"Langfinger" mit unverschämter Ausrede

Smartphone-Diebstahl zur Terrorabwehr

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Symbolbild

Dortmund - Mit einer sehr dreisten und dazu noch unverschämten Ausrede rechtfertigte ein 32-jähriger Mann am Mittwoch den Diebstahl eines Smartphones.

Gegen 3 Uhr morgens hielt sich ein 25-jähriger Flüchtling aus Marokko in einem Schnellrestaurant am Dortmunder Hauptbahnhof auf. Während er sein bestelltes Fastfood verspeiste, legte er sein Smartphone offen auf den Tisch.

Ein 32-jähriger Dortmunder soll dann an seinem Tisch vorbei und das Telekommunikationsgerät an sich genommen haben. Weil das Diebstahlsopfer die Wegnahme im letzten Moment registriert hatte, forderte er sein Eigentum lautstark zurück.

Bundespolizisten, die durch das Personal des Schnellrestaurants informiert worden waren, fanden in der Kleidung des Dortmunders das Smartphone, dass zweifelsfrei dem Marokkaner zuzuordnen war.

Zum Sachverhalt befragt erklärte der Dieb, dass er durch den Diebstahl die Absprache weiterer Terroranschläge verhindern wollte.

Gegen den mit 1,9 Promille alkoholisierten und bereits polizeibekannten Dortmunder, wurde ein Strafverfahren wegen Diebstahls eingeleitet.

Quelle: wa.de

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