Flammen versperrten Fluchtwege

Feuer in Mehrfamilienhaus gelegt: Bewohner (47) in U-Haft -zwei Schwerverletzte

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Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Rheine sind fünf Menschen verletzt worden (Symbolbild).

Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus geht die Polizei davon aus, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde. Fünf Menschen sind bei dem Brand verletzt worden, zwei schwer. Die Beamten nahmen bereits einen 47-jährigen Bewohner fest, der jetzt in Untersuchungshaft sitzt.

  • Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Rheine sind fünf Menschen verletzt worden.
  • Die Polizei geht davon aus, dass der Brand am 28. Dezember vorsätzlich gelegt worden war.
  • Die Beamten haben einen 47-jährigen Bewohner festgenommen, der jetzt in U-Haft sitzt.

Update vom 30. Dezember, 9.55 Uhr

Rheine/Münster - In einer gemeinsamen Presserklärung der Staatsanwaltschaft Münster, der Polizei Steinfurt und der Polizei Münster hieß es am Montagmorgen, dass der festgenommene 47-Jährige am Sonntag einem Haftrichter vorgeführt worden sei.

"Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl und ordnete die sorfortige Untersuchungshaft an", so die Ermittler weiter.

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In der Nacht von Samstag auf Sonntag hatte es in einem Mehrfamilienhaus in Rheine gebrannt. Das Haus war demnach stark verraucht, es sollte in einem Zimmer brennen. Fünf Menschen sind verletzt worden, zwei Bewohner (47/13) schwer. 

Brand in Mehrfamilienhaus: Brand wohl vorsätzlich gelegt

Die Polizei geht nach aktuellem Ermittlungsstand davon aus, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde. "Die ersten Ermittlungen deuteten darauf hin, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde. Dieses wurde durch einen hinzugezogenen Brandsachverständigen bestätigt", erläuterte der Leiter der Mordkommission, Kriminaloberkommissar Michael Reitz. 

Brand in Mehrfamilienhaus: Bewohner festgenommen

Die Beamten nahmen noch in der Nacht zu Sonntag einen 47-jährigen Bewohner des Hauses fest. Auch er wurde bei dem Brand leicht verletzt. Ihm wird vorgeworfen, das Feuer in einer Wohnung gelegt zu haben. 

Brand in Mehrfamilienhaus: Flammn versperrten Fluchtwege

"Wir ermitteln wegen versuchten Mordes und schwererer Brandstiftung. Einigen Bewohnern war der Fluchtweg durch die Flammen versperrt und sie mussten von der Feuerwehr gerettet werden", erklärte Oberstaatsanwalt Stefan Lechtape.

Noch sind die Hintergründe der Tat unklar. 

Auch in Hagen war ein Haus in Brand geraten. Auslöser war offenbar zu frühgezündetes Feuerwerk. Bei zwei Bränden auf Weihnachtsfeiern sind an Heiligabend zwei Personen schwer und vier weitere leicht verletzt worden. Bereits zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres musste die Feuerwehr einen Großbrand auf dem Gelände der Hells Angels in Gummersbach löschen.

Quelle: wa.de

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