Friedlicher Karnevalsauftakt in NRW von Unfällen überschattet

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Köln/Düsseldorf - Zahlreiche Jecken haben in NRW bei kaltem, aber sonnigem Winterwetter das Karnevalswochenende friedlich eingeläutet. Bei Köln und Düsseldorf kam es jedoch auch zu schweren Unfällen. 

In Brühl bei Köln ist ein 18 Jahre alter Karnevalist an Weiberfastnacht zwischen zwei Waggons einer Straßenbahn eingeklemmt und überrollt worden. Wie die Feuerwehr in Brühl am Freitag mitteilte, war der junge Mann mit einer Gruppe von Freunden im Straßenkarneval unterwegs gewesen. 

In der Kölner Innenstadt wurde ein 21 Jahre alter Karnevalist, der aus Dortmund angereist war, ebenfalls bei einem Straßenbahnunfall schwer verletzt. In Düsseldorf schwebte ein 20-Jähriger am Freitag noch immer in Lebensgefahr, nachdem er am Donnerstag aus vier Metern Höhe in die eiskalte Düssel gestürzt war. 

Insgesamt verlief der Karnevalsauftakt in NRW laut ersten polizeilichen Stellungnahmen aber weitestgehend friedlich. Für die Karnevalshochburgen Köln und Düsseldorf zogen die Beamten am Freitagmorgen ein überwiegend positives Fazit. Auch in anderen größeren NRW-Städten blieb es ruhig. 

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In Köln war die Polizei nach eigenen Angaben den Donnerstag über mit rund 1600 Polizisten im Einsatz, habe Streitereien geschlichtet und Platzverweise erteilt. In der südlichen Altstadt nahmen die Beamten einen betrunkenen 28-Jährigen fest, der eine Frau sexuell belästigt haben soll. Insgesamt sprach ein Polizeisprecher am Morgen von den "üblichen Karnevalserscheinungen" in der Domstadt. Es hätte aber keine "größeren Sachen" gegeben. 

Auch die Düsseldorfer Polizei gab eine positive erste Einschätzung zum Altweibergeschehen ab. Neben den üblichen Handgreiflichkeiten sei der Karnevalsbeginn "in einem ruhigen Rahmen" verlaufen, sagte ein Polizeisprecher am Freitagmorgen. In Bonn nahm die Polizei bis zum späten Abend 14 Menschen in Gewahrsam, die betrunken waren und randalierten. 

An insgesamt 62 Personen wurden Platzverweise erteilt. In einer Mitteilung vom Donnerstagabend war außerdem die Rede von zwei Fällen sexueller Belästigung beziehungsweise Nötigung. Insgesamt war die Bonner Polizei mit mehr als 500 Beamten im Einsatz. Die Einsatzzahlen waren im Vergleich zum Vorjahr nur unwesentlich erhöht. 

In Aachen beging ein Großteil der Jecken den Karnevalsauftakt ebenfalls friedlich. Neben einigen "karnevalstypischen Auseinandersetzungen" in Form von Schlägereien und Sachbeschädigungen kam es laut Polizeiangaben nicht zu größeren Einsätzen. Auch bei den vereinzelten Karnevalsveranstaltungen im Ruhrgebiet und im Sauerland blieb es nach ersten Einschätzungen der Polizei überwiegend ruhig. - dpa

Quelle: wa.de

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