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Extrem scheu und selten: Wanderer filmt Luchs im Teutoburger Wald

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Luchs

Warburg/Düsseldorf - Im Teutoburger Wald hat ein Wanderer einen Luchs gesichtet und damit erneut belegt: Die scheuen Tiere fühlen sich seit einigen Jahren offenbar wieder heimisch in Nordrhein-Westfalens Wäldern.

Er filmte das Tier Anfang Februar auf einer Lichtung und informierte die Experten der Forstbehörde. Das Landesumweltamt prüfte und veröffentlichte die Luchs-Aufnahmen nun auf seiner Facebook-Seite.

Der WDR hatte ebenfalls berichtet. "Es gibt durchaus dauerhaft in Nordrhein-Westfalen lebende Luchse", sagte Jan Preller, der Leiter des Waldinformationszentrums bei Warburg. 

"Dass man sie so nah und ausgiebig beobachten kann, ist wie ein Sechser im Lotto in Sachen Naturerfahrung." Der Luchs lebe schon seit 2008 im südlichen Teutoburger Wald, bevorzuge aber wie alle seine Artgenossen die Deckung und sei sehr scheu. 

Das sei auch der Grund, warum Luchse immer nur sehr selten nachgewiesen würden. 

2016 zählte das Landesumweltamt etwa Luchs-Nachweise an der Weser, in Höxter sowie im Arnsberger Wald. - dpa

Quelle: wa.de

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