Maßnahmen im Überblick

Friseure in NRW: Brauche ich aktuell einen Corona-Test? Diese Regeln gelten jetzt

Brauche ich für den Besuch beim Friseur in NRW noch einen aktuellen Corona-Test? Informationen dazu stehen in der Corona-Schutzverordnung des Landes.

Update vom 26. Mai, 16 Uhr: Nordrhein-Westfalen lockert weiter. Am Freitag, 28. Mai, tritt eine neue Corona-Schutzverordnung in Kraft. Es gibt einen neuen Stufenplan für Lockerungen der Corona-Regeln. Für Friseure ändert sich dabei aber nichts. Weiterhin gilt: Liegt eine Kommune stabil unter einer 7-Tage-Inzidenz von 100, ist kein Corona-Test für den Salonbesuch notwendig. Erst wenn die Bundes-Notbremse (ab Inzidenz 100) in Kraft tritt, muss vor dem Termin ein Schnelltest gemacht werden. Für Geimpfte und Genesene fällt diese Regel weg.

LandNordrhein-Westfalen
Fläche34.098 km²
Bevölkerung17,93 Millionen (2019)
HauptstadtDüsseldorf

Update vom 14. Mai, 7.25 Uhr: Die Corona-Regeln für Friseure in Nordrhein-Westfalen bleiben trotz neuer Corona-Schutzverordnung mit ersten Lockerungen gleich. Sie sind bei den Öffnungsschritten nicht bedacht worden. Das hat auch einen Grund: Der Besuch beim Friseur ohne Corona-Test war bei einer 7-Tage-Inzidenz von unter 100 schon in der alten Schutzverordnung erlaubt. Demnach bleibt es bei den bekannten Regeln: Greift in einer Kommune die Bundes-Notbremse, muss beim Friseur ein negatives Testergebnis vorgelegt werden. Für Geimpfte und Genesene fällt diese Regel weg.

Friseur-Besuch in NRW: Impfung oder Testpflicht? Das sind die Regeln

Update vom 3. Mai, 10.42 Uhr: In Nordrhein-Westfalen gelten jetzt erstmals neue Corona-Regeln für Menschen, die bereits vollständig geimpft sind oder von einer Corona-Infektion genesen sind. Sie müssen etwa im Einzelhandel oder beim Friseur keinen negativen Schnelltest mehr vorlegen.

Vorteile bekommen Geimpfte und Genesene etwa beim „Click and Meet“ im Einzelhandel, bei Besuchen in Zoos und Botanischen Gärten oder beim Friseurbesuch. Dort bekommen Kunden im Moment eigentlich nur Zutritt, wenn sie einen höchstens 24 Stunden alten negativen Corona-Test vorweisen können.

Diese Testpflicht entfällt nun von diesem Montag an für diejenigen, die seit 14 Tagen einen vollständigen Impfschutz haben oder durch einen mindestens 28 Tage alten positiven PCR-Test nachweisen können, dass sie bereits eine Corona-Infektion überstanden haben. Das betrifft immer mehr Menschen. Bis zum Wochenende waren laut Robert Koch-Institut (RKI) bereits 1,3 Millionen Menschen in NRW zweimal geimpft, 650 000 Menschen galten als genesen.

Mit Corona-Test zum Friseur? Notbremse gilt in NRW – das sind die Regeln

Update vom 24. April, 14.40 Uhr: Die bundesweite Notbremse wurde gezogen. Damit gelten auch in Nordrhein-Westfalen - zumindest in den allermeisten Städten und Kreisen - seit Samstag neue Corona-Regeln. In allen Kreisen und Städten, in denen die Inzidenz über 100 liegt, greift damit neuerdings auch eine Testpflicht vor dem Friseurbesuch. Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein. Manche Friseure bieten ihren Kunden darüber hinaus an, vor Ort einen Test machen zu können. Nach wie vor gilt: Beim Friseurbesuch müssen Kunden einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP-2-Maske tragen. Außerdem muss der Termin beim Friseur vorab vereinbart werden.

Zum Friseur trotz Corona-Notbremse: Besteht eine Testpflicht? Regeln in NRW

[Erstmeldung vom 20. April] Hamm - Die Regeln werden immer schärfer, immer mehr Städte und Kreise ziehen die Notbremse. Das Ziel ist klar: Das exponentielle Wachstum der Neuinfektionen mit dem Coronavirus soll mit den strengen Maßnahmen gestoppt werden. (News zum Coronavirus)

In den Corona-Schutzverordnungen der Bundesländer - etwa in Nordrhein-Westfalen - wie auch in der beschlossenen Bundes-Notbremse der Regierung werden auch die Friseure stets explizit erwähnt.

Allgemein gilt in NRW laut Corona-Schutzverordnung (in der seit dem 19. April 2021 gültigen Fassung) folgende Regel: Es besteht Maskenpflicht (medizinische oder FFP-Maske) für Friseur sowie für die Kunden. Explizit muss „der Erbringer der Leistung (...) mindestens eine Maske des Standards FFP2 ohne Ausatemventil oder eine vergleichbare Maske“ tragen, „wenn der Kunde zulässigerweise keine Maske trägt“. Zum Beispiel beim Bartschneiden oder Schneiden der Konturen.

Für gewöhnlich ist für den Besuch beim Friseur ein Termin nötig - vor allem, damit die Salons besser koordinieren können, wie viele Kunden kommen. Eine Testpflicht besteht derweil in der Regel nicht.

Friseur-Besuch in Corona-Zeiten: Das gilt ohne Bundes-Notbremse

  • Besuch beim Friseur nur nach vorheriger Terminvereinbarung;
  • Pflicht zum Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske (oder vergleichbar).

So weit, so gut. Aber viele Kommunen sind zum Handeln gezwungen und verschärfen die Corona-Regeln. Mittlerweile gilt in vielen Orten in NRW eine Ausgangssperre - und auch der Einzelhandel muss infolge steigender Inzidenzen schließen. Und Friseure?

Greift die Bundes-Notbremse in einer Stadt oder Kommune in NRW, werden die meisten körpernahen Dienstleistungen verboten. Ausnahmen gibt es unter anderem für Friseure. Voraussetzung ist dann aber tatsächlich ein 24 Stunden altes negatives Ergebnis eines Corona-Tests.

Friseur-Besuch in Corona-Zeiten: Greift die Bundes-Notbremse, gilt eine Testpflicht

  • Besuch beim Friseur nur nach vorheriger Terminvereinbarung;
  • Negativer Corona-Test, der nicht älter als 24 Stunden ist;
  • Pflicht zum Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske (oder vergleichbar).

„Die sogenannte Bundes-Notbremse sieht keine automatische Schließung der Friseursalons vor“, betonte in diesem Zusammenhang explizit der Zentralverband des Friseurhandwerks.

Strengere Regeln wird es durch die bundeseinheitliche Corona-Notbremse auch für Sport im Freien geben. Ein Aerosolforscher sprach dahingehend nun Klartext und sagte: Sport im Freien ist unbedenklich.

Rubriklistenbild: © Ronny Hartmann/dpa

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