Tötungsdelikt in Dortmund-Wickede

Brutaler Überfall mit tödlichem Ausgang: Täter noch immer gesucht

Ein 37-jähriger Mann ist am 26. August in Dortmund-Wickede überfallen worden. Er starb an seinen Verletzungen. Jetzt ist eine Belohnug ausgesetzt worden (Symbolfoto).
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Ein 37-jähriger Mann ist am 26. August in Dortmund-Wickede überfallen worden. Er starb an seinen Verletzungen. Jetzt ist eine Belohnug ausgesetzt worden (Symbolfoto).

Auf dem Weg von einem Kiosk nach Hause ist in Dortmund ein 37-Jähriger brutal überfallen worden. Der Mann starb an seinen Verletzungen. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Dortmund eine Belohnung ausgelobt.

[Update vom 28. April 2021, 16.02 Uhr] Noch immer suchen Polizei und Staatsanwaltschaft Dortmund nach dem Täter und nach Zeugen, die etwas gesehen haben. Am 26. August 2020 wurde ein 37-Jähriger schwer verletzt auf einem Verbindungsweg an der Hatzfeldstraße gefunden. Er starb wenig später.

Die Staatsanwaltschaft hat 5000 Euro als Belohnung für Hinweise ausgelobt. So wird der gesuchte, vermutliche Täter beschrieben:

  • 25 bis 35 Jahre alt
  • 175 bis 180 cm groß
  • schlank
  • dunkle Kapuzenjacke - die Kapuze zog er auffällig ins Gesicht
  • schwarze Hose
  • schwarze Handschuhe
  • für die Jahreszeit laut Zeugen zu warm gekleidet

[Erstmeldungen] Tötungsdelikt in Dortmund: Mann stirbt an Verletzungen

Dortmund - Nach dem Tötungsdelikt in Dortmund-Wickede vom 26. August, bei dem ein 37-Jähriger brutal angegriffen worden und an seinen schweren Verletzungen gestorben war, hat die Staatsanwaltschaft Dortmund jetzt eine Belohnung ausgesetzt.

Die eingesetzte Mordkommission sucht weiterhin Zeugen, die Hinweise auf den oder die Täter geben können. "Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, hat die Staatsanwaltschaft Dortmund eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgelobt", teilten die Ermittler am Donnerstag (10. September) mit.

Mit Hilfe dieses Plakates hofft die Mordkommission in Dortmund auf Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen. Zur Vollansicht des Fotos klicken Sie bitten oben rechts.

"Mit der Veröffentlichung eines Fahndungsplakats mit einem Zusatz in kurdischer Sprache hofft die Mordkommission auf weitere Hinweise. Das Fahndungsplakat wird am heutigen Nachmittag an verschiedenen Stellen in Wickede und Brackel aufgehängt. 

Es zeigt ein Foto des Opfers Rebwar Kareem Khasraw. Der 37-Jährige wurde an dem Mittwoch gegen 23.25 Uhr gewaltsam auf der Hatzfeldstraße getötet. Möglicherweise hatte er vorher bereits persönlichen Kontakt zu einem Täter und wurde mit diesem gesehen", so die Ermittler.

Die Polizei sucht weiter nach einem männlichen Täter, der wie folgt beschrieben wird:

  • 25 bis 35 Jahre alt
  • 1,75 bis 1,80 Meter groß
  • schlank
  • dunkle Kapuzenjacke
  • schwarze Hose
  • schwarze Handschuhe

Der gesuchte Mann hielt sich nach Polizeiangaben in den Tagen und auch Stunden vor der Tat regelmäßig im Bereich Hatzfeldstraße auf. Hinweise auf eine Person bitte an die Kriminalwache unter Tel. 0231/1327441.

Tötungsdelik in Dortmund-Wickede: Mann (37) erliegt Verletzungen

27. August, 14.47 Uhr: Ein 37-jähriger Mann ist in Dortmund brutal angegriffen worden und an seinen Verletzungen gestorben. Von dem Vorfall berichten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag. 

Anwohner hatten den Mann demnach am späten Mittwochabend schwer verletzt in der Nähe seiner Wohnung im Dortmunder Stadtteil Wickede auf einem Fußweg gefunden. Dort sei er trotz Wiederbelebungsversuchen gestorben, teilten die Ermittler am Donnerstag mit. 

37-Jähriger stirbt nach massiver Gewalteinwirkung an seinen Verletzungen

Staatsanwalt Henner Kruse sprach von massiver Gewalteinwirkung, die zum Tode des 37-Jährigen geführt habe. Nähere Details nannte er aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht.

Die Fahndung nach einem oder mehreren mutmaßlichen Tätern sei bisher ohne Erfolg verlaufen. In der Nacht sei dazu auch ein Hubschrauber eingesetzt worden. 

So beschreiben Polizei und Staatsanwaltschaft den mutmaßlichen Täter

Man suche unter anderem nach einem unbekannten Mann von schmächtiger Statur, den Anwohner in Stunden vor der Tat und auch an Tagen zuvor in der Nähe beobachtet hatten. Er soll eine schwarze Jacke mit über den Kopf gezogener Kapuze und schwarze Handschuhe getragen haben.

Bei einem Streit zwischen zwei Männern aus Hamm ist kürzlich einer der Beteiligten mit einem Messer schwer verletzt worden. Auch eine blutige Schlägerei - ebenfalls in Hamm - endete tragisch: Ein 51-jähriger Mann starb. Ermittlungen laufen auch zu einem versuchten Tötungsdelikt im Märkischen Kreis: Ein junger Mann (20) schwebte in Lebensgefahr.

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