Horrorszenario

Geisterfahrerin (81) sechs Kilometer auf der Autobahn unterwegs - Crash

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Der weiße VW Caddy wurde durch den Zusammenstoß stark beschädigt - und war nicht mehr fahrbereit.

Schwerer Unfall auf der A33 zwischen Halle und Steinhagen: Am Freitagnachmittag war eine 81-Jährige Autofahrerin verkehrt herum auf die Autobahn gefahren. Noch ehe die Beamten der Autobahnpolizei eingreifen konnten, kam es zu einem Unfall mit zwei Verletzten.

Halle/Steinhagen -  Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war die Frau aus Steinhagen an der Anschlussstelle Halle/Westfalen mit ihrem Ford Focus C-Max falsch herum auf die Autobahn aufgefahren: Auf der Richtungungsfahrbahn Osnabrück fuhr sie dann sechs Kilometer in Richtung Bielefeld. 

Bei den Polizei-Leitstellen in Bielefeld und Gütersloh liefen die Telefone heiß, doch noch während der Anfahrt der Streifenwagen gab es erste Meldungen über den Unfall, berichtete Dienstgruppenleiter Andreas Hövel. 

Anderer Fahrer kann nicht mehr ausweichen

Der Fahrer eines weißen VW Caddy (26) aus Versmold konnte dem silbernen Ford Focus demnach nicht mehr rechtzeitig ausweichen. Es kam kurz vor der Anschlussstelle Steinhagen zu einem seitlichen Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. 

Während der Ford stark beschädigt an der Mittelleitplanke liegen blieb, schleifte der Volkswagen über den beiden Fahrspuren bis auf den Standstreifen kurz vor der Autobahnbrücke Bahnhofstraße, ehe er zum Stehen kam. 

Die beiden Verletzten wurden nach einer ersten Behandlung an der Unfallstelle in Spezialkrankenhäuser nach Bielefeld und Osnabrück gebracht.

Weiterer Pkw-Fahrer kracht in Leitplanke

Die Autobahnpolizei sperrte die A33 in Richtung Osnabrück für fast eine Stunde, die im Stau stehenden Fahrzeugführer wurden bis zur Anschlussstelle an der Bielefelder Straße zurückgeleitet. 

Ein weiterer Pkw-Fahrer - ein 41-Jähriger aus Halle - wollte dem Unfallgeschehen noch ausweichen, dabei verlor er die Gewalt über sein Fahrzeug und fuhr gegen die Schutzplanken. Er blieb unverletzt, sein Auto weiter fahrbereit.

Der Ford und der VW waren hingegen nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 45.000 Euro Sachschaden. 

Quelle: wa.de

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