Westenhellweg und Thier-Galerie

Dortmund Innenstadt: Schließungen und Neueröffnungen verändern City

Die Innenstadt von Dortmund befindet sich in einem stetigen Wandel. Zuletzt gab es einige Schließungen, aber auch Neueröffnungen. Ein Überblick.

Dortmund – In der Dortmunder Innenstadt hat sich in den vergangenen Monaten, auch bedingt durch die Corona-Pandemie*, einiges getan. Besonders auf dem Westenhellweg und in der Thier-Galerie sind die Veränderungen* spürbar: Viele Läden haben dauerhaft geschlossen. Zuletzt wurde die Schließung der Deko-Kette „Depot“* bekannt. Ein Paukenschlag für Shopping-Fans, berichtet RUHR24*.

EinkaufsmeileWestenhellweg
StandortDortmund Innenstadt
Bekannte GeschäfteKarstadt, Mayersche, Thier-Galerie (Shopping-Mall)

Dortmund Innenstadt: Schließung von Depot in der Thier-Galerie kommt überraschend

Noch bis Mitte/Ende September wird der Verkauf in der Depot-Filiale im Untergeschoss der Thier-Galerie fortgeführt, doch dann ist endgültig Schluss. Ein Nachmieter für das vergleichsweise große Ladenlokal steht bislang noch nicht fest.

Depot war Bestandteil der Thier-Galerie seit ihrer Eröffnung im Herbst 2011 und damit eigentlich einer der beständigeren Mieter in der Innenstadt von Dortmund*. Doch offenbar reicht dem Mutterkonzern, der Gries Deco Holding GmbH, eine Filiale aus. Depot hat in der City nämlich noch einen weiteren Standort am Westenhellweg.

Westenhellweg in Dortmund: Schließung der Mayerschen hinterlässt Spuren in der Innenstadt

Neben Depot gibt es aber noch weitere Veränderungen in der Innenstadt: So hat Anfang des Jahres die deutsche Mode-Kette „Hallhuber“ ihr Geschäft am unteren Westenhellweg überraschend geschlossen*. Und auch die Mayersche-Buchhandlung ist mittlerweile aus ihrem alten Gebäude in die ehemalige Roland-Filiale gegenüber gezogen. Die Neueröffnung war am 15. April.

Die ehemalige Filiale der Mayerschen ist aktuell wohl auch das größte Sorgenkind der Dortmunder Innenstadt: Nach dem Umzug stehen die 4.500 Quadratmeter Verkaufsfläche leer. Einen Nachmieter gibt es bislang nicht.

Wenig hoffnungsvoll steht es auch um die Douglas-Filiale in der Thier-Galerie: Bereits vor Monaten kündigte das Hagener Unternehmen an, sich verstärkt auf seinen Online-Shop konzentrieren zu wollen und deshalb Filialen in den Innenstädten zu schließen*. Wann in dem kleinen Shop die Lichter ausgehen, ist aber offen. Der Verkauf läuft noch.

Neueröffnung in Dortmund: Neue Geschäfte auf dem Westenhellweg und in der Thier-Galerie sind da

Neben der Vielzahl an Schließungen gibt es aber auch positive Nachrichten aus der Dortmunder Innenstadt: So hat beispielsweise die Outdoor-Kette „Globetrotter“ gegenüber der Thier-Galerie in der ehemaligen Filiale von Gina Tricot eröffnet*. Und auch in der Thier-Galerie selbst gibt es seit Ende Mai einen neuen Mieter: Dort hat im Erdgeschoss ein Lacoste-Store eröffnet.

Außerdem kündigte sich für die Innenstadt bereits die niederländische Modemarke „Scotch & Soda“* für Ende des Jahres an. Die Kette gibt es bereits im Bochumer Ruhr Park und verkauft neben Damen-, Herren- und Kinderkleidung auch Düfte und Accessoires. Allerdings möchte das Unternehmen noch nicht verraten, wo es sich in der City niederlassen wird. Angesichts der Ladengröße und der baldigen Schließung könnte es aber die ehemalige Filiale von Depot werden. Damit bekäme die Thier-Galerie einen weiteren neuen Mieter.

In der Thier-Galerie in Dortmund wird schon im September ein bekannter Mieter sein Geschäft schließen.

Neues gibt es auch aus der Gastronomie in der Dortmunder Innenstadt: Die Pizzeria „60 Seconds to Napoli“ hat ihren alten Standort aufgegeben* und neu am Markt eröffnet. Ein Nachmieter für das ehemalige Ladelokal an der Kleppingstraße steht aber bereits fest: „The Pasta Heaven“ will im Herbst dieses Jahres eröffnen.

Mega-Studentenwohnheim an der Kampstraße geplant: Luxus-Gebäude mit neuem Rewe eröffnet bald

Die augenblicklich größte Veränderung der Innenstadt entsteht aber wohl an der Kampstraße: Dort baut der Betreiber „Basecamp“ ein modernes Wohnheim für Studierende*. Es soll nicht nur einen Sportraum, sondern auch eine Dachterrasse und ein eigenes Kino haben. Doch die Miete für ein Zimmer in dem Gebäude mit modernem Industrie-Chic ist kein Schnäppchen: 35 Quadratmeter kosten rund 700 Euro.

Dafür soll das Studentenwohnheim bereits im Herbst, also pünktlich zum kommenden Wintersemester, öffnen. Und ein weiteres Schmankerl gibt es für alle nicht Nicht-Studenten ab Februar 2022: Dann sollen in dem mehrstöckigen Komplex weitere Annehmlichkeiten folgen.

Denn in den insgesamt drei Gebäuden an der Kampstraße ist noch etwas Platz, etwa für das „Basehub“. Es soll mit Arbeitsplätzen, Café und einem Restaurant auch Business-Reisende ansprechen. Außerdem soll im Erdgeschoss ein Rewe eröffnen, der seit der Schließung in der Thier-Galerie im Herbst 2018 in der Innenstadt* fehlt. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Anika Hinz/RUHR24

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