Anschlag auf der Bahnstrecke zwischen Dortmund und Lünen

Gefährlicher Irrsinn! Eurobahn rast gegen Betonplatten und Autoreifen

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Ein Zug der Eurobahn kollidierte zwischen Dortmund-Derne und Preußen mit den Gegenständen, die auf einer Länge von 200 Metern verteilt worden waren.

Dortmund - Gefährlicher Irrsinn am Dienstagabend auf der Bahnstrecke zwischen Dortmund und Lünen! Unbekannte hatten hier auf einer Länge von 200 Metern Betonplatten und einen Autoreifen auf die Gleise gelegt, ein Zug der Eurobahn (RB 50/"Der Lüner") prallte gegen die Hindernisse.

Die Bundespolizei leitete ein Verfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein, die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt.

Wie die Bundespolizei am Mittwochmittag mitteilte, überfuhr ein Zug der Eurobahn (RB 50 von Dortmund Hauptbahnhof u.a. über Werne und Ascheberg nach Münster) am Dienstagabend gegen 21.40 Uhr die Hindernisse auf den Gleisen der Bahnstrecke zwischen Dortmund-Derne und Preußen.

Unbekannte hatten hier Beton-, Gehwegplatten und einen Autoreifen auf die Gleise gelegt. "Der Reifen wurde zudem durch Platten beschwert, um ihn im Gleisbereich zu fixieren", so die Bundespolizei.

Im Bereich dieser Stelle überquert die Autobahn 2 die Bahnstrecke, die auch von ICE genutzt wird.

Gesplitterte Betonteile wirken wie Geschosse

"Erste Ermittlungen der Bundespolizei ergaben, dass der oder die Täter diese Gegenstände auf einer Länge von etwa 200 Metern auf die Gleise gelegt hatten. 

Durch diese Tat haben sie nicht nur Reisende, sondern auch sich selbst erheblich in Gefahr gebracht. Beim Auffahren des Zuges auf die genannten Gegenstände können gesplitterte Betonteile wie Geschosse wirken und Menschen erheblich verletzen. 

Bundespolizei sucht nach Zeugen

Zudem handelt es sich bei der Bahnstrecke um einen Abschnitt, der regelmäßig von unterschiedlichen Zügen genutzt wird und ein alleiniges Betreten schon lebensgefährlich ist", so die Bundespolizei.

Die sucht nun Zeugen, die in den Abendstunden auf der Bahnstrecke zwischen Dortmund-Derne und Preußen im Bereich des Nierstefeldweges Beobachtungen gemacht haben, die auf die Tat hinweisen könnten. 

Diese können unter der kostenlosen Hotline 0800/6888000 direkt an die Bundespolizei oder aber an jede andere Polizeidienststelle gerichtet werden. - eB

Quelle: wa.de

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