Schlauch an Betonpumpe geplatzt

Düsseldorf: Schlauch an Betonpumpe platzt – 300 Liter Öl laufen aus

Eine Baustelle mit Baukränen in Düsseldorf.
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Das Unglück ereignete sich auf einer Baustelle in Düsseldorf. (Symbolbild)

Glück im Unglück: Ein geplatzter Schlauch einer Betonpumpe hätte in Düsseldorf fast für einen größeren Umweltschaden gesorgt.

Düsseldorf – Auf einer Baustelle in Düsseldorf* wären am Mittwochvormittag beinahe rund 300 Liter Öl ins Erdreich gesunken und hätten so einen Umweltschaden angerichtet. Doch Bauarbeiter und die Feuerwehr in der NRW-Landeshauptstadt konnten ein größeres Unglück abwenden. Ein Hydraulikschlauch an einer Betonpumpe war geplatzt.

Feuerwehr Düsseldorf: Schon 300 Liter waren auf Baustelle ausgelaufen

Wie ein Sprecher der Feuerwehr am Nachmittag erklärte, ging am Mittwochvormittag (23. Juni) ein Notruf bei den Einsatzkräften in Düsseldorf ein. Auf einer Baustelle im Stadtteil Golzheim war ein Lkw mit einer Betonpumpe im Einsatz. An ebendieser Betonpumpe platzte ein Hydraulikschlauch und literweise Öl drohten ins Erdreich zu fließen. Mehr als 20 Feuerwehrleute wurden zu der Baustelle entsendet.

Dort hatten die Bauarbeiter aber bereits vorbildlich reagiert. „Die Pumpe wurde zunächst abgeschaltet und unter dem Fahrzeug platzierten die Bauarbeiter mehrere Betonkübel, um das auslaufende Öl aufzufangen“, lobte ein Feuerwehrsprecher ihr Handeln. Das Problem: Im Fahrzeug waren insgesamt 500 Liter Öl – 300 davon waren bereits ausgelaufen.

Düsseldorf: Feuerwehr lobt Bauarbeiter – „größerer Umweltschaden verhindert“

80 Liter Öl konnten die Arbeiter und die Feuerwehr in Behältern auffangen. Das restliche Öl hatte sich auf der Straße gesammelt, dort drohte es nun in die Kanalisation zu fließen. Aber das konnte die Feuerwehr, begleitet von einem Mitarbeiter des städtischen Umweltamtes, mit Bindemittel verhindern.

Doch es gab noch ein weiteres Problem: „Bevor der Hydraulikschlauch platzte, befanden sich noch rund 400 Liter Erdmaterial in dem Schlauchsystem der Betonpumpe“, erklärt ein Sprecher der Einsatzkräfte. Daher musste die Pumpe nochmal in Betrieb genommen werden. Ein Aushärten des Erdreichs im Schlauchsystem hätte sonst für einen Totalschaden an der Maschine gesorgt. Die Einsatzkräfte entleerten die Schläuche im „kontrollierten Betrieb“. Mit 160 Kilogramm Bindemittel wurde nun das verbliebene Öl abgebunden, ehe eine Spezialfirma beauftragt wurde, die Straße und das Fahrzeug zu reinigen, sowie das Hydrauliköl zu entsorgen.

Der Einsatz verlief letztendlich relativ glimpflich, vor allem, weil die Bauleitung, die Arbeiter und das Umweltamt so gut mit der Feuerwehr zusammengearbeitet hätten, lobte der Einsatzleiter. „Durch das umsichtige und schnelle Handeln aller Beteiligten konnte ein größerer Umweltschaden verhindert werden.“ Erst vor rund zwei Wochen hatte die Feuerwehr in Düsseldorf einen anderen dramatischen Einsatz. Da mussten die Einsatzkräfte an einem heißen Tag ein Baby und einen Hund aus einem Auto befreien*. (bs) *24RHEIN ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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