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Horror-Nacht: Junger Mann sechs Stunden in Tresorraum eingeschlossen - Experten knacken Panzertür

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Von: Simon Stock

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Ein junger Mann war sechs Stunden im Tresorraum in Dortmund eingeschlossen.
Ein junger Mann war sechs Stunden im Tresorraum in Dortmund eingeschlossen (Symbolbild). © picture alliance / Jens Kalaene

Kuriose Befreiungsaktion: Ein junger Mann (17) war über Stunden im Tresorraum einer leerstehenden Bank in Dortmund-Mengede eingeschlossen. Experten knackten die verriegelte Tür.

Dortmund - Kuriose Befreiungsaktion in Dortmund: Ein junger Mann (17) war in einem etwa 20 Quadratmeter großen Tresorraum im Keller einer leerstehenden Bank im Stadtteil Mengede eingeschlossen. Feuerwehr und THW rückten an - am Ende gelang Experten der Durchbruch.

StadtDortmund
OrtsteilMengede
Einwohnerca. 12.300

Dortmund-Mengede: Junger Mann (17) in Tresorraum in Ex-Bank eingeschlossen

Der stundenlange Einsatz begann am Samstag (30. Januar) gegen 23 Uhr. Zeugen hatten sich bei der Feuerwache gemeldet und von einer eingeschlossenen Person in einer leerstehenden Bank an der Wodanstraße in Dortmund-Mengede (NRW) gesprochen. Die Volksbank-Filiale ist derzeit eine Baustelle. Sie wird in Wohnraum umgewandelt.

Vor Ort stellte sich heraus, dass ein junger Mann (17 Jahre) in dem Tresorraum eingeschlossen und die Tresortür verriegelt war. Zum Glück gab es Lüftungsschlitze: Es gab also Sprechkontakt zu dem offenbar unverletzten Jugendlichen und genug Atemluft für ihn.

Dortmund-Mengede: Tresorexperten und THK knacken Panzertür

Versuche, die Tresortür mit einem Zugangscode zu öffnen, schlugen fehl. Die Feuerwehr zog die Spezialeinheit Bergung der Feuerwehr Dortmund sowie das Technische Hilfswerk (THW) mit einem Baufachberater hinzu.

Kuriose Befreiungsaktion: Ein junger Mann (17) war über Stunden im Tresorraum einer leerstehenden Bank in Dortmund-Mengede eingeschlossen. Experten knackten die verriegelte Tür.
Kuriose Befreiungsaktion: Ein junger Mann (17) war über Stunden im Tresorraum einer leerstehenden Bank in Dortmund-Mengede eingeschlossen. Experten knackten die verriegelte Tür. © Feuerwehr Dortmund

Das THW rückte mit mehreren Fahrzeugen und schwerem technischen Gerät an. Versuche, der 60 Zentimeter dicken, massiven Stahlbetonwand des Tresors mit Bohrmaschine und Presslufthammer beizukommen, schlugen fehl. Parallel versuchte eine Fachfirma für Tresorbau, einen Zugang über die Tresortür zu verschaffen.

Gegen 5 Uhr morgens war es schließlich soweit: THW und Fachfirma öffneten die Tür zum Tressorraum per „Kettenzug“ und Spreizgerät. Der Jugendliche war frei. Er war augenscheinlich unverletzt, wurde aber dennoch durch den Rettungsdienst vor Ort untersucht. Die Familie des betroffenen jungen Mannes war ebenfalls vor Ort und wurde während der Rettungsmaßnahmen durch den Rettungsdienst betreut.

Wie der junge Mann im Tresorraum eingeschlossen werden konnte, ist unklar. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei Dortmund ist es denkbar, dass die gepanzerte Tür bei einer Baustellen-Besichtigung geschlossen wurde - in Unkenntnis, dass sich eine Person darin aufhielt.

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