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Großer Polizeieinsatz in Marsberg: Straftäter flüchtet aus Krankenhaus

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Von: Daniel Großert

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Großkontrolle der Polizei zu Sicherheitsabständen bei Lkw
Großkontrolle der Polizei zu Sicherheitsabständen bei Lkw © picture alliance / Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

[Update 22 Uhr] Marsberg. Die Polizei war am Freitag in Marsberg im Großeinsatz: Ein Straftäter war aus einem Krankenhaus geflohen. Ein Hubschrauber und ein Polizeihund wurden eingesetzt.

Wie die Polizei mitteilt, wurde die Flucht des 34-jährigen Straftäters um 9.45 Uhr gemeldet. Bei dem Entwichenen handele es sich um einen 34-jährigen Mann, der bislang wegen Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten ist. Er sei zurzeit im geschlossenen Vollzug in einem Therapiezentrum in Marsberg untergebracht.

Für einen Arztbesuch sei er am Morgen in einem Krankenhaus an der Marienstraße gewesen. Dort gelang ihm die Flucht durch ein Toilettenfenster. "Wir gehen nicht davon aus, dass der Mann die Flucht geplant hatte", erklärte Polizeisprecher Holger Glaremin auf Nachfrage.

Der Mann wird folgendermaßen beschrieben: Er ist etwa 1,85 Meter groß, rund 90 Kilogramm schwer, trägt eine beigefarbene Jeans und eine hellbraune Lederjacke (Lederimitat), hat eine schlanke Statur und kurze, krause, dunkelbraune Haare. "Bei seiner Flucht war der Mann an Händen und Füßen gefesselt", schreibt die Polizei.

Die Polizei fahndet nach eigenen Angaben "intensiv" nach dem flüchtigen Mann: Laut Polizei sind derzeit viele Einsatzkräfte im Stadtgebiet unterwegs. Hinweise sollen an den Polizeiruf 110 gerichtet werden. "Wir gehen davon aus, dass der Mann immer noch gefesselt ist", berichtet die Polizei. Bislang fehlt allerdings jede Spur von dem 34-Jährigen.

Laut Kreisleitstelle dauerten die Fahndungsmaßnahmen am späten Freitagabend an. Die Polizei arbeite mit der Staatsanwaltschaft Siegen zusammen. 

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