Fahrer kann sich retten

Bus in Flammen: Langer Stau auf der A45 und großer Sachschaden

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Der Bus brannte vollständig aus.

[Update: 16.08 Uhr] Olpe/Drolshagen - Auf der A45 zwischen Olpe und Drolshagen ist am Mittwochmorgen ein Linienbus in Flammen aufgegangen. Verletzte gibt es offenbar nicht. Jedoch hinterließ der Brand einen Sachschaden von mehr als 150.000 Euro und zog einen großen Stau nach sich.

Gegen 6.25 Uhr bemerkte der Fahrer, laut Polizei ein 34-Jähriger aus Olpe, das Aufleuchten einer Kontrollleuchte, gefolgt von einem lauten Knall. Beim Blick in den Rückspiegel sah er eine Rauchentwicklung und dass Flammen aus dem Motorraum des Busses aufstiegen. Er hielt sofort auf dem Seitenstreifen an. 

Es dauerte nicht lange, bis das Feuer sich auf den gesamten Bus ausdehnte. Er brannte komplett aus. "Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, gab es aufgrund der rasanten Brandausbreitung für den Bus keine Rettung mehr", erklärte die Feuerwehr. Löschversuche durch den Fahrer blieben erfolglos.

Weitgehend verschont blieb der Anhänger, der ebenfalls der Personenbeförderung dient. Der Bus war gerade auf dem Weg zu einer Fahrt, bei der viele Kinder den Bus nutzen. Auf der A45 bildete sich ab Kreuz Olpe-Süd in Richtung Dortmund ein mehr als zehn Kilometer langer Stau. Während der Löscharbeiten musste die Fahrbahn in Richtung Dortmund komplett gesperrt werden.

Hinter dem Bus hing ein Personenbeförderungsanhänger. Er blieb von den Flammen weitgehend verschont.

Später konnte die linke Fahrspur wieder geöffnet werden und der Verkehr rollte langsam an der Einsatzstelle vorbei. Die Bergungs- und Reinigungsarbeiten dauerten noch länger an: Der durch Löschwasser kontaminierte Boden musste durch einen Spezialfirma ausgebaggert werden. Die Fahrbahnoberfläche muss auf Grund der Hitzeeinwirkung ebenfalls erneuert werden. Der Sachschaden wird auf circa 160.000 Euro geschätzt.

Die Feuerwehr Olpe war mit rund 20 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen vor Ort. Ergänzt wurden diese durch ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Wenden-Gerlingen, den Rettungsdienst mit einem RTW und der Polizei.

Die letzten Einsatzkräfte rückten gegen 09:30 Uhr von der Einsatzstelle ab. Der Verkehr auf der Autobahn staute sich zu diesem Zeitpunkt auf rund 15 km. Auch auf der L512 im Bereich Wenden/Olpe mussten Autofahrer Geduld haben.

Als die Feuerwehr am Morgen an der Einsatzstelle eintraf, brannte der Bus in voller Ausdehnung. 

Als das Feuer ausbrach, hatte der Linienbus keine Fahrgäste an Bord. Der Fahrer konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Demnach gab es keine Verletzten.

Dana Seketa, Sprecherin der Dortmunder Autobahnpolizei, erklärte, dass die Ermittler derzeit von einem technischen Defekt als Brandursache ausgehen.

Quelle: wa.de

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