Lockerungen in Corona-Pandemie

Dortmund erreicht endlich Inzidenzstufe 1 - diese neuen Corona-Regeln gelten jetzt

Innenstadt von Dortmund in NRW
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In Dortmund sinkt die Inzidenz, weitere Corona-Lockerungen sollen nun in Kraft treten.

In Dortmund gibt es wegen der Inzidenzstufe 1 ab sofort Lockerungen der Corona-Regeln. So dürfen sich mehrere Haushalte zusammen treffen.

Dortmund - Die Zahlen der Neuinfektionen mit dem Coronavirus sinken in vielen NRW-Städten weiter. Für Dortmund bedeutet das weitere große Corona-Lockerungen* in vielen Bereichen, berichtet RUHR24*.

StadtDortmund
7-Tage-Inzidenz17,8 (Stand: 13. Juni)
Aktuell Infizierte mit Covid-19279
Vollständig Geimpfte144.847

Lockerungen bei Corona-Regeln in Dortmund: Was jetzt für Treffen verschiedener Haushalte gilt

Auf eine Regel dürften sich viele Personen in Dortmund* gerade zur EM 2021 besonders freuen. Das „Rudelgucken“ kann in kleiner Form zurückkehren. Da die 7-Tage-Inzidenz seit Sonntag (13. Juni) stabil unter 35 liegt, werden für die Ruhrgebietsstadt die Corona-Regeln weiter gelockert.

Das bedeutet, dass „Treffen zwischen beliebig vielen Personen des eigenen Haushalts und vier weiteren Haushalten“ erlaubt sind, erklärt die Landesregierung von NRW online. Sind die Personen negativ getestet, dürfen sich sogar bis zu 100 Leute gemeinsam an einem Ort aufhalten. Sind Gäste genesen oder geimpft, können sie „auch aus weiteren Haushalten dazukommen“.

Noch lockerer sind die Corona-Regeln in Dortmund, sobald alle Beteiligten „nach den dafür geltenden Vorschriften als geimpft oder genesen“ gelten. Dann gibt es bei einer Zusammenkunft keine Begrenzung von Personenzahlen oder Haushalten.

Corona-Regeln in Dortmund: Shopping ab sofort ohne Termin und Test - aber mit Maske

Aber nicht nur darüber kann man sich in Dortmund freuen. Durch die Corona-Lockerungen bei Inzidenzstufe 1 sind Veranstaltungen sowohl drinnen als auch draußen mit bis zu 1.000 Besuchern möglich. Doch dabei müssen trotzdem noch einige Regeln befolgt werden.

Dazu gehört, dass die Gäste des Events negativ getestet sein müssen und Abstand halten müssen. Bevor Clubs und Diskotheken ohne Begrenzung für Besucher öffnen dürfen, benötigen sie ein „genehmigtes Konzept“ (weitere lokale News aus Dortmund* bei RUHR24).

Auf den EInkaufsstraßen in Dortmund, wie dem Westenhellweg gilt trotz Corona-Lockerungen weiterhin die Maskenpflicht.

Auch Shopping in der Thier-Galerie und den Geschäften der Innenstadt von Dortmund wird nun sorgenfreier. Denn Kunden benötigen zum Einkaufen weder einen „Click and Meet“-Termin noch einen negativen Corona-Test. Aber Achtung: Die Maskenpflicht gilt auch weiterhin in den Läden und vielen Einkaufsstraßen in Dortmund, macht die Stadt deutlich.

Maskenpflicht in Dortmund: Phoenix-See, Rombergpark und Co. ohne Lockerungen

Mindestens bis zum 21. Juni soll ein Mund-Nasen-Schutz noch Pflicht sein. Davon betroffen sind sowohl die Fußgängerzonen innerhalb des Wallrings als auch die Fußgängerzonen in den „Stadtteilnebenzentren“. Allerdings gibt es eine zeitliche Begrenzung. Zwischen 9 Uhr morgens und 20 Uhr abends gilt die Maskenpflicht, an Sonn- und Feiertagen von 12 bis 20 Uhr (weitere News zum Coronavirus in NRW im Live-Ticker* bei RUHR24)

Auch in den öffentlichen Parks von Dortmund gilt die Maskenpflicht* zu den gegebenen Uhrzeiten weiterhin. Davon betroffen sind der Phoenix-See in Hörde, der Botanischen Garten Romberpark, der Westpark, der Fredenbaumpark, der Hoeschpark und der Revierpark Wischlingen.

Vom Tragen des Mund-Nasen-Schutzes befreit sind allerdings „Personen in oder auf Kraftfahrzeugen, Fahrrad- und Rollerfahrende“, heißt es bei der Stadt Dortmund. Im ÖPNV bei Bus und Bahn ändert sich die Maskenpflicht.* Bei der Fahrt reicht nun eine einfache OP-Maske. Zuvor war das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend.

Corona-Lockerungen in Dortmund: Neue Regelungen für Freibäder und Gastronomie

Wer vom Shoppen eine Pause braucht, der kann sich ab sofort auch eine Erfrischung in einem Café gönnen. Denn für den Besuch einer gastronomischen Einrichtung* ist im Außenbereich von Kneipe, Restaurant, Imbiss, Mensa und Co. wieder ohne negativen Corona-Test möglich.

Personen, die während der kommenden Hitzewelle in NRW* eine Abkühlung benötigen, können in den Freibädern von Dortmund* nun auch ohne einen Corona-Test schwimmen. Dabei gilt es aber, die aktuellen Öffnungszeiten zu beachten.

Video: Hitzewelle in Dortmund - kein Corona-Test mehr für Freibäder nötig

Der Besuch im Freibad könnte sich vor allem zum Start in die neue Woche lohnen. Denn auch in Dortmund sollen die Temperaturen weiterhin sommerlich bleiben. Zum Wochenende hin besteht allerdings Gewitter-Gefahr in NRW. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

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