies: Österreich spricht Reisewarnung für NRW aus

    Update, 24. Juni, 13.09 Uhr: Österreich hat eine Reisewarnung für NRW ausgesprochen. "In Zusammenhang mit der neuerlichen Ausbreitung des Coronavirus gilt für Nordrhein-Westfalen eine partielle Reisewarnung (Sicherheitsstufe 5) - vor Reisen nach Nordrhein-Westfalen wird gewarnt", hieß es am Mittwoch auf der Internetseite des österreichischen Außenministeriums.

    Für den Rest Deutschlands gilt aus Sicht des Ministeriums ein niedrigeres Sicherheitsrisiko (Stufe 4) mit der Maßgabe "von nicht unbedingt notwendigen Reisen in das Land wird abgeraten." 

    Insgesamt gibt es 6 Stufen. Die höchste gilt, wenn die Reisewarnung ein ganzes Land betrifft. Auf der gleichen "partiellen" Stufe wie NRW stehen in Österreich aktuell unter anderem die chinesische Provinz Hubei und die italienische Lombardei. 

    Urlaub und Corona: Niedersachen, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern mit Beschränkungen

    Update, 24. Juni, 12.34 Uhr: Menschen aus dem Kreis Gütersloh, die Urlaub geplant haben, müssen darum jetzt bangen - beziehungsweise je nach Urlaubsziel akzeptieren, dass daraus nichts wird. Nach dem massenhaften Corona-Ausbruch beim Fleischhersteller Tönnies in Rheda-Wiedenbrück im Kreis Gütersloh (NRW) hat Niedersachsen ein Beherbergungsverbot für Touristen aus der Region erlassen.

    Die niedersächsische Regierungssprecherin Anke Pörksen sagte dazu am Mittwochvormittag: "Das Land wird die bereits in Mecklenburg-Vorpommern und Bayern geltende Regelung im Tourismusbereich anwenden auf Menschen aus dem Bereich Gütersloh".

    Urlaub im Corona-Lockdown: Beherbergungsverbot für Menschen aus Bereich Gütersloh

    Eine entsprechende Regelung werde gerade erarbeitet. Noch nicht entschieden ist, ob sie generell für Regionen in Deutschland mit einer erhöhten Zahl von Corona-Neufinfektionen gelten soll. 

    Es gehe nicht um Diskriminierung oder Ausgrenzung von Menschen aus NRW, betonte die Regierungssprecherin. "Wir versuchen angemessen zu reagieren auf die sich da abzeichnende Gefährdung." Es gehe darum, möglichst punktuell zu reagieren und den Wirtschaftsbetrieb in Niedersachsen zu schützen. 

    Urlaub im Corona-Lockdown: Landrat des Kreises Gütersloh kritisiert Bayern

    Update, 23. Juni, 19.56 Uhr: Der Landrat des Kreises Gütersloh hat die neuen Corona-Vorgaben für den Fremdenverkehr in Bayern heftig kritisiert. "Das halte ich für eine ganz schlimme und stigmatisierende Behandlung der Bürgerinnen und Bürger des Kreises Gütersloh, die ich so nicht toleriere. Ich weiß, dass es für die Leute, die nachweisen können, dass sie nicht positiv getestet sind, möglich sein soll, in Bayern einzureisen", sagte Landrat Sven-Georg Adenauer (CDU) am Abend in Gütersloh unmittelbar vor einer Sitzung des Kreistages.

    Update, 23. Juni, 18.16 Uhr: Der massive Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies trifft die Menschen in den westfälischen Kreisen Gütersloh und Warendorf hart. Kurz vor Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen schränken die NRW-Behörden den Alltag von mehr als 640.000 Einwohnern in der Region um die größte deutsche Fleischfabrik erheblich ein.

    Bayern und Mecklenburg-Vorpommern wollen Touristen aus Corona-Hotspots nicht mehr im Land übernachten lassen. Viele der im übrigen Bundesgebiet inzwischen weitgehend aufgehobenen Pandemie-Schutzmaßnahmen treten in den beiden Kreisen zumindest bis zum 30. Juni wieder in Kraft, wie die Landesregierung am Dienstag mitteilte.

    Urlaub im Corona-Lockdown: Paar aus Kreis Gütersloh soll abreisen

    Von der Ostseeinsel Usedom musste bereits ein Ehepaar aus Gütersloh abreisen, wie ein Sprecher des Kreises Vorpommern-Greifswald berichtete. In Bayern dürfen Beherbergungsbetriebe künftig keine Menschen mehr aufnehmen, die aus einem Kreis einreisen, in dem die Zahl der Neuinfektionen in den zurückliegenden sieben Tagen bei mehr als 50 pro 100.000 Einwohner liegt. Ausnahmen gebe es nur für Menschen, die einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen könnten, teilte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) mit.

    In Schleswig-Holstein müssen Reisende aus Corona-Risikogebieten wie dem Kreis Gütersloh in Quarantäne. Sie sollten unverzüglich nach der Einreise ihre Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft beziehen, um sich 14 Tage lang zu isolieren, teilte die Landesregierung mit.

    Der Lockdown bedeute kein Ausreiseverbot, betonte der NRW-Ministerpräsident Armin Laschet mit Blick auf geplante Urlaubsreisen. Auf eine Frage, ob Bewohner des Kreises Gütersloh in die Ferien fahren dürften, sagte er: "Wer Urlaub plant, kann das natürlich machen." Zugleich appellierte er aber an die Bewohner, "jetzt nicht aus dem Kreis heraus in andere Kreise zu fahren".

    Urlaub und Corona: Probleme im Lockdown

    Update, 23. Juni, 13.30 Uhr: Der Tönnies-Skandal zieht weite Kreise: Auf der deutschen Urlaubsinsel Usedom wurden am Montag 14 Reisende aus den Regionen, die als Risikogebiet für das Coronavirus gelten, dazu angehalten, das Eiland vorzeitig zu verlassen. Sie sollten sich bei ihrem heimischen Gesundheitsamt melden, sagte Achim Froitzheim, Sprecher des Kreises Vorpommern-Greifswald, der dpa.

    Auch ein Ehepaar aus Gütersloh (NRW) sei aufgefordert worden, vorzeitig abzureisen. Ob die zurückgeschickten Urlauber alle aus Gütersloh kommen, sagte der Sprecher zunächst nicht. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet warnt davor, Menschen aus dem Kreis Gütersloh unter "Pauschalverdacht" zu stellen. Er hat in einem Statement am Dienstag den Lockdown für den Kreis Gütersloh bekanntgegeben.

    Urlaub in Zeiten von Coronavirus: Regelungen für EU-Länder

    Update, 22. Juni, 22.21 Uhr: Seit Montag, 22. Juni, müssen in NRW nur noch Einreisende aus Corona-Risikogebieten für zwei Wochen in Quarantäne. Das geht aus einer neuen Verordnung des Gesundheitsministeriums hervor.

    Bisher war die Quarantänepflicht für Menschen aufgehoben, die aus EU-Ländern, Großbritannien, Island oder der Schweiz einreisten. Das Oberverwaltungsgericht Münster hatte diese Regelung Anfang Juni gekippt. 

    Zu den Risikogebieten zählen zurzeit noch viele Urlaubsregionen und auch das EU-Land Schweden

    Die neue Corona-Einreiseverordnung bezieht sich auf die jeweils aktuellen Risikogebiete nach Definition des Robert Koch-Instituts (RKI)

    Zurzeit sind das noch Dutzende Länder wie die Türkei, Serbien, Nordmazedonien, Ägypten oder Schweden und viele US-amerikanische Bundesstaaten. Eine Ausnahme macht die neue Verordnung, wenn man am Abreiseort noch 48 Stunden vorher einen negativen Corona-Test gemacht hat und einen entsprechenden Nachweis mitbringt. Erlaubt sind außerdem Durchreisen. Auch Besatzungen von zum Beispiel Flugzeugen dürfen von Bord. Saisonarbeiter aus den besagten Ländern dürfen einreisen, wenn sie danach lediglich zwischen Unterkunft und Arbeitsstätte pendeln und nur Kollegen treffen.

    Urlaub trotz Corona: In diesen Ländern möglich 

    Update, 17. Juni, 13.38 Uhr: Die Reisefreiheit kehrt in großen Teilen Europas wieder zurück: Die Bundesregierung hat die Reisewarnung für 27 europäische Länder aufgehoben. Ob der Sommerurlaub in der Corona-Krise wirklich stattfinden kann, hängt auch von den Regelungen der Urlaubsländer ab. Diese hat das Auswärtige Amt (AA) in Reisehinweisen zusammengefasst.

    Für vier Länder bleibt es noch bei der Reisewarnung. Spanien, Norwegen und Finnland müssen erst noch ihre Einreisesperre für Ausländer aufheben. In Spanien ist das für den 21. Juni geplant, in Finnland gilt die Einreisesperre bis zum 14. Juli, in Norwegen vorerst unbefristet. In Schweden ist die Zahl der Neuinfektionen noch zu hoch für die Aufhebung der Reisewarnung. Von Reisen nach Großbritannien, Irland und Malta wird auf der Internetseite des Auswärtigen Amts "dringend abgeraten". Der Grund: In diesen drei Ländern ist nach der Einreise noch eine zweiwöchige Quarantäne erforderlich.

    Urlaub in der Corona-Krise: Türkei als Risikogebiet eingestuft

    Für mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Unionverlängerte die Bundesregierung die Reisewarnungfür Touristenbis zum 31. August. Ausnahmen können für einzelne Länder gemacht werden, in denen die Verbreitung des Virus ausreichend eingedämmt ist.

    Die Bundesregierung hat die bei deutschen Touristen beliebte Türkei zusammen als Corona-Risikogebiet eingestuft. Auf der Liste, die bereits am Montag zum ersten Mal vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht wurde und nun regelmäßig aktualisiert wird, stehen auch andere beliebte Urlaubsländer der Deutschen wie Ägypten, Thailand und Marokko.

    29 US-Staaten auf der Corona-Risiko-Liste 

    Die Vereinigten Staaten sind das einzige Land, für das die Bundesregierung eine nach Regionen differenzierte Einschätzung abgibt. 29 der 50 Bundesstaaten der USA werden als Risikogebiete eingestuft. Dazu zählen Kalifornien, Florida und die Hauptstadt Washington. Das zwischenzeitlich sehr stark von der Corona-Pandemie getroffene New York steht angesichts der deutlichen Verbesserung der Lage dagegen nicht auf der Liste.

    Einreisende aus einem Risikogebiet müssen damit rechnen, dass sie 14 Tage in Quarantäne müssen. Für diese Länder ist unter anderem deswegen eine Aufhebung der immer noch für mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Union geltende Reisewarnung nach jetzigem Stand kaum möglich.

    Urlaub und Coronavirus: Test-Touristen auf Mallorca

    Update, 15. Juni, 16.20 Uhr: Die deutschen "Test-Touristen", die nach dreimonatiger Corona-Pause als erste wieder nach Mallorca reisen durften, sind von Mitarbeitern ihrer Hotels und von Politikern mit Beifall und Begeisterung begrüßt worden. Auch einige Passanten klatschten, als die Urlauber am Montag auf der spanischen Ferieninsel aus ihren Bussen stiegen.

    "Wir sehen heute erstmals das Licht am Ende des Tunnels", sagte die balearische Regionalpräsidentin Francina Armengol vor Journalisten. Man bringe den Tourismus wieder in Gang, der für die Region sehr wichtig sei. Die Branche trägt zu einem Drittel des Regionaleinkommens bei.

    Bei aller Freude und aller Erleichterung rief Armengol die Touristen aber auch zu einem "verantwortlichen Verhalten" auf. "Das Virus ist noch da", warnte sie, nachdem sie an die 227 Corona-Todesopfer auf Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera erinnert hatte. Man habe "viel gelitten", sagte die sozialistische Politikerin.

    Urlaub und Corona: Kampagne für Reisen nach NRW

    Update, 15. Juni, 15.01 Uhr: Flamingos beobachten im Münsterland oder Halden erklimmen im Ruhrgebiet: Mit einer breit angelegten Marketing-Kampagne will das Land NRW auf seine Stärken als Urlaubsziel aufmerksam machen. "Das ist vielleicht nicht der erste Gedanke, den man mit NRW verbindet", sagte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Montag in Düsseldorf. Die Corona-Krise biete jedoch die Chance, das zu ändern und NRW als vielfältiges, lohnenswertes und sicheres Ziel zu präsentieren. 

    Viele Menschen seien bei der Urlaubsplanung noch unentschlossen und wollten eher auf Reisen innerhalb Deutschlands setzen. 

    Urlaub und Corona: Heimischer Tourismus soll angekurbelt werden

    Das Land will daher 1,2 Millionen Euro investieren, um die Kampagne #RausZeitLust in Print-, Außen- und Online-Anzeigen und Informationsangeboten zu bewerben und so den heimischen Tourismus anzukurbeln. 

    Im Mittelpunkt steht die Website dein-nrw.de, die zu regionalen Seiten und buchbaren Angeboten weiterleiten soll. Auch tagesaktuelle Echtzeit-Informationen, etwa über die Auslastung an verschiedenen Orten sollen Privatpersonen und Drittanbietern zur Verfügung stehen. 

    Urlaub und Corona: Erster Flieger bringt Touristen nach Mallorca

    Update, 15. Juni, 12.56 Uhr: Nach wochenlanger Corona-Pause ist am Montagvormittag erstmals wieder eine Maschine mit Urlaubern aus Deutschland in Mallorca gelandet. Der mit 189 Passagieren voll besetzte Tui-Flug X3 2312 war am Morgen in Düsseldorf gestartet. "Wir haben uns auf Mallorca und das Mittelmeer gefreut, wir haben fünf Monate lang gewartet, dass wir kommen können und sind überglücklich, dass es jetzt soweit ist", sagte Georg Käsbach aus Lindlar bei Köln (NRW) bei der Ankunft der Deutschen Presse-Agentur

    Die Reisebeschränkungen sind aufgehoben. Feriengäste aus NRW kommen auf Mallorca an.

    Urlaub und Corona: Rund 100 Journalisten empfangen deutsche Touristen auf Mallorca

    Das Interesse spanischer und deutscher Medien an der Ankunft der ersten Urlauber nach 92 Tagen des Stillstands war riesig: Am Flughafen Son Sant Joan erwarteten rund 100 Journalisten die erste Gruppe aus Deutschland. Seit Montag dürfen zunächst nur Urlauber aus Deutschland wieder auf die Balearen-Inseln Mallorca, Ibiza, Menorca und Formentera reisen. In einem ersten Kontingent sind insgesamt bis zu 10.900 Reisende erlaubt. "Der Wunsch, an die Strände des Mittelmeers zu reisen, ist groß - die ersten Anreisetermine des Pilotprogramms waren Anfang letzter Woche innerhalb von 36 Stunden ausgebucht", sagte der zuständige Tui-Vorstand Sebastian Ebel. 

    Das Medieninteresse auf Mallorca an den ersten Feriengästen nach der wochenlangen Corona-Pause war riesig. Rund 100 Journalisten begrüßten die Reisenden und interviewten sie.

    Deutschland wurde nach Angaben der Regionalregierung ausgewählt, weil von dort die meisten Urlauber nach Spanien kommen und die Pandemie in Deutschland ähnlich gut unter Kontrolle ist wie auf den Balearen. 

    Urlaub und Corona: Regierung zieht Grenzöffnung neun Tage vor

    Am Nachmittag sollte ein zweiter Ferienflieger aus Frankfurt ankommen. Mit dem Pilotprojekt sollen Sicherheitsmaßnahmen gegen Covid-19 getestet werden, die in ganz Spanien zum Einsatz kommen, wenn sich das Land am 21. Juni wieder für den Massentourismus aus den Ländern des Schengenraumes öffnet. Wegen sinkender Corona-Zahlen hatte die Regierung die ursprünglich erst für den 1. Juli geplante Grenzöffnung am Vortag um neun Tage vorgezogen.

    Eine Stewardess gibt an Board des Tui-Fliegers nach Mallorca Sicherheitshinweise. Es ist der erste Flug aus Düsseldorf (NRW) auf die wohl beliebteste Ferieninsel der Deutschen. 

    Urlaub und Corona: So verlief der Aufbruch der Mallorca-Reisenden in Düsseldorf

    Update, 15. Juni, 10.27 Uhr: Nach wochenlangerCorona-Pause - auch in NRW - ist am Montagmorgen vom Düsseldorfer Flughafen erstmals wieder eine Maschine mit Urlaubern gestartet. Tui-Flug X3 2312 zur Mittelmeerinsel Mallorca startete laut Angaben eines Flughafen-Sprechers um 8.55 Uhr - mit 45 Minuten Verspätung. Es habe Verzögerungen beim Catering gegeben. Laut Tui-Angaben war der Flug mit 189 Passagieren voll besetzt. 

    Zwei Reisende nach Mallorca gehen mit Koffern zu einem Check-in-Schalter im Düsseldorfer Flughafen (NRW). 

    Deutsche Urlauber dürfen von Montag an wieder auf die Balearen-Inseln Mallorca, Ibiza, Menorca und Formentera reisen. Die Flughäfen in NRW erwarten, dass nach der Aufhebung der Reisewarnung für die meisten europäischen Länder der Flugverkehr schrittweise wieder zunimmt. 

    In den vergangenen Wochen hatten die Airports ihren Betrieb nahezu auf null heruntergefahren. Es gab kaum noch Starts und Landungen. Für den Neustart haben die Flughäfen umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen vorbereitet, damit die Passagiere im Vorfeld des Fluges möglichst viel Distanz voneinander halten können.

    Check-in am Flughafen Düsseldorf (NRW) nach der Corona-Pause: Die ersten Touristen brechen nach Mallorca auf.

    Urlaub und Corona: Deutschland beendet Grenzkontrollen

    Update, 15. Juni, 7 Uhr: Die Grenzen zwischen Deutschland und seinen Nachbarländern sind seit heute wieder geöffnet. Um Mitternacht hat die Bundespolizei auf Anordnung von Bundesinnenminister Horst Seehofer die Grenzkontrollen beendet. Sie waren vor drei Monaten wegen der Corona-Pandemie eingeführt worden. Allerdings sind nicht alle verhängten Einreisesperren in Europa aufgehoben. In Finnland und Norwegen etwa gelten die Einreiseverbote in bestimmten Fällen weiterhin. Wer nach Großbritannien reist, muss dort in Quarantäne. 

    In Düsseldorf hebt heute zum ersten Mal seit dem Corona-bedingten Lockdown eine Maschine mit Urlaubern ab. Ziel ist die Mittelmeerinsel Mallorca. Deutsche Urlauber dürfen von nun an wieder auf die Balearen-Inseln Mallorca, Ibiza, Menorca und Formentera reisen. 

    Update, 14. Juni, 16.41 Uhr: Spanien will seine Grenzen früher als geplant für Reisende aus der EU öffnen. Mit Ausnahme von Portugal fielen die Grenzkontrollen gegenüber allen EU-Ländern ab dem 21. Juni weg, erklärte Regierungschef Pedro Sánchez am Sonntag in einer Fernsehansprache.

    Am 21. Juni endet der wegen der Corona-Pandemie verhängte Ausnahmezustand in Spanien. Spanien war zeitweise eines der am stärksten von der Pandemie betroffenen Länder der Welt. Über mehrere Wochen galt eine strikte Ausgangssperre. Auf die Balearen sollen die ersten deutschen Touristen bereits ab Montag wieder reisen dürfen. Im Zuge eines Pilotprojekts sollen nach Angaben der Regionalregierung in Palma de Mallorca fast 11.000 deutsche Urlauber einreisen.

    Urlaub trotz Corona: NRW beliebt

    Update, 11. Juni, 9.00 Uhr: In NRW verbringen Touristen im Rahmen von Kurztrips eher wenige Tage als lange Urlaube. Das könnte sich jetzt in der Coronakrise offenbar ändern. Denn laut Tourist-Informationen gibt es mehr Anfragen für längere Aufenthalte in Eifel, Sauerland, Niederrhein, Münsterland und Teutoburger Wald.

    Der Grund: Weil es in sehr bekannten deutschen Ferienregionen an den Küsten und in Bayern sehr voll zu werden scheint, suchen die Menschen Ziele in weniger bekannten Regionen, sagte eine Sprecherin vom Tourismus Teutoburger Wald.

    Selbstversorger-Angebote wie Camping, Wohnmobile, Ferienhäuser und Ferienwohnungen sind in NRW nach einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur besonders stark gefragt.

    • CAMPING: Die Campingplätze stellen ein anderes Buchungsverhalten fest: Normalerweise kämen Urlauber immer nur für ein paar Tage, sagte der Vorsitzende der Campingunternehmer in NRW, Leo Ingenlath. "Wir stellen fest, dass jetzt verstärkt Wochenbuchungen eintreffen und der Gast auch sagt: Ich möchte eine Woche, zehn Tage oder 14 Tage bleiben." Grundsätzlich gebe es für Urlauber immer noch Plätze.
    • FERIENWOHNUNGEN UND -HÄUSER: Beides ist zwar stark nachgefragt, aber nach Angaben der Tourist-Informationen trotzdem noch zu bekommen. Urlaube müssten aber etwas flexibel sein und nicht nur die sehr bekannten Ziele ansteuern. Im Münsterland gehört auch Urlaub auf dem Bauernhof zu den Favoriten. "Da ist fast nichts mehr zu bekommen", sagte eine Sprecherin der Münsterland Touristik.

    Coronavirus und Reisen: Rad-Tourismus voll

    • HOTELS: Skepsis herrscht weiter beim Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in NRW. "Der private Tourismus wird die Hotellerie in Nordrhein-Westfalen nicht retten können", sagte ein Dehoga-Sprecher. Gerade in den Regionen, in denen Häuser vom Geschäftsreisetourismus lebten, habe sich mit den Corona-Lockerungen wenig geändert. Die Buchungslage sei "sehr herausfordernd". Nach Angaben von NRW Tourismus ist die Buchungslage in den ländlichen Regionen besser als in der Stadt. Die Eifelstadt Monschau berichtete etwa, dass die Hotels zufrieden seien.

    Laut Dehoga könnten sich in den Ferien noch spannende Entwicklungen ergeben: Etwa wenn "man eine Radtour die Ruhr herunter macht und das Ländliche im Sauerland mitnimmt, aber auch das Städtische im Ruhrgebiet. Das ganze dann auch am Rhein mit Düsseldorf, Bonn oder Köln." Radfahren sei zur Zeit ja sehr beliebt. Das macht sich auch im Münsterland bemerkbar, wo Rad-Pauschalen den Angaben nach sehr gut angenommen werden.

    • JUGENDHERBERGEN: Im Vergleich zu den Vorjahren sind Anfragen von Familien deutlich gestiegen, wie die Landesverbände im Jugendherbergswerk Westfalen-Lippe und Rheinland mitteilten. Zu Beginn der Sommerferien haben demnach aber nicht alle Häuser geöffnet: Im Rheinland werden es 15 von 34 Häusern sein, in Westfalen-Lippe 16 von 29. Um die Corona-Vorgaben bestmöglich umzusetzen, sollen die Jugendherbergen deutlich unter 100 Prozent belegt werden.

    Coronavirus und Reise: Warnung soll verlängert werden

    Update, 10. Juni, 7.46 Uhr: Die Reisewarnung wegen der Corona-Pandemie für mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Union soll bis Ende August verlängert werden. Das Bundeskabinett will nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am heutigen Mittwoch einen entsprechenden Beschluss fassen, der aber Ausnahmen für einzelne Länder zulässt, die bestimmte Kriterien erfüllen. Dazu sollen etwa die Entwicklung der Infektionszahlen, die Leistungsfähigkeit der Gesundheitssysteme, Testkapazitäten, Hygieneregeln und Reisebeschränkungen zählen. 

    Der Reiseverband DRV hatte solche Maßstäbe auch für Ziele außerhalb Europas gefordert. Die Bundesregierung will auch weiter dringend von Kreuzfahrten abraten. Mehrere Kreuzfahrtschiffe hatten im März wegen Infektionen an Bord Probleme, einen Hafen zu finden, in den sie einlaufen konnten. 

    Coronavirus und Reisen: So kam es zu der Reisewarnung für alle Länd

    Außenminister Heiko Maas (SPD) hatte am 17. März nach Ausbruch der Corona-Pandemie eine Reisewarnung für Touristen für alle rund 200 Länder der Welt ausgesprochen. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde nur bei einer Gefahr für Leib und Leben etwa in Kriegsgebieten vor Reisen gewarnt - und damit eine kostenlose Stornierung ermöglicht. 

    Außenminister Heiko Maas hatte wegen des Coronavirus am 17. März die Reisewarnung für alle Länder der Welt ausgesprochen.

    Coronavirus und Reisen: Das gilt am 15. Juni für Reisen in 31 europäische Länder

    In der vergangenen Woche beschloss das Bundeskabinett, die Reisewarnung am 15. Juni für 31 europäische Länder aufzuheben. Dazu zählen die 26 Partnerländer Deutschlands in der Europäischen Union, das gerade aus der EU ausgetretene Großbritannien und die vier Staaten des grenzkontrollfreien Schengenraums, die nicht Mitglied in der EU sind: Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein

    Für 29 Länder erfolgt die Aufhebung am 15. Juni, für Spanien und Norwegen erst später, weil dort noch Einreisesperren gelten. Für diese Länder wird es künftig nur noch sogenannte Reisehinweise geben.

    Coronavirus und Reisen: Verlängerte Reisewarnung ein herber Rückschlag für die Tourismusbranche

    Die verlängerte Reisewarnung unter anderem für beliebte Reisegebiete wie die Türkei, Ägypten oder Tunesien bedeutet einen herben Rückschlag für die von der Corona-Krise schwer getroffene Tourismusbranche. Der tourismuspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Marcel Klinge, kritisierte die Verlängerung der Reisewarnung als "Todesstoß für die deutsche Reisewirtschaft". 

    Die Tourismuswirtschaft zählt zu den von der Corona-Krise am härtesten getroffenen Branchen. Das Sommergeschäft mit Auslandsreisen ist normalerweise die umsatzstärkste Saison der Branche mit etwa 2300 Veranstaltern und mehr als 11.000 Reisebüros in Deutschland. Nach Angaben des DRV führen 70 Prozent aller mehr als 71 Millionen Reisen der Deutschen ins Ausland. 

    Coronavirus und Reisen: Türkei wirbt um Touristen aus NRW und ganz Deutschland

    Vor allem die Türkei wirbt bereits offensiv um deutsche Touristen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will nach dpa-Informationen noch in dieser Woche mit Bundeskanzlerin Angela Merkel telefonieren, um mit ihr unter anderem über dieses Thema zu sprechen. 

    Für die Bundesregierung wird es nun schwierig: Jede Aufhebung einer Reisewarnung für ein Land außerhalb der EU könnte andere Länder verärgern. Wenn die Reisewarnung für die Türkei aufgehoben wird, könnte sich Ägypten beschweren - und so weiter.

    Coronavirus und Reisen: Balearen wollen bis zu 10.900 Urlauber aus Deutschland einreisen lassen 

    Spanien hat unterdessen das Einreiseverbot ein bisschen gelockert. Von Montag an wollen die Balearen - die Inselgruppe, zu der auch Mallorca gehört, bis zu insgesamt 10.900 Urlauber aus Deutschland einreisen lassen. Deutschland sei aus zwei "offensichtlichen" Gründen für dieses Pilotprojekt ausgewählt worden, sagte die Regionalpräsidentin der Balearen, Francina Armengol, am Dienstag in Palma de Mallorca. "Deutschland ist das Land, aus dem am meisten Urlauber zu uns kommen, und die epidemiologischen Zahlen sind den unseren sehr ähnlich". Ganz Spanien will sich erst am 1. Juli wieder für den Tourismus öffnen.

    Coronavirus uns Reisen: Diese guten Nachrichten gibt es für Urlauber aus NRW

    Update, 9. Juni, 21.38 Uhr: Für Urlauber aus NRW gibt es in Zeiten des Coronavirus weitere gute Nachrichten - und zwar diesmal aus Paris, aus Südtirol, aber auch aus Mecklenburg-Vorpommern.

    • Südtirol...

    lockert weiter die Maßnahmen. Mund-Nasen-Schutz muss man in der italienischen Urlaubsregion nun nur noch tragen, wenn man keinen Ein-Meter-Abstand halten kann, wie die Landesverwaltung der Autonomen Provinz Bozen am Dienstag mitteilte. Die Abstandsregel von einem Meter gilt im Freien und in geschlossenen Räumen. 

    Coronavirus und Reisen: Südtirol macht vieles möglich

    Nun können auch Naturbadeteiche, Thermalbäder, Kinderbecken und Hallenbäder wieder öffnen. Saunen und Dampfbäder dürfen wieder besucht werden, allerdings nur von Menschen aus dem gleichen Haushalt oder des selben Hotelzimmers. In Hotels soll es sogenannte Covid-Protected-Areas geben. In diese dürfen nur Besucher, die vorher negativ auf das Virus getestet worden seien. Die Provinz bietet dazu Tests an. In diesen Schutzzonen dürfen sich die Menschen dann zum Beispiel auch wieder an Buffets bedienen. 

    • Paris...

    macht den seit Mitte März geschlossenen Eiffelturm ab dem 25. Juni wieder für Besucher zugänglich. Die Besucher können dem Betreiber zufolge zunächst nur über die Treppen bis in den zweiten Stock, Spitze und Aufzüge sollen noch geschlossen bleiben. Alle Besucher ab elf Jahren müssen eine Schutzmaske tragen. Damit der Kontakt zwischen den Menschen möglichst gering sei, soll der Anstieg auf den Eiffelturm auf der Osttreppe und der Abstieg auf der Westtreppe erfolgen, erklärte der Betreiber der Sehenswürdigkeit.

    Coronavirus und Reisen: Louvre bleibt (noch) geschlossen 

    Der Zugang zum Vorplatz des Eiffelturms werde beschränkt. Der Online-Ticketshop sollte demnach bald wieder öffnen. Der Eiffelturm war am 13. März für Besucher geschlossen worden. Auch das weltberühmte Pariser Museum Louvre hatte an diesem Tag zum letzten Mal geöffnet. Wenige Tage später wurde in Frankreich eine strenge Ausgangssperre verhängt, die seit Mitte Mai schrittweise gelockert wird. Der Louvre soll erst in einigen Wochen wieder für Besucher öffnen.

    • Mecklenburg-Vorpommern...

    erlaubt den Hotels ab Montag (15. Juni) wieder die Belegung sämtlicher Betten. Nach der Öffnung des Landes für Touristen aus anderen Bundesländern am 25. Mai seien die Infektionszahlen mit dem neuartigen Coronavirus nicht in die Höhe gegangen, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Dienstag nach einer Beratung des Kabinetts mit Vertretern der Kommunen und der Wirtschaft in Schwerin. Das rechtfertige die Freigabe. Restaurants dürfen bis Mitternacht öffnen. 

    Bisher durften die Hotels nur 60 Prozent ihrer Betten vermieten. Viele waren damit nicht zufrieden, einige Hotels traten sogar aus dem Arbeitgeberverband Dehoga aus. Klagen gegen die 60-Prozent-Regelung scheiterten aber vor dem Oberverwaltungsgericht Greifswald. Der Tourismus ist wichtig für Mecklenburg-Vorpommern. Jeder fünfte Arbeitsplatz hängt davon ab. Der Tourismus war Mitte März zum Erliegen gekommen, nachdem Hotels und Pensionen für Urlauber geschlossen worden waren. 

    Coronavirus und Reisen: Pilotprojekt für Spanien

    Update, 9. Juni, 10.34 Uhr: Eines der wichtigsten Urlaubsländer Europas will wieder Touristen willkommen heißen: Spanien empfängt - zumindest eingeschränkt - wieder Urlauber. Zunächst allerdings nur auf Mallorca und den anderen Baleareninseln und vorerst dürfen auch nur 6000 Besucher kommen. Das Land war zeitweise sehr schwer von dem Coronavirus betroffen. Eine zweiwöchige Quarantäne wie zurzeit noch für alle aus dem Ausland nach Spanien Einreisende vorgeschrieben, solle es laut spanischen Medienberichten auf den Balearen nicht geben. Individualtourismus ist nach diesen Informationen zunächst nicht vorgesehen.

    Es ist ein Pilotprojekt, um den erwarteten Touristenansturm nach Öffnung der Grenzen am 1. Juli zu erproben. In zwei Wochen will Spanien die Grenzen für das Projekt öffnen und Gäste wieder auf Mallorca und Co. empfangen.  Das Coronavirus erfordert viel Umstellung und Maßnahmen: Man wolle prüfen, ob die Sicherheitsvorkehrungen unter anderem an den Flughäfen und in den Hotels funktionieren, hieß es. Einzelheiten wolle die Regionalpräsidentin Touristen Francina Armengol heute bekanntgeben bekannt geben.

    Geplant worden sei das Pilotprojekt von der Balearen-Regierung zusammen mit vier örtlichen Hotelketten, berichtete die "Mallorca Zeitung". Auf deutscher Seite seien die Reiseveranstalter TUI, DER Touristik und Schauinsland Reisen beteiligt. Auf Mallorca sollten die deutschen Urlauber an der Playa de Palma und in der Bucht von Alcúdia untergebracht werden. Auf der Insel gab es Proteste, da Einheimische angesichts des Coronavirus Angst um ihre Gesundheit haben.

    Coronavirus und Reisen: Rückerstattung soll bei Tui schnell gehen  

    Update, 8. Juni, 14.59 Uhr: Nach Kritik von Kunden wegen ausbleibender Antworten auf Stornierungswünsche hat Tui Deutschland eine rasche Bearbeitung und baldige Erstattung versprochen. Man habe von Einzelüberweisungen zunächst auf ein automatisches System umstellen müssen, erklärte das Unternehmen. Kunden sollen bis Mitte/Ende kommender Woche das Geld für alle Reisen, die bis zum 15. Mai abgesagt wurden und bei denen eine Erstattung gewünscht ist, auf dem Konto haben.

    Update, 5. Juni, 17 Uhr: Wer aus dem Nicht-EU-Ausland zurück nach NRW fliegt, muss wegen Corona nicht mehr automatisch in häusliche Quarantäne. Das Oberverwaltungsgericht in NRW hat die vom Land angeordnete häusliche Quarantäne für Auslandsrückkehrer außer Vollzug gesetzt. Das Land dürfe nicht pauschal für Rückkehrer aus Nicht-EU-Ländern eine 14-tägige Quarantäne anordnen, entschied das OVG heute in einem Eilverfahren. Es könne aber Risikogebiete ausweisen, bei denen die Verhängung einer Quarantäne gerechtfertigt sei.

    Urlaub trotz Coronavirus: Tui will Standorte in NRW aufgeben

    Update, 5. Juni, 11.51 Uhr: Das Management beim Reisekonzern Tui kündigt einen harten Sparkurs in der Corona-Krise bei der Airline Tuifly an - auch für die NRW-Standorte. Der deutsche Ferienflieger soll um rund die Hälfte verkleinert werden. 

    Auch Standorte in NRW sollen geschlossen werden. Das Management habe den Mitarbeitern entsprechende Pläne vorgestellt, sagte ein Tuifly-Sprecher. Ziel sei es, die eigentlich vorgesehene Flotte von 39 Jets vom Typ Boeing 737 zu halbieren und mehrere deutsche Standorte wie Köln, Bremen und Münster-Osnabrück zu schließen. 

    Wie viele Jobs wegfallen müssen, werde nun Teil der Gespräche zwischen Unternehmensführung und Arbeitnehmervertretern.

    Die im Aufsichtsrat vertretene Gewerkschaft Verdi betonte, es seien noch keine konkreten Entscheidungen gefallen - man erwarte aber "harte Schnitte". Für die Kunden soll sich zunächst nichts ändern: Der aktuelle Sommerflugplan von Tuifly für die in diesem Jahr verspätet gestartete Saison habe Bestand. Das Unternehmen hatte aber auch bereits den Plan für 2021 vorzeitig freigeschaltet.

    Sommerurlaub trotz Coronavirus: Erste Ferienflieger aus Westfalen in den Süden

    Update, 5. Juni, 11.30 Uhr: DieLufthansa möchte die Flüge nach München vom Flughafen Münster/Osnabrück (FOM) aufstocken. Das habe die Airline nach Angaben des Flughafens jetzt angekündigt. 

    "Mit der schnellen Ausweitung des Flugangebots trägt Lufthansa insbesondere dem Wunsch der regionalen Wirtschaft nach einer Tagesrandverbindung Rechnung", teilt der Flughafen in einer Pressemitteilung mit. Außerdem seien damit auch wieder Umsteigeverbindungen über das Lufthansa-Drehkreuz München erreichbar.

    Der FMO ist aktuell der einzige Airport in Westfalen mit einer Lufthansa-Anbindung. Mit Beginn der Sommerferien in NRW sollen auch wieder die ersten Ferienflieger Richtung Balearen, Kanarischen und griechischen Inseln von Münster/Osnabrück abheben, heißt es weiter. 

    Update, 4. Juni, 13.03 Uhr: Ist auch schon Urlaub in der Türkei möglich? Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß sieht Chancen dafür. Er sagte in Berlin: "Wir setzen uns dafür ein, Reisewarnungen auch für Drittstaaten in den nächsten Wochen Schritt für Schritt zurücknehmen zu können. Wenn die Infektionszahlen niedrig sind und es hohe Sicherheitsstandards und Schutzvorkehrungen gibt, sehe ich keinen Grund dafür, eine Reisewarnung aufrechtzuerhalten." Die Bundesregierung sei dazu auch mit der Türkei im Gespräch.

    Eine weitere Bedingung sei, dass es entsprechende Flugverbindungen gebe. Einige Fluggesellschaften hätten dies bereits angekündigt. Die Türkei ist das drittbeliebteste Urlaubsland der Deutschen.

    Reisewarnung und Coronavirus: Österreich hofft auf viele Gäste

    Update, 3. Juni, 17 Uhr: Nach einer langanhaltenden Reisewarnung wegen des Coronavirus, soll Urlaub im Ausland bald wieder möglich sein: Deutschland will ab dem 15. Juni die Reisewarnung für etwa 30 europäische Länder aufheben. Davon ausgenommen sind noch Spanien und Norwegen. Das Coronavirus ist aber nach wie vor nicht aus der Welt. Die Reise ins Ausland könnte anders ablaufen als gewohnt. Das müssen Sie in bestimmten Ländern beachten:

    • Österreich: Das Nachbarland Deutschland ist nach diversen Maßnahmen zum Coronavirus langsam wieder zur Normalität zurückgekehrt. Reisende aus Deutschland erwarten also relativ wenig Einschränkungen. Hotels und Herbergen haben seit Pfingsten, geöffnet, Lokale und Gaststätten schon länger. Mitte des Monats wird die Sperrstunde in der Gastronomie auf 1 Uhr nachts verlegt. Sogar die Pflicht zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes in der Öffentlichkeit fällt großteils weg. Urlauber dürfen sich so auch dieses Jahr auf üppige Frühstücksbuffets und Entspannung im Wellnessbereich freuen - wenn auch mit mehr Abstand als sonst. Ebenfalls wieder geöffnet sind auch Freizeiteinrichtungen und zahlreiche Museen. Die Theater bleiben jedoch bis auf weiteres nicht ausverkauft: Das Gästelimit für solche Veranstaltungen wird bis August stetig angehoben.
    • Italien: Gardasee oder Meer, Städtetrip oder Strandurlaub: Italien-Fans aus NRW können bald wieder la dolce vita leben. Schon am 3. Juni hat das Land die Grenzen wieder geöffnet - nachdem es zuvor drei Monate mit Beschränkungen wegen des Coronavirus leben musste. Eine Virus-Quarantäne von zwei Wochen wird von ihnen nicht mehr verlangt. An Flughäfen, Bahnhöfen, in Museen und an vielen anderen öffentlichen Orten müssen Reisende damit rechnen, dass mit einem Scanner Fieber gemessen wird. Überall gelten strenge Abstands- und Hygienevorschriften, etwa am Strand, im Restaurant und in Hotels.

    Reisewarnung und Coronavirus: Urlaub in Spanien dauert noch

    • Schweiz: Die Schweiz empfängt ab dem 15. Juni wieder für Gäste. Das Gastgewerbe ist seit dem Pfingstwochenende wieder geöffnet. Die meisten Campingplätze, Hotels, Pensionen, Restaurants, Zoos, Museen Schwimmbäder, Kinos und Theater dürften dann offen sein- mit Hygiene- und Schutzkonzepten. Zwar ist das Tragen von Schutzmasken in öffentlichen Verkehrsmitteln keine Pflicht, es wird jedoch empfohlen.
    • Frankreich: In weiten Teilen des Landes haben Touristenunterkünfte wie Campingplätze oder Ferienhäuser für Urlauber nun wieder geöffnet, so sind alle Strände wieder zugänglich. Ausgerechnet die Hauptstadt Paris bleibt bis Ende Juni geschlossen: Die Stadt der Liebe war besonders stark vom Coronavirus betroffen. Bis zum 15. Juni halten die Franzosen allerdings an den Grenzkontrollen fest.
    • Spanien: Das Lieblings-Reiseziel der Deutschen, Spanien, sorgt noch für Unsicherheit. Immerhin: Den Sommerurlaub auf Mallorca, an der Costa del Sol oder an der Costa Blanca kann allmählich geplant werden. Erst am 1. Juli will der einstige Corona-Hotspot, der im Kampf gegen das Coronavirus recht erfolgreich war, seine Grenzen für ausländische Besucher öffnen. Man verhandelt noch mit Madrid sowie mit Ländern wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Portugal über "Pilotprojekte" mit "Sicherheitskorridoren", um den "Ernstfall", den Ansturm von Touristen im Hochsommer, testen zu können.
    • Niederlande: "Bitte kommen Sie nicht einfach auf gut Glück", mahnte unlängst Ministerpräsident Mark Rutte - zwar ist der Holland-Urlaub wieder möglich, aber Einschränkungen wegen des Coronavirus bleiben bestehen. Die sanitären Einrichtungen werden ab 1. Juli auch an Stränden und in Naturparks wieder geöffnet. Schon ab dem 1. Juni empfangen die Museen wieder Besucher - vorausgesetzt, sie melden sich vorher online an. Und dann dürfen auch Restaurants, Cafés, Strandpavillons und Kneipen jeweils maximal 30 Gäste bewirten - allerdings auch nur für die, die reserviert haben. Ab dem 1. Juli dürfen wider 100 Gäste bewirtet werden. Ebenfalls ab dem 1. Juli sollen dann Campingplätze und Ferienparks wieder geöffnet haben.
    • Großbritannien: Großbritannien wird vorerst weiterhin kein beliebtes Urlaubsziel bei Touristen aus dem Ausland sein. Das wird wohl vorerst auch so bleiben. Die Regierung plant, vom 8. Juni an eine zweiwöchige Quarantäne für alle Reisende einzuführen, die in das Land kommen. Wer sich nicht an die Selbstisolation hält, muss mit 1000 Pfund Bußgeld rechnen. Jeder Landesteil - also England, Schottland, Wales und Nordirland - hat zudem eigenen Regelungen im Kampf gegen das Coronavirus.

    Reisewarnung und Coronavirus: Urlaub möglich - viele Staaten in Europa öffnen Grenzen

    • Kroatien: Nach der Tourismus-Pause wegen des Coronavirus kann das Land an der Adria mit seiner langen, buchtenreichen Küste und den vielen Inseln kaum erwarten, die Grenzen wieder zu öffnen- schließlich ist der Küstenstaat vom Tourismus stark abhängig. Kroatien erlaubt Bundesbürgern wieder die Einreise ohne Nachweis von Gründen. Reisende aus Deutschland müssen künftig an der Grenze lediglich erklären, wo sie sich aufhalten werden und wie sie erreichbar sind. Damit sollen sie gefunden werden können, wenn es in ihrer Umgebung neue Corona-Infektionen gibt. Um längere Wartezeiten zu vermeiden, können Urlauber schon vor der Einreise ein Formblatt auf der Webseite "entercroatia.mup.hr" ausfüllen.
    • Slowenien: Mit einer Buchungsbestätigung empfängt das Land seit dem 26. Mai EU-Bürger - sogar ohne Corona-Tests und Quarantäne-Auflagen. Darüber hinaus können Bürger aus der EU und aus Drittländern im Transit durch das kleine Land reisen. Das kommt jenen deutschen Urlaubern zugute, die mit dem eigenen Wagen nach Kroatien fahren wollen und dabei durch Slowenien müssen.
    Slowenien und Kroatien, zwei Länder an der Adria, haben in Zukunft auch für Touristen geöffnet.
    • Ägypten: Zwar zählt das Land nicht zu Europa, es ist trotzdem ein beliebtes Reiseziel bei den Deutschen - dank einer Sonderregelung reicht zur Einreise sogar der Personalausweis. Unklar ist, wann an Ferienorten wie Hurghada und Scharm el Scheich wieder Normalität einkehrt. Die Auswirkungen des Coronavirus sind auch hier zu spüren. Für ausländische Einreisende bleiben die Grenzen vorerst geschlossen.
    • Polen: Das Land hält bis zum 12. Juni an Kontrollen an den Grenzen zu anderen EU-Ländern fest. Über eine eventuelle Verlängerung dieser Regel wird die Regierung voraussichtlich gegen Ende dieser Frist entscheiden. Das Land bleibt solange für Ausländer geschlossen.
    • Portugal, Griechenland, Tschechien, Dänemark:  Die Länder öffnen für Touristen wieder am 15. Juni. Besonders strikt im Kampf gegen das Coronavirus ist Dänemark. Zwar öffnet das Land am 15. Juni seine Grenzen für Touristen aus Deutschland, Island und Norwegen, die Bedingung aber ist, dass sie mindestens sechs Übernachtungen außerhalb Kopenhagens gebucht haben.

    Urlaub 2020 und Coronavirus: Reisewarnung aufgehoben - Urlaub in EU wieder möglich

    Update, 3. Juni, 11.49 Uhr: Deutschland will ab dem 15. Juni die Reisewarnung, die zur Eindämmung des Coronavirus ausgesprochen wurde, für viele europäische Länder aufheben. Menschen aus NRW und Deutschland sollen dann wieder in 26 Partnerländer Deutschlands in der Europäischen Union, das gerade aus der EU ausgetretene Großbritannien und die vier Staaten des grenzkontrollfreien Schengenraums, die nicht Mitglied in der EU sind (Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein) reisen können.

    Allerdings sollen für Länder, in denen noch großflächige Ausgangsbeschränkungen wegen des Coronavirus herrschen, die Reisewarnung bestehen bleiben. Dazu zählt auch das Lieblingsreiseland der Deutschen: Spanien. Gleiches gilt für Norwegen.

    Urlaub 2020 und Coronavirus: Reisewarnung aufgehoben - nicht für alle Länder?

    Die Bundesregierung behält sich in dem Eckpunktpapier vor, die Reisewarnung für Länder erneut auszusprechen, sollten die Zahl der Neuinfektionen mit Covid-19 wieder drastisch steigen. Dabei will sie sich an der für Deutschland geltenden Obergrenze von 50 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen orientieren.

    Aktuell gilt noch eine Reisewarnung für alle nicht notwendigen, touristischen Reisen. Das Auswärtige Amt hat diese ausgerufen, da aktuell noch in vielen Ländern mit drastischen (Einreise-)Einschränkungen gerechnet werden muss. Auf der Seite des Auswärtigen Amts steht der Wortlaut der wegen des Coronavirus ausgerufenen Reisewarnung.

    Urlaub in NRW: Italien öffnet nach Reisewarnung wegen Coronavirus Grenzen

    Update, 3. Juni, 7.20 Uhr:  Italien ist wieder für Urlaube geöffnet: Viele Italiener haben diesen Tag sehnsüchtig erwartet: Nach Abschottung wegen des Coronavirus  dürfen sie wieder frei im Land reisen, die Grenzen für Urlauber aus Europa sind offen. 

    Nach rund drei Monaten mit strengen Corona-Beschränkungen sind Italiens Grenzen wieder für Urlauber geöffnet. Die Reisefreiheit gilt seit Mittwoch für Menschen aus den anderen 26 EU-Ländern sowie weiteren Staaten wie Großbritannien, Norwegen und der Schweiz. Eine Virus-Quarantäne von zwei Wochen entfällt damit. Außerdem dürfen die Italiener selbst wieder unbeschränkt zwischen den 20 Regionen hin- und herfahren.

    Urlaub in NRW: Italien öffnet nach Reisewarnung wegen Coronavirus Grenzen

    InItalien sind die Regionen sehr unterschiedlich stark betroffen: In der Lombardei im Norden, wo das Virus am heftigsten gewütet hat, zählten die Behörden am Dienstag gut 20.000 aktuell Infizierte, in Umbrien nur 31, in der Basilikata 24 und im Aostatal 13 Fälle. Manche Regionalpräsidenten hätten die Reisefreigabe für die Lombardei deshalb gerne noch etwas verzögert.

    Italien ist von der Corona-Pandemie in Europa früh und mit voller Wucht getroffen worden. Bisher starben dort seit Februar rund 33.530 Menschen an oder mit der Covid-19-Krankheit. Am 10. März hatte die Regierung in Rom strenge Ausgangs- und Reisebeschränkungen verhängt. Diese Regeln wurden in mehreren Schritten gelockert. Mitte Mai hatte Rom die Reisefreigabe angekündigt. Die Ansteckungszahlen sind stark gesunken - sie lagen zuletzt teils unter den Werten in Deutschland.

    Urlaub 2020 und Coronavirus: Offene Grenzen in Italien

    Die Öffnung der Grenzen für europäische Touristen und die Bewegungsfreiheit innerhalb von Italien sind weitere Schritte in Richtung Normalität. Die Schulen sollen allerdings noch bis September geschlossen bleiben. Zudem gelten Kontaktbeschränkungen und Hygienevorschriften. Die Maskenpflicht ist regional unterschiedlich geregelt.

    Italien wirbt inDeutschland stark um Touristen. Die Urlaubsbranche dort klagt über Milliardenverluste. Nach Angaben der Regierung steuert der Tourismus rund 15 Prozent zur Wirtschaftsleistung bei. Allerdings fliegen viele Fluggesellschaften das Land noch nicht so regelmäßig an wie früher. 

    In Deutschland gilt zudem eine Warnung für alle nicht notwendigen touristischen Reisen. Diese könnte nach bisherigen Überlegungen am 15. Juni enden. Heiko Maas hatte gestern laut Bild-Zeitung angekündigt, diese bereits ab heute aufzuheben.

    Urlaub 2020 und Coronavirus: EU-Länder öffnen Grenzen

    Update, 2. Juni, 18.49 Uhr:  Lettland öffnet in der Corona-Pandemie seine Grenzen für Bürger aus Europa, deren Länder eine niedrige Ansteckungsraten haben. Auf Beschluss der Regierung des baltischen EU-Landes entfällt ab Mittwoch die Quarantänepflicht für Einreisende aus Ländern mit einer Infektionsrate von bis zu 15 Fällen pro 100.000 Einwohner. Wer aus einem Land mit einer höheren Infektionsrate nach Lettland einreist, muss sich weiterhin für zwei Wochen in häusliche Isolation begeben. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde können demnach nun Bürger aus 24 Staaten ohne Quarantäne nach Lettland einreisen - darunter auch Deutschland. 

    Polen will dagegen dem Beispiel der drei Baltenstaaten vorerst nicht folgen und seine Grenzen weiter geschlossen halten. "Für Polen ist es auch eine Inspiration, aber das Ausmaß unserer Probleme ist anders", sagte Außenminister Jacek Czaputowicz nach einem Treffen mit seinen baltischen Amtskollegen in Estlands Hauptstadt Tallinn. Er bezog sich damit auf Polens Grenzen zu Deutschland und Tschechien, die täglich von Zehntausenden Berufspendlern passiert werden. Czaputowicz zeigte sich aber zuversichtlich, dass die Grenzen bald geöffnet werden könnten. "Wir sind auf einem guten Weg und ich hoffe, dass die Beschränkungen in den kommenden Wochen aufgehoben werden und Reisen möglich sein wird bis zu den Ferien", sagte er.

     Lettland, Estland und Litauen stehen in der Coronakrise durchaus gut da. Die Regierungen in Riga, Tallinn und Vilnius hatten früh mit strikten Maßnahmen auf die Ausbreitung des Virus reagiert. Die Infektionszahlen sind im internationalen Vergleich eher gering und hatten sich zuletzt deutlich verlangsamt.

    Update, 2. Juni, 14.04 Uhr: Laut Informationen der Bild-Zeitung will Bundesaußenminister Heiko Maas die Reisewarnung für Europa morgen aufheben und nicht wie geplant am 14. Juni.

    Die Reisewarnung soll laut Bild durch Reisehinweise für die EU ersetzt werden. Dabei soll im Detail informiert werden, wie die Coronavirus-Lage in den einzelnen Ländern - wie den beliebten Urlaubsländern Spanien, Italien und Frankreich - derzeit aussieht und was zu beachten ist.

    Schulferien in NRW 2020

    Sommerferien 

    29. Juni - 11. August

    Herbstferien 

    12. - 24. Oktober

    Weihnachtsferien

    23. Dezember - 6. Januar

    Update 2. Juni, 10.46 Uhr: Tschechien öffnet seine Grenze ab dem 15. Juni wieder für Touristen aus DeutschlandTschechien hatte Mitte März wegen der Coronavirus-Pandemie einen weitgehenden Einreisestopp verhängt. Grundlage ist nun ein neues Ampel-Modell, das Länder nach Risikogruppen einteilt. Grünes Licht bekommen neben Deutschland und allen anderen Nachbarstaaten Tschechiens unter anderem auch die Schweiz und Kroatien. Damit entfallen auch die bisherigen Einschränkungen für grenzüberschreitende Berufspendler.

    Update 30. Mai, 9.30 Uhr: NRW öffnet sich: Busreisen sind unter Einhaltung von Infektionsschutzregeln zum Coronavirus ebenfalls wieder möglich. Fahrgäste müssen aber vor jedem Betreten des Busses die Hände waschen oder desinfizieren. Bordtoiletten bleiben außer Betrieb. Kinder und Jugendliche dürfen wieder zu Ferienfreizeiten oder in die Stadtranderholung - ebenfalls unter Hygieneauflagen.

    Urlaub 2020 und Coronavirus: Lockerungen in vielen EU-Ländern

    Update 28. Mai, 19.11 Uhr: Ob ans Meer in Kroatien oder in die österreichischen Berge: Hält der Trend bei den Corona-Infektionszahlen an, könnten in Europa viele Grenzen ab 15. Juni wieder offen sein. NRW-Urlauber schöpfen Hoffnung. Das ist der Stand in den Ländern:

    Österreich: Wer am 15. Juni nach Österreich reist, dürfte nach aktuellem Stand schon recht viel vom bekannten Urlaubserlebnis der Vorjahre mitbekommen. Die Gastronomie hat ihren Neustart bereits vollzogen, auch wenn einige Wirte mit den Umsätzen noch nicht zufrieden sind. Die Hotellerie folgt nun am Freitag. Zudem dürfen sämtliche Freizeiteinrichtungen wieder öffnen und auch Kulturveranstaltungen sind mit etwas Vorsicht wieder erlaubt. In den Hotels sind die Einschränkungen gering, innerhalb einer Gästegruppe wird kein Sicherheitsabstand gefordert, auch Buffets und der Besuch des hoteleigenen Wellnessbereichs soll möglich sein.

    Urlaub 2020 und Coronavirus: So sieht es in Italien aus

    Italien: Die italienische Regierung und regionale Politiker werben derzeit stark um deutsche Urlauber, da sie ein Großteil der Besucher ausmachen. Ab 3. Juni soll die Einreise für EU-Bürger wieder möglich sein - ohne danach in Quarantäne zu müssen. Südtirol buhlt schon kräftig um Urlauber. Landeshauptmann Arno Kompatscher will Touristen sogar Gratis-Corona-Tests anbieten. Die Regionen Venetien oder Sardinien werben damit "Covid-free" zu sein - soll heißen, dass die Lage im Griff ist, obwohl es natürlich auch dort Infektionen gab.

    Die Fallzahlen gehen in Italien seit langem zurück. Für deutsche Urlauber wird ausschlaggebend sein, ob sie nach einem Italien-Urlaub in Quarantäne müssen oder wann die Reisewarnung aufgehoben wird. Derzeit hofft Italien auf den 15. Juni. Österreich hat bereits bestätigt, dass deutsche Touristen, die auf der Durchreise nach Italien sind, durch die Alpenrepublik fahren können.

    Urlaub 2020 und Coronavirus: So sieht es in der Schweiz aus

    Schweiz: Wandern und Wellness ja, Festivals und Konzerte nein. Aber Wirte und Hoteliers in der Schweiz haben die Ärmel hochgekrempelt, um Gäste aus Deutschland und anderswo ab dem 15. Juni zu begrüßen - alles mit Hygiene- und Sicherheitskonzepten. Kunden an Seilbahnen sowie in Bus und Bahn sind gebeten, Tickets möglichst online zu besorgen, um Schlangen am Schalter zu vermeiden. Mund- und Nasenschutz zu tragen ist dort empfohlen, wo es eng werden könnte. Einen Zwang gibt es nicht.

    In Restaurants stehen die Tische auf Abstand. Hotels dürfen Wellness anbieten, aber in Schwimmbad, Sauna und Dampfbad gilt: Eine Person pro vier Quadratmeter Fläche.

    Urlaub 2020 und Coronavirus: So sieht es in Frankreich aus

    Frankreich: In weiten Teilen können Touristenunterkünfte wie Campingplätze oder Ferienhäuser für Urlauber bald wieder öffnen. In den als grün eingestuften Gebieten sei das ab dem 2. Juni möglich, kündigte Frankreichs Premier Édouard Philippe an. Die Farben grün, orange und rot geben unter anderem an, wie stark die Region vom Coronavirus getroffen ist. Nur der Großraum Paris und die Überseegebiete Französisch-Guyana und Mayotte sind noch als orange eingestuft. Dort seien Öffnungen der Unterkünfte ab 22. Juni angedacht.

    Auch Freizeitaktivitäten sind künftig wieder möglich. In den grünen Bereichen öffnen Strände und Schwimmbäder ab 2. Juni wieder. Viele waren bereits mit strengen Regeln geöffnet - aber die Entscheidung oblag der Präfektur. Auch Museen und Denkmäler sollen wieder öffnen, das Tragen von Masken wird obligatorisch sein. Im ganzen Land dürfen auch die Restaurants und Cafés wieder aufmachen - in Paris allerdings nur die Terrassen. Die Innenräume müssen geschlossen bleiben. Bis Ende Juni soll ein Großteil der Touristenziele in Frankreich wieder öffnen.

    Urlaub 2020 und Coronavirus: So sieht es in Spanien aus

    Spanien: Nach langer Ungewissheit können Spanien-Freunde endlich mit der Planung des Sommerurlaubs auf Mallorca, an der Costa del Sol oder an der Costa Blanca beginnen. Am Wochenende teilte Ministerpräsident Pedro Sánchez mit, sein Land werde im Juli die Grenzen für ausländische Touristen öffnen. Zudem wird am 1. Juli auch die zweiwöchige Zwangsquarantäne für alle Einreisenden wieder aufgehoben. Ungeachtet des recht erfolgreichen Kampfes gegen das Virus gilt im (einstigen) Corona-Hotspot aber weiterhin "Safety first". "Wir werden garantieren, dass die Touristen keine Risiken eingehen werden und auch, dass sie keine Risiken für uns verursachen", beteuerte Sánchez. 

    Urlaub 2020 und Coronavirus: So sieht es in Griechenland aus

    Griechenland: Athen hat angekündigt, den Tourismus aus dem Ausland neu starten zu wollen. Bis 31. Mai soll der griechische Pandemie-Krisenstab die Liste der Länder bekanntgeben, aus denen Touristen anreisen können, ohne in eine zweiwöchige Quarantäne zu müssen. Dabei sei die Zahl der Corona-Infektionen wichtig, teilte Tourismusminister Charis Theocharis mit. Er äußerte die Hoffnung, dass auch Deutschland dabei sein wird. "Wir glauben, wollen und hoffen es", sagte der griechische Tourismusminister.

    Zunächst werde es am 15. Juni Flüge aus dem Ausland nur nach Athen geben. Ab dem 1. Juli sollen auch alle Regionalflughäfen für Flüge aus dem Ausland geöffnet werden. Eine Corona-Kontrolle  werde es stichprobenartig an den griechischen Flughäfen nach Landung aus dem Ausland geben, teilte Athen mit.

    Urlaub 2020 und Coronavirus: So sieht es in den Niederlanden aus

    Niederlande: Der Holland-Urlaub  wird wieder möglich. Schon jetzt öffnen stufenweise Bungalowparks ihre Tore, und es werden auch wieder Ferienwohnungen vermietet. Ab dem 1. Juli sollen dann alle Campingplätze und Ferienparks wieder ganz geöffnet werden. Bisher galt das nur eingeschränkt. So mussten etwa auf Campingplätzen Duschen und WCs geschlossen bleiben. Die sanitären Einrichtungen werden ab 1. Juli auch an Stränden und in Naturparks wieder geöffnet. Museen dürfen ab 1. Juni wieder Besucher empfangen - vorausgesetzt, sie melden sich vorher online an. Restaurants, Cafés, Strandpavillons und Kneipen dürfen jeweils maximal 30 Gäste bewirten. Ab Juli sind dann bis zu 100 Gäste erlaubt.

    Urlaub 2020 und Coronavirus: So sieht es in Dänemark aus

    Dänemark: Als eines der ersten Länder Europas hatte Dänemark im Kampf gegen Corona am 14. März seine Grenzen dichtgemacht. Touristen und andere Ausländer ohne konkreten Einreisegrund kommen seitdem nicht mehr ins Land. Das warf nicht nur die Reisepläne deutscher Frühjahrsurlauber über den Haufen, sondern auch die Finanzen der dänischen Ferienhausbetreiber, deren Gäste großteils aus Deutschland stammen.

    Wer aber eine Sommerreise nach Kopenhagen oder an die dänische Küste plant, für den besteht Hoffnung: Regierungschefin Mette Frederiksen hat sich zuletzt offen für die Möglichkeit gezeigt, Touristen bald ins Land zu lassen. Spätestens am 29. Mai will die dänische Regierung nun einen Plan "für eine kontrollierte und schrittweise Wiedereröffnung des Sommertourismus" präsentieren. Wer als Deutscher ein Sommerhaus in Dänemark besitzt oder seinen Partner in dem Land besuchen will, darf bereits wieder einreisen.

    Urlaub 2020 und Coronavirus: So sieht es in Belgien aus

    Belgien: Belgien tastet sich vorsichtig aus den Corona-Einschränkungen - kontrolliert aber nach wie vor seine Grenzen. Dies gilt auch für die Grenzübergänge zur deutschsprachigen Gemeinschaft im Osten des Landes. Alle nicht zwingend notwendigen Einreisen in das Land sind verboten, gleiches gilt für Reisen ins Ausland. Vor allem in Ostbelgien ist der Unmut darüber groß. Die Maßnahmen waren im März bis zum 8. Juni angekündigt worden.

    Gelockert werden sollen sie nur in Absprache mit dem jeweiligen Nachbarland und, wenn die Virus-Situation auf beiden Seiten der Grenze vergleichbar ist. Bei Touristen sind sowohl die Nordseestrände im Norden des Königreichs als auch die belgische Hauptstadt Brüssel mit den EU-Institutionen und die Wallonie mit den Ardennen beliebt.

    Urlaub 2020 und Coronavirus: So sieht es in der Türkei aus

    Türkei: Die türkische Regierung will ab 1. Juni ihre Corona-Restriktionen erheblich lockern. Für bisher nach außen abgeschottete Großstädte wie Istanbul gibt es wieder Reisefreiheit, sagte Präsident Recep Tayyip Erdogan am Donnerstagabend. Cafés und Restaurants sowie Schwimmbäder, Sportstudios oder auch Kindergärten dürfen demnach wieder öffnen. Auch Strände, Parks und Museen sind dann wieder zugänglich.

    Freiluft-Konzerte sind bis Mitternacht erlaubt. Einige Restriktionen bleiben jedoch. Senioren ab 65 Jahren dürfen weiter bis auf festgelegte Stunden in der Woche nicht vor die Tür. Das Ausgehverbot für Unter-20-Jährige wurde leicht verändert und gilt nun noch für Menschen unter 18. Shisha-Lokale und andere "Vergnügungsorte" bleiben geschlossen. Erdogan betonte, dass jeder weiterhin auf die Abstandsregeln achten und eine Maske tragen müsse.

    Urlaub 2020 und Coronavirus: So sieht es in Kroatien aus

    Kroatien: Das stark vom Tourismus abhängige Land an der Adria mit seiner langen, buchtenreichen Küste und den vielen Inseln kann es kaum erwarten, dass die europäischen Grenzen endlich aufgehen. Es geht mit eigenem Beispiel voran: Schon seit 9. Mai dürfen Ausländer, die eine Unterkunftsbuchung vorweisen können, ohne Corona-Test und ohne Quarantäne-Auflagen einreisen. Dasselbe gilt für Ausländer, die geschäftlich unterwegs sind, zu einem Begräbnis reisen oder eine Immobilie oder ein Boot in Kroatien besitzen. Die Behörden arbeiten zudem an neuen Regeln, die zu große Menschenansammlungen an den Stränden verhindern sollen.

    Urlaub in NRW: Top-Wetter über Pfingsten

    Update, 28. Mai, 10.40 Uhr: Der deutsche Wetterdienst meldet bestes Wetter für Ausflüge am langen Pfingst-Wochenende. In NRW sollen am Samstag und Sonntag bis zu 24 Grad herrschen, es kann bewölkt werden, bleibt aber trocken.

    Derweilen ist mit vollen Straßen an Pfingsten zu rechnen (siehe Video).

    Update, 27. Mai, 18 Uhr: Das lange Pfingstwochenende steht vor der Tür, Trips werden allerdings angesichts des Coronavirus wohl nur in die nähere Umgebung gemacht. Doch das soll sich schon bald ändern: Der Flughafen Köln/Bonn will schrittweise den Flugbetrieb wieder aufnehmen und Sicheres Reisen in der Corona-Pandemie ermöglichen. "Das Reisen der Zukunft", wie Johann Vanneste, Chef des Flughafens in NRW, es nannte, sehe vor allem vor, dass immer Abstand gehalten und eine Maske im Flughafen getragen werden müsse. 

    Für den Fall, dass Fluggäste den Mundschutz vergessen gibt es am NRW-Flughafen einen Masken-Spender. 2,50 Euro kostet der ein Stück. Automatisierte Desinfektionsspender und Bodenmarkierungen in den Sprachen Türkisch, Deutsch und Englisch zählen zu weiteren Sicherheitsmaßnahmen, die wegen des Coronavirus getroffen werden. Im Juni wolle Eurowings von rund neun Fliegern am Tag auf rund 20 Flieger pro Tag aufstocken. Dann könne es aufgrund der neuen Maßnahmen zu längeren Wartezeiten kommen.

    Coronavirus und Urlaub 2020: Das ist am Pfingstwochenende möglich

    Update, 27. Mai, 16.22 Uhr: Ob Kurzurlaub in den Niederlanden oder der Besuch im Freibad: Dank der Corona-Lockerungen werden viele Menschen in NRW zum ersten Mal seit Wochen am Pfingstwochenende wieder weiter wegfahren. Doch worauf muss man dabei achten? 

    Das lange P fingstwochenende steht vor der Tür. Für viele Menschen ist das nach den wochenlangen Corona-Beschränkungen die erste Gelegenheit wieder zu verreisen. Doch auch wenn die Beschränkungen inzwischen wieder etwas gelockert wurden, ganz unbedacht darf man sich dennoch nicht auf den Weg machen.

    Update, 27. Mai, 9.59 Uhr: Sie wollen an die Nordsee in den Niederlanden? Grundsätzlich ist das möglich, die Hotels sind wieder offen (mit Auflagen), die Grenzen auch - aber die Regeln für die Auto-Fahrt sind streng. 

    Urlauber für das lange Wochenende an Pfingsten oder Tagestouristen, die aus NRW Richtung Holland starten, müssen aufpassen: Im Nachbarland ist es aufgrund der Coronavirus-Bestimmungen strafbar, mit drei oder mehr Personen aus unterschiedlichen Haushalten in einem Auto zu fahren. 

    Maximal zwei Menschen, die nicht aus demselben Haushalt stammen, dürfen zusammen in einem Auto sitzen, sofern sie dabei eineinhalb Meter Abstand einhalten. Das bestätigte eine Sprecherin der Polizei Limburg in Maastricht. Wenn drei oder mehr Personen, die aus unterschiedlichen Haushalten kommen, im Auto angetroffen werden, ist eine Geldbuße von 390 Euro fällig. Wenn man zwischen 13 und 17 Jahren alt ist, sind es nur 95 Euro.

    Update, 26. Mai, 18.17 Uhr:Armin Laschet, Ministerpräsident von NRW, und Mark Rutte, Ministerpräsident der Niederlande, haben an die Bürger appelliert, an Pfingsten nur mit einer Buchung über die Grenze zu reisen. "Jetzt ist noch nicht die Zeit, ohne Buchung einfach in den Urlaub zu fahren", sagte Laschet heute in einer Videoschalte mit dem Regierungschef in Den Haag.

    Update, 26. Mai, 14.31 Uhr: Ein Teil der Jugendherbergen in Westfalen-Lippe öffnet Ende des Monats wieder. 16 der 29 Häuser in der Region werden am Freitag, 29. Mai wiedereröffnet, wie der Landesverband Westfalen-Lippe im Deutschen Jugendherbergswerk heute mitteilte. 

    Wir freuen uns sehr, dass jedenfalls ein Teil unserer Häuser wieder öffnen kann und haben uns mit einem umfangreichen Hygienekonzept, einer angepassten Belegung unserer Häuser und neuen Programmangeboten intensiv auf die Corona-konforme Wiedereröffnung vorbereitet“, berichtet Wolfgang Büttner, Geschäftsführer des Landesverbandes. 

    Urlaub trotz Corona: Diese Jugendherbergen öffnen wieder

    • Burg Bilstein, 
    • Bochum, 
    • Brilon, 
    • Detmold, 
    • Dortmund, 
    • Freusburg, 
    • Hagen,
    • Haltern am See, 
    • Horn-Bad Meinberg, 
    • Möhnesee, 
    • Münster, 
    • Nottuln, 
    • Petershagen, 
    • Sorpesee, 
    • Wewelsburg und 
    • Winterberg. 

    Die Herbergen sollen deutlich "luftiger" belegt werden", die Anzahl der Gästewird beschränkt. 

    Einigen Jugendherbergen ist eine Öffnung aufgrund der aktuellen Vorgaben nicht möglich – sie bleiben voraussichtlich bis zum 11. August geschlossen. „Wie gehen derzeit davon aus, dass wir ab dem 12. August auch diese Jugendherbergen wiedereröffnen können. Das ist aber natürlich abhängig von der weiteren Entwicklung der Pandemie und den damit verbundenen gesetzlichen Vorgaben“, erklärt Büttner. 

    Urlaub trotz Corona: Gruppenreisen nur unter diesen Bedingungen

    In Westfalen-Lippe ist die Umsetzung der Corona-Auflagen in folgenden Jugendherbergen nicht möglich oder wäre unwirtschaftlich: Altena, Bad Driburg, Cappenberger See, Glörsee, Paderborn, Porta Westfalica, Rheine, Rüthen, Reken und Soest. 

    Aufgrund der Kontaktverbote und Abstandsregeln können derzeit lediglich Familien, Einzelreisende oder befreundete Paare aus zwei Familien sowie Freundeskreise aus zwei Familien eine Reise buchen. 

    Gruppenreisen sind grundsätzlich nicht verboten und können nach individueller Prüfung der Möglichkeiten durch die jeweilige Jugendherberge (max. zwei Personen pro Zimmer, Abstandsmöglichkeiten im Speisesaal oder Tagungsräumen etc.) stattfinden.

    Update, 26. Mai, 12.02 Uhr: Eurowings rechnet mit einer längeren Flaute im Flugverkehr. Es könne bis 2023 dauern, ehe die Luftfahrtbranche wieder das Vor-Corona-Niveau erreichen werde, sagte Eurowings-Chef Jens Bischof am Montagabend bei einer Online-Veranstaltung der Wirtschaftspublizistischen Vereinigung Düsseldorf. 

    Die Lufthansa-Tochter werde ihre Flotte verkleinern und voraussichtlich statt der 139 Maschinen im kommenden Jahr "nur gut 90 Flugzeuge in der Luft haben". Das Unternehmen wolle 30 Prozent der Kosten sparen, sagte Bischof. In der Verwaltung sollten mindestens 300 der rund 1000 Stellen gestrichen werden

    Urlaub trotz Corona: Eurowings will Geld erstatten

    Insgesamt habe Eurowings etwa 4000 Mitarbeiter. Zu möglichen Stellenstreichungen in anderen Bereichen äußerte sich Bischof nicht. Im Flugbetrieb komme es auf Vereinbarungen mit den Sozialpartnern an, "gerade, was auch die mögliche Aufteilung der Kolleginnen und Kollegen der Germanwings auf die Lufthansa und die Eurowings betrifft".

    Bischof schließt nicht aus, dass es nach der Corona-Krise zu einem Preiskampf bei den Flugtickets kommt. Es sei "durchaus damit zu rechnen, dass es sehr preisaggressive Angebote gibt"

    Der Eurowings-Chef versicherte, man werde allen Kunden, die Gutscheine oder Umbuchungen ablehnten, das Geld für nicht erfolgte Flüge erstatten. Für Eurowings gehe es um einen dreistelligen Millionenbetrag, wenn alle Kunden Geld zurückforderten. "Aber wenn der Kunde es wünscht, sind wir selbstverständlich zur Erstattung bereit", betonte Bischof.

    Urlaub trotz Corona: Italien will nach Pfingsten die Grenzen öffnen

    Update, 26. Mai, 10.09 Uhr: Urlauber aus NRW können bald auch in Südtirol Urlaub machen: Italien will kurz nach Pfingsten, zum 3. Juni, die Grenzen öffnen, berichtet die Zeitung "Münchner Merkur". Um durch Österreich in Richtung Brenner durchzureisen, müssten die Urlauber an der Grenze einen Beleg der Hotelbuchung oder ähnliches vorlegen. Das Coronavirus hat Teile Italiens stark getroffen.

    Update, 25. Mai, 10.57 Uhr: Gute Nachrichten für Urlauber aus NRW: Mallorca, die restlichen Balearen-Inseln, die Kanarenund auch zahlreiche Küstenregionen in Spanien öffnen ab dem heutigen Montag nach mehr als zweimonatiger Corona-Zwangspause wieder die Strände.

    Urlaub während des Coronavirus: Reisende aus NRW dürfen auf Mallorca hoffen

    Am Wochenende kündigte Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez für Juli die Grenzöffnung für ausländische Besucher an. "Es wird eine Sommersaison geben", und zwar "unter sicheren Bedingungen", versicherte er. Die Wiedereröffnung der Playas nur für lokale Besucher gilt als erster Test für den Sommer.

    Die Corona-Grundbestimmungen, etwa ein Sicherheitsabstand von mindestens zwei Metern zwischen Handtüchern und Sonnenschirmen, sind aber einzuhalten. Zudem dürfen Gruppen maximal aus 15 Personen bestehen. Die meisten Küstengemeinden im Corona-Hotspot Spanien hatten noch keine eigenen Pläne ausgearbeitet. Das galt unter anderem für die Mallorca-Hauptstadt Palma und die Playa de Palma samt "Ballermann".

    Urlaub trotz Corona: Laumann macht Hoffnung

    Update 22. Mai, 11.08 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann sieht angesichts der sinkenden Corona-Infektionszahlen "keinen Grund, den Menschen das Reisen weiterhin zu verbieten". Zwar gebe es mehr Risiken, wenn mehr gereist werde. "Aber man kann es gut verantworten."

    Wenn weiter Fortschritte gemacht würden, werde die Lage "in ein paar Wochen" hoffentlich noch besser sein. Es gebe viele Kreise in NRW und anderswo in Deutschland, die derzeit nicht einmal mehr eine Neuinfektion pro Tag aufwiesen. Das eröffne die Möglichkeit, die Einschnitte Schritt für Schritt zurückzunehmen.

    Bei den Beratungen innerhalb der EU zum Abbau der Reisebeschränkungen vor den Sommerferien hatte es zuletzt erste Fortschritte gegeben. Die Reisewarnung für EU-Länder könnte nach dem 14. Juni aufgehoben werden.

    Urlaub in der Corona-Krise: Kurz-Trip nach Roermond

    Update, 20. Mai, 16.57 Uhr: Das Wetter an Christi Himmelfahrt soll traumhaft werden - ein perfekter Tag, um trotz des Feiertages in NRW shoppen zu gehen. Scharen von Einkaufstouristen fahren üblicherweise am Himmelfahrtstag aus NRW in die Niederlande. Vergangenes Wochenende war es in Venlo bereits so voll, dass die Stadt im Notfall auch abriegeln würde.

    Venlo rechnet mit einem Ansturm von deutschen Einkaufstouristen und hat wegen Corona zur Disziplin aufgerufen. Für einen vergnüglichen Familienausflug sei es noch zu früh. Besucher sollten alleine kommen, gezielt einkaufen und dabei auf jeden Fall Abstand halten, sagte ein Sprecher der Stadt. 

    "Kaufen Sie also sehr planvoll ein und kommen sie nur ALLEINE", hieß es in einem Aufruf der Stadt. Auch die Niederländische Grenzstadt Roermond hat für Donnerstag stärkere Kontrollen angekündigt und noch mal auf geltende Regeln hingewiesen.

    Urlaub trotz Corona: Gutscheine nach corona-bedingter Absage staatlich abgesichert

    Update, 20 Mai, 13.50 Uhr: Die Bundesregierung will den von der Corona-Pandemie schwer getroffenen Reiseunternehmen helfen und hat dazu eine freiwillige Gutscheinlösung für Pauschalreisen beschlossen

    Gutscheine als Entschädigung für coronabedingt abgesagte Pauschalreisen, die vor dem 8. März gebucht wurden, sind künftig bis zu hundert Prozent ihres Wertes vom Staat abgesichert, wie das Bundesjustizministerium am Mittwoch mitteilte. Bei einer Insolvenz des Reiseunternehmens gehen die Kunden damit nicht leer aus. 

    Urlaub trotz Corona: EU lehnt verpflichtende Gutscheinlösung ab

    Die Gutscheine seien freiwillig, Pauschalreisende könnten sie auch ablehnen, betonte das Ministerium. Eine verpflichtende Gutscheinlösung hatte die EU-Kommission abgelehnt. "Freiwillige Gutscheine statt 'Geld zurück' - wir haben eine Lösung gefunden, die die Rechte der Verbraucherinnen und Verbraucher wahrt und gleichzeitig der Reisebranche hilft", erklärte Justizministerin Christine Lambrecht (SPD)

    Mit der zusätzlichen staatlichen Insolvenzsicherung schaffe die Regierung "einen echten Anreiz", sich für Gutscheine statt Rückzahlung der Anzahlung zu entscheiden, wenn die Reise wegen der Corona-Pandemie ausfallen muss. 

    Lambrecht appellierte an die Verbraucher: "Wer sich für einen Gutschein entscheidet, leistet auch einen wichtigen Beitrag dazu, die Vielfalt der Angebote und Dienstleistungen im Reisesektor zu erhalten." Sie kündigte "für die spezifischen Bedürfnisse der Branche" zudem eine "zügige Lösung" zur Nutzung der bestehenden Hilfsprogramme an.

    Urlaub trotz Corona: Flughäfen hoffen auf Anstieg der Starts und Landungen

    Update, 19. Mai, 10.21 Uhr: Nach dem dramatischen Einbruch der Passagierzahlen durch die Corona-Krise hoffen die Flughäfen in NRW ab dem kommenden Monat auf einen schrittweisen Anstieg der Starts und Landungen. "Für Juni erwarten wir eine sukzessive Steigerung des Verkehrsaufkommens", sagte ein Sprecher des größten NRW-Airports in Düsseldorf. 

    Urlaub trotz Corona: Nur zwei Prozent des üblichen Passagieraufkommens

    Einige Fluggesellschaften wie beispielsweise Eurowings hätten für den kommenden Monat bereits mehr Flüge angekündigt. In Düsseldorf werden aktuell nur etwa zwei Prozent des für diese Jahreszeit üblichen Passagieraufkommen abgefertigt. 

    Ähnlich sieht die Lage am Airport Köln/Bonn aus. Dort sind im gesamten April nach Angaben einer Sprecherin etwa 4700 Passagiere gestartet oder gelandet. Zum Vergleich: Im April 2019 waren es rund 970.000. Aktuell würden durchschnittlich 100 Passagiere pro Tag in Köln/Bonn starten oder landen. "Normalerweise sind es zu dieser Zeit während des Sommerflugplans etwa 30.000 täglich", teilte die Sprecherin mit. 

    Urlaub trotz Corona: Lufthansa will Flüge von Münster nach München anbieten

    Am Dortmunder Airport ging die Zahl der Passagiere auf 1,5 Prozent des Vorjahresniveaus zurück. In Weeze am Niederrhein starten und landen derzeit überhaupt keine Linienmaschinen. Von dort können erst wieder ab Juli Flüge mit Ryanair gebucht werden, wie ein Sprecher sagte. 

    Die Lufthansa will ab dem 2. Juni wieder Flüge vom Airport Münster/Osnabrück nach München anbieten. Zunächst soll es bis Mitte Juni täglich außer samstags eine Verbindung geben, teilte der Airport mit.

    Und auch der niederländische Anbieter AIS Airlines nimmt seine Linienflüge von Münster/Osnabrück nach Stuttgart wieder auf. Laut einer Pressemitteilung sollen die Flieger ab dem 8. Juni starten. 

    Urlaub trotz Corona: Chancen auf am steigen

    Update, 18. Mai, 19.27 Uhr: Die Chancen auf Urlaub am Mittelmeer steigen trotz Coronavirus für viele NRW-Bürger: Bundesaußenminister Heiko Maas verständigte sich heute mit seinen Kollegen aus zehn der beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen darauf, auf eine Öffnung der Grenzen für Touristen bis zum Sommerbeginn hinzuarbeiten.

    Bei einer Videokonferenz setzten sie sich gemeinsam das Ziel, die wegen der Corona-Pandemie angeordneten Grenzkontrollen und Quarantäneregeln aufzuheben und die notwendige Hygiene an den Urlaubsorten zu gewährleisten. Maas (SPD) kündigte nach dem Treffen an, die noch bis zum 14. Juni weltweit geltende Reisewarnung für deutsche Touristen zunächst nur für die Europäische Union aufheben und durch individuelle Reisehinweise für die einzelnen Länder ersetzen zu wollen.

    Darin soll dann auf die unterschiedlichen Risiken aufmerksam gemacht werden. Auch über eine Aufhebung der Reisewarnung für einzelne Länder außerhalb der EU wird im Auswärtigen Amt bereits nachgedacht. "Wir wollen Schritt für Schritt in die Normalisierung zurück", sagte Maas. Er betonte aber auch, dass der Sommerurlaub nicht so werden wird wie vor der Corona-Krise. Bundeskanzlerin Angela Merkel: "Es wird keine normale Tourismussaison sein können, es wird eine Tourismussaison im Zeichen der Pandemie sein. Das ist die Wahrheit."

    Urlaub trotz Corona: NRW beliebt

    Update, 18. Mai, 15.39 Uhr: Das lange Wochenende steht an und viele Menschen sind nach den massiven Einschränkungen in der Coronakrise mit Homeoffice und Kinderbetreuung in Urlaubsstimmung. So erleben Campingplatz-Betreiber in Nordrhein-Westfalen  einen noch größeren Ansturm als in den Vorjahren und auch schon zahlreiche Buchungen für den Urlaub in den Sommermonaten. Aber auch Hotels und Pensionen in NRW dürfen seit Montag wieder Touristen begrüßen. Nach wochenlangem Stillstand in der Coronavirus-Pandemie haben sich die Betriebe auf einen Neustart vorbereitet, hieß es in Eifel, Sauerland und am Niederrhein.

    Die Campingplätze seien in der zweiten Wochenhälfte landesweit so gut wie ausgebucht, sagte der Verbandsvorsitzende Leo Ingenlath am Montag. Das Christi-Himmelfahrts-Wochenende habe schon immer zu den Spitzenzeiten gehört. "Aber was in diesem Jahr abgeht, ist der Wahnsinn." Auch für die Sommerferien gebe es schon ungewöhnlich viele Buchungen, auch für zweiwöchige Aufenthalte. Das betreffe nicht nur die Stellplätze für Wohnmobil oder Wohnwagen, sondern auch die Unterkünfte in den oft kleinen Häusern, die auf den Plätzen stünden.

    "Die Leute wollen nicht mehr weit weg fahren, sie wollen im eigenen Bundesland bleiben", schloss Ingenlath aus vielen Gesprächen. In der Corona-Krise wollten sie mehr Sicherheit. Dazu gehörten auch Camper, die normalerweise in die Niederlande oder nach Belgien fahren, jetzt aber auf Campingplätze in Nordrhein-Westfalen umschwenken, sagte der Vorsitzende des Verbandes, der 130 Mitgliedsunternehmen in NRW zählt.

    Urlaub 2020 trotz Coronavirus: Ansturm auf Camping-Plätze

    Camping ist in NRW seit einer Woche erlaubt, am Montag durften dann auch Hotels und Pensionen wieder öffnen. Nach ersten Rückmeldungen startete der überwiegende Teil der Beherbergungsbetriebe direkt am Montag, weitere wollten in den nächsten Tagen öffnen, wie es in den Tourist-Informationen von Eifel, Sauerland und Niederrhein hieß.

    Der Hotel- und Gaststättenverband NRW bewertete die Auflagen der Landesregierung im Wesentlichen als "guten Mittelweg zwischen Schutz und Wirtschaftlichkeit." Es gebe keine maximale Belegungsraten und auch keine zeitliche Sperre für die Wiederbelegung. Trotzdem würden viele Betriebe die Situation ohne zusätzliche Unterstützung durch den Staat nicht überleben, sagte NRW Dehoga-Präsident Bernd Niemeier. Der Verband gehe davon aus, dass rund 30 Prozent der Betriebe ohne Unterstützung je nach weiterer Entwicklung vor dem Aus stünden.

    "Jeder versucht jetzt, für sich eine Normalität in den Betrieb zu bringen", sagte der Sprecher der Sauerland Tourismus Rouven Soyka. Da es in den vergangenen Wochen kaum Stornierungen gegeben habe, könne die Branche auf eine gute Grundauslastung aufbauen. Von zahlreichen Anfragen berichtet auch René Wißgott, Vize-Geschäftsführer der Rureifel-Touristik: Insgesamt sei das Buchungsgeschäft gut angelaufen. Rund 70 Prozent der Übernachtungsbetriebe sei direkt am Montag gestartet, der Rest werde in den nächsten Tagen dazu kommen.

    Auch am Niederrhein sind fast alle Hotels und Pensionen wieder in Betrieb, wie die Geschäftsführerin der Niederrhein Tourismus Martina Baumgärtner sagte. In den nächsten Tagen werde es neue Urlaubspauschalen geben, die das Geschäft weiter ankurbeln sollen.

    Urlaub trotz Coronavirus: Hotels öffnen wieder - Jugendherbergen nicht

    Update, 18. Mai, 08.35 Uhr:  Nach wochenlangem Stillstand dürfen Hotels heute für Touristen wieder öffnen. Das dürften auch die Jugendherbergen. Nach Angaben des Deutschen Jugendherbergswerks ist aber noch nicht klar, welche Vorgaben des Landes umgesetzt werden müssen. Darum gibt es noch kein Öffnungsdatum.

    Die touristischen Regionen sind froh, noch im Mai mit dem Feiertagsgeschäft starten zu können. Das gebe den Betrieben Rückenwind, hieß es aus Eifel, Sauerland und Niederrhein. Aber durch den Mehraufwand wegen erhöhter Anforderungen würden sie weniger verdienen. Vor allem für kleinere Betriebe stelle sich die Frage, ob sich das rechne. Denn entsprechend zur Gastronomie gelten strenge Hygiene- und Infektionsstandards, Abstandsregelungen und Kontaktbeschränkungen.

    Vor einer Woche hatten schon Campingplätze, Ferienwohnungen und Ferienhäuser öffnen dürfen. Ursprünglich war geplant, dass die Hotels erst an Christi Himmelfahrt (21. Mai) starten dürfen. Mit dem jetzt vorgezogenen Start sollen sich die Betriebe auf das lange Feiertagswochenende vorbereiten können.

    Wann die Jugendherbergen wieder starten können, war zunächst unklar. Die großen Häuser etwa in Münster, Dortmund und Bielefeld öffnen nach Angaben Jugendherbergswerks nicht vor dem 28. Mai. Auch für die Jugendherbergen im Rheinland wie in Düsseldorf und Köln gibt es demnach vorerst kein Öffnungsdatum.

    Update, 17. Mai, 12.53 Uhr: Das Gesundheitsministerium des Landes NRW hat zu Samstag, 16. Mai, die Corona-Schutzverordnung aktualisiert - und auch die Akteure in den für den NRW-Tourismus wichtigen Bereichen Restaurants und Hotels müssen einiges beachten.

    Hotels dürfen demnach ab diesem Montag wieder öffnen - unter bestimmten Auflagen: "Beschäftigte, die direkten Kontakt mit Gästen haben, müssen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen." Die Zimmerreinigung soll darüber hinaus "bei kürzeren Aufenthalten" nicht jeden Tag, sondern nur nach der Abreise erfolgen. Alles, was im Hotelzimmer liegt - etwa Zeitschriften oder Kulis - muss mindestens nach jedem Gästewechsel gereinigt werden.

    Auch für die Restaurants gibt es Neuerungen zu beachten: Zu den bereits bekannten Regeln kommt in den neu veröffentlichten "Hygiene- und Infektionsstandards" die Möglichkeit, Gästen einen Mundschutz zu verpassen - wenn sie nicht an ihrem Tisch sitzen. So kann zum Beispiel beim Gang auf die Toilette vom Mindestabstand zu anderen Tischen abgesehen werden. Gewürzstreuer und Zahnstocher dürfen nicht offen auf dem Tisch stehen. Werden sie angereicht, müssen sie nach der Benutzung abgewischt werden - wie auch Speisekarten.

    Urlaub 2020: Quarantäne-Vorschrift für Rückkehrer nach NRW aufgehoben

    Update, 15. Mai, 09.42 Uhr:Die Quarantäne-Vorschrift für NRW-Rückkehrer  ist seit Freitagmorgen aufgehoben. Ursprünglich mussten Personen, die nur für ein paar Tage in Nachbarstaaten verreisten, anschließend 14 Tage in Quarantäne. Das gilt seit 0 Uhr nicht mehr. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet spricht von einem "Zeichen für gute Nachbarschaft und mehr Europa".

    Laschet, der sich für die Wiederbelebung des Tourismus über die Grenzen hinweg eingesetzt hatte, betont, dass in NRW die Grenzen zu Belgien und den Niederlanden zu keinem Zeitpunkt geschlossen gewesen seien. Es gehe auch darum, den Volkswirtschaften wieder auf die Beine zu helfen. 

    Deutliche Auswirkungen der Corona-Krise im Tourismus

    Das Statistische Landesamt hat ausgewertet, wie sich die beginnende Corona-Krise im März auf den Tourismus in NRW ausgewirkt hat. Touristische Übernachtungen seien massiv zurückgegangen, wie das Landesamt am Freitag mitteilte.

    Die Zahl der Übernachtungen sank demnach um knapp zwei Millionen oder 54,2 Prozent im Vergleich zum März 2019. Die Zahl der Gäste ging sogar um rund 64 Prozent auf 721.000 zurück. 

    Noch deutlicher zeigt sich die Krise in den Zahlen ausländischer Gäste: Bei Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland gab es einen Rückgang von fast 71 Prozent. 

    Im gesamten ersten Quartal des Jahres besuchten den Angaben zufolge 4,1 Millionen Gäste die Beherbergungsbetriebe und Campingplätze in Nordrhein-Westfalen. Das waren knapp 23 Prozent weniger als in den ersten drei Monaten des Vorjahres.

    Urlaub 2020 und Corona: Keine Quarantäne-Pflicht für Rückkehrer

    Update, 14. Mai, 20.44 Uhr: NRW hebt die Quarantäne-Vorschrift für Rückkehrer aus den europäischen Nachbarstaaten auf. Das teilte die Landesregierung am Donnerstagabend mit. Rückkehrer müssen damit nach einem Aufenthalt in den Ländern nicht mehr für 14 Tage in Quarantäne wegen der Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus.

    Update, 14. Mai, 9.20 Uhr: Deutschland hat am Mittwoch die Lockerung Corona-bedingter Grenzkontrollen beschlossen und strebt bis Mitte Juni die Rückkehr zum freien Reiseverkehr in der EU an. Die Bundesregierung einigte sich mit Frankreich, der Schweiz und Österreich auf ein abgestuftes Verfahren. Die EU-Kommission empfiehlt darüber hinaus allen Mitgliedsstaaten eine "stufenweise und abgestimmte" Aufhebung von Grenzschließungen. 

    Urlaub 2020 trotz Corona: Das bedeuten die Lockerungen an der Grenze

    Diese Lockerungen sind ab Samstag, 16. Mai, vorgesehen: 

    • Alle grenzüberschreitenden Verkehrswege nach Österreich, Frankreich und in die Schweiz werden wieder geöffnet.
    • Es wird, außer an der Grenze zu Luxemburg, aber weiterhin Kontrollen geben. 
    • Auch mit Dänemark strebt Innenminister Horst Seehofer eine entsprechende Einigung an. 
    • Ausländern ist die Einreise weiterhin nur aus bestimmten Gründen erlaubt: Für Berufspendler, den Güterverkehr und aus "triftigem Grund". Es soll Lockerungen etwa für unverheiratete Paare geben. Seehofer will über weitere Ausnahmen - etwa für Schülergruppen - sprechen.

    Ab dem 15. Juni soll in einem zweiten Schritt ganz auf die Kontrollen verzichtet werden, sofern das Infektionsgeschehen das zulasse. Es soll aber einen Rückfallmechanismus geben - denselben, den Bund und Länder für das Bundesgebiet vereinbart haben. 

    Die Beschränkungen fürEinreisen aus Drittstaaten sollen bis mindestens zum 15. Juni weiter gelten, auch die 14-tägige Quarantänepflicht. Für Binnenreisen in Europa empfiehlt die Bundesregierung den Ländern dagegen, die Quarantänepflicht aufzuheben. 

    Urlaub 2020 und Corona: Laschet fordert rasches Ende der Grenzschließungen

    Update, 21.36 Uhr:Armin Laschet (CDU), NRW-Ministerpräsident, will ein rasches Ende der Grenzschließung. "Es tut mir in der Seele weh, wenn ich sehe, dass die Schlagbäume in Europa wieder unten sind", sagte er der Süddeutschen Zeitung. "Deshalb sollten wir in dieser Woche die Grenzschließung beenden und Europa wieder herstellen", sagte Laschet. 

    Es brauche nun Regeln, die die Menschen vor der Ausbreitung des Corona-Virus schützen, aber nicht an nationalen Grenzen Halt machten. "Wir stehen in Nordrhein-Westfalen in engem Austausch mit unseren Nachbarn in Belgien und den Niederlanden, um gemeinsam gegen die Pandemie zu kämpfen und hier perspektivisch den grenzüberschreitenden Tourismus wieder zu ermöglichen", so Laschet weiter.

    Ob touristische Reisen wieder stattfinden könnten, müsse im Lichte der Infektionszahlen europäisch abgestimmt entschieden werden. "Wir brauchen schnell eine Lösung auch für die Grenze zu Frankreich und Luxemburg, um die offenen Grenzen im Schengenraum wiederherzustellen." Die Quarantäne-Regeln sollten zeitnah auf außereuropäische Reisen beschränkt werden. 

    Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Hoffnung auf eine schrittweise Öffnung der Grenzen zu den Nachbarländern gemacht. Veränderungen bei den Grenzkontrollen müssten immer in Kooperation mit den Nachbarn gemacht werden, sagte Merkel am Dienstag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen in einer virtuellen Sitzung der Unionsfraktion im Bundestag.

    Das Thema werde an diesem Mittwoch im Kabinett besprochen. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) wolle sich bis Freitag zu dem Thema äußern. Auch die Frage der Quarantäne bei der jeweiligen Einreise müsse geklärt werden - auch hier wisse die Regierung dass es eine Perspektive geben müsse.

    Urlaub trotz Corona: Hoffnung auf Reise-Erleichterungen vor den Sommerferien

    Update, 12. Mai, 16.15 Uhr: Gut sechs Wochen vor den Sommerferien in NRW gibt es Hoffnung auf Reise-Erleichterungen trotz Corona-Pandemie. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sagte der "Rheinischen Post" am Dienstag: "Wenn Frankreich den Lockdown am 11. Mai beendet, brauchen wir eine Lockerung für Rückkehrer aus den europäischen Ländern." In diesem Punkt herrsche Einigkeit mit den Regierungschefs aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

    Derzeit muss sich jeder, der aus dem Ausland nach Deutschland einreist, für zwei Wochen in Quarantäne begeben. Ausnahmen gelten unter anderem für Berufspendler. Unter rein gesundheitlichen Gesichtspunkten seien solche Unterschiede nicht einleuchtend, sagte der Münsteraner Rechtsprofessor Janbernd Oebbecke der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf.

    Falls kein Bund-Länder-Konsens in der Frage zu erzielen sei, könnte NRW seine Corona-Einreiseverordnung am 30. Mai im Alleingang auslaufen lassen. Dies betreffe dann aber nur die Quarantäne - nicht die von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) zu entscheidende Frage der Kontrollen an deutschen Außengrenzen, unterstrich Oebbecke.

    Update, 12. Mai, 14.41 Uhr: Pfingsten ist Urlaubszeit. Die Feiertage Anfang Juni laden dank (oftmals) gutem Wetter zu Kurzurlauben im eigenen Land oder etwa in den Niederlanden ein - ob Camping in NRW, ein Besuch der ostfriesischen Inseln oder an Deutschlands Küsten in Mecklenburg-Vorpommern oder Niedersachsen.

    Wochenlang mussten Touristen aber fern bleiben, jetzt ist Urlaub an Deutschlands Küste oder in Bayern für Pfingsten und die Zeit danach aber wieder in greifbare Nähe gerückt. Hier lesen Sie, was vorbehaltlich in NRW an Pfingsten 2020 möglich sein sollte.

    Update, 10. Mai, 11.43 Uhr: Ist das ein Zeichen auch für deutsche Urlauber? Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hat seinen Landsleuten in der Corona-Krise Hoffnung auf einen Sommerurlaub am Strand gemacht. "Diesen Sommer werden wir nicht auf dem Balkon verbringen, und die Schönheit Italiens wird nicht in Quarantäne bleiben. Wir können ans Meer fahren, in die Berge, unsere Städte genießen", sagte Conte der Zeitung "Corriere della Sera". Ob Touristen aus dem Ausland kommen dürfen, sagte er nicht.

    Urlaub trotz Corona: Campingplätze, Ferienhäuser und Ferienwohnungen öffnen

    Update 8. Mai, 9.15 Uhr: Passend zu der Urlaubslust atmet die Tourismus-Branche in NRW auf und bereitet nach wochenlangem Stillstand den Neustart vor. Am 11. Mai öffnen nach der Corona-Zwangspause die Campingplätze, Ferienhäuser und Ferienwohnungen.

    Touristen dürfen wider Erwarten landesweit schon ab dem 18. Mai und damit früher als geplant in Hotels übernachten, wie NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart mitteilte. Geplant war vorher, dass die Hotels an Christi Himmelfahrt (21. Mai) wieder öffnen dürfen. Die Betriebe sollen sich mit dem vorgezogenen Start auf das lange Feiertagswochenende vorbereiten können.

    Auch gastronomische Angebote solle es dann wieder in Hotels geben. Ab dem 30. Mai sind laut Pinkwart auch wieder touristische Führungen sowie kleine Gruppen- und Busreisen möglich. Für alles gelten laut Pinkwart strenge Hygiene-Konzepte.

    Der Start noch im Monat Mai mit den Feiertagen gebe den Betrieben Rückenwind, hieß es in Eifel, Sauerland und Niederrhein. Aber wegen der erhöhten Hygieneanforderungen würden sie weniger verdienen: Mehr Reinigungszyklen, zwei Durchläufe für Frühstück, Mittag- oder Abendessen, weil weniger Gäste in den Raum dürfen, mehr Personal, das koste einfach mehr, sagte die Geschäftsführerin der Monschau Touristik, Margareta Ritter.

    Es stelle sich die Frage, ob sich das rechne: "Die große Frage wird sein, reicht das." Vor allem die kleineren Betriebe würden sich wahrscheinlich fragen, ob sich das Öffnen rentiere, sagte auch die Geschäftsführerin des Niederrhein-Tourismus, Martina Baumgärtner

    Urlaub trotz Corona in Deutschland: Dänemark erteilt Deutschland-Urlaube eine Absage

    Update 17.04 Uhr: Das Land Nordrhein-Westfalen plant, an Christi Himmelfahrt (21. Mai) auch für Touristen wieder zu öffnen. Das geht aus dem NRW-Stufen-Plan hervor. Dafür gelten strenge Auflagen analog mit einem verpflichtenden Hygieneschutzkonzept sowie der Gewährleistung von Abstandsregelungen und Kontaktbeschränkungen.

    Update 6. Mai, 15.44 Uhr: Urlauber aus Deutschland werden weiterhin vorerst nicht nach Dänemark einreisen können. Die in der Corona-Krise ergriffenen Maßnahmen hätten zwar schwere Folgen für den Tourismus, sagte Justizminister Nick Hækkerup im Parlament in Kopenhagen auf eine Frage der Opposition, ob die Grenze für deutsche Touristen wieder geöffnet werden sollte.

    So wie die Situation derzeit aussehe, sollten Touristen seiner Ansicht nach aber nicht nach Dänemark einreisen dürfen, da sie möglicherweise eine Coronavirus-Infektion mit ins Land bringen könnten. Es sei weder sein Wunsch noch derjenige der Regierung, die Grenzen länger als notwendig geschlossen zu halten, machte Hækkerup klar. Man müsse jedoch erst die Ergebnisse der bisherigen Lockerungen der Corona-Maßnahmen abwarten, ehe Weiteres geändert werden könne.

    Urlaub 2020 trotz Corona in Deutschland: Auch Schlesweig-Holstein lockert

    Update, 17.16 Uhr: Auch Schleswig-Holstein plant nun Lockerungen der Corona-Beschränkungen in Gastronomie und Tourismus ab Mitte Mai. "Wir wollen eine klare Perspektive für alle Bereiche geben", sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU). Am Montag hatten bereits Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern angekündigt, Urlaub an der See wieder möglich machen zu wollen.

    Update 5. Mai, 11.30 Uhr: Auch Mecklenburg-Vorpommern will Reisen wieder erlauben. Nach der Verständigung zwischen der Schweriner Landesregierung und dem Gastgewerbe sollen Gaststätten im Land von Samstag (9. Mai) an von 6 bis 21 Uhr unter strikten Hygieneauflagen und mit maximal sechs Erwachsenen je Tisch für Einheimische öffnen dürfen.

    Am 18. Mai sollen auch Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen für Einheimische öffnen. Zum 25. Mai soll dann das seit Mitte März geltende Einreiseverbot für Touristen aus anderen Bundesländern aufgehoben werden. Den Hotels soll eine Vermietung von maximal 60 Prozent ihrer Bettenkapazitäten erlaubt werden. Damit wäre nach dem verpassten Ostergeschäft Pfingsturlaub von Ende Mai an der Ostsee oder in der Mecklenburgischen Seenplatte wieder für alle Bundesbürger möglich.

    Tags zuvor sollen vom 11. Mai an sollen Ferienhäuser und -wohnungen sowie Campingplätze in Niedersachsen mit einer maximalen Auslastung von 50 Prozent belegt werden können. Allerdings gilt eine Frist von sieben Tagen für die erneute Belegung.

    Die Hotellerie in Niedersachsen kann dem Plan zufolge am 25. Mai ihr Geschäft wieder aufnehmen, ebenfalls bei maximal 50 Prozent Auslastung und weiteren Auflagen.

    Update, 13.28 Uhr: Ende Juni beginnen die Sommerferien in NRW. Die Deutschen müssen die Hoffnung auf Urlaub im Sommer 2020 noch nicht aufgeben - auch nicht mit Blick auf Reisen in das Ausland.  

    "Es kann sein, dass die Grenzen dann wieder geöffnet sind", sagte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet in einer Hörer-Fragerunde bei WDR2. Reisen innerhalb Europas könnten dann eventuell möglich sein.

    Diskussionen um eine eventuelle Verkürzung der Sommerferien erteilte Laschet derweil eine Absage.

    Urlaub 2020 trotz Corona in Deutschland: Ohne Einschränkungen geht es nicht

    Update 4. Mai, 7.22 Uhr: Betreiber von Campingplätzen, Hoteliers, Gastwirte, Vermieter von Ferienhäusern und Reiseveranstalter stehen in den Startlöchern. Sie warten in der Corona-Krise auf grünes Licht für die Sommerreisezeit. Aktuell dürfte es zunächst auf Urlaub zwischen Rügen und Zugspitze statt auf Mallorca oder Kreta hinauslaufen. Erste Attraktionen wie Museen, Zoos und Ausstellungen dürfen in allen Bundesländern unter Auflagen wieder öffnen.

    Einige Ministerpräsidenten haben zudem einen Drei-Stufen-Plan für ein allmähliches Anlaufen von Tourismus, Gastronomie und Hotellerie in Deutschland vorgelegt. Über mögliche Lockerungen in der Gastronomie in Deutschland wollen am Dienstag die Wirtschaftsminister der Länder mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) beraten. Dabei soll es auch um die Hotellerie sowie die Veranstaltungsbranche gehen.

    Der Deutsche Tourismusverband rechnet mit einer schrittweisen Lockerung, von der zunächst Ferienhäuser und andere Unterkünfte zur Selbstversorgung profitieren dürften. Auch Urlaub auf dem Bauernhof dürfte dazu zählen.

    "Generell wird der ländliche Raum in diesem Jahr beim Sommerurlaub eine besondere Rolle spielen. Denn der Tourismus muss sich ein bisschen besser verteilen", sagte Norbert Kunz, Geschäftsführer des Deutschen Tourismusverbandes. Zugleich warnte er: "Viele Akteure können in der Krise noch maximal ein bis zwei Monate ohne staatliche Hilfe überleben. Es besteht die Gefahr, dass manche Unterkünfte oder Hotels im Sommer nicht mehr da sind, das Angebot für Urlauber also schrumpft."

    Die Branche fordert neben Hilfen einen bundesweit abgestimmten Fahrplan. "Wir müssen wissen, was und zu welchen Bedingungen passiert", sagte beispielsweise Christian Günther, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Campingwirtschaft in Deutschland. Ganz ohne Einschränkungen wird der Urlaub wohl auch in der Heimat nicht sein.

    • Ferienhäuser/Wohnungen: Nicht alle werden vermutlich im ersten Schritt Urlaub in einem Ferienhaus machen können. "Als große Gruppe oder mit mehreren Familien zu verreisen, wird solange nicht möglich sein, wie die allgemeinen Kontaktbeschränkungen bestehen bleiben", erwartet Michelle Schwefel, Geschäftsstellenleiterin des Deutschen Ferienhausverbandes. Zunächst könnten voraussichtlich Menschen, die zusammen wohnen, auch gemeinsam reisen. "Das könnte die Familie, die WG oder das Paar sein. Durch die Erfassung der Gastgeber zum Beispiel über Kurkarten könnte dies überprüft werden", sagte Schwefel. Aktuell stornierten einige Gäste aus Angst vor Kurzarbeit, andere weil sie gerne Urlaub unter normalen Bedingungen machen möchten. "Allerdings werden diese Lücken zunehmend wieder neu gebucht."
    • Campingplätze: "Viele Campingplatz-Betreiber sind schon auf dem Platz und bereiten sich vor", berichtet Günther. "Wir gehen davon aus, dass die Betreiber binnen maximal einer Woche Schutzmaßnahmen wie beispielsweise Acrylglasscheiben an der Rezeption, ausreichend Spender für Desinfektionsmittel, Abstandsregeln in Restaurants oder Schulung der Mitarbeiter umsetzen können." Für die Branche sind vor allem die klassischen Ferienmonate Juli und August entscheidend, sie stehen für bis zu 80 Prozent des Jahresumsatzes. "In den vergangenen Wochen wurden 75 Prozent der Buchungen für den Sommer storniert", sagte Günther. "Sollte die Öffnung der Campingplätze für Urlauber beschlossen werden, dürfte es mit den Buchungen aber ganz schnell nach oben gehen."
    • Hotels/Gaststätten: Viele Betriebe haben nach Angaben des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga bereits ein Sicherheitskonzept erstellt. "Aber noch wissen wir nicht im Detail, welche konkreten Schutzmaßnahmen die Bundesländer für unsere Betriebe beschließen werden", sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges. Der Bild am Sonntag sagte sie: "Am 6. Mai müssen ein klarer Fahrplan für meine Branche und ein Rettungsfonds beschlossen werden."
    • Reiseveranstalter: Große Veranstalter machen ihr Geschäft vor allem mit Pauschal- und Bausteinreisen für klassische Urlaubsziele rund um das Mittelmeer. Allerdings haben Tui und Co. zuletzt ihr Engagement auf dem Heimatmarkt ausgeweitet. "Wir können relativ schnell in wenigen Tagen Vorlauf Hotels und Ferienclubs startklar machen", sagte ein Tui-Sprecher. Derzeit arbeite man an einheitlichen Standards für Hotels und Clubs. Dabei gehe es um Hygiene, Abstand beim Essen oder abendlichen Barbesuch, aber auch das Sportangebot. "Fußball-Turniere wird es erst einmal nicht geben. Am Ende wird es darauf ankommen, dass alle Maßnahmen auch mit der Politik abgestimmt sind."

    Aus Sicht des Veranstalters FTI könnte es eine Option sein, Hotels in der Anlaufphase nur zu etwa 50 Prozent zu füllen, das würde vieles entzerren. "Für Buffets müsste man neue Ansätze entwickeln, den Restaurant- und Café-Betrieb könnte man aber sicher über neue Hygiene- und Abstandskonzepte gut organisieren", sagte Ralph Schiller, Geschäftsführer bei der FTI Group.

    • Ferienregionen: Besonders gefragt sind FTI zufolge in Deutschland die klassischen Lieblinge, die Ostsee-Küste und das Voralpenland. "Wir erwarten jedoch, dass in den kommenden Wochen auch speziell naturnahe Hotels mit hohem Erholungsfaktor in nicht allzu weiter Ferne zum Wohnort sehr gefragt sein werden", sagte FTI-Manager Schiller. Vor der Ausweitung der Corona-Pandemie gingen für den Sommer nach Angaben des Deutschen Tourismusverbandes bereits etwa 70 Prozent der Buchungen für beliebte Regionen wie Nord- und Ostsee oder Bayern ein. Eine Stornierungswelle verzeichneten die Mitglieder des Verbandes für Sommerreisen noch nicht. Kunz ist zuversichtlich: "Urlaub in Deutschland wird in diesem Sommer sehr begehrt sein."
    Der leeren Ostsee-Strand auf der Insel Usedom. Es besteht die Möglichkeit, dass Deutschland-Urlaub 2020 möglich ist.
    • Auslandsreisen: Wann Sonnenhungrige wieder zu klassischen Urlaubszielen rund um das Mittelmeer aufbrechen können, ist aktuell noch nicht abzusehen. Die weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für Touristen gilt noch bis mindestens 14. Juni. Damit sind über Pfingsten noch keine Urlaubsreisen ins Ausland möglich, die Hauptferienzeit im Sommer ist aber noch nicht betroffen - die Schulferien beginnen erst vom 22. Juni an. Die Reisebranche gibt den Sommer noch nicht verloren. So kann Branchenprimus Tui bislang keinen Trend vom Ausland ins Inland feststellen. "Die Gäste, die umbuchen, bleiben ihren Zielen treu. Sie verschieben ihre Reise lediglich zeitlich um einen oder mehrere Monate", sagte der Sprecher.

    Update 30. April, 19.23 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder haben in weitere kleine Lockerungen der coronabedingten Beschränkungen beschlossen. Allerdings bleiben die Deutschen auch nach der Schalt-Konferenz weiter im Unklaren darüber, ob sie im Sommer ins Ausland in den Urlaub fahren können.

    Urlaub 2020 trotz Corona? Reisewarnung verlängert - aber Öffnungen der Grenzen denkbar

    Update, 17.14 Uhr: Die Bundesregierung hat die weltweite Reisewarnung für Touristen wegen der Corona-Pandemie bis mindestens 14. Juni verlängert. Damit sind über Pfingsten zwar noch keine Urlaubsreisen ins Ausland möglich, die Hauptferienzeit im Sommer ist aber noch nicht betroffen - die Schulferien beginnen erst ab dem 22. Juni.

    Außenminister Heiko Maas äußerte am Mittwoch nach dem Kabinettsbeschluss die Hoffnung, dass bis dann die Grenzen zumindest zu einigen europäischen Ländern wieder für Touristen geöffnet werden können. "Das kann aber niemand versprechen", betonte er jedoch. Die ohnehin schon hart von der Corona-Krise getroffene Tourismusbranche erklärte, sie gebe den Sommer noch nicht verloren.

    Maas hatte die Reisewarnung für alle touristischen Reisen ins Ausland am 17. März ausgesprochen - ein beispielloser Schritt. Bisher gab es solche Warnungen nur bei einer Gefahr für Leib und Leben, vor allem für Kriegsgebiete wie Afghanistan oder Syrien. Sie ermöglichen eine kostenlose Stornierung von bereits gebuchten Reisen. Die aktuelle Reisewarnung war zunächst bis zum 3. Mai befristet und wurde jetzt um fünf Wochen verlängert.

    Die Entwicklung der Corona-Pandemie sei noch nicht so weit, "dass wir sorgenloses Reisen empfehlen können", sagte Maas zur Begründung. Er nannte vor allem zwei Punkte:

    • Überall gebe es noch Ausgangsbeschränkungen, Einreisesperren und Einschränkungen des Flugverkehrs. "Selbst wenn es in einigen Ländern Lockerungen gibt, (...) muss man davon ausgehen, dass es noch Wochen dauern wird, bis sich die Dinge sowohl bei uns als auch in anderen Ländern normalisieren."
    • Das Auswärtige Amt hat gerade erst 240 000 wegen Corona im Ausland gestrandete deutsche Urlauber nach Hause zurückgeholt. Maas will nicht das Risiko eingehen, dass wieder Zehntausende Deutsche wegen kurzfristiger Grenzschließungen festsitzen. "Wir werden im kommenden Sommer eine solche Aktion nicht noch einmal durchführen", betonte er.

    Der SPD-Politiker will nun mit seinen EU-Kollegen nach einer gesamteuropäischen Lösung in Sachen Grenzöffnung suchen, ist inzwischen aber auch für Vereinbarungen mit einzelnen Ländern offen. "Es ist auch nicht auszuschließen, aufgrund der unterschiedlichen Verläufe der Pandemiebekämpfung in den einzelnen Staaten, dass es auch zu Differenzierungen kommen wird", sagte er.

    Damit geht er nach langem Zögern auf einen Vorschlag ein, den die österreichische Regierung bereits Mitte April gemacht hat. Das Alpenland zählt neben Italien, Spanien, der Türkei  und Griechenland zu den fünf beliebtesten Urlaubszielen der Deutschen im Ausland. Umgekehrt sind die Urlauber aus Deutschland für die österreichische Tourismusbranche eine Haupteinnahmequelle.

    In Österreich sollen die wegen der Corona-Pandemie geschlossen Hotels bereits Ende Mai wieder öffnen, in Polen sogar bereits nächste Woche. Die Bundesregierung wird voraussichtlich erst am 6. Mai zusammen mit den Bundesländern über einen solchen Schritt entscheiden.

    Urlaub 2020 trotz Corona: Reisewarnung für Verbraucherschützer nachvollziehbar

    Update, 14.19 Uhr: Deutsche Verbraucherschützer finden die verlängerte Reisewarnung nachvollziehbar. "Sie bedeutet Klarheit für alle: Verbraucher und Unternehmen", sagte der Chef des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, Klaus Müller, dem Handelsblatt.

    Die Bundesregierung hatte die weltweite Reisewarnung für Touristen wegen der Coronavirus-Pandemie bis mindestens 14. Juni verlängert. Reiseanbieter würden nun Fernreisen über Pfingsten und im frühen Sommer von sich aus absagen, Reisende könnten ihren Urlaub auch selbst kostenfrei stornieren, sagte Müller.

    Der Verbraucherschützer appellierte an die Regierung, Pläne für eine verpflichtende Gutscheinlösung aufzugeben. Betroffene, deren Reisen abgesagt wurden, sollten die Wahl zwischen einer Erstattung mit Geld oder mit einem Gutschein haben. Um die Erstattungen zu finanzieren, schlägt er einen steuerfinanzierten Reisesicherungsfonds vor. Damit blieben Unternehmen zahlungsfähig.

    Urlaub 2020 trotz Corona: Das Auswärtige Amt verlängert Reisewarnung

    Update, 11.31 Uhr: Vor dem langen Wochenende mit dem 1. Mai hat die NRW-Landesregierung gemeinsam mit den vier Grenzregionen zum Verzicht auf nicht notwendige Reisen in die Nachbarländer aufgerufen. Auch wenn es erste Lockerungen der Corona-Maßnahmen gebe, müsse man auf allen Seiten der Grenze umsichtig sein, sagte NRW-Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner (CDU).

    "Gemeinsam haben wir es geschafft, die Verbreitung des Virus in unserem grenzüberschreitenden Lebensraum zu verlangsamen. Je länger wir auf Shoppingtouren und Urlaub verzichten, umso schneller werden diese wieder möglich sein", appellierte der Minister.

    Urlaub 2020 trotz Corona: Weltweite Reisewarnung verlängert

    Update vom 29. April, 11.01 Uhr: Die Bundesregierung hat die weltweite Reisewarnung für Touristen wegen der Coronavirus-Pandemie bis mindestens 14. Juni verlängert. Ein entsprechender Vorschlag des Auswärtigen Amts wurde nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch vom Bundeskabinett angenommen. Damit sind die Pfingstferien in einzelnen Bundesländern, aber noch nicht die Schulferien im Sommer betroffen, die erst ab 22. Juni beginnen.

    Das Auswärtige Amt begründete die Verlängerung in der Kabinettsvorlage damit, dass "weiterhin mit starken und drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr und weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen" sei. Die Reisewarnung gelte "bis auf weiteres fort, vorerst bis einschließlich 14. Juni 2020".

    Urlaub 2020 in Corona-Krise bedingt möglich - Länder prüfen Grenz-Öffnung

    Hamm - Der Sommer rückt näher. Für viele Deutsche die Zeit im Jahr, um ihren (zu normalen Zeiten schon längst geplanten) Urlaub zu machen. Doch 2020 sieht es aufgrund des Coronavirus anders aus.

    Das Auswärtige Amt warnt derzeit "vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland", heißt es: "Sie müssen mit weiter zunehmenden drastischen Einschränkungen im Reiseverkehr, mit Quarantäne-Maßnahmen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens rechnen."

    Passend zu den Diskussionen um die bevorstehende Urlaubssaison hat Bundesaußenminister Heiko Maas die Erwartungen an eine baldige Öffnung von europäischen Reisezielen gedämpft. "Ein europäischer Wettlauf darum, wer touristische Reisen zuerst wieder zulässt, führt zu unvertretbaren Risiken", sagte der SPD-Politiker der Bild am Sonntag.

    +++ Coronavirus in NRW: Alle Entwicklungen in unserem News-Ticker +++

    Urlaub 2020 trotz Corona: Wann sind Reisen wieder möglich?

    Der Deutsche Tourismusverband (DTV) hofft, dass Reisen innerhalb Deutschlands unter Auflagen im Sommer wieder möglich sein werden, heißt es auf Nachfrage des WA. Oberste Priorität habe dabei natürlich die Gesundheit der Gesellschaft.

    Der DTV gehe davon aus, dass mögliche Lockerung für den Tourismus in Deutschland schrittweise erfolgen werden. Zu welchen Zeitpunkt das geschehen wird, ist allerdings offen. Eventuell wird es nach dem Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten am 30. April und 6. Mai.

    Von einer gänzlichen Absage an den (Sommer-)Urlaub 2020 will Norbert Fiebig derweil nichts wissen. "Wir brauchen niemanden, der den Sommerurlaub ins Aus katapultiert. Diese Aussagen sind zum aktuellen Zeitpunkt in keiner Weise zielführend", erklärt der Präsident des Deutschen Reiseverbandes (DRV).

    Urlaub 2020 trotz Corona: Wie sieht es mit Reisen innerhalb Deutschlands aus?

    Prinzipiell hält der Tourismus-Beauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, einen Sommerurlaub auch in der Coronavirus-Krise für möglich. Zumindest in Deutschland.

    "Es steht für viele Heimat-Urlaub auf dem Programm", sagte der CDU-Politiker im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur: "Ich gehe davon aus, dass das möglich sein wird, hoffentlich auch schon im Sommer." Er glaube, es werde "im Sommer problemlos möglich sein", Ferienwohnungen und Ferienhäuser zur Vermietung aufzumachen.

    Er sehe auch keinen Grund, normale Hotelzimmer nicht schrittweise zu öffnen, sagte Bareiß. Für die Hotel-Restaurants und Frühstücksbuffets könne man Lösungen finden.

    Urlaub 2020 trotz Corona: Was wäre bei einer Deutschland-Reise zu beachten?

    Sollte die Politik grünes Licht für Urlaub innerhalb Deutschlands geben, dann brauche es dazu aufgrund des Coronavirus klare Sicherheitskriterien. "Sicherheitsabstände, regelmäßige Desinfektion oder auch Tests für Personal und Mitarbeiter sind sicher vorstellbar", meinte Bareiß. Auch eine Maskenpflicht, wie sie mittlerweile in NRW gilt, ist denkbar.

    Deutschland sei groß und habe sehr viele schöne Reiseziele, ergänzte er: "Aber in der Tat kann es natürlich an besonders beliebten Zielen auch zu Problemen kommen. Sicherheitsregeln und Abstand spielen diesen Sommer eine große Rolle. Handtuch an Handtuch am Nordsee-Strand wird es dieses Jahr nicht geben. Die Menschen sind bisher sehr verantwortungsvoll mit der Lage umgegangen, und ich vertraue darauf, dass Reisen, wenn auch mit Einschränkungen, möglich sein wird."

    Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner rät unter den jetzigen Umständen dazu, in Deutschland Sommer-Urlaub auf dem Land zu machen. "Im ländlichen Raum gibt es viele kleine Ferienwohnungen bis hin zum Urlaub auf dem Bauernhof mit eigenem Wohnbereich", sagte die CDU-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe: "Auch in vielen Landgasthöfen mit großen Außenbereichen gibt es Platz für ausreichend Abstand zueinander. Für diese Bereiche könnte ich mir gut vorstellen, dass sie Teil unserer Urlaubsplanungen sein könnten, wenn Abstands- und Hygieneregeln auch wirklich einzuhalten sind."

    Urlaub 2020 trotz Corona: Sollte ich eine Fernreise antreten?

    Deutschland-Tourismus ja, Urlaub im Ausland jedoch eher nein. "Große Fernreisen werden in diesem Jahr eher ausfallen. Es steht für viele Heimaturlaub auf dem Programm", sagte Bareiß.

    Die Reisebüros sind in den Corona-Zeiten dennoch für ihre Kunden da.

    Das Auswärtige Amt rät derweil weiterhin dringend von "touristischen Reisen ins Ausland" ab. Zu dieser weltweiten Reisewarnung für Touristen, die vorerst bis zum 3. Mai gilt, sagte Bareiß: "Das ist ohne Frage eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, bei der unterschiedliche Aspekte abgewogen werden müssen." Ende April soll entschieden werden, wie mit der Reisewarnung weitergeht.

    Urlaub 2020 trotz Corona: Wann sind Reisen ins Ausland wieder erlaubt?

    Spanien, eines der beliebtesten Urlaubsländer vieler Deutschen, rechnet erst am Ende des Jahres wieder mit Touristen. Das Land ist neben Italien besonders stark von der Coronavirus-Pandemie betroffen. Die Regierungen von Frankreich und Spanien haben angekündigt, über Lockerungen der harten Corona-Regeln zunächst für die eigenen Bürger zu informieren.

    Laut Behörden erwäge die Türkei, ab Juni wieder Reisegäste aufzunehmen. Auch die Regierung Österreichs könnte sich eine Öffnung der Grenzen für Sommer-Urlauber aus Deutschland unter bestimmten Bedingungen vorstellen.

    "Wir werden nur dort Möglichkeiten der Reisefreiheit und teilweisen Öffnung der Grenzen ermöglichen können, wo Infektionszahlen niedrig sind und sich ähnlich gestalten wie in Österreich", sagte Elisabeth Köstinger (ÖVP) am Dienstag. "Das ist in Tschechien und auch in Deutschland der Fall. Aber das wird noch eine Diskussion in der Zukunft sein."

     Im Wirtschaftsministerium der Schweiz wird ein ähnliches Vorgehen diskutiert.

    +++ Coronavirus in NRW: Diese Pflichten, Verbote, Regeln und Maßnahmen gelten jetzt +++

    Während es in Sachen Urlaub noch offene Fragen gibt, dürfen Friseure ab dem 4. Mai wieder öffnen - wenn auch unter gewissen Auflagen.

    Quelle: wa.de

    Rubriklistenbild: © dpa

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