Staatsanwalt bestätigt

Dortmund/Kreuzviertel: Mann im Westpark erschossen - Weiterer Einsatz am Tatort

In Dortmund ist in der Nacht zu Samstag ein 22-jähriger Mann erschossen worden. Zu dem Vorfall kam es im beliebten Westpark im Kreuzviertel. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen.

Update vom 13. Juni, 10.33 Uhr: Der Westpark in Dortmund kommt nicht zur Ruhe. Auch in der Nacht zu Sonntag - einen Tag nach dem Streit mit tödlichem Ausgang - gab es dort Ärger. Dabei ist auch Pfefferspray eingesetzt worden, woraufhin mehrere junge Beteiligte über Augenreizungen klagten. Der Rettungsdienst behandelte die Betroffenen vor Ort. Die Auseinandersetzung geschah dort, wo nach dem Todesschuss in der Nacht zu Samstag nun mehrere Menschen trauern. Ob der neue Streit mit dem Todesfall zu tun hat, ist unklar. 

Stadt Dortmund
Bevölkerung587.010
Fläche280,7 Quadratkilometer

Update vom 12. Juni, 19.09 Uhr: Staatsanwaltschaft und Polizei haben zu den Schüssen in Dortmund weitere Details genannt. Demnach habe es in der Nacht zu Samstag ursprünglich eine kleinere Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen mit jeweils drei bis fünf jungen Männern gegeben, bei der es vermutlich zu einer Ohrfeige gekommen ist, teilte Oberstaatsanwalt Carsten Dombert der Deutschen Presse-Agentur mit. „Das war aber wohl nichts Gravierendes.“ Später hätten sich die Gruppen im Westpark wieder getroffen, die Situation sei eskaliert.

Laut Polizei sind zwei Personen im Bereich der Rittershausstraße zunächst in einen verbalen Streit geraten. Dann habe ein Beteiligter eine Schusswaffe gezogen und mindestens einmal auf seinen Kontrahenten, einen 21-jährigen Polen mit Wohnsitz in Dortmund, geschossen. Der junge Mann wurde laut Polizei im Bauchraum getroffen. Er sei in den frühen Morgenstunden im Krankenhaus gestorben, sagte der zuständige Oberstaatsanwalt Carsten Dombert.

Ein 21 Jahre alter Tatverdächtiger aus Dortmund sei festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalwache unter der Rufnummer 0231 - 1327441 zu melden.

Dortmund/Kreuzviertel: Junger Mann erschossen - Polizeieinsatz am Westpark

[Erstmeldung] Dortmund - Der Westpark im Kreuzviertel ist einer der beliebtesten Treffpunkte in Dortmund. In der Nacht von Freitag auf Samstag ist es dort zu einem tragischen Zwischenfall gekommen. Es fielen Schüsse und ein junger Mann musste ins Krankenhaus. Er ist in der Nacht dort verstorben.

Ein Mensch ist tödlich verletzt worden, hat der zuständige Carsten Dombert der Deutschen Presse-Agentur am Samstag bestätigt. Nähere Details nannten Polizei und Staatsanwaltschaft mit Verweis auf ermittlungstaktische Gründe zunächst nicht. Unser Partnerportal ruhr24* hatte am Samstagmorgen zuerst berichtet.

Dortmund/Kreuzviertel: Schüsse am Westpark, Mann stirbt

Ruhr24 berichtet von Augenzeugen, die in der Nacht zu Samstag Schüsse im Westpark im Kreuzviertel gehört haben. Daraufhin sei es rund um den beliebten Treffpunkt in Dortmund zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften gekommen. Nach Informationen von ruhr24 soll das Opfer ein 22-jähriger Mann sein.

Der Westpark in Dortmund ist einer der beliebtesten Treffpunkte in der Stadt. In den Sommermonaten treffen sich dort - wenn es die Corona-Bedingungen zulassen - Hunderte Menschen. Im Westpark wird gegrillt, Musik gehört und zusammengesessen. In direkter Nachbarschaft ist die Möllerbrücke, wo speziell am Freitag- und Samstagabend unzählige junge Leute zusammenkommen. In Dortmund gibt es den Begriff „möllern“ - man trifft sich mit einem Getränk an der gleichnamigen Brücke. Zudem locken zahlreiche Lokale in das Kreuzviertel.

Polizei und Staatsanwaltschaft haben für den Samstag eine Presseinformation angekündigt.

Erst in den vergangenen Tagen war es in Dortmund zu einem weiteren tragischen Vorfall gekommen. In der Dortmunder Nordstadt eskalierte ein Streit: Ein Mann starb nach einer Messerattacke. Der Staatsanwalt ermittelt wegen Mordes. In Münster ist ein 20-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden, als es am Aasee zu einem Streit kam. *ruhr24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Daniel Schröder

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