Neun Monate nach schlimmer Attacke 

Doggen-Halterin muss sich für Angriff in Drensteinfurt verantworten

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Symbolbild einer Dogge.

Drensteinfurt - Der Prozess gegen eine Hundehalterin aus Drensteinfurt, deren vier Doggen im Juli 2017 eine Spaziergängerin angefallen und erheblich verletzt hatten, findet am 11. April vor dem Ahlener Amtsgericht statt. Die Halterin muss sich hier wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten.

Der Eröffnungsbeschluss des Gerichts wurde am Montag gefasst. Das bestätigte ein Sprecher der Ahlener Justizbehörde auf WA-Anfrage. Zu der fatalen Begegnung mit den vier Doggen war es am Abend des 1. Juli 2017 im Bereich der Straße Mersch gekommen. 

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Die nicht angeleinten und nicht mit einem Maulkorb ausgestatteten Tiere hatten sich auf das Kommando der damals 48-jährigen Halterin auf einen Grünstreifen gelegt, um die entgegenkommende Spaziergängerin passieren zu lassen. Zunächst soll dann ein Hund auf die Frau losgesprungen und sie gebissen haben.

Im Bereich der Straße Mersch hat der Doggenangriff stattgefunden.

Die drei anderen Tiere sollen anschließend ebenfalls über die Spaziergängerin hergefallen sein. Zunächst war damals von lebensgefährlichen Verletzungen der Frau die Rede gewesen. Auch die Halterin war beim Versuch, die Hunde von der Spaziergängerin zu trennen, verletzt worden. 

Im Einvernehmen mit der Halterin waren die Hunde noch am Abend von einem Tierarzt eingeschläfert worden.

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Quelle: wa.de

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