Ehemaliger Leiter einer Notunterkunft: Haftbefehl aufgehoben

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WhatsApp-Protokolle lassen darauf schließen, dass das Verhältnis zwischen dem Einrichtungsleiter und einer Bewohnerin einvernehmlich war.

Arnsberg - Das Landgericht Arnsberg hat den Haftbefehl gegen den ehemaligen Leiter einer Notunterkunft für Flüchtlinge im sauerländischen Finnentrop aufgehoben. Dem Mann, der seit Wochen vor Gericht steht, soll eine Asylbewerberin mehrfach vergewaltigt haben. Er saß seit Juni in Untersuchungshaft.

Ein WhatsApp-Chatverlauf habe Anhaltspunkte für eine einvernehmliche Liebesbeziehung aufgezeigt, sagte am Mittwoch ein Gerichtssprecher. Zuvor hatte die "Westfalenpost" (Donnerstagausgabe) davon berichtet. Die Staatsanwaltschaft betonte, die Polizei habe entsprechende Protokolle erst jetzt vorgelegt. 

Die Ermittler verfügten erst seit Mitte Dezember über eine entsprechende Software. Daraufhin sei die Aufhebung des Haftbefehls beantragt worden. Das Verfahren geht am 12. Januar weiter. Die Nebenklägerin soll am 19. Januar zu Wort kommen, allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit. - dpa

Quelle: wa.de

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