Betäubungsmittel sichergestellt 

Europol-Operation "Goldfinger": Objekte in Soest durchsucht - eine Festnahme 

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Symbolbild

Soest - Im Zuge der Europol-Operation "Goldfinger" sind am Mittwoch mehrere Objekte in Soest durchsucht worden. Die Aktion der Polizeibehörde der Europäischen Union richtet sich gegen 31 Beschuldigte einer Bande. Eine lettische Staatsangehörige wurde festgenommen. 

Wie die Polizei Dortmund am Nachmittag mitteilte, wurden die Durchsuchungen auf Grundlage eines Europäischen Haftbefehls und eines Rechtshilfeersuchens der dänischen Justiz durchgeführt. Die Operation "Goldfinger" richtet sich gegen eine Bande mit Mitgliedern in Albanien, Slowenien, Schweden, den Niederlanden und Deutschland.

"Zugleich wurde eine 22-jährige lettische Staatsangehörige festgenommen", gab die Polizei bekannt. Ihr wird von den dänischen Behörden vorgeworfen, in zehn Fällen zwischen April und Juni 2019, gemeinsam mit einem weiteren Beschuldigten jeweils etwa 18 Kilogramm Kokain und Heroin aus dem Ausland nach Dänemark eingeführt zu haben. 

"In dem von der Generalstaatsanwaltschaft Hamm geführten Auslieferungsverfahren ist am 26. Juni von dem Amtsgericht Arnsberg eine Festhalteanordnung nach dem Gesetz über die Internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRG) erlassen worden", so die Beamten. In Kürze wird sich der zuständige Strafsenat des Oberlandesgerichts Hamm mit dem weiteren Auslieferungsverfahren befassen.

Bei der Durchsuchung in Soest wurden geringe Mengen Betäubungsmittel, zwei Kurierfahrzeuge sowie mehrere Mobilfunkgeräte sichergestellt. -eB

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Quelle: wa.de

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