Sie gehörte zu den meistgesuchten Frauen Europas

Geflüchtete Mörderin aus Polen lebte wohl jahrelang unerkannt in NRW

+
Symbolfoto

Nach Überzeugung der Richter in Polen hat sie ihren Ehemann mit einem Kopfschuss getötet - und wurde deshalb zu 25 Jahren Haft verurteilt. 2013 ergriff die Mörderin die Flucht bei einem Ausgang aus dem Gefängnis. Jetzt ist offenbar klar, wo sie untertauchte.

Wuppertal - Eine geflüchtete Mörderin soll seit Jahren unter falschem Namen in Wuppertal gelebt haben. Nach einem Fahndungsaufruf im polnischen Fernsehen sei die 44-Jährige von einem Zeugen in Wuppertal wiedererkannt worden, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft in Düsseldorf. Am Dienstag habe die Polizei die Frau festgenommen. 

Die 44-Jährige war in Polen zu 25 Jahren Haft verurteilt worden, weil sie nach Überzeugung der Richter ihren Ehemann mit einem Kopfschuss getötet hatte. Bei einem Ausgang aus dem Gefängnis habe sie 2013 die Flucht ergriffen. Europol hatte nach der Polin als einer der meistgesuchten Frauen Europas gefahndet. Sie soll nun an die polnischen Behörden ausgeliefert werden. -dpa

Lesen Sie auch: 

Landwirte auf Protestzug: Treckerkolonnen blockieren den Verkehr

Fast mit Bahn kollidiert: Unbekannte legen Baumstamm auf Gleise - Schnellbremsung

Mordanklage nach tödlichem Messerangriff auf Cousin

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare